Sie sind nicht angemeldet.

  • »LegendaryEdition« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 17

Gilde: ----

Allianz: Unentschlossen

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 8. Februar 2018, 00:30

Frage zur "Kampfmagie"

Hallo ihr lieben,


beim herumwerkeln an einem neuen Charakterkonzept kam mir die Frage wie es sich im RP denn mit "Hybridcharakteren", sprich Kampfmagiern verhält. Also jemand der sich sowohl kämpferisch mit diversen Waffen auskennt, sich jedoch ebenso die Magie zunutze macht und diverse Zauber wirken kann.
Das Hauptaugenmerk sollte jedoch klar auf dem kriegerischen Aspekt liegen. Das bedeutet in Sachen Magie sollten nur rudimentäre Kenntnisse vorherrschen und der stand eines Adepten auf keinen Fall überschritten werden.
Anreiz zu der ganzen Idee gab mir der Trailer zu "ESO - Morrorwind". Hier kämpft der vermeidliche Hüter zu Beginn mit seinem Schwert, nutzt gegen Ende jedoch ebenfalls (Eis-)Magie (auch wenn seine Zauber etwas OP wirken und man sich fragt wieso er diese nicht einfach die ganze Zeit nutzt, wenn er sie doch so gut beherrscht ;) )

Also:
1. Ist ein Hybridcharakter, der sowohl auf sein Geschick im Umgang mit Waffen als auch auf den Umgang mit gewissen Zaubern setzt, RP tauglich?
2. Welche Zauber sind wohl die effektivsten bei so einer Zusammenstellung? Es sollte sich hierbei jedoch um eher einfache Zauber handeln die schnell gewirkt werden können. Alles natürlich auf Adepten Niveau.
Ich dachte da bis jetzt an einen schwachen Zerstörungszauber, einen Zauber der Feinde blenden (oder ähnliches) könnte und an einen schwachen "Schadensschild" ala "leichter Schutz" den man in Skyrim wirken konnte.
Vielleicht fällt dem einen oder anderen ja noch etwas dazu ein, die Zauberfähigkeiten sollten aber eher überschaubar bleiben.
3. Wie sieht es mit dem erlernen dieser Zauber aus? Ein Zauberbuch zu kaufen und daraus Runen vorzulesen wird sicherlich nicht viel bringen, sofern man davor nichts mit Magie am Hut hatte. Das bedeutet man muss eine Akademie/Schule besuchen. Soweit ich weiß ist die Magie in Tamriel gleichzusetzten mit einer Naturwissenschaft bei uns. Es gibt also durchaus Schulen, möglicherweise auch staatliche, die diese Naturwissenschaft anbieten. Gäbe es denn in der Kaiserstadt eine Akademie für Magie? Und gibt es Grundvoraussetzungen dort aufgenommen zu werden oder kann sich generell jeder bewerben?
4. Gibt es Schulen die in ebenjene Richtung des Kampfmagiers ausbilden?
5. Wie lange würde es denn dauern den Adepten Status zu erlangen und diese gewissen Zauber zu erlernen? Ich denke selbst dafür muss man wohl mehrere Jahre in Kauf nehmen?
6. Vielleicht eine komische Frage, will aber nur noch mal sicher gehen: Im RP in ESO ist es doch bestimmt möglich Zauber auch ohne einen Zauberstab, also mit bloßen Händen zu wirken (Vergleich: Skyrim)? Oder passt man sich hier der Engine an und Zaubern geht nur mit einem Stab?
Und muss beim wirken eines Zaubers gleichzeitig auch ein Spruch gesprochen werden?


Das wären vorerst alle Fragen zum Thema,
wünsche noch eine schöne Restwoche
LG


Faldur

Geselle

  • »Faldur« ist männlich

Beiträge: 116

Gilde: Die gekreuzten Klingen

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 8. Februar 2018, 14:20

Hallöchen!

Ich versuche mal zu antworten, sollte ich falsch liegen möge man mich bitte korrigieren:

Zu 1: Ist es definitiv. Man schaue zu den Akavirischen Drachenrittern, den Nordischen Stimmen, den Kaiserlichen Kampfmagiern( Ich glaube das trifft bedingt zu) und den Rothwardonischen Schwertsängern(heißen die so?). Ergo viele Völker haben die Kombination von Magie und Kampf für sich entdeckt.

Zu 2: Wie du schon sagtest, Blendzauber, Schadensschilde, Funkenfluge. Ergo alles was recht spontan geht, ohne eine komplexe Formel aufsagen zu können. Am besten etwas, das man sich so einprägt, dass das Wirken auch per Geste funktioniert.

Zu 3: Die leichteste Methode bei einem jüngeren Char wäre wohl die Magiergilde, wobei sie sich um die Zeit von Eso noch im Aufbau befindet(So sind z.b. die Schulen der Magie noch nicht fest, wie man in einem der findbaren Bücher nachlesen kann) Ansonsten gäbe es noch vor dem Seelenbruch die Kaiserliche Akademie. Bei den Elfen gibt es auch div. Möglichkeiten und die einfachste Möglichkeit ist es einen privaten Lehrmeister zu haben.(Kostet aber Geld) Bei der Magiergilde ist es mein ich auch so, das du theoretisch nur die Fähigkeit besitzen musst Magie zu wirken.

Zu 4: Siehe oben. Einfache Zauber die im Kampf anwendbar sind, würden von diesen Institutionen auch beigebracht werden.

Zu 5: Abhängig vom Talent und der Intelligenz...ich würde aber zumindest mit ein paar Jahren rechnen, da es ja eben nicht nur Zauberspruch lernen ist.

Zu 6: Ist es. Die Klasse Zauberer hat 3 ganze Talentbäume die nicht Waffenspezifisch ist. Aber auch in Skyrim war es so, dass das Kämpfen mit einem Zauberstab einfacher war, da in diesen bereits bestimmte Angriffszauber gebunden waren.

MFG

Ignace
Per aspera ad astra. Per astra ad aspera. Per aspera ad aspera.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

LegendaryEdition (08.02.2018)

3

Donnerstag, 8. Februar 2018, 14:26

1. Ist ein Hybridcharakter, der sowohl auf sein Geschick im Umgang mit Waffen als auch auf den Umgang mit gewissen Zaubern setzt, RP tauglich?


Ja ist er, solange man es nicht IC übertreibt. Immerhin stecken zwei Studien dahinter. Einerseits die Magie, andererseits der Waffenkampf. Wie bei jedem Hybridwissen, ist es jeweils ein Halbwissen. Mit einem puren Schwertkämpfer mit gleicher Studienzeit oder puren Magier, kann ein solcher Charakter in den jeweiligen Gebieten es natürlich nicht aufnehmen.

2. Welche Zauber sind wohl die effektivsten bei so einer Zusammenstellung? Es sollte sich hierbei jedoch um eher einfache Zauber handeln die schnell gewirkt werden können. Alles natürlich auf Adepten Niveau.
Ich dachte da bis jetzt an einen schwachen Zerstörungszauber, einen Zauber der Feinde blenden (oder ähnliches) könnte und an einen schwachen "Schadensschild" ala "leichter Schutz" den man in Skyrim wirken konnte.
Vielleicht fällt dem einen oder anderen ja noch etwas dazu ein, die Zauberfähigkeiten sollten aber eher überschaubar bleiben.


Das ist natürlich abhängig von dem Charakter und seinen Schwerpunkten. Schildzauber sind deswegen ineffizient, weil sie Magicka über Zeit fressen. Das heißt, je länger der Schildzauber oben ist, desto mehr Erschöpfung. Das geht wohl auch auf die eigene Konstitution, wird die Konzentration schwächen und natürlich die Ausdauer des Kämpfers. Außerdem muss er sich vollends auf das Schild konzentrieren, weswegen er wohl nicht gleichzeitig perfekt kämpfen könnte.

Schwert schwingen und gleichzeitig einen Zauber auslösen, denke ich ist recht schwierig. Deswegen sind wohl solche Zauber eher etwas, was im Hintergrund passiert oder in einer kurzen Defensive. Gleichzeitig Kämpfen und Zaubern, stelle ich Mal als Spieler als etwas hin, was nur wahre Meister mit vielen Jahrzehnten Erfahrung beherrschen sollten. Das ist aber nur mein subjektives Empfinden. Ich würde mich an deiner Stelle an das RP-Umfeld anpassen, wo du spielen möchtest. Damit es dort auch nicht zum Streit kommt. Es wäre ein wenig witzlos, wenn dein Char besser zaubern kann als der Magier mit 40 Jahren Erfahrung. Das ist immer eine subjektive Sache, die abhängig ist mit wem man spielt und in welchem Umkreis. Da hat jede Gruppe einen etwas anderen Machtlevel.

Welche Zauber? Das muss der Magier immer für sich entscheiden, was für ihn persönlich effektiv ist. Ich spiele einen Ordinatoren, die beherrschen ebenfalls laut Lore einige Zauber. Bei jenen habe ich mich natürlich strikt an den Lorezaubern orientiert.

3. Wie sieht es mit dem erlernen dieser Zauber aus? Ein Zauberbuch zu kaufen und daraus Runen vorzulesen wird sicherlich nicht viel bringen, sofern man davor nichts mit Magie am Hut hatte. Das bedeutet man muss eine Akademie/Schule besuchen. Soweit ich weiß ist die Magie in Tamriel gleichzusetzten mit einer Naturwissenschaft bei uns. Es gibt also durchaus Schulen, möglicherweise auch staatliche, die diese Naturwissenschaft anbieten. Gäbe es denn in der Kaiserstadt eine Akademie für Magie? Und gibt es Grundvoraussetzungen dort aufgenommen zu werden oder kann sich generell jeder bewerben?
4. Gibt es Schulen die in ebenjene Richtung des Kampfmagiers ausbilden?


Hier Mal ein Aussschnitt aus der ESO-Lore zu Kaiserlichen Kampfmagiern:

Zitat

„An den erhabenen Abnur Tharn, Kanzler des Ältestenrates und Herrn über Nibenay, heitere und aufrechte Grüße von einem weiteren Sohn Nibenays und vielen Dank für Eure Sorgfalt in diesen schwierigen Zeiten. Viele von uns hier in Cyrodiil wissen von Euren Bemühungen, das Kaiserreich zu retten, und beten für Euren Erfolg. Wie dem auch sei, zu meinem Anliegen. Mich faszinierte schon immer die kaiserliche Kultur und deren Regierungsansatz. Ich weiß, dass Ihr bereits seit vielen Jahren als Kanzler gedient habt, aber die Rolle als kaiserlicher Kampfmagier interessiert mich am meisten. Ich habe Dokumente gesehen, die wiedergeben, wie verschiedene kaiserliche Familiennamen diese Position zu unterschiedlichen Epochen innehatten, was für mich bedeutet, dass diese Stellung nicht vererbt wird. Allerdings habe ich nichts über die Zuteilung oder Weitergabe gefunden. Daher meine Frage: Wie werden die kaiserlichen Kampfmagier ausgewählt und wie dienen sie dem Kaiserreich?

Meine Gebete und die Gebete ganz Cyrodiils sind mit Euch, Kanzler. Möge Akatosh über Euch wachen und Reman Eurer Siege gewahr werden.“ – Von Aurelius Aelius von Leyawiin, Episkopat des Kults von Reman, manchmal Freiheitskämpfer


Zitat

Kanzler Abnur Tharn sagt: „Eine hervorragende Frage, mein lieber Episkopat, und eine, die einer etwas umfassenderen Antwort bedarf, denn der Begriff ‚kaiserlicher Kampfmagier' besitzt mehr als eine Bedeutung. Zu Beginn der Annalen des Kaiserreichs war die Unterscheidung zwischen Magiern und Kriegern noch stärker ausgeprägt als sie es heute ist. Die Idee einer Kombination aus Zaubermeister und gerüstetem Krieger war zunächst innovativ und die ursprünglichen kaiserlichen Kampfmagier waren eine von den kaiserlichen Legionen getrennte Eliteeinheit. Sie wurden unter den remanischen Kaisern, die dem Truppenführer den Titel ‚kaiserlicher Kampfmagier' verliehen und ihn zu seinem Berater des Ältestenrates ernannten, noch weiter verherrlicht. Wenn heutzutage jede Kohorte ein Kader an Magiern enthält, dann bezeichnet ‚kaiserliche Kampfmagier' einfach diese magiebegabten Truppen. Aber ein Schüler der kaiserlichen Geschichte wie ich weiß, dass der Name noch immer mehr Gewicht mit sich führt und ich trage den Titel ‚kaiserlicher Kampfmagier' mit Stolz!“


Quelle: Kaierstadt

In der Lore der dritten Ära werden diese Eliten, die Abnur Tharn erwähnt, in Battlespire ausgebildet. Dort kommen nur die Eliten der Eliten und Hochadelige Kaiserliche hin. Ansonsten, wie es sich liest reicht wohl einfach eine magische Ausbildung um als 'Kampfmagier' im nicht klassischen Sinne beschimpft zu werden. Das heißt dein Char kann an jeder beliebigen Akademie für Magie im Kaiserreich gelernt haben. Ein Kampfmagier im klassischen Sinne wäre er nicht, eher im umgangssprachlichen Sinne.

5. Wie lange würde es denn dauern den Adepten Status zu erlangen und diese gewissen Zauber zu erlernen? Ich denke selbst dafür muss man wohl mehrere Jahre in Kauf nehmen?


Ein Studium dauert meistens in der Regel 6 Jahre, je nachdem wie gut oder schlecht man sich anstellt +/- Jahre. Für Menschliche Verhältnisse sind 6 Jahre eine lange Zeit, immerhin kann ein Mensch innerhalb eines Jahres schon viel lernen und eine anständige Berufsausbildung Früher, wie auch Heute geht 2-3 Jahre um sich Geselle nennen zu dürfen. Magie ist ein sehr komplexes Feld, es setzt auch nicht umbedingt ein tiefgehendes Studium voraus, es gibt auch magisch Begabte die noch nie eine Akademie von innen gesehen haben. Aber sie kennen wohl auch nicht die Theorien hinter all der Magicka, werden es wohl in vielen Dingen schwerer haben.

6. Vielleicht eine komische Frage, will aber nur noch mal sicher gehen: Im RP in ESO ist es doch bestimmt möglich Zauber auch ohne einen Zauberstab, also mit bloßen Händen zu wirken (Vergleich: Skyrim)? Oder passt man sich hier der Engine an und Zaubern geht nur mit einem Stab?
Und muss beim wirken eines Zaubers gleichzeitig auch ein Spruch gesprochen werden?


Wenn du Skyrim gespielt hattest, wirst du wissen, dass ein Zauberstab nicht notwendig ist um Magie zu wirken. Zauberstäbe, laut mehreren Quests in verschiedenen Elder Scrolls-Spielen sind magisch verzauberte Gegenstände, welche selbst ein Laie rein theoretisch nutzen kann. Das heißt, jegliche Nutzung der Magie eines Zauberstabes geht nicht auf die Magicka des Anwenders sondern auf die internen Magiespeicher der Verzauberung des Stabes.

Es gibt eine Quest in Skyrim welche das sehr gut veranschaulicht. Ein Bauer findet einen Zauberstab und denkt er ist ein Magier, weil er damit herumzaubern kann. Als die Verzauberung des Stabes aufgebraucht ist, ist er verzweifelt weil seine Kraft geschwunden ist.

Also nein: Dein Char braucht keinen Zauberstab. Zauberstäbe sind nur verzauberte Gegenstände, mit einer begrenzten Ressource um gewisse Zauber zu wirken. Es wird wirklich in der Lore mit den Händen gezaubert. Pure Willenskraft, Kontrolle und Konzentration sind erforderlich. Zauber/Beschwörungsformeln gibt es.

Grüße
TiwaR
Daß mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.

~ Franz von Assisi (1182 - 1226)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Corentin« (8. Februar 2018, 14:36)


Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Margra (08.02.2018), Amelie (08.02.2018), LegendaryEdition (08.02.2018)

  • »LegendaryEdition« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 17

Gilde: ----

Allianz: Unentschlossen

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 8. Februar 2018, 18:11

Vielen Dank für die Antworten,

@Faldur: Die Idee mit dem privaten Lehrmeister finde ich sehr schön, da der Charakter (bzw. seine Familie) finanziell auch gut aufgestellt sein soll. Ich denke das werde ich dann so übernehmen.





Ja ist er, solange man es nicht IC übertreibt. Immerhin stecken zwei Studien dahinter. Einerseits die Magie, andererseits der Waffenkampf. Wie bei jedem Hybridwissen, ist es jeweils ein Halbwissen. Mit einem puren Schwertkämpfer mit gleicher Studienzeit oder puren Magier, kann ein solcher Charakter in den jeweiligen Gebieten es natürlich nicht aufnehmen.




In der Lore der dritten Ära werden diese Eliten, die Abnur Tharn erwähnt, in Battlespire ausgebildet. Dort kommen nur die Eliten der Eliten und Hochadelige Kaiserliche hin. Ansonsten, wie es sich liest reicht wohl einfach eine magische Ausbildung um als 'Kampfmagier' im nicht klassischen Sinne beschimpft zu werden. Das heißt dein Char kann an jeder beliebigen Akademie für Magie im Kaiserreich gelernt haben. Ein Kampfmagier im klassischen Sinne wäre er nicht, eher im umgangssprachlichen Sinne.



Ich denke mit dem Wort "Kampfmagier" habe ich mich zu Beginn wohl etwas falsch ausgedrückt. Soweit ich das verstanden habe, beherrschen richtige Kampfmagier beide Seiten, den Kampf mit blankem Stahl (möglicherweise auch beschworenen Waffen) sowie den Kampf mit Magie gleich gut und können mit beiden Kampfarten verheerende Angriff durchführen (jedoch nicht so stark wie ein nur auf Schwertkampf fokussierter/ nur auf den Kampf mit Zaubern fokussierter Spezialist in seinem jeweiligen Fachgebiet).

Meine Idee war es aber einen Kämpfer zu spielen der sich Hauptsächlich auf den Kampf mit Waffen spezialisiert hat und nur hin und wieder im Kampf einen kleinen, nicht all zu starken Zauber wirkt um den Gegner abzulenken, zu überraschen, sich selbst zu schützen, etc... .
Der Fokus liegt also trotz allem klar auf dem physischen Kampf. Ich würde hier also keine 50/50 Gewichtung, wie beim Kampfmagier vorschlagen, sondern wohl eher eine 85/15 oder sogar 90/10 Gewichtung zugunsten des Einsatzes, der Fähigkeiten und des Umganges mit physischen Waffen.
Mit einem wirklichen Magier wird dieser Charakter also auf Zauberebene nie mithalten können und der genannte Magier wird über die gewirkten Zauber wohl eher müde lächeln.
Im Kampf mit dem Schwert kann das Ganze dann schon wieder völlig anders aussehen.

Wäre diese Idee ins RP übertragbar oder wenn dann lieber einen richtigen Kampfmagier mit einer Gewichtung von 50/50?
Da ich in der Lore was diese Hybriden angeht nicht sonderlich bewandert bin und deshalb nicht weiß ob es auch solche Typen von Kämpfern gibt, frage ich lieber nochmal nach bevor ich mir Gedanken zur Charaktergeschichte mache und diese am Ende dann doch über den Haufen werfen muss :)





Ein Studium dauert meistens in der Regel 6 Jahre, je nachdem wie gut oder schlecht man sich anstellt +/- Jahre. Für Menschliche Verhältnisse sind 6 Jahre eine lange Zeit, immerhin kann ein Mensch innerhalb eines Jahres schon viel lernen und eine anständige Berufsausbildung Früher, wie auch Heute geht 2-3 Jahre um sich Geselle nennen zu dürfen. Magie ist ein sehr komplexes Feld, es setzt auch nicht umbedingt ein tiefgehendes Studium voraus, es gibt auch magisch Begabte die noch nie eine Akademie von innen gesehen haben. Aber sie kennen wohl auch nicht die Theorien hinter all der Magicka, werden es wohl in vielen Dingen schwerer haben.



Ok, habe ich mir schon gedacht das es ziemlich lange dauern wird Zauber zu erlernen. Ich werde diese Zeit mit in die Charaktergeschichte einbeziehen.
Meine Frage wäre nun: Ab welchem Alter ist es denn üblich mit dem Unterricht für "angewandte Magie" zu beginnen? Gibt es da Lore- mäßig irgendwelche Hinweise? Schulkind Alter? Pubertät? Oder doch erst im Erwachsenen Alter?
Wäre ganz Interessant zu wissen. Im Umgang mit Waffen wird der Charakter wohl schon von Kindesbeinen an geschult werden. Möglicherweise könnte dann ja irgendwann, über einen privaten Lehrmeister, auch die Zauberei parallel dazu erlernt werden.


Zum Abschluss nochmal zu den Zaubern:
Es wurde ja bereits angesprochen das es schnelle Zauber sein müssen, da man nicht so viel Zeit zum wirken hat während man mit einem Schwert herumfuchtelt. Dem stimme ich zu. Ich denke die Anzahl an Zaubern sollte auch auf maximal 5-6 (?) begrenzt werden, da es sich ja wie gesagt viel mehr um einen Kämpfer handeln soll. Zudem sollten sie wie gesagt von der Power her eher schwächer sein und nicht so sehr zum Angriff, sondern eher zur Unterstützung dienen.

Bis jetzt habe ich:
- Ein schwacher Flammenzauber/ Funkenflug
- Einen Blendzauber
-Leichter Schutz/ Schadensschild (wegen Ineffektivität gestrichen. Gibt es noch andere, besser geeignete Schutzzauber?)


Von Heilzaubern oder starken Veränderungs- und Illussionszaubern will ich lieber die Finger lassen, da mir diese viel zu OP sind und sie ebenfalls nicht zum Charakter passen würden.

Vielleicht fällt dem ein oder anderen ja noch ein passender Zauber ein. ich muss sagen ich bin da bis jetzt nämlich ein bisschen ratlos und will mir am Ende auch nichts zu starkes auswählen :rolleyes:


Noch einen schönen Abend,
LG


Faldur

Geselle

  • »Faldur« ist männlich

Beiträge: 116

Gilde: Die gekreuzten Klingen

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

5

Donnerstag, 8. Februar 2018, 18:52

Also ineffektivität bedeutet nicht, das er gestrichen werden muss. Es mag im Kampf Situationen geben, wo du dich dafür entscheiden musst, entweder einen Schild zu wirken...oder schwer verletzt zu werden/drauf zu gehen.

Was dann noch ginge, wäre der Standartzauber schlechthin...das Magierlicht. Und schlägt man den Bogen zurück wieder zu den Elementen, wären Hagelkörner o.Ä. auch möglich, da auch diese zu stören vermögen.

Von einem "Einschulalter" weiß ich persönlich nun nichts. Ob die Magiergilde ein bestimmtes Mindestalter vorraussetzt...fraglich. Die Kaiserliche Armee dürfte das jedoch getan haben. Das bedeutet jedoch nicht, das die Unterweisungen erst mit 15-18 beginnen müssen. Grade wohlhabendere Familien, die Wissen, das der Nachwuchs dazu fähig ist, könnten die Ausbildung bei privaten Lehrmeistern oder Freunden bereits früher beginnen lassen....zumindest bezüglich des Wissens, was hinter der Magie steckt.
Per aspera ad astra. Per astra ad aspera. Per aspera ad aspera.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

LegendaryEdition (08.02.2018)

6

Donnerstag, 8. Februar 2018, 19:27

Meine Frage wäre nun: Ab welchem Alter ist es denn üblich mit dem Unterricht für "angewandte Magie" zu beginnen? Gibt es da Lore- mäßig irgendwelche Hinweise? Schulkind Alter? Pubertät? Oder doch erst im Erwachsenen Alter?


Das kann ich dir leider nur für Bretonen beantworten. Jene werden bereits im Kindesalter auf ihre magische Befähigung geprüft. Eltern die auf sich etwas halten, schicken dann ihre Kinder (je nach Geld) auf die Schulen von Julianos. Aber ich denke nicht, dass Kinder bereits großartige Magiestudien unternehmen. Das ist denke ich Mal wie bei der normalen Entwicklung. Erst einmal lernt man als Kind bis in die Jugend hinein die Grundkenntnisse. Lesen, Schreiben, Mathematik, Logik, Religion und die Theorie für Magie, dann erst mit einem Alter von mindestens 14 oder 15 kann ich mir vorstellen, dass das Hauptstudium langsam beginnt.

Das es in Oblivion einen Jugendlichen Adepten eines Verzauberers gibt, nehme ich an, dass man durchaus mit einem jungen Alter beginnen kann seine Ausbildung zu beginnen. Doch setzt es das ausreichende Grundwissen voraus. Bei anderen Völkern weiß ich es nicht so Recht.
Daß mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.

~ Franz von Assisi (1182 - 1226)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

LegendaryEdition (08.02.2018)

Sturmfaust

Geselle

  • »Sturmfaust« ist männlich

Beiträge: 129

Gilde: Hotspot Anwil

Allianz: Unentschlossen

  • Nachricht senden

7

Freitag, 9. Februar 2018, 13:41

Aber ich denke nicht, dass Kinder bereits großartige Magiestudien unternehmen.


Aber dennoch ist es möglich, mein ehemaliger kaiserlicher Kampfmagier hat schon mit 6 erste Grundlagen (reikischer) Magie gelernt. Viel war es natürlich nicht, erst um die 12 ging es dann richtig los.

Aber zu den Fragen von Legendary:

zu 1: Ja, ich finde es sogar in höchstem Maße flexibel. Erst den Feind mit Zaubern einzudecken, dann im Zweikampf mit Schwert u.ä. zu kämpfen - man ist quasi auf jede Situation gefasst.
ABER natürlich kann ein 20 jähriger "Kampfmagier" nicht das selbe Maß an magischem und kämpferischen Geschick aufbringen, wie es gleichaltrige sind, die nur einer Profession nachgehen - es sei denn, er hat früh genug angefangen und/oder eine guten Akademie/Ausbildung durchlaufen.

zu 2:
Zu 2: Wie du schon sagtest, Blendzauber, Schadensschilde, Funkenfluge. Ergo alles was recht spontan geht, ohne eine komplexe Formel aufsagen zu können. Am besten etwas, das man sich so einprägt, dass das Wirken auch per Geste funktioniert.

Jein, Kampfmagier ist nicht gleich Kampfmagier. Wie ich hier etwas weiter ausgeführt habe, können sie sich durchaus unterscheiden.
Rein technisch ist ein Kampfmagier nur ein Magier mit kampforientierter Magie.
Die kaiserlichen Kampfmagier wiederum verstehen sich als mobile magische Artillerie, die auch im Nahkampf bewandert sind.
Tatsächlich würde ich auch die "Zaubersprüche" vor die Gesten stellen, denn wer in einer Hand das Schwert, in der anderen einen Zauber oder einen Stab hat, der kann kaum noch Zeichen wirken.

zu 3:
Auch hier würde ich gerne auf meinen Enzyklopädie-Eintrag über die Kampfmagier verweisen, denn die berühmtesten sind die kaiserlichen Kampfmagier der Kaiserstadt Akademie aka. der Arkanen Universität - die leider zerstört wurde.
Ausgebildet wird dort also nicht.
Wenn dein Char also ein richtig ausgebildeter Kampfmagier sein soll, muss er wohl einen Mentor in der großen weiten Weld suchen.
Hier der Tipp: Hochfels nutzt auch Kampfmagier, dort wird sich sicher eine Akademie (er-)finden.
Ansonsten: Trial-by-error und do-it-yourself.


zu 4:
Wichtige 'Schulen' wären aber wohl Zerstörung, Wiederherstellung und Illusion/Veränderung sowie die Mystik (wer diese als eigene zählt).

zu 5:
sicher 1-3 Jahre, je nach dem wie viel Wert der Magie und der Schwertkunst in Relation an Training zugemessen wird.

zu 6:
Ich sehe in Zauberstäben nicht nur rein verzauberte "Gegenstände" sondern eine Art Fokus, mit der die Magie einfacher kanalisiert und verstärkt werden kann - ebenso wie eine Zauberklinge sein Schwert als Fokus verwenden könnte.
Sicher, mein Kampfmagier nutzt auch oft keinen solchen Fokus, was ihm auch seinen Spitznamen einbrachte, aber hilfreich wird es, gerade für einen Anfänger, sein.

Wie das mit den Zaubersprüchen ist... nun ich denke immer gerne daran, dass man wohl mit Zaubersprüchen beginnt, später jedoch Wege findet, Magie zu wirken, ohne Zaubersprüche zu sprechen, die eben als Hilfsmittel dienen.
Frei nach dem Motto:
"I am definitely a mad man with a box!"

---

Offenes Rollenspiel - Hotspot: Anwil: http://eso-rollenspiel.de/index.php?page…59919#post59919

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

LegendaryEdition (09.02.2018), Faldur (09.02.2018)

Faldur

Geselle

  • »Faldur« ist männlich

Beiträge: 116

Gilde: Die gekreuzten Klingen

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

8

Freitag, 9. Februar 2018, 15:26

Ich sprach nun von dem Fall, wie er hier beschrieben wurde...also die Magie unterstützend im Nahkampf, nicht als Kampferöffnung oder rein auf die Kampforientierte Magie ausgelegt.

Und noch etwas: Zum Thema Zaubersprüche: Das ist nu nur eine Mutmaßung und bitte Corentin oder Sturmfaust mich dahingehend zu korrigieren. Aber für eine solche Kampfart fände ich z.b. einen beschworenen Dolch als "Wurfwaffe" nützlich. Ich weiß jedoch nun nicht, wie sehr du in der Magischen Materie drin sein musst um das wirklich zu beherrschen.

Und zu dem Thema der Schulen, wollte ich damit nur zum Ausdruck bringen, dass das ganze in unserer Epoche noch in der Vereinheitlichungsphase ist.
Per aspera ad astra. Per astra ad aspera. Per aspera ad aspera.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

LegendaryEdition (09.02.2018)

  • »Adlersang« ist weiblich

Beiträge: 311

Gilde: Amaraldane / IC:Orden des Thalmor

Allianz: Aldmeri-Dominion

  • Nachricht senden

9

Freitag, 9. Februar 2018, 15:58

Ich mache gerade mal einen Zwischenkommentar und beziehe mich mal speziell auf die beschworenen Waffen, da ich mich da recht gut auskenne, weil Anwen selbst eine praktizierende Beschwörerin ist.

Wie ich es gerade anmerkte fallen die beschworenen Waffen natürlich in die Schule der Beschwörung und ich würde behaupten, dass von allen Arten der Magieanwendungen diese am Schwierigsten ist, da sie nicht nur von der eigenen magischen Kraft abhängig gemacht wird, sondern auch davon wie gut der Magier sich gegen den Willen eines anderen, daedrischen Wesens behaupten kann. Beschworene Waffen sind nämlich nicht nur einfach Waffen, sondern tatsächlich Daedra, welche in diese Form hineingezwungen wurden. Damit kommen natürlich die gesamten Anforderungen des Beschwörens, Unterwerfens und des Bindens bzw. der Formung auf den Beschwörer zu der sich mit daedrischen Waffen und Rüstungen ausstatten will. "Einfach mal so" also einen daedrischen Wurfdolch zu beschwören kann für einen nicht gut genug geschulten Magier demnach ziemlich nach hinten losgehen und sogar gefährlich werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Adlersang« (9. Februar 2018, 16:05)


Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Corentin (09.02.2018), Faldur (09.02.2018), Sturmfaust (09.02.2018), LegendaryEdition (09.02.2018), Gallowsbane (09.02.2018), As3her (09.02.2018)

Faldur

Geselle

  • »Faldur« ist männlich

Beiträge: 116

Gilde: Die gekreuzten Klingen

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

10

Freitag, 9. Februar 2018, 16:06

Dann bedanke ich mich an dieser Stelle für die Korrektur!
Per aspera ad astra. Per astra ad aspera. Per aspera ad aspera.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

LegendaryEdition (09.02.2018)

  • »LegendaryEdition« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 17

Gilde: ----

Allianz: Unentschlossen

  • Nachricht senden

11

Freitag, 9. Februar 2018, 16:59

Jein, Kampfmagier ist nicht gleich Kampfmagier. Wie ich hier etwas weiter ausgeführt habe, können sie sich durchaus unterscheiden.
Rein technisch ist ein Kampfmagier nur ein Magier mit kampforientierter Magie.
Die kaiserlichen Kampfmagier wiederum verstehen sich als mobile magische Artillerie, die auch im Nahkampf bewandert sind.
Tatsächlich würde ich auch die "Zaubersprüche" vor die Gesten stellen, denn wer in einer Hand das Schwert, in der anderen einen Zauber oder einen Stab hat, der kann kaum noch Zeichen wirken.



Wie gesagt soll es sich bei der gewirkten Magie hauptsächlich um unterstützende Zauber halten. Die einzige Kampforientiertere Magie könnte der genannte Feuerangriff ala Funkenflug darstellen. Das Hauptaugenmerk liegt dennoch auf dem Umgang und dem Kampf mit der Waffe. Ich habe mich mal ein wenig in dein erstelltes Thema über die Kampfmagier eingelesen. Sehr interessant, jedoch nichts für meinen Charakter da ich keinen "normalen" Kampfmagier oder einen Arche Typ des Kampfmagiers, wie er dort beschrieben ist, spielen will.


Ich denke ich werde dann einige Zauber nehmen die eine Formel benötigen und einige die per Geste ihren Zweck erfüllen.
Kleine Frage am Rande: Wie spielt man es denn im RP aus eine Zauberformel aufzusagen?
Gibt es irgendwo im Internet/ in Ingame Büchern Formeln für verschiedene Zauber zu finden oder emotet man beispielsweise einfach: "Der Fremde blockt den gegnerischen Angriff mit dem Schwert, stößt ihn zurück und verschafft sich kurz Zeit eine undeutliche Formel aufzusagen, welche zur Folge hat das Funken aus seiner freien Hand emporsprühen und das Gegenüber in eine helle Glut eindecken"


Und von Beschwörungsmagie werde ich mit dem Charakter sowieso die Finger lassen. Ich denke für diese Schiene braucht man mehr als nur ein paar Jahre um lediglich die Grundlagen und die damit verbundenen Risiken zu erlernen.
@Adlersang: Ich meine Anwen ist ja sicherlich auch nicht mehr die jüngste Hochelfe :whistling: :D


Mir ist jedoch eine neue Frage aufgekommen: Gibt es irgendwelche Organisationen oder gewisse Orden die neben der Waffenausbildung parallel ihren Schülern auch noch Zauber lehren die im Kampfgefecht angewendet werden können (eben solche einfachen Zauber wie ich in meinen Posts zuvor schon beschrieben habe)?
Ich meine jetzt nicht diese Ausbildungslager des Kaiserreichs die eine Elite Einheit an Kriegern ausbilden sondern ganz normale Orden irgendwo in Tamriel verstreut. Einen in allem ausgebildeten Elitekämpfer zu spielen ist mir dann doch zu heavy.

Oder wäre die bessere Variante sich eben bei einer Kampfschule einzuschreiben, beispielsweise bei der Kriegergilde oder in der Schule von Lekis Klinge und dann zusätzlich über einen privaten Lehrmeister oder das parallele Besuchen der Magiergilde ein wenig über die Zauberei zu erlernen?



*Edit: Das hatte ich vergessen zu Fragen @Sturmfaust: Da mein Charakter wohl nicht auf den von dir beschriebenen Kampfmagier zutrifft würde ich gerne wissen was es mit der von dir erwähnten Zauberklinge auf sich hat. Vielleicht trifft das ja näher das Konzept das ich für meinen Charakter im Kopf habe.


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »LegendaryEdition« (9. Februar 2018, 17:09)


Beiträge: 548

Gilde: Haus der Wissenschaft

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

12

Freitag, 9. Februar 2018, 17:27

Hey Legendary, ich schreibe einfach mal, wie ich es bei meinem Char ausspiele, vielleicht ist das ja eine Anregung für dich. Mein Char ist gelernter Schreiber und als Rothwardone sehr erfahren im Umgang mit 2 Dolchen (wenn auch ganz sicher kein klassischer Krieger). Im Laufe der Zeit hat ein Magister festgestellt, daß mein Schreiber durchaus magisches Potential besitzt, wenn auch in einem sehr überschaubaren Rahmen. Aus Angst, unkontrolliert Zauber zu wirken, hat mein Char also beschlossen, bei der Magiergilde ein Studium aufzunehmen. Mit seinen Fähigkeiten wird er es allerdings kaum zu einem "echten" Magier bringen, dementsprechend kennt und beherrscht er auch nur sehr wenige Zauber (die Engine bietet da ja ohnehin nicht so wahnsinig viel).

In der Praxis sieht es dann so aus, daß mein Char in erster Linie mit Dolchen kämpft und nur in seltenen Fällen auf Runengefängnis oder Dunkler Kristall zurückgreift, als Unterstützung, oder um sich aus einer wirklich brenzligen Lage zu retten. Im Alltag ist Magie für meinen Char ein absolutes Tabu. - Er ist also laut Engine ein Kampfmagier (Skilltrees Dunkle Magie und Zwei Einhandwaffen), im RP aber meilenweit davon entfernt.

Ich würde mir da gar nicht so viele Gedanken machen. Solange dein Krieger Magie wirklich nur im Kampf einsetzt (einsetzen kann) und auch nur als Unterstützung, wird die Erklärung, daß er ein bescheidenes magisches Potential hat und in einer der Magiergilden unterrichtet wird, sicher völlig ausreichen. Wenn dein Krieger dann noch erzählt, mit welchem Respekt er zu den "echten" Kampfmagiern hochschaut und über die vielen Bücher stöhnt, die er ständig lesen muss, ist das sicher allemal authentisch genug. Die wenigsten RP´ler werden dich [ic] nach dem Lebenslauf deines Kriegers und einer exakt genauen und ausführlichen Erklärung fragen, warum er den einen oder anderen Zauber wirken kann.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

LegendaryEdition (09.02.2018)

Sturmfaust

Geselle

  • »Sturmfaust« ist männlich

Beiträge: 129

Gilde: Hotspot Anwil

Allianz: Unentschlossen

  • Nachricht senden

13

Freitag, 9. Februar 2018, 17:34

Wie gesagt soll es sich bei der gewirkten Magie hauptsächlich um unterstützende Zauber halten. Die einzige Kampforientiertere Magie könnte der genannte Feuerangriff ala Funkenflug darstellen. Das Hauptaugenmerk liegt dennoch auf dem Umgang und dem Kampf mit der Waffe. Ich habe mich mal ein wenig in dein erstelltes Thema über die Kampfmagier eingelesen. Sehr interessant, jedoch nichts für meinen Charakter da ich keinen "normalen" Kampfmagier oder einen Arche Typ des Kampfmagiers, wie er dort beschrieben ist, spielen will.


Dann ist die Begrifflichkeit hier etwas misslich gewählt: eine Zauberklinge oder Klingenmagier würde es eher treffen (der zwar auch eine Art Kampfmagier darstellt, aber eben nicht den 'klassischen').
Eine Zauberklinge/Klingenmagier, ist ein Magier dessen Fokus in erster Linie auf der Benutzung des Schwertes liegt.
Dieser Kamfpstil kann dann mannigfaltig variabel mit Magie ausgestaltet werden.
Wenn ich Klingenmagie nutze, erschaffe ich auch lieber meinen eigenen Kampfstil, als mich an den gewohnten der TES Spiele zu halten.
Im klassischen TES ist die Klasse nämlich recht eingeschränkt: Verzaubertes Schwert rechts, Zerstörungs- oder Wiederherstellugnszauber links.
Meine Devise: Wieso nicht flexibel einen Zauber im Kampf auf dein Schwert casten?
Wieso nicht das Schwert mit einem Feuerzauber beschießen und es zum glühen bringen?
Wieso nicht mit Eismagie einen Schild für die zweite Hand generieren?

Hier zu sollte jedoch erwähnt werden, das ich mit der Magie auch sehr unkonservativ umgehe. :whistling:
Frei nach dem Motto:
"I am definitely a mad man with a box!"

---

Offenes Rollenspiel - Hotspot: Anwil: http://eso-rollenspiel.de/index.php?page…59919#post59919

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

LegendaryEdition (09.02.2018)

Faldur

Geselle

  • »Faldur« ist männlich

Beiträge: 116

Gilde: Die gekreuzten Klingen

Allianz: Dolchsturz-Bündnis

  • Nachricht senden

14

Freitag, 9. Februar 2018, 17:58


Wieso nicht das Schwert mit einem Feuerzauber beschießen und es zum glühen bringen?
Hm.....erinnert mich an einen gewissen Roten Priester, der dadurch einen verdammt hohen Klingenverschleiß hatte.*hust* Aber an sich eigentlich eine sehr gute Idee.
Per aspera ad astra. Per astra ad aspera. Per aspera ad aspera.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

LegendaryEdition (09.02.2018)