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Freitag, 14. Februar 2014, 17:47

Viola Valerius' Volkskurier: Extrablatt - Viola auf ihren Reisen durch Tamriel (Presse PVP-Beta)

Verehrte Leser und Leserinnen,

in dieser Ausgabe möchte ich Euch von meiner Reise in die Heimat, nach Cyrodiil, berichten.

Spoiler Spoiler



In diesem Artikel soll es um das zweite Wochenende der Presse-Beta gehen, bei dem das PvP/AvA in Cyrodiil auf dem Plan stand.



Werft einen Blick auf meine Heimat ... oder das was davon noch übrig ist.


Es hat mich traurig gestimmt, meine Heimat zwischen den drei gebildeten Allianzen aufgeteilt zu sehen. Als noch schrecklicher empfand ich hingegen, dass auch hier die Anker Molag Bals zu finden sind … mit dem größten, den ich je zu Gesicht bekommen habe, direkt über der Hauptstadt. Die Stadt wirkte im Übrigen vollkommen von ihrem Umland abgeschnitten und auch das Wasser schien mir nicht ganz geheuer und von gefährlichen Fischen bevölkert zu sein.


Dieser Anker liess meinen Atem einen Augenblick lang stocken.


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Neben den drei Allianzen lassen sich auch die schon aus den PvE-Gebieten bekannten Anker in Cyrodiil wiederfinden. Diese sind hier natürlich für Stufe 50 ausgelegt, auf die ja auch niederstufigere Charaktere in Cyrodiil angehoben werden. Über der Stadt Cyrodiil selbst sieht man aus der Ferne einen großen Anker schweben. Ansonsten scheint der Zugang zur Stadt zumindest im Stadium der vorgefundenen Kampagne verwehrt gewesen zu sein. Sowohl alle Brücken waren unzugänglich / eingebrochen, als auch das Wasser war tödlich … was wir bei unseren Tests am eigenen Leib erfahren durften.



Selbst dieser Turm wurde zerstört ...


Ebenso seltsam waren für mich die fremden Banner an den Festungen, ja sogar den Höfen und Mühlen meiner Heimat zu sehen.

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Die von den Allianzen zu erobernden Festungen und Burgen sind jeweils von zugehörigen Feldern und Minen umgeben, die die Festung stärken. Es stellt also eine kluge Strategie dar (für die auch weniger Spieler benötigt werden und die im Extremfall sogar alleine möglich ist), zunächst diese Höfe und Mühlen zu erobern und erst in einem nächsten Schritt die Festung an sich anzugehen.



Hier war ich zu Gast in einer Festung des Ebenherz-Paktes.


Auch wenn ich keine so rechte Ahnung davon habe, glaube ich, dass diese sich häufig an strategisch günstigen Orten befinden und es sich auf den befestigten Wegen zwischen ihnen auch besser und schneller reisen lässt. Das würde zumindest die wilden Kämpfe darum erklären, wo es doch allen angeblich nur um den verwaisten Rubinthron geht.

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Das Schnellreisesystem in Cyrodiil funktioniert ein wenig anders, als im Rest von Tamriel. Man kann nicht einfach frei aus der Landschaft zu einer zugehörigen Festung reisen, sondern muss sich in einer ebensolchen befinden und von dort aus reisen. Dabei ist es auch wichtig, dass zwischen der Ausgangs- und der Zielfestung eine lückenlose Verbindung aus eigenen Festungen besteht. Ebenso kann man nicht in eine Festung reisen, die gerade unter einem Angriff steht.



Seht wie die Steine dort schweben!
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"Sonne und Mond verändern die Welt, aber was verändert das Denken?" Morrowind

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Vrall (14.02.2014)

2

Freitag, 14. Februar 2014, 17:49

Wobei es aber unter Umständen auch um etwas anderes gehen könnte. Man munkelt, dass diese mysteriösen Schriftrollen der Alten den eigentlichen Schlüssel zum Rubinthron, oder zumindest zur Stadt Cyrodiil darstellen. Die Allianzen haben in ihren Festungen stets einen wachsamen Blick auf diejenigen Schriftrollen, die sich in ihrem Besitz befinden, und sind scheinbar immer darauf aus, eine weitere zu erringen. Glücklicherweise konnte ich den Kommandanten einer der Festungen, die im Besitz einer solchen Schriftrolle war, von meiner Neutralität in diesem Konflikt überzeugen und er gewährte mir einen kurzen Blick auf dieses offenkundig mächtige Artefakt.


Das mächtigste Artefakt welches ich je sehen durfte.


Spoiler Spoiler

Der Zugang zur Stadt Cyrodiil soll sich öffnen, sobald eine Allianz im Besitz aller Schriftrollen der Alten ist. Dieses Unterfangen dürfte aber schwierig genug ausfallen. Um eine gerade eroberte Schriftrolle aus einer ebensolchen Festung (die sich ja für gewöhnlich am eigenen aktuellen Grenzgebiet befindet) zu schaffen und ins eigene sicherere Inland zu schaffen, muss sich unter den Spielern ein Träger finden, der durch einen Debuff während des Tragens stark verlangsamt wird und dadurch auf seinem langen Weg zur nächsten eigenen Festung entsprechend gut und aufmerksam von seinen Verbündeten beschützt werden muss. Dabei ist den feindlichen Kräften auf deren Karte der aktuelle Aufenthaltsort der Schriftrolle, bzw. des Trägers, stets bekannt.


Wenn ich sehe, wie es um die Stadt steht, wünsche ich mir, dass eine der Allianzen alsbald alle Schriftrollen der Alten in ihren Besitz bringt … welche es auch immer sei.


Und erneut traf ich jemanden, der wohl weniger Glück hatte als ich.
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Wolfen (14.02.2014), Vrall (14.02.2014), Nysha (14.02.2014), Nizar (15.02.2014)

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Freitag, 14. Februar 2014, 20:08

Interessanter Bericht. Gerade das mit den Schriftrollen stelle ich mir sehr.. unterhaltsam vor. Oder ernüchternd. Je nachdem, auf welcher Seite man steht ;)

Wie es beschrieben wird, werden wir mit dem Kampf um den Rubinthron sehr lange beschäftigt sein. Ich freu mich schon drauf und das, obwohl ich in meiner bisherigen Laufbahn eher weniger dem PvP oder AvA zugetan war. Klingt auf jeden Fall sehr, sehr spannend! ^^

Und wie immer hat Viola einen neuen besten Freund gefunden. Sie sollte den Skeletten langsam mal Spitznamen geben. *lacht*

4

Freitag, 14. Februar 2014, 22:23

Erinnert mich an das WvW von Gw2. Wobei ich da nicht viel mitreden kann, da man an einer Hand abzählen kann, wie oft ich da mitgemischt habe. Tatsache ist .. ich hab die Masse an Feinden erst aufploppen sehen, als ich schon mit dem Gesicht im Dreck lag.

Ich denke, das wird bei ESO nicht anders sein, bis ich mir mal einen neuen Rechner zulege.

Ansonsten klingt es ganz interessant. Immerhin kein rohes rumgekloppe um den Thron, sondern langwierige Schlachten um einzelne Posten. Damit an die Mittel gelangen, um überhaupt erst in die Hauptstadt reinzukommen. ^^ Ich hoffe, dass es relativ balanciert bleibt, denn falls eine Seite mehrere Monate gnadenlos gegen beide gewinnt, selbst wenn die zusammen kämpfen würden ... - ... dann wünsche ich mir gezwungenes Spielerwechseln! :D

Wobei .. so eine komplette Phase voller RP'ler, die sich um den Thron kloppen .. dauert ja nochmal nen Jahrhundert länger, wenn jeder Soldat seinen Angriff erst emoten muss und auf die Reaktion wartet ... ?( :thumbsup:
Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat er sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde. - Albert Einstein

Striptease ist Anatomieunterricht mit Musik. - Frank Sinatra

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Nysha

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Freitag, 14. Februar 2014, 22:28

GW2 hat eine sehr sehr viel schlechtere Performance als ESO. Da wird es bei ESO im AvA mit Sicherheit um einiges flüssiger laufen.

P.S.: Das Skelett sieht nach einem Bernd aus!

Magierakademie Twyllagea | Die Dunkle Bruderschaft in Morrowind

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yosherl

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Samstag, 15. Februar 2014, 11:25

Erinnert mich an das WvW von Gw2. Wobei ich da nicht viel mitreden kann, da man an einer Hand abzählen kann, wie oft ich da mitgemischt habe. Tatsache ist .. ich hab die Masse an Feinden erst aufploppen sehen, als ich schon mit dem Gesicht im Dreck lag.

Ich denke, das wird bei ESO nicht anders sein, bis ich mir mal einen neuen Rechner zulege.


Also die Performance ist um welten besser als bei GW2. Liegt vermutlich auch daran dass eine andere Grafik verwendet wird.
Das Spiel ist von beginn an auf derartige Schlachten ausgelegt gewesen. GW2 war das WvW nur ein Krampf... und langweilig.
Hier hingegen hat man viiieeelllleee taktischen Möglichkeiten, was es wirklich sehr spannend machen.

Wenn dein Rechner natürlich nicht mal die mind. Anforderungen entspricht, dann bringt dir die Herstelleroptimierung für solche Schlachten nicht viel :)

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Kjarlvaril (15.02.2014)