Sie sind nicht angemeldet.

1

Dienstag, 15. April 2014, 12:31

Definition der Altmerhäuser

[Anmerkung der Moderation: Als Diskussion ausgekoppelt aus dem Thema "Projekt Altmerhäuser" in der Charakterbörse.]

Eine Verständnisfrage:
Ein "Altmerhaus" bedeuted nichts andere als ein "Adelsgeschlecht" in deutsch? Leitet sich dieser Status immer von einer Ahnenreihe ab oder kann es auch sein, dass man auf Grund seines hohen sozialen Status (potentiell lokal begerenzt) innerhalb der Gesellschaft der Altmer einem "Haus" angehört oder dies führt?
Basierend auf dieser Textstelle: "At the top are the Wise, teachers and priests, followed by Artists, Princes, Warriors, Landowners, Merchants, and Workers." (Pocket Guide to the Empire, 3rd Edition - The Blessed Isle: Alinor and the Summersets)
Illy, Charakter: Ylena Aranas

Lodernd Glut und leuchtend Eisen, ~~~ Hammerschlag und Funkenflug,
Eisern Will‘ und schützend Schild, ~~~ warmes Herz und wacher Blick,
~ den Funken suchend folgend. ~

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peragan« (15. April 2014, 14:55)


Angier

Geweihter

  • »Angier« ist männlich

Beiträge: 2 506

Gilde: Auf der Suche.

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 15. April 2014, 13:23

Ein "Haus" ist die soziale Einheit der Altmer und steht synonym für Sippe/Clan/Großfamilie.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Esseleth (15.04.2014)

Esseleth

Denker

Beiträge: 192

Gilde: Die Hüter Tiefwaldens

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

3

Dienstag, 15. April 2014, 13:44

Danke für den Hinweis. Ich habe es mal im Eingangsposting auch noch einmal entsprechend erwähnt.

Und Danke auch für die weiteren Häuser-Einträge. Weiter so!
Esseleth Mallestel
"War leaves its trail | in moonlight so pale | its shadows they flow |in rivers, in rivers
So put on my mask | I'll go where they ask | so I might once again see the Roses of May
.""

4

Dienstag, 15. April 2014, 13:59

Zitat

At the time the Crystal Tower was built in the Merethic Era, the Elves of Summerset had a relatively egalitarian society, though social stratification slowly developed into a rigid hierarchy of classes over the millennia.[3] The Wise (teachers and priests) became the highest echelon, followed by Artists, Princes, Warriors, Landowners, Merchants, Workers, and enslaved beasts such as goblins.

Lore:Pocket Guide to the Empire, 3rd Edition/Summerset



Mal die ganze Stelle zitiert. Da der Teil alleine den Du zitiert hast nicht viel bringt.

Die Altmer haben sich aus einer ehemals Gesellschaft der Gleicheit CEgalitarismus) zu einer Schichtengesellschaft mit einer sehr strengen Klassenhierarchie entwickelt.

Übrigens sehr faszinierend, das die Häuser hier ,die der höchsten Klassenschicht angehören, so undbedeutend sein sollen.

Zitat

Angier:

Ein "Haus" ist die soziale Einheit der Altmer und steht synonym für Sippe/Clan/Großfamilie.


Zitat

Margra:

Manch ein Sohn und eine Tochter verschwand aus dem Auge der Öffentlichkeit, so keine militärische Laufbahn eingeschlagen wurde.


Wie ist das denn mit Haus und der strengen Klassenhierarchie? Wird das Haus durch das Oberhaupt so eingeordnet? Wird jeder Altmer einzelnd bewertet und entsprechend in die Hierarchie integriert?

Bedeutet es einen Abstieg im Falle des Hauses, wenn Familienanghörige eher einer anderen Klassenschicht zuzuordnen ist? Gerade das Gerücht bei Margra, lässt ja vermuten das Ihr Haus mit sowas rechnet, wenn denn das Gerücht wahr wäre.

Oder ist ein Haus wirklich nur zu betrachten als eine Großfamilie, in der die einzelnen Familienmitglieder unterschiedlich soziale Stellungen haben im Klassensystem?
Ich bin bereit, Sovngarde erwartet mich.

Ausgetreten aus der ESO-Sammelgilde um endlich keinen "Müll" mehr zu ertragen.

Esseleth

Denker

Beiträge: 192

Gilde: Die Hüter Tiefwaldens

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 15. April 2014, 14:03

Können wir die Diskussion in einen separaten Thread auslagern (vielleicht durch einen Mod)? Das könnte sonst die Übersicht hier stören. Wäre schade.
Esseleth Mallestel
"War leaves its trail | in moonlight so pale | its shadows they flow |in rivers, in rivers
So put on my mask | I'll go where they ask | so I might once again see the Roses of May
.""

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Illyian (15.04.2014)

Esseleth

Denker

Beiträge: 192

Gilde: Die Hüter Tiefwaldens

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 15. April 2014, 14:54


Übrigens sehr faszinierend, das die Häuser hier ,die der höchsten Klassenschicht angehören, so undbedeutend sein sollen.

Das dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass Rollenspieler gerne sehr schnell aufschreien, wenn man sich zu viel Macht über einen Hintergrund zuschreibt - viele sind da durchaus ja auch zurecht vorsichtig und hellhörig. Ich habe auch schon schlechte Erfahrungen damit gemacht, kann sowas aber gut ausblenden, wenn es einfach dämlich oder schlecht bespielt wird.

Ich persönlich habe wenig Lust auf ständige Diskussionen, ob ich mir unfairerweise Macht zuschreibe. Mir geht es hierbei nur darum, den Hintergrund zu bespielen; nicht darum, IC-Macht wirklich zu haben. Daher habe ich mich in meinem Fall für ein "abgestiegenes Haus" entschieden, weil das auch viel mehr Konflikt-Potenzial und Entwicklungs-Potenzial IC hat. Das bedeutet: Ich habe den Hintergrund, aus dem ich Rollenspiel ziehen kann, aber keinerlei Befugnisse oder Macht oder sonstwas. Mehr will ich auch nicht.

Damit vermeide ich nervige OOC-Diskussionen. Was sich dann im Spiel ergibt und ob das Haus doch durch das Spiel selbst wieder mehr Bedeutung und Bekanntheit erhält, ergibt sich dann im Spiel und je nachdem, wie gelungen meine Darstellung ist.

Das ist zumindest der Hintergrund bei mir, warum ich es mit dem Haus so "unbedeutend" halte. Ich vermute, Anderen dürfte es da ähnlich gehen, dass sie schlicht die Diskussionen meiden wollen. Es kann ungeheuer entnervend sein, wenn man bei solchen Dingen sich erst einmal im Spiel jedesmal OOC rechtfertigen soll/darf/muss im Whisper. Besonders da bei TESO die Quellen größtenteils indirekt sind (Stichwort: unzuverlässiger Erzähler, homodiegetischer Erzähler ) und das dann endlose Diskussionen werden, die gerade im Spiel ungeheuer störend sind. Eine ungefähre Vorstellung, wie es richtig ist, hat man ja automatisch durch das Spielen - nur in den Details nicht zwingend.

Daher habe ich bewusst lieber mit relativen Verhältnissen gearbeitet. "Gering" ist relativ und sollte problemlos ins Spiel einfügbar sein, sogar wenn man unterschiedliche Vorstellungen vom Hintergrund hat. Es geht hier nicht um eine absolut bis ins Detail ausgearbeitete Simulation, sondern um Richtungen und Konzeptideen, damit Andere damit auch spielen können. Durch die Relationen muss man sich nun nicht absolut genau mit allem auskennen, wie die Struktur aufgebaut ist, sondern es fügt sich ganz natürlich ein und alle wissen sofort, was die Absicht dahinter war (meistens zumindest).

Hinzu kommt: Verarmten Adel, unwichtig gewordene Häuser etc. hat es schon immer gegeben. Vermutlich noch nicht einmal selten. Das ist immerhin eines der grundlegenderen Motive bei der Thematik.
Esseleth Mallestel
"War leaves its trail | in moonlight so pale | its shadows they flow |in rivers, in rivers
So put on my mask | I'll go where they ask | so I might once again see the Roses of May
.""

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Esseleth« (15. April 2014, 17:36) aus folgendem Grund: Kleinigkeiten, Satzbau und so. Gnarf.


Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Jonah Karrik (15.04.2014), Kirill30 (15.04.2014), Ylyr (18.04.2014)

Kirill30

Geselle

  • »Kirill30« ist männlich

Beiträge: 56

Gilde: -

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

7

Dienstag, 15. April 2014, 17:53

Für mich sind "Adelshäuser" Dynastien. Nicht wirklich mehr als ein Individuum, dass auf einen Stammbaum zurück zu greifen weiss wo Namen bzw.: Personen enthalten sind die sich in dem Reich in dem sie dienen einen Namen gemacht haben.. Wie auch immer sie das getan haben. Wo und wie das nun eigentlich angefangen hat spielt für mich dahingehend eine zweitrangige Rolle.



Ein "Adelsgeschlecht" oder eine "Dynastie" der man angehört ist für mich eigentlich demnach auch nichts weiter als "Der Typ da wurde NICHT in einem Stall geboren". Das bedeutet nicht etwa das man mit übermäßig viel Geld um sich schmeisst oder Landstriche für sich beansprucht.



Ich erwarte eigentlich sogar, dass ein jeder Altmer der nicht als Barde auftritt oder neben einem fass hockend nach Münzen fragt eine eigene Dynastie aufzuweisen hat. Wir sprechen hier von Altmer und nicht einem gemeinen Menschenvolk.



ich halte mich hier gerne an die Patrizierfamilien des alten Rom. Auch hier gab es mehr als genug "Adlige" die weder viel Gold noch aber nennenswertes Land besaßen. Wie oben schon erwähnt ist es natürlich fraglich wie genau das angefangen hat. Gerade alte Republiken (wie ich mir Rom zum Vorbild nehme) waren gewiss zügig dabei "Adelstitel" zu verkaufen. Und in dieser Monarchie in der wir inGame leben wage ich auch anzuzweifeln, das Königin Ayrenn ihre Adligen allesamt selbst auswählt und mal feste an ihren Busen drückt.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Esseleth (15.04.2014)

Margra

Gelehrter

  • »Margra« ist weiblich

Beiträge: 814

Gilde: Bärenbanner; Die Hüter Tiefwaldens (ehemalig)

Allianz: Ebenherz-Pakt

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 15. April 2014, 18:53

Was ist ein altmerisches Haus (für mich)?

Tendenziell geht es hier für mich erst einmal um einen Namen mit einer Ahnenreihe, auf die man stolz ist. Das trifft wahrscheinlich auf den Großteil aller Hochelfen zu, da Ahnen'verehrung' sehr hoch in der Prioritätenliste des 'Normal'-Elfen liegt, wobei man hier auch schon das reine 'Elfenselbstverständnis' der Altmer unbedingt ansetzen muss. Ein jeder Altmer ist per Geburtsrecht - nach seinem Verständnis - ohnehin schon ein höheres Lebewesen als jedes andre. Das ist nicht einmal Arroganz, sondern schlicht eine gesetzte Selbstverständlichkeit.
Innerhalb dieser Gesellschaft, die vom Drang nach Perfektion, Ahnenverehrung, Herrschaftsselbstverständlichkeit und expliziter Etikette durchdrungen ist, gibt es selbstverständlich ein klares Kastensystem, an dessen Spitze die 'Gelehrten' stehen. Innerhalb dessen existieren gewiss auch dekorierte und mächtige Familien (man schaue sich die Sippenhochfürsten mal an) als auch Kleinere.


Warum stelle ich den Einfluss meines Hauses als so gering dar?

Esseleth hat da ja schon einiges ganz richtig gesagt. Um es aber noch einmal genauer zu begründen:

1. Ich bin eine Spielerin wie jeder andre auf diesem Server und als solche werde ich mir nicht anmaßen, mich in eine Position absoluter Authorität ic zu stellen mit meinen Charakteren, denn das würde bedeuten, dass ich mit hohen NPCs, bzw. auch der Königin agieren und sie somit emoten müsste wie es mir eben gerade passt. Das finde ich bei andren Spielern fürchterlich, wenn sie es tun, da kann ich es dann auch nicht selbst machen, denn ganz gleich wie stimmig es ist, so könnte es dennoch von der 'Lore' ganz anders gewünscht sein, die Königin würde vielleicht derlei nie tun oder sagen oder aber es sollte ganz anders geschehen.
In meinen Augen braucht man solche selbstverliehende Authorität auch gar nicht, um stimmig etwas darstellen zu können.

2. Ich gebe meinem Gegenüber die Möglichkeit meinen 'Adligen' so zu behandeln im Rollenspiel wie dieser es mir eben zugestehen möchte. Dabei vertraue ich darauf, dass schon die Etikette des 'Normal-Elfen' dermaßen gepflegt ist, dass meinem Charakter ohnehin kein Zacken aus der virtuellen Krone brechen kann. Verhält sich mein Gegenüber ic unmöglich und bringt mir das Spiel keine Freude, gehe ich ihm aus dem Weg. Findet schönes Spiel statt und jemand gewährt meinem Charakter auf Grund meines Spieles Respekt, dann ist doch alles wunderbar und die Achtung meines Adligen gewährleistet ohne zuvorige Einverleibung gigantischer Authorität.

3. Je höher ich spielen will, umso mehr Verantwortung und Maß an notwendiger Etikette wird auch erwartet, bzw. setze ich auch voraus.
Lust auf Diskussionen habe ich hierbei - genau wie Esseleth - in keinster Weise mehr. Wenn etwas nicht passt oder ich später durch das Erleben der Lore herausfinde, dass es so nicht geht, ist mein Fehler dann auch nicht so gravierend, dass man ihn seitenweise diskutieren müsste, denn ... ich stelle ja nur ein kleines Haus dar und nicht DEN Maßstab elfischer Glorie.
Ebenso wünsche ich mir, dass ich bei gewissen Darstellungen andrer Leute nicht unbedingt anerkennen muss, dass das Haus aber so gewaltig ist.

4. Wie oben schon angedeutet, bin ich kein Freund von riesiger selbstverliehener Macht. Mir genügt es ein kleines Haus zu bespielen, das verdammt stolz ist auf seine Ahnenlinie und sich viel zu wichtig nimmt. Gewaltige NPC-Heere, die ich dann herumschicke in meinem Kopf, geben mir nichts.

~*~

@Xamanoth:
Gewiss gibt es das Ständesystem und darauf legt meine Adelsfamilie auch einen großen Wert, ebenso wie auf die 'ideale' Form ihrer Nachkommen, die in jeder Form Stärke und Intelligenz nach altmerischen Vorstellungen verkörpern sollen, um keine Schande zu bringen oder aber die gesellschaftliche Meinung zu schmälern. Inwieweit diese 'Reinhaltung' reicht - finde es im Spiel heraus. ^^
"True honor need not be named."
- Talia at-Marimah, Ash'abah, Alik'r -

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Iferian (15.04.2014), Esseleth (15.04.2014)