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Montag, 12. Mai 2014, 21:11

Viola Valerius' Volkskurier: Erstauflage - Ausgabe 16 (Der Schattenpakt)



Irgendwo in Tamriel in einem Gasthaus …

Die etwas heruntergekommene Frau blickt sich suchend in den verregneten und ab und an von Blitzen erhellten Gassen Riftens um, bis sie vor einem Tavernenschild innehält, als habe sie ihr Ziel erreicht. Nachdem sie die Tür geöffnet und ins Innere getreten ist, schlägt sie zunächst die Kapuze zurück und schüttelt ihren Umhang aus. Wackeren Schrittes nähert sie sich dem Wirt, der sie mit gleichmütigem Gesichtsausdruck empfängt, und wechselt mit ihm einige Sätze. Dabei blickt sie immer mal wieder über ihre Schulter, als erkunde sie die Schankstube und richtet ihr Augenmerk schließlich gezielter auf zwei Gestalten in diffusem Kerzenschein an einem Tisch, bei denen es sich ihrer Gestalt nach zu urteilen wohl um zwei Nord handeln mag. Einer von ihnen hat schwarzes Haar, trägt eine lederne Kluft und befindet sich in Begleitung zweier Klingen. Vom Zweiten ist neben dem langen weißen Bart, der unter der Kapuze einer dunklen Kutte hervorlugt, allenfalls noch der runenverzierte Holzstab auffällig. Viola nähert sich den beiden mit einem neugierigen Funkeln in den Augen und der Andeutung eines freundlichen, offenen Lächelns auf den Lippen, und neigt ihr Haupt.

Seid gegrüßt. Der Weg hierher war ja ziemlich umständlich. Ich hoffe, damit ist der Vorsicht Genüge getan. Das heißt, falls Ihr diejenigen vom … Viola zögert kurz … Schattenpakt seid, die mich zu einem Gespräch … naja … eingeladen haben. Aber möglicherweise sollte ich mich erstmal vorstellen.

Ohne eine Antwort abzuwarten, fährt sie unvermittelt in ihrem Redeschwall fort.

Mein Name ist Viola Valerius, freie Schriftstellerin und angehende Herausgeberin von „Violas Volkskurier“. Wie ihr sicherlich wisst, steht es um meine Heimat Cyrodiil nicht zum Besten, wie auch um ganz Tamriel nicht. Ich konnte nicht viel meiner Habe hierher in die Fremde retten, kaum mehr als mein Leben. Doch schließlich muss es irgendwie weitergehen. Und so habe ich mich auch hier fern meiner Heimat dazu entschlossen, Nachrichten für das gemeine Volk zusammenzutragen. Dabei interessieren mich vor allem Personen, die die Geschicke unserer Welt in dieser unsicheren Zeit ein wenig und im Rahmen unser aller bescheidener Möglichkeiten zu lenken versuchen … natürlich zum Besseren.

Viola setzt ein zuversichtliches Lächeln auf, auch wenn es auf den zweiten Blick etwas gezwungen wirken mag.

Stimme: Es freut uns zu sehen, dass Ihr den Weg hierher unbeschadet überstanden habt und hoffen, dass ihr diese kleine...Sicherheitsvorkehrung zu eurem und unserem Wohle nicht zu lästig fandet. Ich und mein etwas angespannt wirkender…*lächelt* Gefährte.. sprechen für eine Gemeinschaft, die euch als “der Schattenpakt” bekannt geworden ist. Da sich unsere Gemeinschaft auf Diskretion versteht und dies auch weiterhin so halten möchte, stelle ich mich euch gegenüber als “Die Stimme” vor, den Nord zu meiner linken kennt man als “den Geist”. Wir vertreten die Bruderschaft nach außen hin und zeichnen dafür verantwortlich, durch euch die *überlegt kurz* Fehlinterpretationen unseres Handelns zu berichtigen. Diese Gelegenheit wissen wir zu schätzen.


Dürfte ich Euch kurz ein paar Fragen stellen? Über Eure Gemeinschaft sind ja ziemlich unterschiedliche Gerüchte im Umlauf … damit angefangen, ob sie überhaupt existiert. Allenfalls die Verbindung zur Daedra Nocturnal findet sich in allen Schilderungen irgendwo wieder. Aber dieser Leutnant in Winterfeste schien wirklich die geringschätzigste Meinung über Euch zu haben. Hat dieser möglicherweise persönlich etwas gegen Euch?

Sie lässt sich direkt darauf auf einem Stuhl am Tisch nieder.

Die beiden Gestalten setzen nach Vernehmen dieser Frage ein hämisches Grinsen auf. Die Blicke der zwei Männer kreuzen sich für einen kurzen Augenblick und der Bärtige fängt an zu reden. Geist: Diese Geschichte ist kurz erzählt..*seufzt und lehnt sich in seinen Sessel*, Er wollte unbedingt Teil unserer Gemeinschaft werden. Doch hüte man sich vor jenen, die darauf drängen. Seine Denkweise und sein Handeln deckten sich nicht mit den Vorstellungen unserer Bruderschaft. Nicht mit deren Weltbild und nicht mit deren Zielen.

Stimme: *lässt seinen Blick eher gelangweilt durch das Gasthaus schweifen*: Langer Rede kurzer Sinn, er stieß bei uns auf verschlossene Türen. Er versucht seither Mitglieder unserer Bruderschaft zu enttarnen und das Volk gegen uns aufzubringen. Mit Verleumdung, Lügen und anderen Hinterhältigkeiten. Was wiederum beweist, dass wir ein glückliches Händchen betreffend unsere…*schmunzelt* Personalauswahl...haben.

Wie steht Ihr und die Euren zum Konflikt in meiner Heimat Cyrodiil? Nehmt Ihr in irgendeiner Weise Anteil daran und greift in die Auseinandersetzung mit ein?

*der Ältere schlägt mir der Faust auf den Tisch* Bei Ysgramor! Wir haben andere Probleme als die eitlen Befindlichkeiten der einzelnen Völker, die einen fetten, nichtsnutzigen Kaiser auf dem Thron sehen wollen und glauben, damit seien alle Sorgen vergessen. Die Prophezeihung spricht eine deutliche Sprache. Dererzufolge…

*Der Mann mit dunklen Haaren winkt ab und unterbricht den Redeschwall des älteren Nord und setzt entspannt fort*

Stimme: Die Prophezeiung tut hier nichts zur Sache *klopft sich die letzten Regen-Perlen von der dunklen Lederkluft*. Wir dienen in erster Linie dem Wohle des Schattenpaktes und dessen Ziele. Dass sie sich auch ab und an mit denen des Ebenherz-Paktes kreuzen, sehen wir als glücklichen Umstand. Ihr werdet uns folglich auch in Cyrodiil begegnen...oder aber nicht, wenn wir alles richtig machen. *lacht kurz auf*
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Aeraric (14.05.2014)

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Montag, 12. Mai 2014, 21:12

Viola hört den Worten der beiden aufmerksam zu und macht sich in krakeliger Schrift hin und wieder ein paar Notizen auf einem Stück Pergament. Dann richtet sie ihr Augenmerk mit forschem Blick erneut auf ihre Gesprächspartner. Das klingt um ehrlich zu sein höchst interessant. Sagt, wie viele tapfere Streiter gibt es nun in Euren Reihen? Das ist doch sicherlich kein Alleingang, den Ihr da anstrebt. Also, so allein zu zweit, meine ich …

*Die Person, die sich Viola als “Die Stimme” vorgestellt hat, fährt fort* Schaut euch den Wirt dort drüben an… oder die Schankmaid. Wie steht es um euren Fleischhauer zu Hause? Oder der Marktschreier - und lasst uns nicht den Hauptmann der Stadtwache vergessen. Sie alle und keiner davon. Ihr werdet uns an allen Ecken und in ganz Tamriel sehen.

*Die hagere, bärtige Gestalt fährt fort und lacht angestrengt* Aber ihr werdet uns nicht erkennen. Wir handeln im Hintergrund...verborgen vor den Augen der Bewohner Tamriels. Das nämlich, zeichnet uns aus. Stellt euch ein Netz aus Personen in den unterschiedlichsten Schichten und Positionen vor. Vereint, um unsere Ziele zu erfüllen.

Die Stimme: Der Schattenpakt setzte sich einst aus vielen Gelehrten und ebensovielen tapferen Kriegern zusammen. Er war eine Art Orden. Auch einige der Ratsmitglieder von Königin Mabjaarn Flammenhaar waren Brüder. Aufgrund interner...Diskrepanzen..haben wir uns erneuert. Derweilen sind wir in den inneren Rängen gerade einmal eine Hand voll - Unsere Kontakt- und Verbindungsleute sind jedoch zahlreich und in ganz Tamriel verstreut.. *lächelt*

Auf welche Weise versucht Ihr, Eurer Allianz oder auch der einfachen Bevölkerung zu helfen? Nicht nur in Cyrodiil sind … unruhige Zeiten angebrochen, sondern eigentlich in ganz Tamriel. Zieht Ihr ab und an in kleineren oder größeren Gruppen umher, um für Ordnung zu sorgen oder Eure Unterstützung anzubieten? Tut Ihr es unentgeltlich oder für Lohn und Brot? Oder bietet Ihr Eurerseits Waren für das gemeine Volk oder ein Heer feil?

Sie schnappt nach der Reihe an Fragen nach Luft und verbleibt danach in Erwartung von Antworten stumm.

Geist: *stützt sich angestrengt auf seinen Stab und wendet sich Viola zu*: Wir werden verdammt nochmal dort eingreifen, wo wir es für richtig halten. Oder haltet ihr uns für fahrende Händler, Tagelöhner und Vagabunden, die umherstreifend für einen Hungerlohn niedere Arbeit verrichten?

Stimme: *legt seine Hand kalmierend auf den Arm des Geistes* Ruhig, alter Freund. Haltet die Wissbegier unserer Gesellschaft nicht für Respektlosigkeit. *wendet sich Viola zu* Alle Mitglieder unserer Bruderschaft gehen neben unserer Tätigkeit auch einer profanen Berufung nach. Die einen etwas ernster, die anderen nur zum Schein. Unser Handeln als Schattenpakt ist jedoch so vielseitig wie abwechslungsreich. Unser Ziel setzt sich aus vielen Verbundstücken zusammen, die einzeln und vordergründig nichts miteinander gemein zu haben scheinen.

Geist *merklich ruhiger*: Aber sie dienen alle unserem Zweck. An einem Tage suchen wir nach einem verschollenen Artefakt aus längst vergessenen Zeiten, an einem Anderen gilt es etwa, in die Geschehnisse in und um Cyrodiil einzugreifen. Auch pflegen wir Kontakte zu anderen Organisationen, Völkern und Entscheidungsträgern um unserem Ziel näher zu kommen.

Stimme: *wägt einen Säckel Gold in seiner Hand bedächtig ab* Natürlich wäre es falsch zu vermuten, wir würden untereinander keine Vorteile und Gefälligkeiten austauschen. Wir sind schließlich kein gemeinnütziger Verein von Templern und Ordensschwestern.

Nur ein flüchtiges Schmunzeln huscht über Violas Gesicht als sie sich weitere Notizen macht.

Welcher Abstammung gehören Eure Gefährten an? Ich meine ... Ihr beide seid Nord, und ... Hüstelnd blickt Viola von einem zum anderen und starrt zuletzt auf den Alten, dessen Augen sich unter der Kapuze durch ein schwaches Funkeln verraten haben mögen, während ihre Stimme gänzlich verstummt.

Der weißbärtige Nord beginnt etwas leiser zu sprechen: Jeder, der für unsere Zwecke in Frage kommt, ist ein potentieller Mitstreiter- Der Schattenpakt ist ein Kind der Nord. Aber die Umstände dieses *gestikuliert herabschätzend in der Luft* Zweckbündnisses namens Ebenherz-Pakt haben es ergeben, dass auch Argonier und Dunkelelfen zu uns gefunden haben.

Stimme: Die Saxhleel und Dunmer innerhalb unserer Reihen sind vollwertige Mitglieder. Wir schließen keine Rasse vorweg in unserer Gemeinschaft aus doch erfordern es diese Zeiten, dass er dem Ebenherz-Pakt die treue schwört.

Gestattet Ihr mir Euch einen Umtrunk zu spendieren? Mit einem freundlichen Lächeln sieht sich die Frau nach dem Wirt des Gasthauses um und deutet ihm an, sich ihrem Tisch zu nähern. Ich denke die eher privaten Fragen rutschen Euch so vielleicht leichter von den Lippen. Violas grau-blaue Augen funkeln abermals neugierig auf. Wohin soll Eure Reise gehen? Ich nehme an, Ihr seid hier nur um ein wenig zu rasten. Verfolgt Ihr geschäftliche Ziele?

*Der Bärtige winkt ab und verschränkt die Arme*

Geist: Die Reise wird uns dort hin führen, wo es unsere Schutzherrin fürgut und recht erachtet. Heute sind wir hier mit euch, um euch das wahre Gesicht des Schattenpaktes zu offenbaren damit ihr versteht, wer und was wir sind..

Stimme: Jahrhunderte lang war der Sitz des Schattenpaktes in Himmelsrand. Aufgrund eines Verrates und der beinahen Auslöschung der gesamten Bruderschaft sahen wir uns gezwungen, unsere Hallen zu verlassen und uns anderweitig umzusehen. Natürlich haben wir eine Residenz. Ihr werdet verstehen, dass wir euch gegenüber keine Angaben zu diesem Ort machen können.

Wie ist Euer Verhältnis zu den anderen Allianzen, die sich formiert haben? Ich meine, seht Ihr eine von Ihnen als gefährlicher an als die andere? Oder habt Ihr zu einer möglicherweise sogar ein gespaltenes Verhältnis, weil Euch irgendwelche Bande mit dieser verbinden?

Die Stimme setzt fort: Wenn sich diese Allianzen dazu berufen fühlten, gegen den Tod und das Chaos, welches Tamriel heimsucht, vorzugehen anstatt ihre Kräfte in der Bestrebung ihrer eigenen profanen Befindlichkeiten zu bündeln, würden wir es um einiges leichter haben. *er scheint sich in dieser Frage bewusst zurückzuhalten und wirft seinem älteren Stammesbruder einen kurzen, misbilligenden Blick zu*

Der Bärtige wirkt sichtlich gereizt. Beim Aldmeri-Dominion bündelt sich die Präpotenz *spuckt dabei nahezu* der Hochelfen mit der Verschlagenheit der Bosmer und Khajiit. Es mag nicht der Satzung der Bruderschaft entsprechen -die keine Rassen und Völker ausschließt- jedoch ist die Stimme meiner Vorfahren lauter als die, eines Stücks Pergament. Eine Gewaltherrschaft der Elfen ist abzulehnen. Ebenso ist das Streben nach materiellem Reichtum des Dolchsturz-Bündnisses unter dem *betont dies abwertend* “König der Handelsreisenden” Emeric ein eigennütziges und daher abzulehnendes Unterfangen. Ein Wunder dass sich die Rothwardonen und Orismer zu solch niederen Beweggründen hinreißen ließen…
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Aeraric (14.05.2014)

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Montag, 12. Mai 2014, 21:12

Verschwörerisch nach links und rechts blickend fährt Viola in gedämpfterem Tonfall fort.

Kommen wir nun zu einer etwas heikleren Frage. Wie steht Ihr zu den Zielen und der Vorgehensweise Eurer eigenen Allianz in der Auseinandersetzung mit den anderen Allianzen und ... dunkleren Mächten? Ihr müsst auf diese Frage selbstverständlich nur soweit antworten, wie Ihr es für richtig haltet.

Die Stimme wirkt im Gegensatz zum “Geist” sichtlich entspannter: Wir sind Jorunn dem Skaldenkönig verpflichtet. Diese Verpflichtung beschränkt sich auf unsere Loyalität dem Ebenherz-Pakt gegenüber. Wir verteidigen unsere Heimat gegen Angriffe aus den nunmehr feindlichen Provinzen. Seit Jahrhunderten war der Schattenpakt jedoch im Verborgenen auch maßgeblich bei der Wahl von Machthabern in allen Positionen involviert. Wir sehen es als unsere Aufgabe, den rechten Kaiser bei der Thronbesteigung zu unterstützen. Ob dieser Mann am Ende Jorunn aus Himmelsrand sein wird, wird die Zeit zeigen… Unsere Allianz hat sich nach der Invasion der Akaviri 2Ä 572 geformt. Es ist an der Zeit, Ungerechtigkeit und Feindschaft zwischen Nord, Saxhleel und Dunmer nun außen vor zu lassen und gemeinsam für eine Sache zu kämpfen. Der Schattenpakt geht jedoch weiter und hat auch schon Jahre bevor die Akaviri eingefallen sind die Völker Tamriels unter dem gemeinsamen Banner vereint. Vertrauen und Respekt waren in unseren Reihen nie ein Thema. Nun bis auf den Verrat eines Nord-Bruders und der beinahen Auslöschung unserer Gemeinschaft. Doch blicken wir nun nach vorne!


Viola fährt sich während sie die Antwort der beiden erwartet verlegen durch ihre blonden leicht fettigen Strähnen. Kommen wir nun zu einer eher persönlichen Frage. Sie setzt ein freundliches Lächeln auf. Eingangs sprach ich davon, dass wir alle versuchen die Welt im Rahmen unserer Möglichkeiten in eine bessere Richtung zu lenken. Wie stellt Ihr Euch das im konkreten für Euch selbst und Eure Gemeinschaft vor? Gibt es eine Art Vorgabe oder Rahmen?

Die Stimme setzt bedacht fort: Unsere Gemeinschaft verfolgt mannigfaltige Ziele. Eines davon ist es, den Konflikt zwischen den Völkern zu befrieden. Seit jeher versuchen wir das Schicksal der Völker Tamriels mitzugestalten. Nach dem Motto “Der Zweck heiligt die Mittel” sehen wir die daedrischen Fürsten auch nicht schwarz weiß. Eine Einteilung in Gut und Böse steht den wenigsten zu. Und die, die es sich anmaßen sind ebenso Teil des Rädchens, dass uns alle vorantreibt. Insofern sei gesagt, dass sich unsere Verbindungen zu Nocturnal nicht gänzlich leugnen lassen - das wollen wir auch nicht. Aber das gehört hier nicht her.

Zum Schluss vervollständigt mir bitte den folgenden Satz: „ Wenn mein Volk den nächsten Kaiser stellen würde, dann ...“

Der Geist streicht kurz über seinen Bart und beginnt zu sprechen. Wichtig ist nicht, ob ein Nord auf den Thron sitz. Wichtig ist vielmehr, dass jemand den Thron besteigt, der diesem würdig ist. Und versteht, dass er zum Wohle aller Völker Tamriels dient und nicht die Völker Tamriels ihm dienen.

Die Stimme fügt noch hinzu: Und dies unterstützen wir mit all unseren Kräften.

Der Geist versucht trotzdem um der Herausforderung Willen den Satz umzudeuten und zu vervollkommnen:

Wenn der rechte Kaiser auf dem Thron sitzt, wird Friede und Gerechtigkeit einkehren und das Gleichgewicht der Welten wieder hergestellt sein. In einem Kaiserreich, wo ein jeder seines Nächsten als Bruder gelte und nicht als Feind, wo die starke Hand die Schwache greift. Wo keine Lüge und kein Neid regiert, wo das Mitgefühl und die Liebe das Herz regiert. Wo Freude über Neid und Güte über Hass triumphiert. Wo niemanden die Geißel seiner Ängste vom Leben abhält. Wo ein jeder Bewohner aufrecht sehend und festen Blickes durch Tamriel geht, wissend, es wartet eine blühende Zukunft auf ihn. Und nur so vereint wird uns der wahre Kaiser zum Siege führen.

Mit einem dankbaren Lächeln sammelt Viola ihre Schriftwerke zusammen, ordnet sie und erhebt sich schließlich von ihrem Stuhl.

Dann habt Dank für das Gespräch und die erhellenden Einblicke in Euer Tun, hmm … Stimme und Geist … und das Eurer Gefährten natürlich auch. Ich werde mich schleunigst daran machen, einen Artikel über Euch in meiner Erstausgabe von „Violas Volkskurier“ zu verfassen. Ihr erhaltet selbstverständlich ein Exemplar kostenlos.

Viola wechselt mit dem Wirt noch ein paar Worte und nickt den beiden beim Verlassen des Gasthauses noch ein letztes Mal grüßend zu.
"Möge Euer Schwert scharf und Eure Zunge schärfer sein." Skyrim

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Melania (13.05.2014), Aeraric (14.05.2014)