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Mittwoch, 3. April 2019, 21:25

Abenteuer auf Khenartis Rast (Quest-RP)

Die hier geschilderte Geschichte bezieht sich auf das Quest-RP, welches ich in folgendem Thread erwähnte:

Plot Rollenspiel-Questen


Ich werde diesen Thread mal dazu nutzen, den aktuellen Stand immer mal durchzugeben, damit sich jemand, der sich anschließen möchte, über den derzeitigen Quest-stand informieren kann. Wer mitmachen möchte, oder auch woanders im RP Quests lösen will, der kann sich gerne im oben angegebenen Thread, per privater Nachricht oder einfach ingame an @AcoBaco wenden. Im oben genannten Thread sind dann immer die Termine hinterlegt.

Khenartis Rast:

Spieler:
@KruemelKakao, @AcoBaco

Queststand:
Hauptgeschichte "Ein Sturm am Horizont"

gelöste Aufgaben:
Untersucht die zerütteten Untiefen
Untersucht den Tempel der Trauernden Quellen


Dunkles Wissen

gelöste Aufgaben:
Erlangt den Folianten "Das Ritual des Nachklangs"
Erlangt den Folianten "Das Tagebuch von Bravam Lythandas"


Was bisher geschah:

SESSION 1

Der Khajiit "Moon", der auf Khenartis Rast lebt, hörte von den vielen Schiffen, die wegen des schweren Sturms an der Küste zerschellt sind. Er machte sich also auf und durchwühlte angeschwemmte Kisten und Trümmer auf wertvolle Dinge. Dabei stolperte er über einen alten, leblos am Strand liegenden Nord, dessen Taschen er ebenfalls gerade durchsuchen wollte, als dieser aufschreckte und Wasser aushustete. Nach einem kurzen Gespräch am Strand, in dem sich der Nord als Alvraaf Weißhand, einen Kryomanten und Abenteurer, vorstellte, begaben sich die beiden zum Lager in den alten, bretonisch anmutenden Ruinen am Adlerstrand, wo sie auf Razum-Dar trafen, der sie beauftragte dem Dominion zu einem besseren diplomatischen Ruf auf Khenartis Rast zu verhelfen. Dazu sollten sie zum einen die zerütteten Untiefen untersuchen und zum anderen die Situation in einem alten Tempel klären, in dem sich die Toten erhoben haben, nachdem der Hochelf Eacil ein magisches Artefakt aus ihnen geborgen... oder entwendet? ... hatte. Es handelt sich dabei um den Trauernden Stein, welcher wohl eine unendliche Quelle von Wasser darstellt und alles in seiner Nähe mit Wasser bespritzt. Moon war nicht sehr angetan davon, dass der Trauernde Stein ihn von oben bis unten durchnässte, dennoch erklärten sich die beiden Abenteurer, in der Hoffnung auf angemessene Entlohnung, bereit dem Dominion zu helfen.
Im Lager am Adlerstrand beobachteten sie außerdem noch eine etwas seltsame Darbietung. Ein Maormer, der gefangen gehalten und verhört wurde, sorgte mit einem Zauber dafür, dass in seiner "Zelle" eine Miniatur-Sturmwolke entstand, aus welcher es unentwegt regnete...
Nachdem die beiden ihre Vorräte aufgefrischt hatten, konnte es losgehen. Sie begaben sich zu den zerütteten Untiefen und trafen auf die Bosmer Nistel,einer Soldatin des Dominions, die sich um ihre Mannschaft sorgte. Mithilfe einer Medizin namens Fackelkäfersirup konnten die beiden den Seesoldaten wieder auf die Beine verhelfen. Ihr Kommandant wollte sich eine nahe gelegene Höhle als Unterschlupf anschauen und so machten sich die beiden Abenteurer auf die Suche nach ihm. Als sie die Höhle betraten mussten sie gegen eine große Seeschlange bestehen... Außerdem fanden sie überall Knochenreste vor... Die Höhle wirkte sehr gefährlich.
Tiefer in der Höhle fanden sie den leblosen Körper des Kommandanten an einen Pfahl gebunden und mit Wellenförmigen Schnitten im Fleisch versehen... Jemand hatte ihn augenscheinlich für ein Ritual hingerichtet. Als sie die Höhle wieder verließen, trafen sie schon auf die bosmerischen Seesoldaten und überbrachten die traurige Kunde.
Nachdem sie ihm die letzte Ehre erwiesen hatten, berichteten sie den Abenteurern von einem Schiff, dass den Sturm in besserem Zustand überstanden hatte und unweit der Höhle an der Küste liegt.
Die Gefährten machten sich auf zum Schiff und die bosmerischen Seesoldaten packten bei den Reparaturen kräftig an. Oblan, der Quartiermeister des Schiffes, welches den namen "Die Vagabund" trug und mit Freibeutern unter Dominion-Flagge besetzt war, bestand darauf, wenn er den Soldaten helfen sollte. Weiterhin berichtete er, dass er vom Ausguck aus gesehen hatte, wie die Maormer den Kommandanten in die Höhle geschliffen hatten. Er wies die Abenteurer an mit Kapitän Jimila zu reden.
Jimila blickte besorgt zu einem Wrack am Horizont, über dem sich ein Sturm zusammenbraute. Sie erzählte von den Maomern und ihren magischen Künsten... und von einer überlebenden Maromer-Gefangenen, die sich unter Deck befand. Die Abenteurer suchten diese Überlebende auf, welche ihnen von Magnetsteinen berichtete, die die Maormer verwendeten, um selbst nicht Opfer ihrer stürmischen Magie zu werden. Sie erzählte in grausamen Details, was ihr und ihren Gefährten widerfahren war und so beschlossen die Abenteurer die Maormer aufzuhalten, bevor sie den nächsten Sturm entfesseln und noch mehr Leid verursachen konnten. Dafür mussten sie zunächst Magnetsteine von Maormern, die überall entlang der Küste plünderten und mordeten, beschaffen. Hier kam Moons Verstohlenheit zum Einsatz. Er erledigte eine ganze Gruppe Maormer, ehe auch nur einer von ihnen ihn bemerkte.
Mit den Magnetsteinen konnten die Abenteurer zum Wrack gelangen und die Opfer, welche die Maormer für ihr dunkles Ritual benutzten von den Schlangen-Altären befreien. Der Sturm war damit aufgehalten und der Himmel lichtete sich. Zurück beim Schiff rasteten die beiden Abenteurer ersteinmal... Nunja Alvraaf rastete zumindest und er war sich nicht ganz sicher ob Moon nicht Kapitän Jimila den Hof machte, in die er sich augenscheinlich verguckt hatte.
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KruemelKakao (04.04.2019), Taleey (08.04.2019)

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Mittwoch, 3. April 2019, 21:28

SESSION 2 am 03.04.2019 18:00

Nachdem die Gefährten sich ein wenig entspannt hatten, brachen sie zu den alten khajiitischen Tempelruinen auf, von denen ihnen Eacil erzählt hatte. Auf dem Weg hielten sie verängstigt inne, als ihnen eine geisterhafte Gestalt erschien, welche sie vor gefährlichen Folianten warnte. Jedoch schien die Gestalt verblüfft davon, dass die beiden Abenteuerer aus irgendeinem Grund scheinbar immun gegen die Bösartigkeit dieser Folianten war. Sie bat inbrünstig darum die Folianten zu sammeln und zu zerstören, da die Folianten angeblich Wissen enthielten, welches nicht für Nirn gedacht sei und ein Portal zu den Daedra seien, welche die Seelen derjenigen holen, die sich damit befassen. Sie sagte, die Folianten könnten an einem Schrein nahe Mistral zerstört werden. Dann verschwand die Gestalt, ebenso schnell wie sie erschienen war, irgendwo zwischen den Ebenen der Welt. Die beiden Gefährten wussten nicht, was sie von der Situation halten sollten, bis sie einen Folianten weiter hinten im hohen Gras entdeckten. Es handelte sich um das merkwürdige Tagebuch eines Illusionisten, der scheinbar von seinen eigenen Illusionsexperimenten heimgesucht wurde. Nachdem die beiden den Folianten eingesteckt hatten erblickten sie eine Vision in der, vermutlich, jener Illusionist von einem Daedroth ins Reich des Vergessens gezerrt wurde. Zutiefst erschüttert über diese schrecklichen Bilder beschlossen sie, die Folianten zu vernichten, sollten sie weitere von ihnen finden.
Während sie ihren Weg zum Tempel fortsetzten, hörten sie plötzlich eine dunkle aber laute Stimme. Sie sagte im Befehlston "Glaubt ihren Lügen nicht!". Die beiden erschraken und schauten sich um, woher diese Stimme kam, fanden jedoch nur einen Folianten am Wegesrand unweit von Mistral und den Tempelruinen. Alvraaf Weißhand untersuchte den Folianten und stieß dabei auf die schreckliche Beschreibung eines Rituals, mit dem man die Schreie und Klagen der armen Seelen hören könne, die in Kalthafen unter der Knechtschaft Molag Bals litten. Sollte man die nötigen Zutaten beschaffen und den Instruktionen folgen, so kann man offenbar mit den Toten in Kontakt treten. Alvraaf nahm den Folianten an sich, Moon wollte ihn zu Recht nicht einmal lesen. Sobald der Foliant im Beutel verstaut war, erschien den beiden eine Illusion von einer Frau... Eine Elfe, wie Alvraaf zumindest glaubte gesehen zu haben, und einer Dremora. Ähnlich wie in der ersten Vision trat die Dremora aus einem Portal und forderte den Tod der Elfe. Diese jedoch schien vorbereitet und so begann ein Kampf zwischen den beiden, deren Ausgang nicht mehr in der Vision enthalten war... Verwirrt und entsetzt über diese Vision setzten die beiden ihre Reise zum alten Tempel fort. Kurz bevor sie den Tempel erreichten, schrie der Foliant aus Alvraafs Tasche heraus irgendwelche Worte. Alvraaf und Moon, waren so erschrocken, dass sie sich gar nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnerten. Moon äußerte Bedenken dahingehend, dass Molag Bal selbst sie verflucht hätte.
Kurz darauf kamen die beiden Abenteurer am Tempel der Trauernden Quellen an. Hier rannte ihnen die Bosmer-Magierin Gathwen entgegen. Sie erzählte von ihrem Meister Rurelion, der in den Katakomben gefangen wäre und davon, wie wichtig er für das Dominion sei. Die Abenteurer beschlossen ihr zu helfen ihren Meister zu befreien. Dafür, so sagte Gathwen, müssten zuerst zwei Schutzzauber aufgelöst werden, damit die Katakomben betreten werden konnten.
Als die drei an der Treppe zu den Ruinen angekommen waren, kam ihnen eine schaurige Erscheinung entgegen. Ein Skelett sprach zu ihnen. Es wurde offenbar von einer Wesenheit kontrolliert, die behauptete die Kontrolle über Körper übernehmen zu können. Sie redete davon, als würde sie lediglich die Kleidung wechseln und so sprach sie auch von Rurelion, der sich offenbar in der Gewalt dieses bösartigen Geistes befand. Nachdem die Wesenheit, durch das Skelett sprechend, die drei dazu ermahnte umzukehren, wenn sie nicht als Teil dessen makaberer Garderobe enden wollten, explodierte das Skelett in seine Einzelteile.
Die drei mussten etwas unternehmen, um Rurelion zu retten... Alvraaf kündigte an mehr Lohn vom Dominion einzufordern. Mit dem Kampf gegen Untote war er ja einverstanden gewesen, aber von einer solchen Wesenheit war nie die Rede.
Sie betraten die Ruine und mussten sich gegen etliche belebte Skelette zur Wehr setzten. Zunächst hoben sie im nördlichen Turm der Tempelanlagen den Schutzzauber des Skorpions auf. Daraufhin mussten sie sich zum südlichen Turm durchschlagen, um den Schutzzauber der Spinne aufzuheben. Dadurch, dass alle drei magiebegabt sind, stellten die Schutzzauber kein unüberwindbares Hindernis dar. Nach der Aufhebung der Zauber war der zentrale Komplex der Tempelruinen zugänglich geworden und so stiegen sie zögerlich hinab in die Tiefen der Katakomben.
Sie hatten nie ein solches Bauwerk gesehen... Elegante khajiitische Architektur, die über Jahrhunderte sich selbst und dem Verfall überlassen worden war. Die Ornamente und Reliefs an den Wänden bröckelten und doch, so gut man im Dunkeln sehen konnte, spiegelte dieses Bauwerk eine reichhaltige Kultur und große Würde aus.
Bedrückt und beeindruckt zugleich sahen sie sich um und fanden eine versiegelte, reich verzierte Tür vor. Eine magische Barriere, die aussah wie der Nachthimmel versperrte den Weg zu einer goldenen Tür, die mit der Darstellung eines längt vergessenen Khajiit verziert war. In der großen Kammer stand ein zentraler Reliefpfeiler an dem Ornamente angebracht waren, die die Mondzyklen beschrieben. Neumonde, zunehmende Monde, volle Monde und abnehmende Monde. An weiteren vier Pfeilern bei der versiegelten Tür befanden sich die Symbole der Monde ebenfalls. Zögerlich beschlossen die Gefährten die Symbole in der Reihenfolge der Mondzyklen zu berühren... Jedes mal als sie das taten, erstrahlte ein blendend helles kaltes Mondlicht. Als sie das letzte Symbol berührten, löste sich die Barriere des Firmaments auf und gab den Weg frei. Sie betraten die Tür und fanden sich in den Tempelgärten vor. An dem Ort, von dem Eacil den Tröstenden Stein entnommen hatte, stand Rurelion, umgeben von lodernden schwarzen Schattenflammen. Das geisterhafte Wesen sprach durch seinen Körper und verriet seinen Namen. Es nannte sich Uldor und sein Schrecken schien nach seiner Verbannung in Vergessenheit geraten zu sein. Eacil hat Uldor befreit, indem er den Trauernden Stein vom Altar entfernte und die Tempel-Quellen somit trockenlegte.
Die drei Magier mussten schnell handeln und vier umliegende Bannkreise zerstören, die von Uldor angelegt wurden. Währenddessen erhoben sich immer wieder Untote, welche sie besiegen mussten. Als die vier Bannkreise endlich zerstört waren konnte Rurelion sich beinahe aus der Umklammerung Uldors befreien. Die Gefähren wurden jedoch von der Macht Uldors niedergeworfen, als sie sich Rurelion näherten. Uldor hatte die Kontrolle noch nicht ganz verloren und bewegte Rurelions Körper eine Treppe hinab durch eine weitere reich verzierte Tür in eine andere Kammer. Die Gefährten folgten auf dem Fuße und fanden sich in einer noch größeren Kammer als der ersten vor. Diese Kammer war außerdem voller mechanischer Fallen. Es gelang den beiden mit großer Mühe, all den Fallen zu entgegen. Am Ende der Kammer trafen sie dann auf Rurelion, der sich des Geistes von Uldor entledigen konnte. Er klärte die Gefährten auf, dass Uldor einst ein mächtiger Maormer-Nekromant war, für dessen Verbannung der Tempel der Trauernden Quellen als Gefängnis errichtet wurde. Er war so mächtig, dass er seinen Geist vom Körper trennen konnte und mehrere Körper gleichzeitig kontrollieren konnte. Selbst nach seinem Tod. Die Maormer selbst übergaben nach der Schrecksensherrschaft Uldors den Trauernden Stein den Khajiit, auf dass sie ihn mit seiner Macht für immer einsperren konnten. Rurelion hatte all dies durch seine Verbindung mit Uldor erfahren. Nun jedoch war es an der Zeit Uldor wieder einzusperren. Gathwen durchschaute den Plan Rurelions sich selbst als Opfer darzubieten und Uldor dazu zu bringen in seinem Körper zu leben, auf dass man diesen dann auf alle Ewigkeiten mithilfe des Trauernden Steins einsperrte. Sie verlangte, dass sie Uldors Zelle sein sollte, weil Rurelion zu wichtig für das Dominion sei.
Nach reichlicher Überlegung entschied man sich Rurelions Körper als Gefängnis für Uldor zu nutzen. Er war bereit dies zu tun und war schon sehr alt im Vergleich zu der Bosmer, die noch viele Sommer vor sich hatte und in Zukunft Rurelions Platz einnehmen sollte. Widerwillig beschaffte Gathwen den Trauernden Stein und die beiden Gefährten betraten die Gefängniskammer in die sich Uldor zurückgezogen hatte, zusammen mit Rurelion.
Rurelion gelang es durch eine List Uldor in seinen Körper zu locken und innerhalb der Quellen in der Kammer zu verbleiben. Er behauptete er wäre an der Macht interessiert, welche Uldor ihm bot, wenn er seinen Körper "trug". Während Uldor in den Körper Rurelions einfuhr, aktivierten die beiden Abenteurer die Altäre in der Kammer. Somit wurde Uldor wieder eingesperrt. Gathwen bedauerte Rurelions Opfer sehr und schwor an einer Möglichkeit zu forschen, ihn von dem bösen nekromantischen Geist Uldors zu befreien und den Trauernden Stein zu bewachen.
Sie öffnete den beiden Abenteurern ein Portal in den Hof des Tempels. Sie konnten es gar nicht erwarten den Tempel zu verlassen und so schritten sie hindurch, nachdem sie sich von Rurelion und Gathwen verabschiedeten. Im Hof angekommen erblickten sie jede Menge geisterhafte Erscheinungen. Spielende und lachende Seelen, welche scheinbar der Kontrolle Uldors entkommen waren. Es machte den Eindruck, dass Uldor auch die Seelen der Körper versklavte, welche er in seinen Besitz nahm. Diese waren nun wieder frei.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AcoBaco« (4. April 2019, 13:12)


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KruemelKakao (04.04.2019), Taleey (08.04.2019)

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Dienstag, 9. April 2019, 18:07

SESSION 3 am 08.04.2019 18:00 Uhr

Teilnehmer: @KruemelKakao, @Taleey, @AcoBaco

Auf einer Wiese in der Nähe des Tempels der trauernden Quellen, zwischen den Schafen eines Khajiit, rasteten die beiden die Nacht über.
Als sie aufwachten, beschwerte Moon sich über Alvraafs Geschnarche und darüber, dass er kaum schlafen konnte, weil Alvraaf nachts wohl von den Folianten erzählt haben soll. Alvraaf erinnerte sich daraufhin an seinen Traum und sagte, in diesem Traum hätten die beiden den dritten Folianten im Süden gefunden. Er fragte sich insgeheim, ob die Folianten nun doch Macht auf ihn ausgeübt hatten. Da sie ohnehin keine andere Spur hatten, folgten sie der Straße nach Süden. Bald schon hörten sie wieder eine Stimme im Wind und wussten, dass sie auf dem richtigen Weg waren. Sie fanden den Folianten gerade in dem Moment vor, als eine rothwardonische Frau diesen mit ihrem Zauberstab in ihre Decke stupste, in die sie den Folianten einwickeln wollte. Die beiden stellten die Frau und fragten, was sie mit dem Folianten vor habe. Sie entgegnete, sie würde ihn ihrem Auftraggeber bringen und dafür entlohnt werden.
Es entbrannte ein Streit, da die beiden darauf beharrten die Bücher zu vernichten, während sich die Rothwardonin daran bereichern wollte. Nach einigen (relativ harmlosen) Beleidigungen zwischen Moon und der Dame und Alvraafs Angebot sie dafür zu entlohnen, wenn sie die beiden den Folianten vernichten lassen würde, war diese offenbar dazu bereit Alvraaf aus dem Buch lesen zu lassen, um sie von der Bosheit der Folianten und den Visionen, welche sie zeigten, zu überzeugen.
Das Buch war eine Übersetzung eines alten ayleidischen Textes und handelte von der Erschaffung eines Geschöpfs... Alvraaf konnte mit dem Geschriebenen nicht viel anfangen... Allerdings setzte die erhoffte Vision ein, nachdem er den Folianten zuklappte.
Dieses mal war die geisterhafte Erscheinung zu sehen, welche Moon und Alvraaf überhaupt erst auf die Suche nach den Folianten schickte. Sie flehte um ihr Leben und beteuerte, dass sie doch nur etwas schönes erschaffen wollte, als hinter ihr aus einem Portal ein daedrischer, mit Tentakeln bewährter Beobachter erschien und es ihr entriss.
Geschockt von dem was sie sah, willigte die Rothwardonin, die sich als Rayen vorstellte, ein, den Folianten vernichten zu lassen. Das hinderte Moon und Rayen zwar nicht sich gegenseitig mit Beleidigungen zu bewerfen, jedoch wandelten sich diese bald zu freundschaftlicheren Neckereien. Sie wollte der Zerstörung der drei Folianten selbst beiwohnen und so machten sich die drei auf zum Schrein nahe Mistral.
Dort angekommen, fingen die Bücher in Alvraafs Rucksack hektisch zu schreien an. Die drei Abenteurer trafen auf eine Khajiit. Wie sich herausstellte war es Rayens Auftraggeberin. Diese versuchte die drei davon abzuhalten die Folianten zu zerstören und beteuerte man könne das Wissen und die Gunst des daedrischen Fürsten Hermeus Mora lediglich dadurch erhalten, dass man sich auf solche gefährlichen Schriften einlässt.
Die geisterhafte Erscheinung erschien dann am Schrein und forderte... nein flehte um die Vernichtung der Folianten, die so viel Leid gebracht haben. Sie opferte sogar einen Teil ihrer Essenz, um in dem Schrein eine magische Flamme zu entzünden, in der die Bücher verbrannt werden konnten. Die drei waren fest entschlossen die Folianten zu vernichten und so nahm Alvraaf alle drei Folianten auf einmal in seine Hände und warf sie in die Flammen. Die Folianten schrien schmerzerfüllend und markerschütternd auf... Alvraaf, der sich zunächst die Ohren zuzuhalten versuchte, wurde von einem inneren Schmerz beinahe zu Boden geworfen. Er krümmte sich vor Schmerz, während die Bücher ihren Todesschrei ausstießen und langsam verstummten.
Die Erscheinung fand ihren Frieden... Rayens Auftraggeberin war völlig entsetzt und enttäuscht... und die drei Abenteurer wollten nun nach Mistral reisen und sich erholen. So reisten sie vom Schrein aus nach Mistral... unterhielten sich dort angekommen über die khajiitische Architektur... und suchten sogleich, nach einem kleinen Spaziergang über den Markt, das Gasthaus auf. Moon und Alvraaf hatten vor, Razum-Dar wegen ihrer Bezahlung in Mistral zu treffen und wie es das Schicksal wollte saß er dort im Gahsthaus. Er übergab den Reisenden ihre Belohnung für die Arbeit an den zerütteten Untiefen und dem Tempel der Trauernden Quellen und überreichte weiterhin eine Marke für den Silvenar, den die beiden aufsuchen sollten, um weitere Aufträge des Dominions annehmen zu können. Als Rayen die beiden prall gefüllten Beutel mit Gold sah, die den beiden für ihre heldenhafte Arbeit überreicht worden waren, wollte sie sich sofort der Gruppe anschließen. Die beiden klärten sie dann über das bereits Geschehene auf und so verbrachten sie einige Zeit in der Taverne bei gutem Essen und Gesprächen.

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Taleey (09.04.2019), KruemelKakao (14.05.2019)