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Celebringil

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21

Sonntag, 19. Mai 2019, 11:34

Die Gilde bildet eigentlich nicht selbst aus.


Laut Tamriel Almanach unterrichtet die Magiergilde sehr wohl. Und meines Wissens nach wird es auch von den meisten Rollenspielern so gehandhabt.

Zitat

Die Magiergilde entwickelte sich im Jahre 2Ä 230 aus dem auf Artaeum ansässigen und 1Ä 20 gegründeten Psijik-Orden. Das Lehren und Lernen von Magie war zu der Zeit nur einem geringen Anteil der Bevölkerung zugänglich, weshalb Vanus Galerion die Absicht entwickelte, nicht nur der priviligierten Oberschicht Untericht in Magie zu geben [...]

Scheinbar begeisterte die Idee, auch dem einfachen Volk die Magie zu lehren, den König so sehr, dass Rilis XII zusammen mit Galerion als die Gründer der Magiergilde und des ersten Gildenhauses in Erstburg in die Geschichtsbücher eingingen.


Die eigentliche Frage ist aber vielmehr, warum man nicht bestehende Projekte nutzen kann, sondern stattdessen jeder sein eigenes Projekt gründen muss. Das führt letztlich nur zu einer Zersplitterung der ohnehin schon recht übersichtlichen RP-Community.

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Anska (19.05.2019), Deikan (20.05.2019)

22

Sonntag, 19. Mai 2019, 11:59

Ich stimme hier den meisten Stimmen durchaus zu.

Ein Magier, der der Gilde angehört, sollte auch deren Richtlinien und Regeln beachten, egal wo er tätig ist.
Die Magiergilde ist, für mich, wie man es auch in der Lore so lesen kann, eine Institution die die Magie mehr an die Allgemeinheit bringt. Sei es durch Verkauf, Bereitstellung als Dienstleistung oder eben durch Ausbildung potentieller, fähiger, Adepten und Neulinge.

Es gibt ja hier genug IC Bücher von Vanus, wo er eben genau die Sachen anspricht. Die wichtigkeit der Ausbildung, die Sichtweise auf Seelensteine, Nekromantie und so weiter.

Die Adepten müssen natürlich aus meiner SIcht etwas vorweisen können. Sei es eben eine gewisse Kontrolle über die Magie, oder andere WIssenschaftliche Dinge, die der Gilde nützlich sein können.
Es ist ja immer noch eine, wie schon oft gesagt, Berufsgemeinschaft. Kein Wohlfahrtsverein. ;)


Trotz allem gibt es ja, bekannterweise, auch Institutionen außerhalb der Gilde. Als bestes Beispiel die Akademie Shad Astula in Morrowind.

Warum man so etwas nun im RP auch überall braucht, wo doch die Magiergilde genau das auch bietet, will sich mir nicht so recht erschließen. Es macht die ganze IC Kommunikation, aus meiner Sicht, nur deutlich schwerer. Bei Mensch und Mer, die im Grunde das gleiche wollen.

Bezüglich Augvea:
Augvea ist eine Insel, deren Zugang ausschließlich Magiern der Gilde vorbehalten ist.
Deshalb sieht man wohl überall dort nur Mitglieder der Gilde.

Hier sehe Ich es jedoch auch so, das andere Magier unter Begleitung eines Gildenmagiers, dort durchaus hin gehen könnten. Der Magier der Gilde müsste sich aber nun einmal für den “Besucher” verbürgen.



Das war es von meiner Seite :)

Gruß,
Marius

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23

Sonntag, 19. Mai 2019, 12:17

Zitat

Die eigentliche Frage ist aber vielmehr, warum man nicht bestehende Projekte nutzen kann, sondern stattdessen jeder sein eigenes Projekt gründen muss. Das führt letztlich nur zu einer Zersplitterung der ohnehin schon recht übersichtlichen RP-Community.


Zitat

Warum man so etwas nun im RP auch überall braucht, wo doch die Magiergilde genau das auch bietet, will sich mir nicht so recht erschließen. Es macht die ganze IC Kommunikation, aus meiner Sicht, nur deutlich schwerer. Bei Mensch und Mer, die im Grunde das gleiche wollen.


Andererseits macht es für mich keinen Unterschied, wenn sich Projekt A (5 Spieler) mit Projekt B (6 Spieler) und Projekt C (2 Spieler) zu einem Projekt zusammen schließt (vorausgesetzt sie haben ähnlich zu bespielende Themen) oder sie einfach im Rahmen von eben 3 Projekten zusammen agieren. Es sind 13 Spieler. Ob nun zusammen in einem Projekt oder in 3 Projekten, die Spieleranzahl ändert das nicht.
Wichtig wäre hier nur das gemeinsame Spiel.
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Anska (19.05.2019)

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24

Sonntag, 19. Mai 2019, 13:07

Andererseits macht es für mich keinen Unterschied, wenn sich Projekt A (5 Spieler) mit Projekt B (6 Spieler) und Projekt C (2 Spieler) zu einem Projekt zusammen schließt (vorausgesetzt sie haben ähnlich zu bespielende Themen) oder sie einfach im Rahmen von eben 3 Projekten zusammen agieren. Es sind 13 Spieler. Ob nun zusammen in einem Projekt oder in 3 Projekten, die Spieleranzahl ändert das nicht.
Wichtig wäre hier nur das gemeinsame Spiel.

Stimmt, ich persönlich sehe es sogar als echte Bereicherung, mit verschiedenen Projekten zusammen zu spielen, gerade weil so viel mehr Themen abgedeckt werden können, als es mit einem einzelnen Projekt möglich wäre. Ganz zu schweigen von neuen Ideen und Anregungen, die man auf diese Weise durch andere Projekte und Spieler bekommt.

Der Grund, weshalb ich die Gründung neuer Projekte neben bereits bestehenden mit der gleichen Idee eher kritisch sehe ist, daß es eben nur selten wirklich zu einem Zusammenspiel kommt. Ich habe oft genug erlebt, wie es unter Projekten mit der gleichen Idee zu Eifersucht und Streitigkeiten kommt. Vor allem dann, wenn ein Projekt erfolgreich ist, das andere aber regelrecht auf der Strecke bleibt. Oder ein Projekt verweigert die Zusammenarbeit mit einem anderen Projekt und zieht stattdessen ein drittes Projekt vor. Und schon gehen die Fetzereien unter Rollenspielern wieder los. So, wie es derzeit hinter den Kulissen leider auch wieder der Fall ist ...

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Deikan (20.05.2019)

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25

Sonntag, 19. Mai 2019, 13:20

Ich hoffe, man weicht jetzt hier nicht zu sehr vom eigentlichen Thema ab.

Zitat

Ich habe oft genug erlebt, wie es unter Projekten mit der gleichen Idee zu Eifersucht und Streitigkeiten kommt. Vor allem dann, wenn ein Projekt erfolgreich ist, das andere aber regelrecht auf der Strecke bleibt. Oder ein Projekt verweigert die Zusammenarbeit mit einem anderen Projekt und zieht stattdessen ein drittes Projekt vor. Und schon gehen die Fetzereien unter Rollenspielern wieder los. So, wie es derzeit hinter den Kulissen leider auch wieder der Fall ist ...


Das stimmt.
Aber es kann dennoch nicht der Grund sein, dass man mit einer ähnlichen oder gleichen Thematik kein weiteres Projekt gründen und bespielen darf.
Der Grund liegt ja in diesen Fällen nicht an der Thematik an sich, sondern - wie Du auch schon schreibst - an den persönlichen OOC-Befindlichkeiten der Akteure hinter dem PC.

Anstatt dem neuen Projekt (mit der gleichen Thematik) die Hand zu reichen und sich zu freuen, dass hierdurch weiteres Rollenspiel möglich wäre, sieht man sie oft als Konkurrenz.
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Anska (19.05.2019)

26

Sonntag, 19. Mai 2019, 13:34

Konkurrenzdenken is jetzt glaube ich eher weniger das gegebene Problem.

Die Frage bezog sich auch eher auf die allg. Notwendigkeit von Einrichtungen die sich tatsächlich fernab der Gilde bewegen?

Was man natürlich keinem streitig machen kann.
Kann ja jeder spielen wie er mag :)

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Anska (19.05.2019), Deikan (20.05.2019)

27

Sonntag, 19. Mai 2019, 13:53

Hallo zusammen,
erstmal vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten.

  • Besucher auf Augvea: Das ist ein interessanter Punkt, den ich tatsächlich dann aber lieber beim Treffen selbst als hier besprechen würde, wenn das für alle okay ist.

  • Augvea-Treffen: Laut Doodle sieht es bisher so aus als würde das Augveatreffen am Dienstag stattfinden. Ich mache nachher noch einen Aushang dazu.

Kleine vs große Gruppen
Ich habe in den vergangenen Monaten doch mit dem ein oder anderen über die Magiergilde gesprochen und ein Eindruck, den ich dabei und mehr und mehr bekommen habe (und der natürlich auch völlig falsch sein kann) ist, dass einige Spieler ihre Figuren nicht als Gildenmagier spielen möchten, weil sie eben lieber etwas unter sich etwas eigenes aufbauen möchten, als mit vielen Leuten an einem Punkt zu spielen. Wenn man also unter einem Gildenmagier jemanden versteht, der immer in der Gildenhalle ist, wenn er nicht gerade eine Ruine erforscht, ist diese Scheu einen zu spielen vielleicht auch besser verständlich. Wenn man die Gilde dagegen tatsächlich vor allem als Berufsgemeinschaft versteht, ist die Scheu vor der Magiergilde für mich schlecht nachvollziehbar - von einem Bäcker wird ja schließlich auch nicht erwartet, dass er seinen Tag in der IHK verbringt.

Auch denke ich, dass die Magiergilde als Berufsgilde eigentlich eine sehr schöne Möglichkeit ist verschiedene kleine Projekte irgendwie miteinander auf eine Austauschsbasis zu bringen. Dass die von Spiffy angesprochenen 13 Spieler nicht unbedingt immer zusammen spielen möchten, kann ich gut verstehen. Ich selbst mag kleinere Gruppen auch lieber und finde Gruppen, die ca. 6 Spieler überschreiten, extrem anstrengend. Kleinere Gruppen bieten auch die Möglichkeit, dass die Spieler ohne größeren Stress ihre eigenen Auslegungen bestimmter Punkten folgen können. Nur um ein Beispiel zu nennen, scheiden sich schon allein an der Frage, was Wissenschaftlichkeit ist, sicher die ein oder anderen Geister ic wie ooc. Allerdings wäre es halt super, wenn diese kleinen Projekte bei allen Unterschieden eben doch noch irgendwie mit einander reden könnten und da bietet sich die Magiergilde als Berufsverband in meinen Augen super an.

Natürlich gibt es immer Charaktere, bei denen es einfach vom Konzept her nicht passt, wie den paktreuen Kampfmagier oder den Qualitätsprüfer des Fachverbandes für die Qualitätssicherung von Fleischattronachen e.V. - aber da die meisten Schulen/Akademien/Lehreinrichtungen ja dann doch eher Wert auf Neutralität legen, fände ich es schön, wenn sie sich auch dazu bewegen ließen, sich als Einrichtung unter der Schirmherrschaft der Magiergilde oder dergleichen zu beschreiben und aufzufassen. Wie oben schon geschrieben wurde, sind die Gilden ja nicht irgendwelche Kleingärtnerverbände sondern mächtige Einrichtungen, denen man eigentlich schon zum eigenen Vorteil beitreten wolen sollte.

Was die Gilde so aufnimmt
Die Gildencharta aus Oblivion ist da ja eigentlich sehr genau, wenn ich mir aber anschaue, was momenta an NPC alles in die Gilde aufgenommen wird, sind die Regelungen da momentan entweder etwas lockerer - oder es wechselt sehr viel Schmiergeld die Hände.

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Marius Bates (19.05.2019), Deikan (20.05.2019)

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28

Sonntag, 19. Mai 2019, 14:26

Soll Euer Projekt in der Liste erscheinen, schreibt eine PM mit den Infos an @Vilvyth.

Holt Euch außerdem Euer tägliches Lore-Häppchen.

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Marius Bates (19.05.2019), Anska (19.05.2019), Deikan (20.05.2019)

29

Sonntag, 19. Mai 2019, 14:47

Ja, da war wohl wer sehr direkt und ungeschickt. Wenn Du Dich mit Telengers Lehrlingen unterhälst, Dich an die Leiterin der Magiergilde in Bruma erinnerst (die als Leiterin der Halle kaum einen einzigen Zauber beherrscht!) oder an die Azubine in Kargstein, die ihre Beförderung auch allein dadurch bekommt, dass sie den Spieler dazu beschwätzt, das gesuchte Artefakt für sie zu bergen - scheint jenseits des geduldigen Papieres Vitamin B aufstrebende Jungmagier doch schon sehr weit zu tragen.

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Feuersucherin (19.05.2019), Deikan (20.05.2019)

30

Sonntag, 19. Mai 2019, 15:24

Schwarze Schafe gibt es ja bekanntlich immer, sind aber wohl nicht die Regel, würde ich meinen?

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Anska (19.05.2019), Deikan (20.05.2019)

31

Sonntag, 19. Mai 2019, 15:51

"One need not be a member of the Mages Guild to know that this carefully contrived hierarchy is often nothing more than a chimera. As Vanus Galerion himself said bitterly, leaving Tamriel to travel to other lands, "The Guild has become nothing more than an intricate morass of political infighting." " Link

Ich denke, das ist der Interpretation des Spielers offen. Es gibt sicher Magier, die eben an den hehren Ziele der Gilde festhalten, andere, denen es allein um Ruhm und Ansehen geht und wieder andere, die irgendwo dazwischen hängen. Wie man selbst als Spieler damit umgeht, ist dann wohl jedem selbst überlassen - oder Thema für Unterhaltungen wie diese.

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Marius Bates (19.05.2019), ddr.Peryite (19.05.2019), Thranduill (19.05.2019), Vahireth (20.05.2019), Deikan (20.05.2019)

32

Montag, 20. Mai 2019, 10:24

Es gibt halt, wie immer im Elder Scrolls Universum, eine ganz wunderbare Diskrepanz zwischen den IG Texten, die wiederum ermöglicht, daß man sich als Spieler seinen eigenen Reim drauf machen kann.

Grad in Hinblick auf die Offline Spiele würde ich mich aber auch eher an den Eindruck halten, der im zitierten Origin of the Mages Guild geschildert wird - daß die Gilde vor allem erst einmal ein Zusammenschluß ist, in der Magier gemeinsam forschen, der Öffentlichkeit ihre Dienste zur Verfügung stellen (was damals ja absolut revolutionär war) und sich für das Allgemeinwohl einsetzen.

Daß Vanus Magie der Allgemeinheit zugänglich machen wollte, würd ich nicht so interpretieren, daß er mit der Gilde eine Lehrinstitution gründen wollte. Sondern eben eine Berufsvereinigung, die nicht gleich voraussetzt, daß man zu einem kleinen Kreis der auserwählten Elite gehört. Wo man sich gegenseitig austauscht - also natürlich auch Unterricht anbietet, aber eben nicht im Sinne einer Schule. Eine Niederlassung der Gilde mit echtem Schulsystem und Lehrplänen gab's meiner löchrigen Erinnerung nach erst wirklich in Skyrim - und in der 4. Ära ist sowieso alles anders. :P

Dezidierte Schulen sind also eine absolut sinnvolle Ergänzung zur Gilde, weil sie eben nicht in "Konkurrenz" dazu stehen, sondern eben einen ganz anderen Bereich abdecken, IC wie auch OOC.

Die Frage ist dann eben, warum nicht als Unterprojekt der Gilde?

Das hängt halt ganz von der Schule ab. Ich kann jetzt nur vom Polymagikum reden, das vor ein paar Wochen schon mal liebevoll als "Auffangbecken für verlorene Seelen" bezeichnet wurde. Dort findet sich alles, vom borderline apraxischen Altmer über Vampire, Werwölfe, Maormer bis hin zum Ex-Magiergildenmitglied, das wegen nekromantischen Studien aus der Gilde geflogen ist. Im Unterricht geht's schon mal um Themen wie Blutmagie, magisches Potenzial aus Leichnamen und warum Psijii/Sithis eine der wichtigsten und stärksten Kräfte der Aurbis ist.

Das ... würde sich insgesamt unter der Schirmherrschaft der Magiergilde vermutlich nicht gut machen. :D

Aber vielleicht war das in unserem Falle Teil der Verwirrung? Die Schule ist inkompatibel mit der Gilde, aber heißt das entsprechend auch, daß die einzelnen Mitglieder der Gilde nicht beitreten können - sprich, schließt die Mitgliedschaft in einer Vereinigung automatisch Mitgliedschaft in der anderen aus.

Dazu kommt noch, daß NPCs in sämtlichen Spielen immer nur einer der Gilden angehören - einerseits wohl wegen der Komplexität, die eine Mehrfachmitgliedschaft aufwerfen würde ... andererseits, weil es programmiertechnisch nur eine Variable für Gildenzugehörigkeit gibt. :P

Auf der anderen Seite gibt's halt die Spielerchars, die gleich in 5 verschiedenen Gilden Mitglied sein können, am besten noch in allen 5 dann Gildenleiter.

Da ist dann eben auch die Frage: Kann ich zB gleichzeitig allen drei Standardgilden beitreten? Magier- und Kriegergilde sind ja fast 100%ig kompatibel zueinander, was die Grundeinstellung betrifft, während eine Mitgliedschaft in der Diebesgilde sowieso unabhängig von allem ist, da man selten damit hausieren geht. IC würde also vermutlich nichts dagegen sprechen, da ist die Frage wohl mehr, wie das OOC von den Spielern der einzelnen Gilden gehandhabt wird.

33

Montag, 20. Mai 2019, 10:38

Was man bedenken sollte ist, daß Charaktere wie in Eso der Seelenlose, oder der Dragonborn in Skyrim Heldencharaktere sind, die man im Rp eben nicht verkörpert.

Keiner sollte im Rp so mächtig sein, einen Drachen mit bloßen Fäusten verprügeln zu können.

Das wäre... Sehr over the top.

Aber das is was anderes.

Das Ding mit den IC Texten, aus Eso (andere sind ja vom Zeitpunkt her für uns nicht relevant), ist rben:
Andre große, Zeittechnisch passende lore haben wir nicht oder kaum.

Daher sehe ich diese schon als sehr wichtig, aber eben auch nicht als Gesetz. Ausnahmen gibt es immer.

Das die gilde ausbildet, sieht man zudem ja auch an den etlichen adepten, Novizen oder oder, die in den Hallen in den Städten oder in der freien Welt zu finden sind.

Kein voll ausgebildeter Magier würde sich freiwillig, oder für wirklich lange, als Novize hinstellen lassen.

Bzgl. Der Lehrpunkte in Sachen Nekromantie bei euch:
Sehe ich als schwierig? Nekromantie is allg. Unter der Bevölkerung verpöhnt oder teilweise verboten.

Aber das ist wieder ein Thema für eher IC als ooc. Da auch hier gewiss viele Spieler andere sichtpunkte haben.

34

Montag, 20. Mai 2019, 11:00

Zitat

Gildentreffen für Magiergildenmitglieder

  • Wann: Dienstag, 21ter Mai 2019 // Tirdas, 21ter Tag der Zweitsaat 587
  • Uhrzeit: 20 Uhr ct
  • Wo: Augvea, am Wegschrein
  • Wer: Charaktere, die Mitglieder der Magiergilde spielen

  • Themen: Reglung des Zugangs von Augvea für eventuelle Besucher

  • Was gibt es zu beachten: Denkt bitte daran, dass es notwendig ist, die Magiergilden Questreihe abzuschließen, um Augvea besuchen zu können!
  • Ihr könnt die Veranstaltung gerne auch besuchen, wenn Ihr Euch nicht habt auf die Liste eintragen lassen, solange Ihr Euren Charakter als Mitglied der Magiergilde ausspielt.


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Deikan (20.05.2019)

35

Montag, 20. Mai 2019, 11:08

Es ist aber schon noch ein haushoher Unterschied, ob ich einen Drachen mit der bloßen Faust verprügel, oder ob ich Mitglied von zwei oder mehr Gilden bin. :P

Zumal nicht allzu viel Macht dazugehört (grad bei Altmer Kriegern kannst du zB fest davon ausgehen, daß die meisten davon die Anforderungen für die Magiergilde erfüllen würden, wenn sie Interesse hätten) und auch nicht viel mehr Macht dabei rausschaut. In den meisten Fällen reicht es, wenn EINE große Organisation hinter dir steht, eine Doppelmitgliedschaft geht also eigentlich mit mehr Verpflichtung als zusätzlichen Vorteilen einher.

Den Absatz mit den IC Texten versteh ich nicht - ich beziehe mich auf einen eben solchen, und der beschreibt die Gilde eindeutig als Berufs- und Interessensgemeinschaft, nicht als Lehranstalt. Daß Wissensaustausch und Unterricht stattfinden, schreib ich da oben ja auch - aber ich hätte noch nirgends gelesen, daß Ausbildung der Fokus der Gilde ist.

Bei den Rängen würd ich da wieder auf die Bezeichnung "Gilde" verweisen ... in realen Gilden gibt es ebenso Ränge wie Lehrling und Geselle - trotzdem ist es nicht die Aufgabe der Gilde, diese Leute auszubilden, sondern diese müssen sich einen Lehrmeister, der das dann übernimmt. Klar, bevorzugt ist das jemand aus der Gilde, und den Unterricht dann auch auf mehrere Schüler auszuweiten ergibt ja auch Sinn. Ähnlich würde ich es bei der Magiergilde in den Offline Spielen und im ESO PvE sehen, also rein von der Lore her. Im RP kommt es natürlich auf die Spieler an, wie viel Unterricht ins RP einfließt oder wie weit der Fokus eher auf Forschung und Arbeit für das Volk liegt.

Und zu schwierig ... da bitte ich dann um eine Trennung von IC/OOC. Wir sind als Spieler sehr offen damit, was hinter verschlossenen Türen abgeht, und so gut wie alles läßt sich aus unserem Wiki herauslesen - aber unsere Chars gehen IC nicht damit hausieren, also ... nein, weniger schwierig. Selbst die Schülerschaft weiß nur zum geringsten Teil darüber bescheid, wie oft man sich nicht mehr am Rande der Legalität bewegt, sondern schon darüber hinaus ist.

36

Montag, 20. Mai 2019, 11:27

:D War wohl etwas überspitzt, der PvE / RP vergleich.

Im Grunde macht es ja in den meisten Fällen kaum sinn, sich freiwillig noch mehr Verpflichtungen aufzubürgen. Es sei denn, ein Charakter findet darin seinen Lebenssinn oder braucht den Stress?

Bei dem Lehranstalt-punkt hab ich mich wohl seltsam ausgedrückt... Im Grunde stimme Ich da zu. Die Gilde ist keine Schule, sondern eine Gilde. Die eben auch Ausbildet, wenn die Leute da Interesse dran haben, wie z.b. die von uns bespielte Stelle der Gilde in Wegesruh. Wir bilden aktiv aus.


Zuletzt:
Eine Trennung OOC/IC ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Ohne geht es Irgendwo nicht, oder nur schwer.

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Anska (20.05.2019)

37

Montag, 20. Mai 2019, 11:37

Hey,
ich glaube auch, dass Marius damit nichts anderes meinte, als dass man das ic halt auch am besten so betrachtet. Für Sadri ist das Polymagikum derzeit einfach das Privatvergnügen eines Gildenmagiers, der sich eine lukrative Einnahmequelle gesucht hat - und damit das erfoglreich durchgeführt hat, was ein anderer Magus in HW ebenfalls geplant hatte. Mag dem Dunmer nicht ganz gefallen aber was will man anderes machen, als still und heimlich die tauglichen Schüler der Institution für die Gilde zu gewinnen und sich das Problem so von selbst lösen zu lassen?

Bezüglich der Auschließlichkeit von Gildenzugehörigkeiten würde ich annehmen, dass sich die Diebesgilde und die Dunkle Bruderschaft ausschließen - wenn man denn die Bruderschaft als "Gilde" betrachten will - weil es doch schon vermehrt "wir sind nicht die DB/Diebesgilde" Äußerungen der beiden Vereinigungen gegeneinander gibt. Feste Regeln gibt es ansonsten glaube ich keine und so muss man sich für seinen Charakter eben überlegen, wie sinnvoll es ist, sich mehreren Berufsgemeinschaften anzuschließen. Was ich persönlich daran festmachen würde, wie ich mir vorstelle, dass der Charakter sein Geld verdient und sein Leben bestreitet.

Was die Ausbildung angeht, gehe ich ebenfalls weniger von einem Hogwarts aus - also einer geregelten Schule - als von selbstständig lernenden Schülern/ Studenten, die sich eben ihre Lehrmeister suchen oder ihnen zugewiesen werden. Außer natürlich eine Gildenhalle oder Magierguppe möchte sich mehr auf dieses Thema spezialisieren, wo ja auch nichts dagegen spricht.

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Deikan (20.05.2019)

38

Montag, 20. Mai 2019, 12:02

Ich mag überspitzte Formulierungen ... :P

Aber wie gesagt, in der Hinsicht würde ich das nicht als Machtfrage ansehen - die spielt da eher eine untergeordnete Rolle. Mitgliedschaft in mehreren Gilden ist wohl mehr eine Frage der Zeit, die der Char jeweils investiert - wobei zumindest die Magiergilde ja im Normalfall nicht großartig Interesse daran hat, wie oft die Mitglieder sich gemeinsamen Aufgaben hingeben. Bei der Kriegergilde läßt sich drüber streiten, ob die einen Kameraden nicht irgendwann Richtung Auftragsbuch prügeln, wenn er so rein gar nichts macht.

Ach, Gründe für eine Doppelmitgliedschaft finden sich viele, es gibt ja im RL auch genügend Leute, die zB mehr als einem Verein angehören, obwohl damit einiges an Streß einhergeht. Das fängt bei Leidenschaft für ein Thema an, geht über Altruismus (bietet sich bei Magier- und Kriegergilde stark an), Wunsch nach Wissens-/Erfahrungaustausch auf unterschiedlichen Gebieten und gesellschaftlicher Zugehörigkeit bis hin zum angesprochenen Lebenssinn.

In meinem Fall liegt das Ganze sogar noch einfacher gestrickt - Mitgliedschaft in der Schule eben zu Ausbildungszwecken - und daneben die angestrebte Mitgliedschaft in der Gilde, weil er letzte Woche Blut geleckt hat, was wissenschaftlichen Diskurs jenseits von einfachem Unterricht betrifft.

Jup, das meinte ich - es spricht ja nichts dagegen, wenn bei einer Niederlassung der Fokus sehr stark auf der Ausbildung liegt, die dann auch allumfänglicher ist. Aber da das vermutlich nicht die Regel ist, bieten ausgesprochene Magierschulen jenseits der Gilde (oder 'nur' unter deren Schirmherrschaft, sofern die beiden kompatibel sind) ebenso ihre Vorteile, ohne damit direkt in Konkurrenz mit der Gilde zu treten.

Ah, und ich meinte nicht die Trennung im Sinne von Charwissen und -emotionen - die seh ich auch als selbstverständliche Notwendigkeit an, und hab damit bisher IG auch hauptsächlich gute Erfahrungen gemacht. :thumbsup:
Mir ging's um die Unterscheidung, wie wir als Spieler mit dem Thema umgehen (sehr offen), im Gegensatz zu unseren Chars (die nichts herumposaunen, WENN sie das Ganze überhaupt schon begriffen haben).

@Anska: Warum denn still und heimlich? Ravnos meinte doch sogar beim Treffen damals, er sieht seine Schule als Vorbereitung für die Magiergilde, damit diese dann schon fertig ausgebildete Magier überantwortet bekommt. Bin nicht sicher, wie er es IC sieht, wenn die Mitgliedschaft schon vorher beantragt wird, aber an und für sich sieht er seine Schüle später alle als Gildenmitglieder. :D

39

Mittwoch, 22. Mai 2019, 09:05

Hallo zusammen,
vielen Dank noch einmal, an alle, die gestern Abend da waren und sich so rege an der Diskussion beteiligt haben.

Ich denke, wir hatten gestern eine gut gemischte Gruppe und ich freue mich schon auf den nächsten Termin, welcher in der letzten Juniwoche stattfinden wird. Ich habe bereits ein doodle für die genaue Terminfindung erstellt und an alle gestern greifbaren Teilnehmer weitergereicht, mit größerer Nähe zum Termin werde ich es dann noch einmal über den Verteiler verschicken und den Termin anschließend wieder veröffentlichen.

Falls es gewünscht wird, können wir im Juni dann auch die Diskussion darum, wie neutral eigentlich neutral ist, gerne fortsetzen, es hat mir schon leidgetan, das Thema abwürgen zu müssen.

LG
Anska

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Narmaeril (22.05.2019), Deikan (23.05.2019)

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