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Mittwoch, 20. Februar 2019, 10:51



Vor den Toren von Schildwacht, am Morgen...

Es ist recht früh am Morgen.
Der heutige Tag verspricht einmal wieder sehr heiß zu werden.
Am Himmel ist keine Wolke zu sehen, wie eigentlich immer.
In Schildwachts Straßen ist für diese Zeit schon viel Betrieb: Händler, Handwerker und einfache Bürger machen sich auf, das Beste aus diesem Tage zu machen.

Während Faisal abd al Rashid auf seinem Yokudastürmer sitzt und sich wohl noch um Teile seiner Ausrüstung kümmert, die er am Sattel angebracht hat, sind inzwischen auch Namir al-Rashid, der Bosmer Ghin Korcisis und der kaiserliche Söldner Aventus Tienni eingetroffen.
Der dicke Gewürzhändler Amir Tarik al Haschid scheint bester Laune, wobei Isra al Abin, der die anstehende Expedition leiten wird, ein wenig angespannt wirkt.
Vermutlich ist er aber nur konzentriert und will sich keine Fehler leisten, wenn sie gleich in die Wüste reiten.
Auch die Steinschleiferin Rahaja bint Suran, sowie die wortkarge hellhaarige Naniisa T´allum sind eingetroffen und bereit aufzubrechen.
Isra schenkt Faisal ein knappes Nicken, sieht sich noch einmal nach hinten um und lässt sodann sein Kamel antraben.
Es geht los, hinaus in die Alik´r-wüste, die bereits auf unsere ´Helden´ zu warten scheint.


Man trifft sich vor den Toren von Schildwacht und ist bereit aufzubrechen.

Als die kleine Reitergruppe aus Schildwacht heraus reitet, die hohen Stadtmauern, sowie die glänzenden Türme der Stadt hinter sich lässt, blicken sie in schier unendliche Weiten aus Sand.
Man könnte meinen, man sähe weiter als das Auge reicht.
Ein ´Meer´ aus heißem Sand erwartet all jene, die sich wagen die Alik´r-Wüste zu betreten.
Und so reiten sie nun hinaus, Isra voran, immer wieder seine Karte hervor holend, um ja nicht vom Wege ab zu kommen.
Wobei klare Wege in der Wüste schwer zu finden sind, bildet doch der sich stets bewegende Sand immer neue Bilder von etwaigen Routen, sodass sich unerfahrene Wüstenreisende auch schnell mal verirren.
Und einmal vom Wege abgekommen, kann man nur auf Ruptas Segen hoffen, ihn wieder zu finden.
Faisal bildet die Nachhut.
Sein ´Auftrag´ ist klar: er wird sie alle im Auge behalten, insbesondere jene Fremdländer.


Es geht nur langsam voran.

Die Sonne steht inzwischen hoch am Himmel.
Man spürt einen recht starken Wind, insbesondere dann, wenn man sich auf Anhöhen befindet.
Doch jener Wind, der Haare und Kleidung ordentlich darin flattern lässt, ist nur heiß.
Im Westen erkennen unsere Reiter in der Ferne eine graue ´Wand´.
Es ist einer dieser vielen Sandstürme, von denen man aber nie so genau weiß, wohin sie ziehen.
Man könnte vermuten, eine unsichtbare Macht würde sie lenken.
Die Reitergruppe kommt ob der Hitze langsam, aber stetig voran.
Manch einer setzt bei derart Wüstenreisen auf Kamele, andere auf die zähen Yokudastürmer.
Wichtig ist, sich nicht zu verausgaben und natürlich viel zu trinken.


In der Ferne werden Zelte gesichtet.

So reitet man durch den tiefen Sand und sieht weiter nichts als Sand, während die Sonne der Alik´r unbarmherzig auf die Köpfe der Reisenden herunter scheint.
Die Zeit scheint indes stehen geblieben zu sein.
Wie viele Stunden sie schon reiten, kann man in der Wüste schon mal schnell vergessen, verliert man hier gerne auch mal das Gefühl für Raum und Zeit.
In einiger Entfernung werden dann aber Zelte sichtbar.
Zelte und Personen.
Einige stehen vereinzelt etwas abseits und haben unsere kleine Reitergruppe scheinbar schon längst ausgemacht.


Eine Beduinengruppe bietet unseren Abenteurern ihre Lagerstatt zur Rast an.

Es ist eine Gruppe von Beduinen, die hier ihr Lager aufgeschlagen hat.
Der kleinen Reitergruppe um Isra al Abin begegnet man freundlich, bietet ihn höflich ihre Lagerstatt zur Rast an.
Ansonsten verzichtet man aber darauf einen besonderen Kontakt ihnen zu suchen.
Neben einigen einfachen Zelten, deren Wände im heißen Wind flattern, erkennen unsere Abenteurern zwei Gruppen von Kamelen, die jeweils bewacht werden.
Man sieht eine erloschene Feuerstatt, sowie in deren Nähe erlegtes Getier, wohl Kojoten.
Einige verhüllte Frauen sind mit Näharbeiten an Kleidern beschäftigt.
Andere Männer prüfen und schärfen wohl einige Waffen.

Isra ordnet eine Rast an.
Man nimmt das Angebot der Beduinen an, versorgt die Reittiere und sucht sich derweil etwas Schatten.
Namir, dessen Forscherdrang scheinbar nicht zu bändigen ist, macht ich indes direkt auf, das Zeltlager zu erkunden.
Keine schlechte Idee, denn so erfährt er aus erster Hand, dass sich wohl ganz in der nähe einige Banditen aufhalten könnten.
Wüstenräuber, die in Gruppen unterwegs sind und die Wüste wie ihre Westentasche kennen.
Sie gelten als skrupellos, unbarmherzig und als sehr kampferfahren.
So beschließt man, zunächst nicht weiter zu reiten und im Lager zu verbleiben.


Namir al-Rashid berichtet von den Wüstenräubern.

Die Gelegenheit wird genutzt einander ein wenig näher kennenzulernen.
Während Namir von den Beduinen eingeladen wird ihnen Geschichten zu erzählen, ist man ein wenig über die Kleidung des Kaiserlichen irritiert, den man sodann aufklärt, was in der Wüste angebracht ist, und was nicht.
Naniisa bereitet sich vor den anderen etwas zu kochen und Faisal nutzt die Möglichkeit, insbesondere Rahaja noch einmal an ihren ´Auftrag´ zu erinnern.
Amir Tarik al-Haschid tut indes das, was er am liebsten tut: nichts.
Er ist aber auch sehr geschickt mit seinen Argumenten, seine Unfähigkeit bei körperlichen Aktivitäten darzulegen.
So konzentriert er sich scheinbar eher darauf, die Übersicht zu behalten, wobei ein kleines Nickerchen im Schatten sicher nicht schadet.


Man ruht ein wenig im Schatten.

Isra ruft dann aber einige Männer zu sich, um sich zu besprechen.
Die Kunde von den Wüstenräubern scheint ihn doch zu beunruhigen.
Er will sich nicht nur auf die Beduinen verlassen und teilt die anderen zur Wache ein.
Sicher ist sicher, denkt er sich wohl.


Isra al Abin teilt die Wachen ein.

Und so rückt ein aus Westen kommender Sandsturm näher, während unsere Abenteurer nicht wissen, ob nicht hinter dem nächsten Sandhügel schon mordlustige Wüstenräuber auf sie lauern.

Ja, das ist die Alik´r-Wüste...wunderschön, aber auch sehr gefährlich.




Die Expedition hat nun begonnen.
Eine interessante Gruppe macht sich daran ein verstecktes Bergdorf zu finden, muss aber dafür durch die Wüste.
Ein kaiserlicher Söldner muss Hohn & Spott über sich ergehen lassen, was seine Kleidung angeht, während die Köchin den Bosmer füttert,...mit Fleisch natürlich.
Der Gewürzhändler bevorzugt Wein, statt Wasser und schläft im Schatten, während Namir zum Geschichtenerzähler mutiert. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Samstag, 23. Februar 2019, 16:11



Auf dem Abutemal-Anwesen, nahe Schildwacht...

Nachdenklich lässt Rashid bin Temal al Alik´r seine dunklen Augen über die Zeilen jener Botschaft schweifen, die vor ihm auf dem kleinen Schreibtisch ausgebreitet liegt.
Eine halb herunter gebrannte Kerze sorgt für etwas Licht.
Es ist still im Hause der Abutemal.
Rashids Linke fährt ans Kinn, was er immer dann gerne tut, wenn er in Gedanken ist.

Das Schreiben, welches vor ihm liegt, ist von Silann Ashere und kommt direkt aus Bangkorai.
Es ist sogar bereits die zweite Botschaft, die der Prinz ihm hat übermitteln lassen.
In dieser nun kündigt er seine baldige Rückkehr gen Schildwacht an und beschreibt zudem den Verbleib seiner Eltern, sowie seines Bruders, die er schon so lange sucht.

Spoiler Spoiler

Tavas Segen mit euch Rashid,

ich bringe die traurige Kunde über den Tod meiner Eltern und meines Bruders. Sie starben wie es sich gehört für unser Volk im Kampf.
Wir werden nach Schildwacht aufbrechen. Jetzt ist eine Zeit der Trauer. Die Hochzeit wird aus den genannten Gründen verschoben.

Möge Thu´whacca ihrer Seelen wachen.

Silann Ashere



Rashid bin Temal al Alik´r sitzt vor dem Schreiben des Silann Ashere.

An seiner Seite ist wohl seine zukünftige Braut, Jamina, die zu Zeiten des Bergama-Konfliktes in Diensten der Abutemal stand.
Rashid legt das Schreiben zur Seite und erblickt für einen Augenblick die Schriftrolle, die ihm zuletzt per Boten von dem Orden der Gekreuzten Klingen und der Ordensmeisterin Jassillia Muraille überbracht wurde.
Silann Ashere wird bald zurück sein und wird sicher einiges zu berichten wissen, während seine rechte Hand Isra al Abin mit dem Forscher Namir al-Rashid bereits zu der Expedition zu dem versteckten Bergdorf aufgebrochen ist.
Während er daran denkt, fragt er sich zugleich, ob jener mysteriöse Orden wirklich den weiten Weg über das Wasser der Iliac-Bucht hierher in die Alik´r auf sich nehmen wird und ist sich nicht mehr so sicher, ob es gut ist, seine erste Waffenhand Faisal abd al Rashid nicht um sich zu wissen.

Die Alik´r-Wüste, in einem Beduinen-Lager, nachts...

So wunderschön die Alik´r-Wüste ist, so gefährlich ist sie auch.
Während des Tages eine unmenschliche Hitze herrscht, so wird es des Nachts durchaus schon mal recht kühl.
Faisal abd al Rashid, die Waffenhand im Dienste der Abutemal, sitzt schon seit einigen Stunden an ein paar Kisten gelehnt und hält südlich des kleinen Beduinen-Zeltlagers Wache.
Das Gerücht über die Wüstenräuber lässt unsere Reisenden sehr vorsichtig sein.
Natürlich wachen auch die Beduinen über ihre Leute, aber man geht doch lieber auf Nummer Sicher und hält selbst Wache.

Während Faisal ins Dunkel blickt und den knapp an ihnen vorbeiziehenden Sandsturm fixiert, nähert sich die Steinschleiferin Rahaja bint Suram.
Sie hat Tee zubereitet, auf dass sich Faisal ein wenig stärken kann.
Eine gute Idee und eine willkommene Abwechslung, denkt sich der Krieger der Abutemal, der Rahaja dankend zu nickt, als diese ihm einen Becher mit Tee reicht.

Zudem eine gute Gelegenheit noch einmal über Rahajas ´Aufgabe´ zu sprechen, so unter vier Augen.
Der Rothwardonin fällt dies aber wohl recht schwer, was sie wieder einmal zum Ausdruck bringt.
Faisal spricht auf sie ein und versucht ihre Unsicherheit ob ihrer ´Mission´ zu nehmen, ist sich aber im Verlaufe des Gespräches nicht sicher, ob es ihm gelingt.
Dennoch merkt er, dass sie ein gutes Auge hat und weiß, worauf es zu achten gilt.
Er scheint ihr zu vertrauen und ermuntert sie weiter so zu verfahren wie bisher.


Ein Gespräch unter vier Augen, am Rande des Beduinen-Zeltlagers: Rahaja bint Suram und Faisal abd al Rashid

Vielleicht mag es der Umstand sein, dass man einmal die Gelegenheit hat, in Ruhe unter vier Augen zu sprechen, dass Rahaja sich ein wenig öffnet und von den Dingen berichtet, die sie zu beschäftigen scheinen.
Faisal ist wohl von einem gänzlich anderer Schlag, doch man könnte meinen, dass seine Ratschläge bei ihr Gehör finden.
So sitzt man am Rande des kleinen Beduinen-Zeltlagers eine Zeit zusammen, spricht über einige Dinge und merkt gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht.
Als sich Rahaja dann wieder aufmacht und gen Zelte abwendet, ist Faisal bereits wieder in Gedanken bei seinem Wachdienst und den Wüstenräubern, die möglicherweise irgendwo dort draußen schon auf sie warten.




Mehrere Schreiben gehen bei Rashid ein, während die Reisenden wohl den ersten Tag in der Wüste ´überlebt´ haben.
Man darf gespannt sein, was noch auf der Expedition passieren wird und wer wohl bald alles in Schildwacht aufläuft. 8)
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Freitag, 1. März 2019, 11:03



Die Alik´r-Wüste, in einem Beduinen-Lager...

Am nächsten Morgen werden unsere Reisenden bereits von der Alik´r-Sonne empfangen.
Der Sandsturm, der einem am gestrigen Tage und in der Nacht noch Kopfzerbrechen machte, ist an dem kleinen Beduinen-Zeltlager vorüber gezogen.
Der Himmel ist wolkenfrei und der Tag verspricht wieder sehr heiß zu werden.


Eine kurze Besprechung im Beduinen-Lager. Man will rasch aufbrechen.

Faisal abd al Rashid hat nur wenig geschlafen.
Er ist dementsprechend etwas müde, lässt es sich aber anmerken, als er seinen Wachposten am südlichen Ende des kleinen Zeltlagers verlässt und durch den schon jetzt recht heißen Sand auf Isra al Abin zustapft, der dort inmitten der Lagerstatt scheinbar schon ungeduldig wartet.
Auch die anderen sind bereits auf den Beinen.
Namir al-Rashid rät zur raschen Weiterreise, denn auch die Beduinen, die unseren Reisenden ihre Gastfreundschaft und einen Übernachtungsplatz anboten, sind bereits aktiv und scheinen sich auf einen baldigen Aufbruch vorzubereiten.
Der Forscher weist auf das sich hartnäckig haltende Gerücht über die Wüstenräuber hin, die sich - laut den Beduinen - durchaus in der Nähe aufhalten könnten.
Isra ordnet sodann den Aufbruch an.
Es dauert nicht lange und man sitzt auf den Reittieren, bereit weiter in die Wüste hinein zu reiten.
Das nächste Ziel heißt Bergama.


Isra al Abin gibt das Kommando zum Aufbruch. Nächster Stopp: Bergama.

Es geht eine leichter Wind.
Nicht unüblich für die Alik´r-Wüste.
Man könnte meinen, einige Sandhügel erscheinen heute anders als gestern.
Das ist wohl dem Sandsturm geschuldet, sodass die Wüste scheinbar immer neue ´Gesichter´ zu zeigen imstande ist, während sich unser kleiner Reitertrupp langsam durch den heißen Sand bewegt.
Isra hat angeordnet, dass der kaiserliche Söldner Aventus Tienni, sowie Faisal die Flanken abdecken, während Namir die Nachhut bilden soll.
Die bisher eher wortkarge Köchin Naniisa T´allum scheint ein wenig aufzutauen, spricht sie recht häufig mit Rahaja bint Suram.
Selbst der kleine Bosmer Ghin Korcisis, dem ansonsten meist Abneigung ob seiner Herkunft entgegen weht, hat wohl etwas Vertrauen zu Naniisa aufbauen können.
Man kommt gut voran, auch wenn man auf Grund der Hitze nicht zur Eile drängt.
Doch immer wieder schweifen die Blick in die Ferne, ob die erwähnten Räuber nicht doch irgendwo hinter einem der Dünen lauern.


Es geht langsam voran beim Ritt durch die Wüste. In der Ferne erkennt man Reiter, die der Gruppe möglicherweise folgen.

Und so ist es der Forscher Namir al-Rashid, der hinter ihnen einige Reiter ausmacht, die ihnen wohl folgen.
Nachdem er Faisal informiert hat, lassen sich die Zwei ein wenig zurück fallen, um sicher zu gehen.
Möglicherweise sind es nur weitere Reisende oder Beduinen.
Doch auch Faisal entdeckt weitere Reiter.
Eine andere Gruppe, die sich weiter südlich von ihnen bewegt, aber noch weit weg ist.
Nicht unüblich für erfahrene Wüstenräuber, sich in mehrere Gruppen aufzuteilen, um so im Zweifel und bei günstiger Gelegenheit von mehreren Seiten zuschlagen zu können.
Aber sie sind noch weit weg und man ist sich sicher, dass man sie nicht angreifen wird, denn Bergama ist nicht mehr fern.


Die Silhouetten von Bergama werden sichtbar.

Als man über eine weitere sandige Anhöhe reitet, werden in der Ferne die Silhouetten einer größeren Stadt sichtbar.
Man erkennt eine große Stadtmauer, sowie einige Türme, deren Kuppeln schon aus weiter Entfernung teils noch in der inzwischen tief stehenden Sonne glänzen.
Es ist bereits früher Abend, als man die Tore zu Bergama erreicht.
Doch man lässt sie zunächst am Tor nicht passieren.
Die Wachen scheinen sehr misstrauisch und beäugen insbesondere den Bosmer Ghin voller Argwohn.
"Der da kommt hier nicht rein. Wir schätzen es nicht, wenn sich derart Gesindel in unseren Straßen aufhält. Wir haben schon genug Ärger im Zwist der Kronen und der Ahnherren.", spricht einer der Wachen mit strenger und lauter Stimme.
Nur das Gold, das Isra ihnen sodann zusteckt, lässt sie ihre Meinung ändern, sodass die kleine Reisegruppe dann doch ohne Probleme passieren kann.


Das Gold von Isra al Abin hilft, um am Ende problemlos das Tor passieren zu dürfen.

In Bergama herrscht noch reges Treiben, insbesondere auf dem hiesigen Basar.
Trotz, dass es schon fast Abend ist und die Sonne bald untergeht, lebt die Stadt.
Unsere Abenteurer bringen ihre Reittiere in einen der Ställe und machen sich nach einer kurzen Besprechung auf, sich im Gasthaus der Stadt zu erholen.
Faisal nutzt die Gelegenheit Aabdi bin Rashid al Alik´r aufzusuchen, der nach wie vor in der Stadt weilt und sich um die Geschäfte der Abutemal kümmert.
Nachdem der umtriebige Masud af-Nuri hier weg ist und Aabid sich um alles kümmert, läuft es beim Erzabbau aus der eigenen Mine wieder besser, sodass der Zweitgeborene aus dem Hause Abutemal schon bald wieder nach Schildwacht heimkehren kann.


In Bergama herrscht noch reges Treiben, als unsere Gruppe in die Stadt einreitet.


Bei den Ställen bespricht man sich kurz über das weitere Vorgehen.

Im Gasthaus erholt man sich derweil von den Strapazen des langen Wüstenritts.
Bei Speiß und Trank spricht man über die Wüstenräuber und überlegt, ob sie weiter eine Gefahr darstellen.
Als Faisal dazu stößt, wird auch über das nächste Reiseziel gesprochen.
Es soll in die Berge gehen, so Isra, zum versteckten Bergdorf Ishtavar.
Dies gilt es zu finden und zu erforschen.
Fasisal betont indes, dass Aabid seine Hilfe angeboten hat.
Ob Männer, Waffen oder Proviant, er würde sich darum kümmern.
Während Namir über die Vergangenheit sinniert, kommen Rahaja und Aventus ins Gespräch.
Isra zieht sich derweil zurück.
Die kommenden Tage versprechen anstrengend zu werden.
Man will ausgeruht sein, wenn es in die Berge geht.


Im Gasthaus von Bergama erholen sich unsere Abenteurer. Die nächsten Tage versprechen anstrengend zu werden.




Das Beduinen-Lager wurde verlassen und man hat die Stadt Bergama erreicht, wo der Zwist zwischen den Ahnherren und den Kronen weiterhin lebt und in der Stadt allgegenwärtig zu sein scheint.
Während sich unsere Helden ausruhen und auf den nächsten Tag vorbereiten, darf man gespannt sein, ob die Wüstenräuber eine Bedrohung darstellen, oder ob es doch nur Angstmacherei war. 8)
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Dienstag, 5. März 2019, 10:12



Die Alik´r, Bergama...

Auch der neue Tag verspricht wieder sehr heiß zu werden.
Die Alik´r-Sonne hat bereits ihren Platz eingenommen und sendet erste Vorboten für einen weiteren Tag mit viel Schweiß und Staub.
In Bergamas staubigen Gassen & Straßen herrscht bereits ein reges Treiben, insbesondere beim hiesigen Basar, wo allerlei Händler ihre Waren feil bieten, während die Bürger Bergamas eifrig dabei sind ihr Tagwerk zu erledigen.
Ab und an kann man einige Bürger beobachten, wie sie heftig diskutieren und ausfallend gestikulieren, manchmal gar streiten. Stadtwachen, so sie es sehen, greifen nicht an und schauen es sich im Zweifel aus der Entfernung gelassen an.
Vermutlich einer jener ´Streitgespräche´ zwischen Anhänger der Kronen und der Ahnherren, der hier in Bergama allgegenwärtig und präsent ist.


Aabid bin Rashid al Alik´r empfängt seinen Getreuen Fahim Mah´if, um ihm einen Auftrag zu erteilen.

Aabid bin Rashid al Alik´r ist so stark in einem Schreiben vertieft, dass er im ersten Moment gar nicht mitbekommt, dass Fahim Mah´if, einer seiner getreuen Kämpfer, den Raum betritt.
Das Haus, das Aabid seit dem Abgang des umtriebigen Masud af-Nuri für die Geschäfte der Familie hier in Bergama dient, ist keineswegs klein, aber dennoch recht schmucklos.
Es dient ihrem Zweck.
Als sich Fahim nähert, legt Aabid das Schreiben ab und schenkt ihm ein grüßendes Nicken.
Er überschüttet Fahim sodann mit lobenden Worten, hat er sich doch in den letzten Wochen als durchaus loyaler und zuverlässiger Mann bewiesen und sich somit das Vertrauen des Zweitgeborenen der Abutemal verdient.
Aabid fasst sich kurz und erläutert Fahim, dass er einen Auftrag für ihn hat.
Die Reisegruppe im Isra al Abin und Fasial abd al Rashid, die auf einer Expedition hier in Bergama einen Zwischenstopp einlegt, benötigt Unterstützung, die er ihnen natürlich zugesagt hat.
So soll Fahim die Gruppe fortan als Waffenhand begleiten und mit seiner Klinge ihr Leben schützen.
Ihm zur Seite soll auch Salih stehen, den alle auch den ´Raubfisch´ nennen, der aber wohl noch auf dem Weg zu sein scheint.


Aabid trifft im Gasthaus von Bergama auf die Reisenden und Isra al bin. Er kann Männer zum Schutz der Gruppe stellen.

Als Aabid zusammen mit Fahim im Gasthaus ´Steinoase´ im oberen Stockwerk auf Isra al Abin trifft, sind auch einige der anderen der Gruppe dort.
Allen voran der reisende Forscher Namir al-Rashid, die Steinschleiferin Rahaja und der Bosmer Ghin Korcisis.
Fahim hatte er zuvor darauf hingewiesen, dass al-Rashid Fremdländer als Begleiter mit brachte und er sehr achtsam sein sollte.
Nachdem Aabid Fahim überstellt hat, überbringt Isra ihm die Kunde von dem Tod der Eltern des Silann Ashere.
Eine durchaus betrübliche Nachricht, die auch durch die anstehende Hochzeit mit der ehemaligen Botin von Abutemal, Jamina, nicht viel besser wird.
Gerade als Aabid sodann schon wieder das Gasthaus verlassen will, trifft Salih ein.
Auch er wird in Kürze eingewiesen und soll, wie auch Fahim, die Expeditionsgruppe begleiten und schützen.


Isra berichtet Aabid über den Tod der Eltern von Silann Ashere.

Aabid ist schon längst fort, als Faisal im Gasthaus zur Gruppe stößt.
Man ist bereits beim Aufbruch, um etwaige Spuren zu untersuchen, die Namir al-Rashid scheinbar vor dem Osttor der Stadt entdeckt hat.
Man vermutet hierüber Aufschlüsse über jene Wüstenräuber, von denen man weiter vermutet, sie würden ihnen folgen, zumal mal beim Ritt gen Bergama in der Ferne Reiter ausmachen konnte.
Während Isra zur Eile drängt, will Faisal vorher noch mit den neuen Klingen, Fahim & Salih, sprechen.
So geraten sie für einen Moment aneinander, da Isra Faisals Aktion als Verweigerung seiner Anordnung ansieht.
Doch als die anderen bereits gen Osttor schreiten, bespricht sich Faisal mit den zwei Klingen, die im Dienste der Abutemal stehen.


Faisal weist die Salih und Fahim ein, damit sie in groben Zügen wissen, was sie erwartet, sollten sie die Expeditionsgruppe begleiten.

Außerhalb der Stadtmauern brennt einmal wieder die Alik´r-Sonne gnadenlos auf die Wüste und jedwedem Leben herab.
Die Spuren, die man dort findet, könnten durchaus Rückschlüsse auf etwaige Verfolger geben, aber eine echte Gewissheit versprechen auch sie nicht.
Ferner befeuern sie höchstens die bereits bestehende Meinung über eine mögliche Gefahr durch Wüstenräuber, die aber nicht eindeutig zu beweisen ist.
Wieder einmal ist es Faisal, der misstrauisch Namir über die Spuren befragt und somit den Forscher auf den Plan ruft, die Autorität von Isra in Frage zu stellen.
Geschickt hinterfragt er vor allen anderen, ob die Reisenden sicher wären und wer denn das Sagen hätte.
So will Isra sein Gesicht nicht verlieren und Faisal zur Rede stellen, auf Grund seiner Anordnungsverweigerung zuvor im Gasthaus.
Es kommt zum Streit zwischen den Zwei, der auch bei einem späteren Gespräch unter vier Augen zunächst nicht beigelegt werden kann.
Auch die zwei neuen Klingen, Fahim & Salih, müssen sich wohl noch mit ihrer neuen Situation zurechtfinden, um ihren Platz bei jener Reisegruppe zu finden, deren Teilnehmerkonstellation von Beginn an eine hohe Brisanz versprach.


Vor dem Osttor von Bergama untersucht man gefundene Spuren, diskutiert dann aber eifrig über Autoritäten.


Ein Gespräch unter vier Augen kann zunächst noch keine Klärung zwischen Isra und Faisal bewirken.

Faisal indes macht sich auf den Weg sich mit Aabid zu besprechen und überlegt sich, was der Forscher mit seiner gesäten Zwietracht zu bezwecken scheint.
Ein Abbruch der Expedition, so kurz vor dem Ziel, würde keinen Sinn ergeben.
Aber wer weiß schon, welche Gedanken den Rothwardonen aus Wegesruh steuern mögen...




Man hat eine Nacht im Gasthaus der Stadt gerastet und sich soweit erholt.
Während man sich auf die Weiterreise vorbereitet, geraten die zwei Anführer der Reisegruppe aneinander, geschickt durch den Forscher ´animiert´, sodass sich eine erste echte Zerreißprobe anbahnt.
Die zunächst kleine Reisegruppe, die vor einiger Zeit in Schildwacht startete, wächst derweil weiter und sollte bald schon zu ihrem eigentlichen Ziel aufbrechen. 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Mittwoch, 13. März 2019, 14:21



Bergama, noch nicht lange her...

Faisal abd al Rashid steht in den Stallungen der Stadt Bergama und lässt seine dunklen Augen über die Reittiere ihrer Reisegruppe schweifen, währenddessen die Stallburschen emsig wie immer ihrer Arbeit nachgehen.
Es scheint wohl gar nicht nötig, aber die erste Waffenhand der Abutemal will wohl noch einmal nach dem Rechten sehen und alles überprüfen, ehe es schon bald weiter geht auf der Expedition.
Oder es ist eben dieser voller Misstrauen geprägte Charakterzug, der sich über die vielen Jahre hinweg in ihn hinein gebrannt hat, wie das eines Brandzeichen auf einem jener Reittiere.
Er tätschelt sein Pferd, ein überaus prachtvoller Yokudastürmer aus eigener Zucht, der es ihm mit einem zufriedenen Schnauben dankt.
Dem einen Stallburschen, dem er bereits einige Mal schon ein paar Goldstücke mehr hat zukommen lassen, schenkt er ein knappes Nicken und verlässt anschließend die Boxen, um ins Freie zu treten.

In der Stadt herrscht das ganz normal Treiben der rothwardonischen Bürger, auch wenn es in dieser Ecke der Stadt ein wenig ruhiger ist, als dort, wo der Basar zu finden ist.
Der Basar von Bergama ist wohl in ganz Tamriel bekannt, auch wenn er rein von der Fläche her nicht mit der Größe des Marktes von Schildwacht mit kommt.
Hier aber, nahe der Stallungen, ist es ruhig.
Ab und an sieht man Bürger miteinander diskutieren, gar streiten und man kann davon ausgehen, dass es wie immer aus den Lagern der Kronen und Ahnherren sind.
Auch dafür ist Bergama bekannt, dass jener Streit hier scheinbar mit voller Wucht ausgetragen wird, während man anderorts zwar genau so denkt, sich aber doch deutlich stärker zurückhält.


Faisal abd al Rashid schaut bei den Stallungen nach dem Rechten.

Faisal kommt nicht weit, als ihm auch schon die Steinschleiferin Rahaja bint Suram über den Weg läuft.
Die stets mit ihrem kleinen Büchlein und einem Kohlestift ´bewaffnete´ gut gebaute Rothwardonin steuert ihn direkt an und bleibt nur wenige Schritte vor ihm stehen.
Es ist noch gar nicht lange her, da trafen sie sich schon einmal, unter vier Augen.
Sie scheinen einander zu verstehen, gehen voller Respekt miteinander um und doch ist da irgend etwas, dass die junge Rothwardonin ein wenig zurückhaltend wirken lässt.
Zumindest im Beisein von Faisal.
Möglicherweise ist es auch nur eine große Portion von Respekt, da sie ihn nicht einzuschätzen vermag.
Es ist sicher auch nicht einfach, wenn man seine zumeist wortkarge und eher distanzierte Art berücksichtigt, die er schon seit jeher an den Tag legt.


Ein kurzes Treffen mit Rahaja reicht aus, um einiges zu besprechen.

Aber man könnte durchaus behaupten, dass sie etwas verbindet.
So nutzt Faisal auch dieses kurze Treffen, um Rahaja rasch auf den neuesten Stand zu bringen.
Er informiert sie über den baldigen Aufbruch und um die aktuelle Situation rund um die Expeditionsgruppe, die jüngst nahe des Osttores der Stadt ihre erste kleine Krise zu überstehen hatte.
Zumindest machte dies den Anschein.
Was man aber schon nach kurzer Zeit auf dieser Reise und von den Teilnehmern lernen konnte, ist die Tatsache, dass oft nichts so ist, wie es scheint und dass das, was gesagt wird, nicht immer so gemeint ist.

Und so trennen sich auch schon nach recht kurzer Zeit wieder die Wege der Zwei.
Während Faisal Aabid bin Rashid al Alik´r aufsuchen wird, geht auch Rahaja wieder ihrer Wege.
Mit Kohlestift und Büchlein in der Hand, natürlich...




Die Reisegruppe um Isra al Abin steht kurz vor dem Aufbruch und der Weiterreise.
Es heißt, man verlässt Bergama, um weiter in Richtung der Berge der Alik´r-Wüste zu ziehen.
Während einige Stadtbewohner von einem aus nordöstlicher Richtung heranziehenden Sandsturm sprechen, bereiten sich unsere Abenteurer vor, ihre Expedition fortzusetzen, um schon bald ihr Ziel zu erreichen. 8)
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Samstag, 16. März 2019, 13:37



Bergama, gerade erst...

Schon vom ersten Sonnenstrahl an herrscht am heutigen Tage ein recht starker Wind, der den trockenen Sand in den Gassen und engen Straßen von Bergama ein ums andere Mal aufwirbeln lässt.
Die Sonne, die bereits hoch am Himmel ihren Platz eingenommen hat, ist nur in Umrissen zu erkennen.
In der Stadt geht man trotz des starken Windes dem Tagwerk nach.
Auf dem Basar ist auf Grund des Wetters nicht ganz so viel los. Von einem Sandsturm kann man wahrlich noch nicht sprechen, aber man kann einige Stimmen vernehmen, die von einem Sturm erzählen, der ein paar Kilometer nördlich von der Stadt entfernt toben soll.
Die Händler des Basars haben sich auf die Gegebenheiten eingerichtet und ihre Stände entsprechend ´Sturmfest´ gemacht, Kisten verschnürt und Waren verdeckt.


Faisal abd al Rashid hat zur Lagebesprechung gerufen.

Faisal abd al Rashid, seines Zeichens erste Waffenhand der Abutemal, steht inmitten der kleinen Halle des Hauses in Bergama, das Abutemal schon seit einiger Zeit hier erstanden hat und seither als eine Art ´Geschäftshaus´ nutzt, denn sie bauen schon seit vielen Jahren in der nähe der Stadt über eine eigene Mine Erze ab.
Der kräftig gebaute Faisal ist über eine Karte gebeugt, die er auf einem der Tische ausgebreitet hat und scheint sie zu studieren, als in diesem Moment Namir al-Rashid, sowie sein Bosmer-Begleiter Ghin Korcisis, das Haus betritt.
Die wortkarge Rothwardonin Naniisa weilt schon eine Weile an einer Treppe und erhebt sich in diesem Augenblick, denn Faisal hat zu einer Lagesprechung gerufen.
Auch Rahaja bint Suram kommt dazu.


Faisal weist Rahaja und Naniisa kurz vor dem Aufbruch noch einmal ein.

Mit teils ungewohnt offenen aber klaren Worten erklärt Faisal sodann den Anwesenden den weiteren Verlauf der Expedition.
Von dem vorangegangenen Disput mit Isra al Abin nahe des Osttores spricht er nicht.
Es scheint kein Thema mehr zu sein, denn auch Namir sieht es wohl als nicht nötig an, hierauf noch einmal eingehen zu müssen.
Oder er wartet einen aus seiner Sicht geeigneten Augenblick ab.
So aber lauschen sie alle den Erklärungen des Faisal, der mit dem Finger den ungefähren Verlauf auf der Karte nachzeichnet.
Zwar scheint in nordöstlicher Richtung ein Sandsturm vorbei zu ziehen, aber man geht davon aus, dass man nur etwaige Ausläufer des Sturms zu spüren bekommen wird.
Trotz dass Faisal mehrfach nachfragt, ob es noch Fragen gäbe, scheinen alle mit seinen Erklärungen soweit einverstanden, sodass er anschließend den unmittelbaren Aufbruch bekannt gibt.

Isra indes ist bereits mit zwei Männern vor geritten, die Wegstrecke auszukundschaften, insbesondere vor dem Hintergrund, dass nach wie vor im Raum steht, dass nicht weit von ihnen entfernt Wüstenräuber ihr Unwesen treiben und dass man ihnen seit dem Beduinenlager scheinbar gefolgt ist.
So wird Faisal die Gruppe in Abwesenheit von Isra anführen und möglichst rasch zu ihm aufschließen.
Er weist alle aber noch einmal darauf hin, Decken einzupacken und Seile mitzunehmen, da es durchaus passieren kann, dass ein Teil der Wegstrecke nur noch per Fuß zurückgelegt werden kann.
Rahaja und Naniisa weist er indes noch einmal kurz vor dem Aufbruch ein, auf dass alle ihre Aufgaben kennen.


Aufbruch. Man lässt Bergama hinter sich und macht sich auf in die Berge.

Als man Bergama über das Osttor verlässt, wird man von einem noch stärkerem Wind in Empfang genommen.
Waren bisher die Stadtmauern eine Art Schutzschild vor den Winden des Sturmausläufers, so spürt man die Winde hier draußen in der offenen Weite der Alik´r-Wüste umso heftiger.
In nördlicher Richtung kann man sehr gut die dunkelgraue ´Wand´ erkennen, wo gerade jener Sandsturm seine Bahnen zieht.
Es lässt sich nur erahnen, dass dieser Sturm mächtig sein muss und man ist sicher froh, von ihm verschont worden zu sein.
Faisal führt die kleine Reitergruppe durch den heißen Sand in östlicher Richtung, während sich südöstlich bereits eine mächtige Bergkette erstreckt.
Das wird das Ziel sein, denn es heißt, die Expedition würde sie in die Berge führen.
Naniisa bildet das Schlusslicht und hat die Aufgabe die Umgebung insbesondere hinter ihnen im Auge zu behalten.
Ein ums andere Mal scheint sie das Gefühl zu haben, dass man ihnen folgt, was sie den anderen auch mitteilt.


Es wird steiler. Es geht in die Berge.

Nach Stunden des Rittes bei starkem Wind und in östlicher Richtung biegt man dann gen Süden ab, hält ab dem Moment auf die Berge zu.
Scheinbar hat Faisal immer mal wieder ein paar ´Zeichen´ von Isra auf dem Weg entdecken können, dass aber für sich behalten, sodass man das Gefühl bekommt, er würde den Weg ganz genau kennen.
Es wird deutlich steiler.
Es geht aufwärts und die Tiere müssen sich ein ums andere Mal ein wenig mehr mühen sich durch den tiefen Sand zu ´kämpfen´.
Unsere kleine Reitergruppe erreicht sodann ein Gebirgsplateau.
Trotz, dass es immer noch recht windig ist und der Sand oftmals aufgewirbelt wird, hat man von hier aus einen sehr guten Ausblick auf die Weiten der Alik´r-Wüste.
Aber man kommt nicht sehr weit.
An einer Felskante wird rasch klar, dass es von hier an nicht mehr mit dem Reittier weiter gehen kann.


Man erreicht ein Bergplateau.


An der Felskante muss sich jeder einzeln abseilen. Namir wartet bereits auf dem unteren Plateau.

Faisal erklärt in knappen Worten die aktuelle Situation.
Die Reittiere werden hier zurückgelassen und in die Obhut zweier Männer der Abutemal übergeben, die mit ihnen ritten.
Vor unseren Abenteurern liegt ein wenig tiefer ein weiteres Bergplateau, das nur über eine Kletterpartie erreicht werden kann.
So seilt man sich einzeln an dem Felsen ab.
Faisal beobachtet interessiert die unterschiedlichen Reaktionen und Herangehensweisen der Akteure bei dem Abstieg und behält es für sich vor als Letzter den Abstieg anzugehen.
Bis auf Rahaja, die auf den letzten Metern den Halt verliert und etwas unsanft im Sand landet, klappt aber alles reibungslos.
Und so findet man ein kleines verlassenes Lager, wo man die erste kleine Rast einlegen wird.


Man findet eine kleine verlassene Lagerstatt.

Von Isra ist derweil noch nichts zu sehen.
Es bleibt zu hoffen, dass er sie hier finden wird und dass er, sowie seine zwei Begleiter, wohlauf sind.
Jetzt wird erst einmal hier auf diesem abgeschiedenen Bergplateau gerastet und darauf gewartet, was das Schicksal in den nächsten Stunden alles für sie bereit hält.




Weit weg von irgendwelchen Ortschaften sind unsere Abenteurer nun inmitten der Berge irgendwo in der Alik´r-Wüste gelandet und scheinen nach wie vor guter Hoffnung, schon bald das Ziel der inzwischen recht lange andauernden Expedition finden zu können.
Während Namir wohl schon von verlassenen Dwemer-Ruinen träumt, ist es anzunehmen, dass die anderen Teilnehmer nicht doch Dinge beschäftigen 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Montag, 18. März 2019, 11:52



Schildwacht, in einem Hause des Silann Ashere...

Als Murad at Rahmann, der breitschultrige und für rothwardonische Verhältnisse recht groß gewachsene Muskelprotz der Abutemal, die kleine Halle des Hauses des Silann Ashere betritt, haben die Gäste des Prinzen bereits ihre Waffen bei den Wachen des Hauses abgegeben.
Murad selbst wird durch gewunken und darf seine zwei Klingen behalten.
Man könnte ihn heute als eine Art ´Vorhut´ bezeichnen, hat seine Herrin, Alya bint Rashid al Alik´r, die Tochter aus dem Hause Abutemal, ihn vorgeschickt, um wohl erst einmal die Lage zu prüfen.

Silann Ashere, der betuchte Prinz und inzwischen zum Freund der Abutemal avanciert, ist bereits wieder seit einigen Tagen in Schildwacht und hat Alya zu einem Treffen eingeladen.
Es heißt, einige rothwardonische Geschäftsleute hätten sich angemeldet und Abutemal solle sie sich einmal ansehen.
Möglicherweise würde auch für ein Geschäft dabei heraus springen.
Natürlich hat Silann Alya nicht direkt eingeladen.
Er ließ vielmehr Rashid bin Temal al Alik´r eine Nachricht überbringen, der es sich nicht nehmen ließ, seine Tochter zu entsenden.
Es ist allerdings keine besondere Überraschung, dass sich die überaus temperamentvolle Alya noch nicht wirklich mit den Familienangelegenheiten und Geschäften befassen will und dies durchaus bei diversen Treffen sichtlich zum Ausdruck bringt.
Rashid scheint dieser Umstand scheinbar egal zu sein.
Er schickt sie dennoch, getreu dem Motto: < das wird schon irgendwann kommen >


Silann Ashere empfängt die Gruppe von Rothwardonen in einem seiner Häuser in Schildwacht, während Murad etwas abseits das Geschehen im Auge hat.

Murad at Rahmann, das neueste ´Schoßhündchen´ der Alya, ist erst seit einigen Tagen der Tochter des Hauses als persönliche Wache zugeteilt.
Einige Zungen behaupten, Alya würde nicht nur seine Fertigkeiten mit der Klinge in Anspruch nehmen und ihn auch das ein oder andere Mal, je nach Lust & Laune, zu nächtlicher Zeit in ihr Schlafgemach ordern.
Nun steht Murad etwas abseits in jenem Haus des Silann Ashere und mustert aus dunklen Augen voller Argwohn unter seinem Turban heraus die Gäste, die Ashere soeben empfängt.
Er wird wie immer die Übersicht behalten und im Zweifel nicht zögern einzugreifen und wenn nötig gar Köpfe abschlagen.

Alya bint Rashid al Alik´r kommt ein wenig später dazu.
Zunächst nimmt sie Kontakt zu Murad auf, der ihr kurz etwas zu den rothwardonischen Gästen erklärt, dann schreitet sie auf den Tisch zu, wo man bereits Platz genommen hat.
Während sie sich ihres Turbans entledigt und den Staub aus ihrer ledernen Rüstung klopft, ist Silann gerade dabei sich vorzustellen und den Gästen Speis & Trank anzubieten.
Alya macht es kurz und knapp, sendet ein <Tavas Segen> in die Runde und lässt sich sichtlich gelangweilt auf einem der freien Stühle nieder, die Gruppe Rothwardonen anschließend aber eingehend musternd.


Alya bint Rashid al Alik´r informiert sich zuerst bei ihrer persönlichen Wache Murad über jene Gäste, bevor sie zu ihnen tritt.

Nazhin at-Jarat, ein wohl etwas älterer Rothwardone, der auf seine akurate Kleidung Wert zu legen scheint, ist der, der am meisten spricht und scheinbar das Szepter in der Hand hält.
Zwar stellt er ein ums andere Mal seine Gemahlin Iszara Minerva als gleichberechtigte Person vor, doch Alya kommt schnell zu dem Entschluss, dass jener Nazhin das Sagen hat.
Einer, der sich gerne reden hört und der bei Alya direkt auf Ablehnung stößt.
Gerade sie, die sich mit ihrem Dickschädel so gar nichts sagen mag, reagiert äußerst empfindlich auf Männer wie Nazhin.
Doch sie bleibt vorerst stumm, als er sich, und seine Gruppe, Silann vorstellt.
Sein Weib, jene Iszara Minerva, scheint wohl auf gute Manieren zu achten, immer bestrebt ja nicht in ein Fettnäpfchen zu treten oder möglicherweise etwas zu tun, dass ihrem Gemahl nicht gefällt.

Die Gruppe verdient sich wohl ihr Gold mit der Herstellung von hochwertigen Arzneien.
Nazhin tut alles dafür, ihre Qualität in höchsten Tönen zu loben.
Dafür geht er so gut er kann ins Detail, will nichts auslassen, um so den Prinzen scheinbar beeindrucken zu wollen.
Unterstützung bekommt er von seinem Buchhalter namens Taheer af-Naman.
Einer, der wohl mit seinen Büchern, Kohlestifen, Schriften und Ausarbeitungen ins Bett zu gehen scheint.
Alya fragt sich für einen Augenblick, ob jener Taheer schon einmal die Vorzüge eine weiblichen Gesellschaft in seinem Schlafgemach genossen hat, als dieser jene Arzneien mit allerlei Fakten und Daten untermauert.
Etwas ruhiger wirkt dagegen die wohl noch junge Miriya af-Abir, die neben Taheer weilt und wohl eine Art Ausbildung des Buchhalters des Nazhin genießt.


Ein Treffen unter Geschäftsleuten. Man wird sehen, wozu es gut sein wird.

Silann Ashere hört sich die Ausführungen seiner Gäste gewohnt ruhig an und bleibt auch gelassen, als Alya dann doch einmal das Wort erhebt und sich ein wenig darüber beschwert, dass Nazhin es als ´Besonderheit´ hervor hebt, dass sie ohne jede Magie bei der Herstellung ihrer Arzneien aus zu kommen scheinen.
Für Alya wird schnell klar, dass Abutemal wohl nicht direkt als Geschäftspartner in Frage kommt.
Die Geschäftszweige sind doch zu weit voneinander entfernt.
Doch es könnte dennoch nützlich sein, weitere Kontakte zu haben und diese zu vermitteln.
Ihr kommt just in diesem Moment der dicke Gewürzhändler Amir Tarik al Haschid in den Sinn, der sich zur Zeit auf der Expedition mit Faisal abd al Rashid und Isra al Abin befindet.

Und es könnte für Schildwacht insgesamt nur gut sein, wenn sich weitere Händler in der Stadt ansiedeln.
Alya ist sich sicher, dass ihr Vater Rashid bereits einige Schritte weiter denkt und er sich so seine Gedanken gemacht hat, ehe er sie zu diesem Treffen entsandte.
An diesem Abend kommt man bisher noch nicht so weit.
Silann zieht sich für den Moment zurück und man beschließt die Gespräche in Kürze wieder aufzunehmen.
Trotz, dass Alya sichtlich genervt von jenem Nazhin at-Jarat ist, wird sie den Verhandlungen wohl weiter beiwohnen.
Wer weiß wozu es am Ende gut sein mag...



Es tut sich was in Schildwacht.
Neue rothwardonische Geschäftsleute strömen heran, auf dass die Hauptstadt der Rothwardonen schon bald zu neuem Leben erwacht, und Händler, sowie Abenteurer aus Nah & Fern anlockt. 8)
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Mittwoch, 20. März 2019, 12:33



Die Alik´r-Wüste, irgendwo in den südlichen Bergregionen ...

Der immer noch recht starke Wind pfeift unseren Abenteurern hier oben auf jenem abgeschiedenen Bergplateau irgendwo in den südlichen Bergregionen der Alik´r-Wüste um die Ohren.
Der Sandsturm, der der kleinen Expeditionsgruppe noch den ganzen Tag seit ihrer Abreise aus Bergama ein wenig Sorgen machte, ist zwar schon weiter gezogen, doch hier oben weht nach wie vor der starke Wind den Sand ein ums andere mal auf.
Nach dem Abstieg an der Felswand befindet man sich nun weiterhin in diesem kleinen versteckten, und wohl schon seit einiger Zeit verlassenem Lager und wartet auf Isra al Abin.

Faisal abd al Rashid, die erste Waffenhand der Abutemal, sitzt in einer windgeschützten Ecke des Lagers und ist schon seit längerer Zeit damit beschäftigt, seine Klingen zu schärfen.
Während er den Schleifstein langsam rhythmisch über die Klinge führt, kreisen seinen Gedanken um Isra, die rechte Hand des Silann Ashere und Leiter dieser Expeditionsgruppe.
Er ist mit dem kaiserlichen Söldner Aventus Tienni und noch einem weiteren Mann vor geritten, um den Weg auszukundschaften.
Er hat auf dem Weg einige Zeichen hinterlassen, sodass es Faisal, trotz des Ausläufers des Sandsturms, ohne große Probleme möglich war, den Rest der Gruppe hierher zu führen.
Hier, bei jenem kleinen Lager auf diesem Bergplateau wollte man sich treffen.
Aber bisher ist von ihm noch nichts zu sehen.


Man wartet in dem verlassenen Lager auf Isra al Abin und Aventus Tienni.

Der rothwardonische Forscher Namir al-Rashid sitzt nicht weit entfernt von Faisal.
Er sinniert über die Schönheit der Wüste und das dies wohl nur die erkennen würden, denen rothwardonisches Blut durch ihre Adern fließt.
Faisal kann ihm in diesem Fall nicht widersprechen, auch wenn er möglicherweise gerne täte.
Die wortkarge Naniisa T´allum, die Steinschleiferin Rahaja bint Suram, der dicke Gewürzhändler Amir Tarik al Haschid, sowie der Bosmer Ghin Korcisis sitzen also hier und warten allesamt auf Isra.


Isra und Tienni stoßen dann endlich zu dem Rest der Expeditionsgruppe.

Es vergeht noch einige Zeit, als sich dann doch aus dem Halbdunkel und dem aufgewirbeltem Sand ein paar Gestalten nähern, die sich recht schnell als die entpuppen, auf die man schon die ganze Zeit gewartet hat.
Es ist Isra al Abin, gefolgt von Aventus Tienni.
Faisal zeigt es nicht, aber er ist froh, dass ihnen nichts zugestoßen ist und ist flugs dabei die wichtigsten Dinge zu schultern, denn es soll direkt weiter gehen.
Isra hat etwas entdeckt.
Es dauert nicht lange, da ist man auch schon unterwegs.
Auf Grund des starken Windes und der schlechten Sicht bewegt man sich nahe der Felswand.
Isra führt die Gruppe an, die nur langsam vorwärts kommt.
Faisal und Aventus bilden die Nachhut, immer ein waches Auge auf das, was sich hinter ihnen abspielt.
Nach einiger Zeit bleibt Isra stehen, deutet auf eine Stelle im Felsen.


Man bespricht sich kurz im Lager, dann bricht man schon auf.


Auf Grund des starken Windes bewegt man sich hintereinander nahe der Felswand.

Vor den Abenteurern erhebt sich eine massive Felswand, die auf den ersten Blick unüberwindbar wirkt.
Es geht steil bergauf.
An ein Weiterkommen ist scheinbar nicht zu denken.
Es sieht zunächst so aus, als wäre hier Schluss und der Punkt erreicht, umzukehren, doch Isra ist sich sicher, deutet er weiterhin auf eine bestimmte Stelle im Fels.
Erst bei genauem Hinsehen kann man, versteckt durch einige kleinere Felsen, einen sehr schmalen Gang erkennen, der in den Felsen hinein zu führen scheint.
Der schmale Gang entpuppt sich als sehr enger Pfad, gerade so breit, dass eine ausgewachsene Person hindurch passt und der steil nach oben führt.
Isra zögert nicht und beginnt, den Bergpfad hinauf zu steigen.


Isra hat im Fels einen schmalen Berppfad entdeckt.

Schnell kommt man jenen schmalen Bergpfad nicht hinauf.
Er ist sehr steil, eng und schlägt einige Kurven, sodass man immer nur erahnen kann, was hinter der Ecke, oder Kurve, auf einen wartet.
Der Boden ist ein Gemisch aus feinem Wüstensand, der es einem schwer macht, sich darin zu bewegen und kleinen felsigen Gesteinsbrocken.
Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, als Isra plötzlich anhalten muss.
Hinter ihm verharrt Namir, der wissen will, was los sei.
Scheinbar haben sich einige Gesteinsbrocken gelöst und den Pfad hier oben verschüttet.
Es scheint, als ginge es hier nicht weiter.
Isra ist entsetzt.
Das war vorher noch nicht.
Er will das steinige Hindernis näher untersuchen, tritt heran, als plötzlich der Boden unter ihm nach gibt.
Ihm entfährt ein leichter Aufschrei, als er, von Gestrüpp und Sand begleitet, ein paar Meter hinab fällt.

Namir steht hinter Isra, als dieser plötzlich vor ihm ´verschwindet´ und einige Meter tief recht unsanft im Sand landet.
Isra muss abermals kurz aufschreien, denn jener Sturz kam ohne Vorwarnung und die Landung war alles andere als sanft, trotz, dass der sandige Boden Schlimmeres verhindert hat.
Während Namir oben stehend in ein großes dunkles Loch sieht, rappelt sich Isra auch schon wieder auf.
Rasch versucht er einen Überblick über die neue Umgebung zu gewinnen und erkennt, dass jener Sturz möglicherweise gar ein Glücksfall war.
Es sieht so aus, als hätte er ungewollt etwas entdeckt.
Schnell ruft er nach oben gen Namir, alle mögen ihm hier herunter folgen.


Man staunt nicht schlecht, was man hier durch Zufall entdeckt hat.

Es dauert eine Zeit bis man ein Seil befestigt hat und sich ein Jeder einzeln in jenes Loch abgeseilt hat.
Wie schon an der Felswand ist auch dieses Mal Rahaja wieder sehr zögerlich und scheinbar ängstlich, was den Abstieg angeht, obwohl es wohl nur wenige Meter zu sein scheinen.
Selbst der unter Höhenangst leidende dicke Gewürzhändler Amir zögert nicht, wobei man bei ihm durchaus den Verdacht hat, dass er sich wieder einmal ein wenig Mut angetrunken hat.
Es dauert einige Minuten, dann ist selbst mit Aventus Tiennis der letzte Mann hinab gestiegen in dieses ominöse Loch, um das zu erkunden, was Isra da wohl entdeckt hat.


Man entdeckt eine mysteriöse Schlucht inmitten des Berges, die es zu erforschen gilt.

Und es ist in der Tat beeindruckend.
Isra scheint durch Zufall einen Weg in eine versteckte Schlucht freigelegt zu haben, in der noch vor kurzer Zeit Leute gelebt haben müssen.
Die Expeditionsgruppe macht sich daran diese Schlucht, die durch massive Felsbrocken eingeschlossen scheint, zu erkunden.
Sie finden Zelte, Wagen, Kisten und bestens erhaltene Einrichtungsgegenstände, die sie einerseits in ihren Bann ziehen, andererseits aber misstrauisch machen, denn hier ist weit und breit keine Seele zu sehen.
Man könnte meinen, eben noch wäre hier jemand gewesen und jetzt sind sie alle fort.
Von Kampfspuren fehlt aber jede Spur.
Es scheint sehr mysteriös, aber auch faszinierend.
Insbesondere für Namir und seinen Begleiter Ghin, deren Forscherdrang im Nu da sind.


Isra scheint doch stärker verletzt, als zunächst angenommen.

Man beschließt hier zunächst wieder zu rasten, zumal man noch nicht genau feststellen kann, wie man hier aus jener Schlucht wieder heraus kommt, außer man würde wieder über das Loch hinaus klettern.
Ferner hat sich wohl Isra bei dem Sturz doch ernsthafter verletzt, als zunächst angenommen.
Sein Fuß ist möglicherweise gebrochen.
Während man sich daran macht ihn zu versorgen und sich ein Lager herzurichten, macht Faisal indes eine besondere Entdeckung.
Durch Zufall entdeckt er eine Höhle, dessen Zugang durch Efeu versteckt war.
Er staunt nicht schlecht, was er dort alles entdeckt und fasst sofort einen Plan.
Trotz, dass er ihm nicht über den Weg traut, sucht Faisal zunächst Namir, den reisenden Forscher auf, ihm von seiner Entdeckung zu berichten.


Faisal abd al Rashid macht eine besondere Entdeckung, versteckt hinter Gestrüpp und Efeu.


während man sich um den verletzten Isra kümmert, winkt Faisal Namir al-Rashid zu sich, um ihm etwas zu zeigen.

Als dieser sodann jene Höhle betritt, scheint er gleichermaßen fasziniert, wie sprachlos.
Der Forscher ist in seinem Element und von der Entdeckung wie von einer unsichtbaren Macht in den Bann gezogen...



Ein schmaler Bergpfad, der plötzlich hoch oben verschüttet zu sein scheint.
Ein Sturz und eine besondere Entdeckung.
Eine mysteriöse scheinbar verlassene Schlucht, sowie eine besondere Entdeckung einer Höhle...
Es tut sich was auf jener schon recht lange andauernden Expedition und man darf sich einige Fragen stellen, ob sich unsere Forscher nun am Ziel befinden oder nur wieder in den nächsten Schlamassel getappt sind... 8)
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Freitag, 22. März 2019, 12:55



Schildwacht, an der ´Werft des Reisenden´ ...

Der Fischer steht dort vor den Kisten an der ´Werft des Reisenden´ und futtert munter sein nicht mehr so frisches Brot, während er einen Unschuldsblick auflegt, als Murad at Rahmann, die persönliche Wache von Alya bint Rashid al Alik´r, vor ihm steht und ihn mit forschen Worten bombardiert.
Jüngst ist hier ein Schiff eingelaufen, mit Waren auch für das Haus Abutemal.
Doch als Alya, mit ihrer Wache Murad im Schlepptau, nun hier an der Werft und vor jener Ware steht, wird schnell klar, dass hier wohl etwas nicht stimmen kann.
Es scheinen sehr viel weniger Kisten zu sein, wie erwartet.
Während Alya fast genervt ihre Augen verdreht, wird Murad rasch deutlicher, sodass der Fischer dann wohl doch einlenkt, sich mit nuschelnder Stimme in Erklärungen versucht und abwehrend die Hände vor den Körper hebt.
Sein halb verschlungenes Brot hat er bereits vor Schreck fallen gelassen und ist nun auch bereit, die Sache mit den fehlenden Kisten aufzuklären.


An der Werft wartet Ärger in Form eines nuschelnden Fischers auf Alya bint Rashid al Alik´r und ihrer Wache Murad at Rahmann.

Als hätte es Ruptga geplant, so steht plötzlich Silann Ashere, nebst anstehender Gattin Jamine, neben Alya.
Der schwer verliebte Prinz hat wohl bei einem Spaziergang hier in der Nähe Alya erkannt und hat nicht gezögert sich zu nähern, insbesondere, da Alya seine zukünftige Ehefrau ja noch gar nicht persönlich kennt.
Während also Murad immer noch mit dem nuschelnden Fischer beschäftigt ist, lernt Alya Jamina kennen, die einstige Botin der Abutemal, die sich wohl auf der Reise gen Bergama direkt auch das Herz des Ashere geschnappt hat.
Alya lernt aber nicht nur Jamina kennen.
Sie hat wohl einen Halbbruder, einen gewissen Izrim, der sich als Forschungsassistent und Gärtner vorstellt.


Silann Ashere stellt seine zukünftige Frau Jamina, sowie ihren Halbbruder Izrim vor.

Alya ist gewohnt misstrauisch und hat die Gabe, es den Anderen auch ohne zu zögern zu zeigen.
Es fällt ihr daher nicht schwer, Izrim offen zu erläutern, dass seine Halbschwester mit der anstehenden Heirat mit einem reichen Prinzen doch für ihr Leben ausgesorgt hätte.
Eine bessere Partie kann es ja wohl nicht geben.
Eine einfache Botin heiratet einen reichen Prinzen.
Wie aus einem Märchen, würde man meinen, wenn Alya auch an derart romantische Geschichten glauben würde.
Sicher wird auch der Halbbruder von dieser Liaison bestens profitieren.
Natürlich denkt Izrim nur an das Wohl seiner Halbschwester und glaubt an die große Liebe.
Alya belässt es aber dabei und will nicht weiter auf diesem Thema herum reiten.
Sie wird es zu einem späteren Zeitpunkt sicher tun, denn so schnell wird man sie nicht zur Ruhe bringen, wenn sch erst einmal ein Gedanke einer etwaigen ´Verschwörung´ in ihren hübschen Kopf gesetzt hat.


Einige rothwardonische Händler der Gruppe ´Seps Tränen´ passiert die Gruppe rund um Silann Ashere.

Als wäre der Tag mit dem nuschelnden Fischer mit den fehlenden Kisten und der Märchenhochzeit ´kleines Mädchen heiratet reichen Prinzen´ aus Sicht von Alya nicht schon blöd gelaufen, so setzen die Händlergruppe, die man jüngst in Silanns Haus in Empfang nahm, noch einen drauf.
Der scheinbar in seine Schriften verliebte Buchhalter Taheer af-Naman, die treusorgende Ehefrau Iszara Minerva, sowie die blutjunge Rothwardonin Miriya af-Abir, tauchen plötzlich am Hafen auf und schlendern gemütlich an der Gruppe rund um Silann Asher vorbei, ohne ihm ihre Ehrerbietung zu machen.
Ein flüchtiger Gruß im Vorbeigehen, sowie so zu tun, als würden sie einen nicht kennen, lassen wohl das berühmte Fass zum überlaufen bringen.
Alya ist entsetzt über derart arrogantes Verhalten, sich aufplusternder Möchtegern-Händler.
Dass Alya möglicherweise ein wenig übertreibt, würde ihr natürlich nicht in den Sinn kommen.


Die Händler scheinen ihren ´Fehltritt´ bemerkt zu haben und setzen alles daran, ihn zu korrigieren.

Doch die Gruppe der Händler scheinen ihr ´Fehlverhalten´ zu bemerken.
Sehr überrascht versuchen sie sodann ihren ´Fehltritt´ zu korrigieren und entschuldigen sich ein ums andere Mal, den Prinzen nicht sofort erkannt zu haben.
Für Alya ist das natürlich eine Farce und wieder nur ein kleines Spiel, Ashere aus der Fassung zu bringen.
Sehr lange wird aber nicht gesprochen, denn sowohl Jamina, Silann und Izrim, als auch Alya selbst haben noch einiges zu tun.
So trennen sich die Wege wieder recht schnell.
Alya schnappt sich ihre Wache Murad und schreitet davon, während in ihrem Kopf wohl bereits wieder die Gedanken wild umher springen.
Wer möchte wohl nicht wissen, was in dem Kopf der Tochter aus dem Hause Abutemal vor sich gehen mag.
Die Händlergruppe ´Seps Tränen´ widmet sich derweil wohl wieder jener Ladung, die sie hier von der Werft abholen wollten.


Man trennt sich aber wieder recht schnell, sodass jeder wieder seiner Wege geht und wissend, dass man sich bereits bald schon wieder treffen wird.



Wieder einmal zeigt sich Alya von ihrer ´charmanten´ Seite, wenn sie neue Leute kennen lernt und zögert nicht etwaige Verschwörungstheorien in den Raum zu werfen.
Die Händlergruppe ´Seps Tränen´ scheinen sich wohl in Schildwacht längerfristig ansiedeln zu wollen und Jamina präsentiert ihren Halbbruder, der Silann verblüffend ähnlich sieht.
Es tut sich was in Schildwacht... 8)
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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