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Dolchsturz-Bündnis Kinder der Alik'r

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Donnerstag, 20. Februar 2020, 13:55



Schildwacht, noch nicht lange her...

Der Offizier der Königswache zu Schildwacht, Mustaba al-Rahaim, sitzt an einem der Tische in einer etwas dunkleren Ecke im Teehaus Wüstenstern in Schildwacht.
Der Gerüstete hat seinen Helm abgelegt und nippt an dem Tee, dem man ihm gerade serviert hat.
Er sitzt hier schon eine Weile und wartet auf den Prinzen Silann Ashere, dem er zuvor eine Nachricht hat zukommen lassen.
Es dauert auch nicht lange, bis Ashere auftaucht und, wie vorher abgesprochen, dies ´getarnt´ tut, um als durchaus in Schildwacht bekannte Person, bei dieser Zusammenkunft nicht erkannt zu werden.

Das kleine Teehaus ist bekannt für seinen guten Tee.
Der Beste der Stadt, wie Mustaba sodann dem Prinzen erklärt, der sich direkt auch einen bestellt.
Man wartet auf jenen Informanten, den Mustaba beim letzten Treffen in Silanns Insel-Residenz schon erwähnte und der scheinbar neue, sowie durchaus interessante Informationen zur Familie Abutemal haben soll.
Doch er taucht zunächst nicht auf.
"Das ist ungewöhnlich.", merkt Mustaba an, will sich aber gegenüber dem Prinzen nicht anmerken lassen, dass ihn dies doch ein wenig unsicher macht.
Silann ist die Ruhe selbst, genießt seinen Tee und fühlt sich in der Rolle der wortlosen Begleitung des Offiziers scheinbar recht wohl.


Mustaba und Silann warten im Teehaus Wüstenstern auf den Informanten.

Doch da überbringt eine der Bedienungen Mustaba eine Nachricht.
Sie ist von ihm.
Mustaba steckt sie weg und steht auf.
"Wir müssen los. Er will uns am Hafen treffen. Ich weiß wo."
Mustaba packt sich seinen Helm und schon sind die zwei Rothwardonen auf dem Weg.
Zielstrebig, aber ohne Hast.

Jener Informant nennt sich Salaah ad Din und ist ein ausgesprochen dürrer Zeitgenosse mit markanten Gesichtszügen und einer viel zu groß geratenen Nase.
Er trägt eine doch sehr ´einfache´ Stoffrobe, die hier und da angerissen, oder sogar geflickt ist.
An seiner Seite ist ein ebenso dürrer Straßenhund, der wohl auch schon bessere Zeiten gesehen hat.
Als Salaah hinter einem der Lagerhäuser im Hafengebiet auf Mustaba und den getarnten Prinzen trifft, wird sofort deutlich, wie misstrauisch er ist.
Silann wird umgehend voller Argwohn beäugt.
Der dürre Rothwardonen bewegt sich wohl in durchaus düsteren Kreisen, wo es fast das Todesurteil ist, wenn man jemanden Vertrauen schenkt.
"Er gehört zu mir.", bekräftigt Mustaba mit tiefer Stimme. "Du hast gesagt, Du hättest Informationen. Sprich."


Der Informant und sein Hund...

Salaah ist ein wenig zögerlich.
Erst, als Mustaba einen mit Goldstücken prall gefüllten Beutel auf in seiner Hand ein paar Mal hüpfen lässt, löst sich seine Zunge.
Er berichtet unseren zwei Rothwardonen von Faisal abd al Rashid, der ehemaligen Rechten Hand des Rashid bin Temal al Alik´r, dem Oberhaupt der abgeschlachteten Abutemal-Familie.
Entführt und an Sklavenhändlern verkauft worden sei er und möglicherweise wäre er gar nicht mehr im Bündnisgebiet.
Aber Salaah weiß noch mehr.
Er weiß von einem Gerücht zu berichten, den ein Pirat der Abekäis zum Besten gab, der sich aktuell auf Stros M´kai aufhalten soll.
Der meinte gar, die Tochter des Hauses Abutemal, Alya bint Rashid al Alik´r, würde noch leben.

Dies, und alles über Faisal, würde man von jenem Piraten erfahren, erklärt der dürre Informant und hat ein gieriges Funkeln in den Augen, als Mustaba ihm einen zweiten kleinen Beutel mit Edelsteinen zu wirft.
Er weiß noch anzumerken, dass man aber nicht alles auf die Goldwaage legen sollte, wenn ein Pirat solchen Kalibers vermeintliche Gerüchte zum Besten gibt.
Es wird einem nicht schwer fallen, zu wissen, dass derart Gerede durchaus auch mal im Suff getätigt wird oder einfach auch nur, um sich wichtig zu tun.
Denn das gehört nun mal zum Tagwerk einen jeden Piraten, der was auf sich hält.
Und das tun sie ja bekanntlich alle...


Mustaba und Silann besprechen sich.

Prinz Silann Ashere und Mustaba sind schnell überein, dass sie dieser Spur so rasch es geht nachgehen sollten.
Auch, wenn sie bloß der Fantasie eines besoffenen Piraten entspringen sollte, so können sie sicher sein, dass die Informationen des dürren Salaah ad Din korrekt sind.
So machen sich die Zwei auf den Weg Vorbereitungen für einen baldigen Aufbruch zu treffen.

Dann, mit Ruptas Segen, geht es auf Piratenjagd...
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Silann (20.02.2020)

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Sonntag, 1. März 2020, 13:41

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Silann

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Sonntag, 1. März 2020, 17:52

Isra steht am Hafen. Das Schiff ist beladen. Ein wenig Zeit bleibt ihm für einen kleinen Spaziergang durch die Stadt, bevor es an Bord geht.
Sonne, selten in den eher kühlen Landen von seiner Warte aus gesehen.
Die Götter hatten an diesem Tag etwas anderes für Isra al Abin vorgesehen. Eine Begegnung die ihn verändern sollte.
Nachdenklich wandet er wieder zum Hafen und sucht einen ruhigen Platz mit Blick auf das Meer.
In Gedanken geht er jedes der Worte noch einmal durch und am Schluss ein bekräftigendes Nicken.
Im Selbstgespräch vertieft murmelt er so manche verklausulierte leise Worte:
Ich sollte mit dem Brettspielen anfangen. Wie war das mit den Bauern? Gut platziert haben Bauern manchen
König in die Flucht geschlagen.

Schmunzeln. Das Gesicht wird wieder ernst und sieht gen Himmel.
Zeit für ein Gebet.
Allvater, vieles im Leben sehen wir Menschen für notwendig und wichtig an. Plagen uns mit Alltagssorgen. Hier und Heute
wurde ich eines Besseren belehrt. Ich neige mein Haupt für Dir und jenem der mir die Augen öffnete.
Wache über unsere Wege. Schenke uns den Mut, das Vertrauen. Die Weisheit, jene Gabe die Realität von Täuschung zu unterscheiden.
Vertrauen ist ein Geschenk, ein hohes Gut. Die Kunst ist es, sie schützen und zu bewahren.

Sein Blick verweilt eine ganze Weile mit dem Blick auf das offene Meer.
Die unbekannten Gestade, die sie bereisen werden. Damit meinte er nicht nur die geographisch Lage.

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DerDualist (01.03.2020), Celebringil (01.03.2020)

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Donnerstag, 12. März 2020, 10:50



Kurz vor der Küste von Stros M´Kai...

Der Offizier der Königswache zu Schildwacht, Mustaba al-Rahaim, betritt das Oberdeck am Heck des Schiffes des Prinzen Silann Ashere und steuert auf genau Jenen zu, der in diesem Moment an der Reling steht und scheinbar in Gedanken auf das schier endlose Meer hinaus blickt.
Mustaba trägt wie immer seine schwere rothwardonische Rüstung, hat den Helm unter dem Arm geklemmt und bleibt nur wenige Schritte vor dem Prinzen stehen, der sich in diesem Augenblick umdreht und ihn anblickt.

Es ist nun schon eine ganze Zeit vergangen, als die Zwei den dubiosen Informanten hinter einem Lagerhaus im Hafen zu Schildwacht getroffen haben und sich nach kurzer Rücksprache rasch entschlossen mit einem der Schiffe des Prinzen gen Stros M´Kai aufzubrechen.
Dort soll sich vermeintlich ein Pirat namens Adil abd al-Chalid aufhalten, der - spräche der Informant die Wahrheit - Informationen zum Verbleib von Faisal ab al Rashid, sowie Alya bint Rashid al Alik´r haben soll.
Bis zu diesem Moment gingen alle davon aus, dass die Zwei tot sind.
Nun aber keimt wieder Hoffnung, insbesondere beim Prinzen Ashere, der der Familie Abutemal recht nahe stand.


Man bespricht sich auf dem Schiff ein letztes Mal.

Die Küste von Stros M´Kai ist bereits zu sehen.
Es wird nicht mehr lange dauern, bis man im Hafen einlaufen und die Anker setzen wird.
Mustaba und Silann besprechen sich ein letztes Mal, wie sie vorgehen wollen, um diesen Piraten zu finden, wenn er überhaupt noch hier ist.
Stros M´Kai gilt als beliebter Rückzugsort für allerlei Gesindel, Gauner und eben Piraten.
Ein Soldat aus Schildwacht und ein wohlhabend gekleideter Rothwardone würden eher auffallen oder zumindest nicht die beste Möglichkeit bieten an Informationen zu kommen.
So ist rasch beschlossen als einfache Seeleute ´getarnt´ die Hafenstadt Hundingshafen, sowie in als ersten Anlaufpunkt die hiesige Taverne zu erkunden, in der Hoffnung etwas über diesen Piraten herausfinden zu können.


Silann und Mustaba verlassen das Schiff.

Es ist schon interessant, dass die Taverne ´Die Kreischende Meerjungfrau´ eines der größten Gebäude in Hundingshafen ist.
Bevor unsere zwei ´getarnten´ Helden aber die Taverne betreten können, müssen sie zunächst einmal vor der Türe einem besoffenen Rothwardonen ausweichen, der soeben von zwei Rausschmeißern im wahrsten Sinne des Wortes herausgeworfen wird und recht unsanft im Staub vor der Taverne landet.
Silann und Mustaba kümmern sich nicht weiter um den Mann im Dreck und betreten eine prall gefüllte Taverne, in der es nach Schweiß und Alkohol stinkt und die zahlreichen Gäste einen ordentlichen Lärm verursachen.
Hier in der Menge jemanden zu finden scheint auf den ersten Blick unmöglich.
Silann und Mustaba gehen in die obere Etage, bestellen sich etwas zu trinken und versuchen sich über die Balustrade mit Blick auf den Gastraum im Erdgeschoss einen groben Überblick zu verschaffen.

Hier oben gibt es zahlreiche kleinere Zimmer oder Nischen mit einfachen Trennwänden, in denen immer mal wieder leicht bekleidete rothwardonische Frauen mit Männern verschwinden.
Während man sich etwas Rum gönnt, fällt in diesem Augenblick ein augenscheinlich sehr dicker Rothwardone auf, der soeben aus einem der Zimmer kommt, sich noch den Gürtel festzieht und seine Augenklappe zurecht zieht..
Er schnaubt beachtlich und man ist sich im ersten Moment nicht sicher, ob es an den gerade ausgeübten Aktivitäten mit jener fast nackten Rothwardonin liegt, die ihm vom Bett aus noch hinterher lächelt, oder weil er einfach eben so dick ist.


Die Kreischende Meerjungfrau, eines der größten Gebäude der Hafenstadt.

Eigentlich ist der Dicke einer von vielen, würde seine laute und tiefe Stimme nicht so auffallen und würde er nicht zur Frau auf dem Bett noch etwas rüber rufen, das Silann und Mustaba aufhorchen lässt: "Nachher kommt noch Adil. Erzähl ihm nich, dass ich hier war, hmm. Er soll´s nich wiss´n. Und streng Dich an. Will nich, dass er schlecht g´launt ist, hmm..."
Das könnte eine Spur sein, denken sich Silann und Mustaba.
Adil ist der Vorname jenes Piraten und er soll, laut dem Informanten aus Schildwacht, stets mit seinem fetten Ersten Maat, unterwegs sein.

Rasch ist ein Plan erstellt.
Mustaba folgt dem Dicken, während er Silann aufs Schiff zu ihren Männern zurückkehrt, die unter Deck auf Anweisungen warten.
So trennen sich erst einmal für eine kurze Zeit die Wege unserer zwei Akteure...
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Silann (12.03.2020)

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Sonntag, 22. März 2020, 16:47



Auf Stros M´Kai...

Mustaba al-Rahaim stapft über den sandigen Vorplatz auf die ´Kreischende Meerjungfrau´, dem hiesigen Gasthaus auf Stros M´Kai, zu und erkennt schon aus der Ferne seinen Weggefährten Silann Ashere, der sich hier auf der Insel zur Tarnung ´Rashid´ nennt.
Silann spricht mit einer Rothwardonin, die er wohl jüngst erst kennengelernt hat.
Ihr Name ist Marima at-Amal.
Als sich Mustaba dazu gesellt und man gemeinsam ins Gespräch kommt, taucht wieder jener dicke Seemann auf, dem er zuvor auf den Fersen war und der in diesem Moment, mal wieder stark angetrunken, schwankend auf das Gasthaus zusteuert.
Kurzerhand wird die neue Bekanntschaft eingeladen sie auf ein Getränk in die Taverne zu begleiten, um den Dicken, der soeben im Gasthaus verschwunden ist, nicht aus den Augen zu verlieren.


Mustaba nähert sich dem Gasthaus auf Stros M´Kai und sieht, wie sich Silann mit einer Rothwardonin unterhält.

Im Gasthaus herrscht mal wieder reges Treiben.
Miefige Luft, gepaart mit laustarken Treiben der zahlreichen meist zwielichtigen Gäste, lassen den dicken Rothwardonen nicht auffinden.
Man entscheidet, sich an der vollen Theke weiter zu erkunden.
Marima, zunächst doch vorsichtig und zurückhaltend, folgt unseren zwei Männern, die ihr zusichern, nichts Böses im Sinn zu haben.

Zwar erfährt man an der Theke erstmal nichts, doch ändert sich die Situation, als in diesem Moment die Tavernentür auffliegt und ein sichtlich angetrunkener dünner Schlacks mit zerzaustem langen Haar und einer halb gefüllten Buddel mit Rum in der Hand eintritt.
Recht lautstark und mit einer erschreckend hohen fast weiblichen Stimme werden die Gäste mehr oder weniger ´begrüßt´, ehe er zielstrebig mit schwankenden Schritten die Theke ansteuert.
Der dürre Schlacks geht locker als Pirat durch, wenn man seine Kleidung ansieht.


Adil abd al-Chalid hat es auf Marima ´abgesehen´.

Er schwankt durchgehend, hält aber erstaunlich gut die Balance, während er von Silann, Mustaba und Marima aus der Distanz gemustert wird.
"Adil abd al-Chalid möchte etwas bestellen, eh. Und er sucht seinen fetten Erste Maat.", spricht er leicht lallend zum Wirt, als er in diesem Augenblick Marima wahr nimmt und inne hält.
Mit einer nun gefüllten Buddel mit Rum hält er schnurstracks auf sie zu und bleibt nur wenige Schritte vor ihr stehen, Silann und Mustaba gar nicht beachtend.
"Ahoi, schöne Frau. Euch habe ich ja noch gar nicht hier gesehen. Was macht denn so eine Schönheit hier in solch einer schäbigen Taverne, eh?"
Während er sie anspricht, setzt er ein breites Grinsen auf und entblößt seine schlechten Zähne.

Marima ist diese Situation sichtlich unangenehm, hat ihr sich der nach Schweiß und Alkohol stinkende Pirat doch bis auf wenige Zentimeter genähert.
Silann ist es, der die Situation rettet und sich als ihr Freund ausgibt.
Mutig fährt er den Piraten wortstark an, er möge die Finger von seiner Braut lassen.
Wie es sich für einen Piraten gehört, wird Silann erst einmal ordentlich beschimpft, wohl auch um zu testen, ob es der Gegenüber ernst meint.
Urplötzlich ändert sich scheinbar die Meinung des Seemanns.
"Eine häßliche Landratte und Nichtsnutz, der es wagt sich dem wohl berühmtesten Piraten der Abekäis in den Weg zu stellen, nur um sein Weib zu schützen...? Aye, das gefällt mir! Komm, lass uns trink´n, eh.", sprudelt es lautstark aus ihm heraus.


Unser Trio hat nun einiges zu besprechen.

Die Götter scheinen gut für unsere zwei Rothwardonen zu meinen.
Sie haben wohl recht schnell den gesuchten Piraten gefunden, der sie nun sogar auf sein Schiff einlädt, um mit dem ´wohl berühmtesten Piraten´ die Weltmeere zu besegeln.
Besser kann es gar nicht laufen.
Als Adil ab al-Chalid in die obere Etage der Taverne verschwindet, gilt es nun für unsere Helden aber die weitere Vorgehensweise abzustimmen.
Und scheinbar haben sie mit Marima at-Amal eine weitere Mitstreiterin gefunden...
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Silann (22.03.2020)

Silann

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Dienstag, 24. März 2020, 22:42

Zwei Männer, zwei Wege

Nach dem Treffen in Dolchsturz wirkt er, Isra, mehr in Gedanken. Woher wusste Namir von einem, so hat er das verstanden geheimen Treffen?
Er weicht wie üblich auf allgemein Plätze wie "Aldfelden ist klein. Die Leute wollten was über die Gruppe wissen" aus.
Wie ein Stich trifft ihn die Frage von Namir. Dabei nennt er genau drei Leute, der vierte wird nicht beim Namen genannt.
Drei Namen: Bruder Corentin, Scelian und ihn. Woher weiß er das? Er war nicht beim Treffen vor Ort.
Das Misstrauen wird geschürt. Wer hatte geredet? Wo ist die Lücke? Das muss er raus finden.
Dazu braucht es eine Chance zum Gespräch unter 6 Augen. Die drei ungleichen Gefährten, die zusammen halten.
Richtig? Falsch? Sortiert die Gedanken.
Immer die brennender Frage "Woher wusste er das?"

lässt folgende Schlüsse zu:

1. Aldfelden ist klein und die Sache mit der Kampf in der Nähe hatte Furore gemacht. Daher werden Informationen gestreut.
2. Das Treffen galt im Geheimen. Wer hat Namir berichtet?
Eine undichte Stelle auf jeden Fall...

Silann sieht sich in einer prekären Lage. Morgen zur späten Nachtstunde soll er mit dem Pack, das vielleicht Informationen über mögliche Überlebende haben könnte was Abutemal betrifft, genauer zwei Personen, sein eigenes Schiff kapern. Am Tage treffen sich Marima, Mustaba und er selbst. Da gilt vor allem eins. Die Mannschaft warnen. Mustaba bekommt Instruktionen wie und was die Mannschaft machen soll. Der nickt und Silann weiß das sowohl die Nachricht auch der Befehl wie die Mannschaft sich verhalten soll uneingeschränkt befolgt werden. Die Männer sind seine besten. Diese Frau welche Mustaba und er bedingt reinen Wein einschenken mussten hat Talente in Kräuterkunde. Von großem Nutzen kann das werden, wenn alles gut geht.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Silann« (25. März 2020, 06:54)


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Spiffypurse (24.03.2020), DerDualist (25.03.2020)

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Dienstag, 31. März 2020, 12:06



Auf Stros M´Kai...

Nun ist es also doch passiert.
Das Schiff des Prinzen Silann Ashere, das unsere zwei Rothwardonen noch jüngst von Schildwacht gen Stros M´Kai brachte, wurde gekapert.
Und das unter anderem von ihm selbst.

Schauen wir einige Stunden zurück...

Die Situation mutet doch arg seltsam an.
Unsere zwei Abenteurer Silann Ashere und Mustaba al-Rahaimm, die sich vor einiger Zeit auf den Weg machten einer Spur eines zwielichtigen Informanten aus Schildwacht zu folgen, sowie ihre neue Mitstreiterin Marima at-Amal, haben wohl jenen Piraten aus Stros M´Kai gefunden, den sie suchten.


Der Käpt´n erklärt seinen Plan.

Statt ihn womöglich gefangen zu nehmen und ihn zu befragen, haben sie sich als Arbeitssuchende ausgegeben und wurden prompt vom doch zerstreut, aber selbstbewusst auftretenden Adil abd al-Chalid als neue Crew angeheuert.
Sie sollten sich keine Sorgen machen, denn sie stünden nun unter dem Schutz des wohl berühmtesten Piraten der Weltmeere, wird vom zauseligen Adil erklärt, der seiner neuen ´Crew´ dann auch ohne Umschweife die nächste Aktion erläutert.

Ihm wäre durch ein Missgeschick das eigene Schiff, die ´Farnaz´, abhanden gekommen und so muss eben ein neues her.
Jenes, welches gerade dort im Hafen von Stros M´Kai vor Anker liegt, wäre genau das Richtige, erklärt der Käpt´n, der sicher stellt, dass es ein Kinderspiel wäre, sich den Kahn unter den Nagel zu reißen.
Und dieses Schiff ist genau das von Silann Ashere.


Unser rothwardonisches Trio bespricht sich.

Zur zehnten Abendstunde soll es dann passieren.
Mustaba hat derweil heimlich die Mannschaft gewarnt und ihnen Silanns Instruktionen übermittelt.
Man beschloss, die Charade weiter mit zu spielen.
Angeführt von Käpt´n Adil nähert man sich heimlich und im Schutze der Dunkelheit übers Wasser dem Schiff auf dem es vermeintlich ruhig ist.
Man klettert über ein Seil hinauf.
Selbst der dicke Mudhik, der öfter einen fahren lässt, zeigt trotz seiner Körperfülle erstaunliches Geschick.
Eine ´Wache´ wird still unschädlich gemacht, ohne sie zu verletzen.
Denn Tote will auch der Käpt´n nicht, schließlich braucht er eine Mannschaft, die ´sein´ Schiff steuert.


Das Ziel ist ausgemacht...


Heimlich nähert man sich zu Wasser.

Die Truppe schleicht sich getrennt unter Deck und überrascht dort die ´ahnungslosen´ Seeleute, die sehr schnell überrumpelt und gefesselt werden können.
Rasch macht man sich sodann daran, die Leinen zu lösen und die Segel zu setzen, um Kurs aufs offene Meer zu nehmen.


Die ´ahnungslose´ Mannschaft wird überrumpelt und gefangen genommen.

Der Käpt´n, der fortan am Ruder steht, legt ein Dauergrinsen auf, als sich das Schiff von Stros M´Kai entfernt und langsam Fahrt aufnimmt.
Jetzt ist seine Zeit gekommen.
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Silann (31.03.2020), Marima at-Amal (01.04.2020)