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Aldmeri-Dominion Magiergilde Himmelswacht

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Sonntag, 22. März 2020, 22:06

Die Kerzen am Neujahrsbaum scheinen gerade erst heruntergebrannt und Adeptin Yasabas Verletzung verheilt, und doch sind bereits wieder einige Monde ins Land gezogen. Was ist seitdem in der Magiergilde Himmelswacht passiert?

Kaum angekommen, soll der neue Mystiker namens Aedian auch schon ein hochkompliziertes Ritual durchgeführt haben, das je nach Quelle als Fluchbrechung oder gar als waschechter Exorzismus bezeichnet wird. Wer oder was musste da geläutert werden, fragt man sich, und wieso sieht man die Khajiitdamen Yasaba und Saheejar danach einige Zeit mit langem Gesicht durch die Flure wandeln? Adeptin Saheejar scheint so geschwächt von den Auswirkungen der Magie, dass man sie zeitweise regelrecht umhertaumeln sieht ... oder hat sie sich dem Alkohol zugewandt, wie es von Magus Camarin schon lange behauptet wird? Und auch Yasaba wirkt schwermütig und spricht oft von ihrer Sehnsucht nach dem Meer. Ob es etwas mit dem seinerzeit klitschnassen Auftauchen der Magier nach einer angeblich misslungenen Teleportation zu tun hat?

A propos Camarin: Die Geburtstagsfeier des leitenden Magus soll im Garten der Königin stattgefunden haben und eine überraschende Seite der teilnehmenden Adepten und Magus Aedians offenbart haben. Angeblich wurde dem Magus dort ein selbst gedichtetes Seemannslied als Ständchen dargebracht, das - wenn auch mit nicht immer passenden Tönen - doch von Herzen kam. Der neue Adept J'arrkhor-dar hat sich dabei durch sein geübtes Spiel auf der Laute hervorgetan, doch auch Adeptin Yasabas stimmliche Darbietung war eine angenehme Überraschung. Und noch ein anderes Herz habe sich dort dem Geburtstagskind zugewandt, so hört man die Gerüchte. Die hübsche Bretonin vom Heilerhaus soll ein waches Auge auf Neriendil geworfen haben. Oder ist es die Sorge um einen potentiellen Patienten, die sie antreibt?

Dreimal ist das Personal der Gildenhalle seitdem auch öffentlich in Erscheinung getreten: Beim Geschichtenabend zu Beginn des Jahres, einem Kampftraining zusammen mit der örtlichen Kriegergilde, sowie bei der Pilgerwanderung und späteren Einweihung des neuen Schreins unter Leitung von Priesterin Telmaren. Und auch von weniger öffentlichen Reisen nach Schnittermark und Lillandril ist die Rede.

Im Themenkreis der Gildenhalle scheint sich seit Ankunft von Eneas Aedian außerdem die Mystik als neuer Schwerpunkt herausgebildet haben; der Magus soll bereits einige Seminare zum Thema abgehalten und damit das Interesse einiger Adepten geweckt haben. Wird man in dieser Hinsicht noch mehr von dem Altmermagier zu erwarten haben?


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Donnerstag, 26. März 2020, 15:43

In Himmelswacht werden an mehreren Stellen Aushänge angebracht.




OOC:

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Der Abend der offenen Türe findet am 7.4. statt.
Es wird zwei Möglichkeiten geben, am Programm teilzunehmen, einmal 18:00 Uhr und einmal 20:00.

Zur besseren Planung bitten wir um eine kurze Nachricht.

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Mittwoch, 8. April 2020, 07:25

Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür fand am siebten Tag der Regenhand erfolgreich in der Gildenhalle zu Himmelswacht statt. Dabei konnte die Bevölkerung die öffentlich zugänglichen Räume, die neu eingerichtete Werkstatt, den Portalraum und einen Teil der Bibliothek besichtigen. Später wurde die Veranstaltung mit einem kurzen Vortrag Neriendil Camarins über die Entstehung und das Angebot der Magiergilde abgeschlossen.






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Freitag, 24. April 2020, 23:45

Neuigkeiten aus der Magiergilde

Der Monat Regenhand ist schon bald wieder vorbei und der Frühling erfüllt Auridon und Himmelswacht mit Wachstum und Leben. Auch in der Magiergilde scheint dies Spuren hinterlassen zu haben. Zwei neue Aspirantinnen wurden aufgenommen, zwei junge Damen, eine Altmer und eine Khajiit, die in den nächsten Monaten in den Hallen der Niederlassung lernen werden.

Am 24. Tag sollte jedoch ein besonderer Tag sein - eine Prüfung zum Magus stand an. Adept Taron Alenduil stellte sich und seine Forschung den kritischen Augen zweier ausgewählter Prüfer. Genevelle Lia, die Geschäftsführerin der Gilde in Himmelswacht, hatte zu dieser ehrenvollen Aufgabe Magus Eneas Aedian und Magus Neriendil Camarin auserwählt, die beide zu dieser Gelegenheit ihre erste Prüfung abnehmen sollten. "Katalyse monoweltlicher Portale durch Runensteine" waren das Thema des Abends.



Und es heißt, dass die Prüfung vor den anderen Angehörigen der Niederlassung durchgeführt wurde, offensichtlich auf Wunsch des Prüflings. Aus welchem Grunde? Da müßten Neugierige raten. Nach einem theoretischen Vortrag folgte eine praktische Demonstration der erfolgten Forschung.




Die Beratung der Prüfer schien sehr lange zu dauern, Anwesende hegten sicherlich schon den Verdacht, dass die beiden Magier ihren Prüfling würden durchfallen lassen.

Umso größer die Freude am Ende, als Magus Neriendil und Magus Eneas einen neuen Kollegen in ihrer Mitte willkommen hießen. Es heißt, dass die anschließende Feier äußert feucht begossen wurde. Die letzten Feiernden sollen noch spät in der Nacht in der Küche der Niederlassung gesessen haben und fanden am Ende kaum noch aus eigener Kraft in ihre Zimmer - am nächsten Morgen soll sich jemand der Frühaufsteher beschwert hatten, dass unsere deutlich in ihren Bewegung eingeschränkten Magier einen kleinen eingetopften Baum umgerissen hätten, beim Versuch einen geraden Gang entlangzuwanken.


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Samstag, 25. April 2020, 06:59

Gespannte Gesichter folgen dem Vortrag des Prüflings.


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Mittwoch, 13. Mai 2020, 17:38

Eine Feierlichkeit oder man soll die Feste feiern wie sie fallen


Am Abend des 12. Tages der zweiten Saat soll im Garten der Magiergilde Himmelswacht ein rauschendes Fest gefeiert worden sein. Jedenfalls erzählt man sich dies am Markt, wo für diesen Abend eine äußerst kunstvolle Torte in der wohl renomiertesten Bäckerei der Stadt bestellt und hergestellt worden war. Sie soll mehrere Stockwerke hoch gewesen sein, mit Zuckerguß und Obst verziert. Ein wahres Kunststück der Konditorenzunft.

Was wohl gefeiert worden war?


Taron aus dem Hause Alenduil zu Alinor hatte geladen, genauer gesagt, MAGUS Taron aus dem Hause Alenduil zu Alinor, wie man erzählt, feierte jener an diesem Abend seine bestandene Prüfung um sich ab jetzt Magus der Magiergilde nennen zu dürfen.




Bei dieser Festivität soll nicht nur der Kurator des Gartens der Königin, Brâen Agrach-Dyrr, sondern auch die Priesterin Alassea Telmaren als Gäste geladen worden sein, sondern man erzählt auch von einer jungen Künstlerin, die persönliche Begleitung des frischen Magus gewesen war.

Vermutlich plant jener, sich ein Portrait anfertigen und in seinem Anwesen aufhängen zu lassen.

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Freitag, 24. Juli 2020, 11:06

Schon lange munkelt man von gelegentlichen Ausflügen und Expeditionen der Gildenmagier um Neriendil Camarin in den Valenwald. Und schon zweimal ist die Gruppe mit einem Verletzten nach Hause zurückgekehrt - zuerst Adeptin Yasaba, die mit ihrem Fuß in eine Bärenfalle geriet, und vor kurzem der Magus selbst, der sich bei einem Sturz ein Bein brach. Doch irgendetwas scheint die Magier dennoch zurückzuziehen, und so konnte man sie vor einer Woche erneut durch den Matsch wandern sehen, um dann in einer Höhle bei Waldheim zu verschwinden. Eine Höhle, die Gerüchten zufolge, das Unheil magisch anzieht.

Was gibt es dort, was das Interesse der Gelehrten geweckt hat? Oder erfüllen sie nur einen unliebsamen Auftrag, um Gold in die Gildenkasse zu füllen?

Diesmal musste zumindest keiner der Ausflügler nach Hause getragen werden ...

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Freitag, 24. Juli 2020, 11:28

Kurz zuvor unternehmen zwei Adeptinnen aus Himmelswacht eine Reise ganz anderer Art. Unvermittelt tauchen sie eines morgens in Schildwacht im Alik'r auf, wo sie einen Führer anheuern, der sie tief in die Wüste führt. Ihre Fracht ist ebenso ungewöhnlich wie kostbar - ein in Tücher gewickelter Leichnam, nebst einem Schwert im traditionellen Stil der Ra'gada.

Das Ziel dieser privateren Reise scheint eine Bestattung zu sein, nach rothwardonischer Tradition. Aber von wem? Und in welchem Verhältnis stand er zur Magiergilde?

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Freitag, 24. Juli 2020, 11:29

Bericht von Aspirant Akh'nir-jo über den Ausflug zur Höhle in Valenwald

Dieser, Aspriant Akh'nir-jo, besichtigte gemeinsam mit Adepta Yasaba und Adepta Saheejar die besagte Höhle, in der bei einer vorherigen Sichtung, bei welcher er nicht dabei war, bereits der Text, welcher in Ta'agra nieder geschrieben ist, gefunden wurde.

Ziel der Besichtigung war es, dass dieser sich ein eigenes Bild von der Höhle macht. Er hegte die Hoffnung, dass er vielleicht noch mehr herausfinden könnte, was im Zusammenhang von allem, was bereits gefunden wurde, steht, um ein besseres und klareres Bild vom Ganzen zu schaffen, damit man weiß, womit man es zu tun hat. In diesem Bericht schreibt er seine Sichtweise und seine Theorien nieder und führt auch alle klaren Fakten und Befunde nochmal ordentlich auf.

Die Höhle

Von außen wirkte die Höhle unscheinbar, aber bereits am Eingang spürte man die Magicka an diesem Ort. Adepta Saheejar reagierte auf den magickageladenen Ort mit typischen physischen Symptomen, wie sie bei Magickaempfindsameren auftreten können. Bereits der Weg zur Höhle hinein war mit sehr dichtem Gewächs durchwachsen, als wäre dort über Jahre niemand mehr drin gewesen. Das war bewundernswert, wenn man bedenkt, dass der letzte Besuch dieser Höhle noch nicht allzu lange zurück liegt. Sobald Adepta Yasaba die Pflanzen zerhackte, zerfielen sie beinahe sofort danach zu Staub. Die Vegetation in dieser Höhle war keinesfalls natürlichen Ursprungs.

Je weiter man durch das dichte Gestrüpp vordringt, desto magickabeladener fühlt sich jener Ort an. Wenn man den Pfad nach links abbiegt, kommt man in einen Raum, in dem ein paar alte Sachen herum liegen. Auffällig aber war das Banner. Es war aus robustem Stoff und muss schon sehr lange, vielleicht gar Jahre, dort hängen. Aber noch auffälliger war das Leuchten der Pflanzen an diesem Ort: blau schillernde Blüten und blau pulsierende Blätter und im Licht strahlendes Wasser . In den Ebenen des Reiches des Vergessens, soll es eine ähnliche Vegetation geben. Hinter einem Felsvorsprung (von der Höhlendecke aus) befindet sich ein Podest, auf dem ein kristallener Totenschädel liegt. Laut Adepta Yasaba wurde er von der vorherigen Gruppe dort platziert, um einen weiteren Pfad zu öffnen.

Um weiter zu kommen muss man ein Stück den Weg zurück nehmen und, statt nach rechts zum Ausgang abzubiegen, geradeaus gehen. Wenn man dem Pfad weiter geradeaus folgt, kommt man dann in einen Raum in dem eine Felsformation zu sehen ist. Sie war so groß wie dieser hier selbst und in ihre Mitte war ein großes, durchgehendes Loch eingemeißelt. Die Adepta sagten, dass dort der kristallene Schädel gefunden worden war, welchen sie dann zum Podest im anderen beschriebenen Raum brachten, um einen weiteren Pfad öffnen zu können.

Wenn man den Weg wieder ein Stück weiter zurück nimmt, gibt es da noch ein weiterer Pfad. Hierbei handelt es sich um den Pfad welcher geöffnet wurde, nachdem man den Kristallenen Schädel auf dem Podest im ersten Raum platziert hatte. Der Pfad selbst war weniger von Pflanzen überwuchert. Das letzte Stück des Weges zum dritten Raum musste hinauf gestiegen/geklettert werden. Dieser Raum ist wohl mitunter der interessanteste Raum. Adepta Saheejar ging es bereits nach kurzem Verweilen in diesem Raum immer weniger gut, was eben mit der besagten Magicka an diesen Ort zusammenhängt. Sie sprach von Pulsieren, als würde alles hier leben, wie ein Herzschlag. Das kann dieser bestätigen: Es fühlt sich nicht nur so an - wenn man zur Felswand vom Eingang dieses Raumes aus nach rechts sieht, kann man zwei leuchtende Kugelformen in der Felswand eingewachsen sehen. Unterschiedlich groß in der Anordnung wie es Jone und Jode wären. Bei näherem Betrachten und nach dem Analysieren der Magicka kann man dieses Pulsieren empfinden, spüren und sehen.

Um diese Kugeln herum sind ebenfalls wieder magische blaue Pflanzen zu sehen. Des weiteren befindet sich im Raum eine große Scheibe, die, so denkt dieser, die verschiedensten Zyklen der Monde Jone und Jode aufzeigt, inklusive eines Blutmondes. In einer Ecke des Raumes befindet sich eine schwere Platte aus Metall, welche Jone und Jode jeweils bei Neumond zeigt. In einem schmaleren Gang, vielleicht drei Meter lang, befindet sich eine Tür, wo die besagte Inschrift auf Ta'agra zu finden ist. Rechts neben dieser Tür, befindet sich ein wichtiges Detail was nicht erwähnt worden war: Eine Kette, welche durchaus dazu einlädt, dass man doch an ihr ziehen könnte - aber an ihr zu ziehen haben wir in Abwesenheit der Magi nicht gewagt.

Die Gedanken und Erkenntnisse

Dieser ist sich nicht sicher ob das Wappen mit dem Rest in der Höhle zu tun hat. Er hat darauf spekuliert, dass das Wappen orkisch sein könnte oder zu einer dieser unbekannten Gruppierungen gehört. Es ähnelte nicht der Perfektion der Altmer, der Eleganz der Khajiit und den naturnahen Symboliken der traditionellen Bosmerclans. Orks wiederum neigen zu so einfachen Formen, wie sie auf dem Banner zu sehen sind. Es könnte also etwas mit dem Rest zu tun haben, es könnte aber auch ein Lager sein, das irgendwann an diesem Ort aufgeschlagen wurde. Das würde den Rest, der hier zu sehen war, erklären.

Die beiden leuchtenden Kugeln im letzten Raum erinnerten diesen sofort an Jone und Jode. Zumal eben auch sich zwei weitere Objekte im Raum befanden, welche darauf hindeuten. Dieser denkt, das alles hängt zusammen, seine magischen Analysen konnten jedoch keinen genaueren Aufschluss geben. Der Ort war zu sehr mit der Magicka beladen, als dass er, als einfacher Gelehrter, mehr hätte tun können.

Dieser denkt, dass die Metallkette dazu dient, um die Tür zu öffnen, oder aber es ist eine Falle - das kann man bei solchen Orten ja nie ausschließen. Wenn sie aber die Tür öffnet, sollte das weniger unsere Sorge sein als vielmehr das, was sich dahinter befindet. Dieser denkt, die Scheibe mit den Mondzyklen könnte noch relevant werden, vielleicht für das, was auch immer uns hinter der Tür erwartet. Dieser denkt auch, dass hinter der Tür etwas liegt, was vielleicht mit der Magicka an diesem Ort zu tun hat. Die besagte Macht, die in dem Text beschrieben ist, könnte bereits entfesselt worden sein, und haucht nun diesem Ort Leben ein. Leben, was dort eigentlich nicht existieren könnte.

Dieser weist auch darauf hin, dass es nach wie vor ein dunkles Werk sein könnte. Die Energie des Lebens selbst kann man nicht einfach so aus dem Nichts holen. Um etwas Leben zu geben, braucht man etwas, dem man solche Energien entziehen kann. Anderes Leben? Vielleicht eine Seele... die besagte mächtige Seele? Vielleicht ist dort drin etwas eingeschlossen, was dem Ort die Lebensenergie gibt. Wodurch diese sehr besondere Vegetation dort wachsen kann.

Das Schlusswort

Bei einer weiteren Exkursion dorthin empfiehlt dieser, dass sich Magi anschließen. Er denkt dass sie das Können besitzen, um den Ort genauer zu untersuchen und zu analysieren. Außerdem denkt dieser, dass er vielleicht etwas übersehen hat. Viele Augen sehen mehr!

Oh! Dieser sollte vielleicht noch erwähnen, dass man dort besser nicht mit großen Stäben und schwerem breitem Gepäck hin geht, es ist sehr eng dort. Vielleicht sollte man daher nur 1,50m groß sein, und etwas zum Schutz für die feinen Frisuren kann dieser auch nur empfehlen. Ansonsten sollte man etwas bei sich tragen, um durch das Gestrüpp zu kommen. Beim nächsten Besuch wird gewiss alles wieder überwuchert sein.

gez. Akh'nir-jo

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Samstag, 5. September 2020, 09:45

...und so fand ein Prüfungsbericht seinen Weg zu den Akten....

Adeptenprüfung: Akhnir-jo

Durchgeführt am 1. Tag des Herzfeuer in der Niederlassung Himmelswacht

Anwesende:
  • Aspirant Akh’nir-jo (Prüfling)
  • Magus Neriendil Camarin (Mentor)
  • Maga Fynella (Prüfer)
  • Maga Eleia Elsinfaere (Prüfer)
  • Adepta Yasaba (Protokollführerin)
  • Adepta Saheejar (Zuschauer)


Theoretische Prüfung:
Der Prüfling wurde nach seinem Wissen befragt, wie die Magiergilde mit der Problematik der Seelensteine umgeht.
Der Prüfling antwortete, dass Seelensteine nur für bestimmte Zwecke benutzt werden dürfen.
Er führte aus, dass weiße Seelensteine zum Beispiel Tierseelen beinhalten und genützt werden dürfen. Im Gegensatz zu schwarzen Seeelensteinen, die Seelen von Mer, Khajiitt, Menschen und so weiter beinhalten, und keinesfalls genutzt werden dürfen und dies mit Nekromantie zusammenhängt.
Er wurde weiter gefragt, wer die Erlaubnis zur Erschaffung der Seelensteine besitzt. Daraufhin antwortete der Prüfling, dass es Mitglieder der Gilde machen sollten, die sich darauf verstehen und die Erlaubnis dazu haben.
Die Antwort war nur zum Teil zufriedenstellend, da hier erwähnt sei, dass diejenigen mit der nötigen Erfahrung und tadellosem Ruf in die Geheimnisse der Seelensteinerschaffung eingeweiht werden.

Praktische Prüfung 1: Durchführung einer Verzauberung
Der Prüfling nahm einen vorbereiteten Armreif aus Holz zur Hand. Vor den Augen der Prüfer zerschlug er einen bereitgestellten Seelenstein und band die Essenz mit aller größter Sorgfalt an den Reif. Dabei diffundierte er einen Zauber zur Magieabsorption hinein.
Zum Test der Verzauberung erzeugte er ein Magierlicht und ließ den verzauberten Reif darauf wirken. Das Licht verlöschte und man konnte deutlich erkennen, dass die Verzauberung eine aktive Wirkung ausübte.
Um die Stabilität der Verzauberung prüfen, erschuf Maga Fynella zehn Magierlichter. Der Prüfling brachte mit Hilfe des verzauberten Reifes sieben davon zum Erlöschen, was eine gute Leistung darstellte.

Praktische Prüfung 2: Telekinese
Die gestellte Aufgabe bestand darin einen Kelch von einem höher gelagerten Sims herunterzuholen.
Er war jedoch so präpariert, dass er selbst nicht gezogen werden kann. Der Inhalt durfte auch nicht beschädigt werden oder daneben tropfen. Zur Verfügung standen Metallplatten.
Nach einem probeweisen Anheben der Platten mittels Telekinese, schritt der Prüfling zur Tat:
Er bestieg die erste Platte des Stapels und hob diese samt seines eigenen Körpergewichts hinauf.
So kam er auf die Höhe des Kelchs und konnte ihn an sich bringen.
Der Prüfling ließ die Platte sanft absinken und kehrte so zum Boden zurück.
Die Aufgabe ward erfüllt. Es wurde jedoch von Seiten der Prüfer bemerkt, dass es wohl die kraftraubendste Lösungsmöglichkeit war und es noch kraftsparendere Möglichkeiten gegeben hätte.

Praktische Prüfung 3: Zerstörungsmagie
Die Aufgabe im Bereich Zerstörungsmagie bestand darin einen Holzpfosten zu zerstören.
Hierzu wob der Prüfling einen Zauber der den Bereich zwischen sich und dem Pfosten großzügig mit Blitzmagie auflud. Ein zweiter Zauber folgte, der einen von einer Schrittlänge über dem Pfosten kommenden Blitz erzeugte und in den Pfosten einschlagen ließ.
Der Pfosten überstand dies nicht und wurde erfolgreich zerstört.

Praktische Prüfung 4: Veränderung
Die letzte Aufgabe bestand darin, einen Keimling zu einem beschleunigten Wachstum zu verhelfen.
Der Prüfling kniete sich vor den Blumentopf, in welchem der Keimling in Erde lag.
Sein gewirkter Zauber schien zunächst ohne Wirkung. Jedoch mit etwas Geduld war schließlich zu erkennen, dass der Keimling anwächst und als Pflänzchen bezeichnet werden konnte. Selbst erste Anzeichen von Blüten waren zu erkennen.

Bewertung:
Die Prüfer kamen zum einstimmigen Ergebnis Alkh’nir-jo in den Rang eines Adepten zu erheben und somit als Mitglied im Kreis der Magiergilde willkommen zu heißen. Es erging nur der eindringliche Hinweis, dass sich Adept Akh’nir sich mit der Einschätzung und Haushaltung seiner Magicka-Ressourcen beschäftigen sollte.
Wir gratulieren Adept Akh`nir zur bestandenen Prüfung

*gez*
Adepta Yasaba
Protokollführerin

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Samstag, 5. September 2020, 09:57

Impressionen der Prüfung



Ein schwebender Aspirant





letzter Prüfungsteil - eine Pflanze

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Mittwoch, 30. Dezember 2020, 15:25

Wieder neigt das Jahr sich dem Ende entgegen, und auch in der Magiergilde Himmelswacht wird das Neujahrsfest mit einer öffentlichen Feier für Mitglieder und Geschäftspartner begangen. Eine Premiere für die ruhige Gelehrtenhalle, in der sonst eher fernab vom öffentlichen Trubel geforscht wird.

Doch was wird das neue Jahr 589 den Magiern bringen?

Hatte das Altjahr die Zauberkundigen vornehmlich mit der Erkundung einer gewissen Höhle im Valenwald beschäftigt, so munkelt man von einer neuen Expedition und dem Ausbau diplomatischer Verbindungen nach Elsweyr - angesichts der zahlreichen Khajiitmitglieder in Himmelswacht wohl keine Überraschung. Aber ist das alles? Nicht umsonst erzählt man sich, dass immer häufiger auch Mitglieder anderer Gildenhallen in Himmelswacht ein und aus gehen und so manch ein Adept wohl auch in Übersee tätig wurde. Weiß der Kurator, der wohl größte Gönner und Freund der Gildenhalle, davon? Und wird es die Beziehungen der Gilde mit den örtlichen Behörden abermals auf die Probe stellen?

589. Eine gefährliche Zahl, in den Augen mancher altmerischer Numerologen und Sterndeuter. Die Summe aller Ziffern, 22, weist zwar vordergründig auf Stabilität und Symmetrie hin, doch ist die Acht möglicherweise als Warnung zu deuten - die Zahl der göttlichen Ahnen einerseits, doch in manchen Kreisen auch das Symbol der Schlange, die in zentraler Stellung Grund zur Besorgnis darstellen könnte. Die Quersumme, vier, ist ebenfalls eine Münze mit zwei Seiten. Zwar allgemein als Zahl der Rationalität und Logik angesehen, steht ihre Kehrseite jedoch für die Furcht, die manchmal größer ist als jede Vernunft. Wie bei allen Faktoren sind es jedoch oft die Begleitumstände, die erst einen Sinn ergeben, und ... ja, da ist man sich noch nicht einig, in welche Richtung die Waagschale sich bewegt.

Wie man es auch deutet, es ist ein neues Jahr ... und wohnt nicht allem Neuen ein Zauber und eine Vielfalt an Möglichkeiten inne?


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Donnerstag, 7. Januar 2021, 11:01

Recherche im Valenwald
(Oder: Die Jagd nach dem letzten Strohhalm)


Es war wohl so, dass die Bemühungen der Magiergilde rund um „Die Höhle“ langsam zum Erliegen kamen. Sie entbehrte einfach jeder Logik und jedwedem Magieverständnis von nun insgesamt zwei Niederlassungen. Man hatte sich ein Jahr lang damit beschäftigt.
Es waren viele Abende in denen diskutiert, Theorien aufgestellt, intensiv vor Ort geforscht wurde. Man hatte sogar den Klerus bemüht als die Sache spirituell zu werden schien.
Daher blieb wohl am Ende nur noch die Versiegelung, für die man bereits Vorbereitungen traf.

In einem ruhigen Moment während des Jahreswechsels kam Yasaba noch auf eine letzte Idee.
Sie gab Magus Neriendil Bescheid und packte am Sundas-Abend ihren Seesack.
Die Portalverbindung unter den Gilden-Niederlassungen brachte sie am Morndas-Morgen zur Magiergilden-Niederlassung in Eldenwurz.
Nach etwas Diskussion mit dem Niederlassungsvorsteher, wegen fehlender Voranmeldung und damit verbundenen Unannehmlichkeiten, gab man ihrem Ansinnen nach und bot ihr für zwei Wochen Quartier. Frechheit siegte eben manchmal doch.
Ihr Vorhaben in Eldenwurz war simpel:
Sich solange bei den Einheimischen umhören, bis sie auf etwas stieß oder eben nicht. Dazu gab sie sich rund zwei Wochen.
Ihre These war, dass so etwas machtvolles und Merkwürdiges wie diese Höhle (beziehungsweise, das was da drin war) nicht über Nacht erscheinen würde.
Es musste doch irgendwelche Legenden, Jägerlatein oder Mythen geben die sich um seltsame Höhlen drehten. Oder über khajiitische Seelen. Oder allgemein, was Khajiit irgendwann einmal so tief im Valenwald wollten. Oder über lebensspende Magie in Verbindung mit Höhlen oder Khajiit.
Den Großteil des ersten Tages brachte Yasaba damit zu, sich zu Orientieren und sich mit der Magiergilden-Niederlassung von Eldenwurz vertraut zu machen.

Nach einem kurzen Heimatbesuch in Himmelswacht nahm Yasaba am Middas die Recherche erst richtig auf. Ihr Kollege Akh’nir wollte sie hierbei unterstützen und begleitet sie. Während Akh’nir sich im Schwerpunkt um mögliche Niederschriften kümmerte, zog es Yasaba hinaus:
Sie begab sich in den riesigen Baum von Eldenwurz und stromerte durch die Massen. Außerhalb der Gildenhalle trug sie „zivil“: Schlichte, etwas abgetragene, aber saubere Kleidung.
Sie suchte zum einen so etwas wie die örtliche Taverne oder Kneipe und erkundigte sich dort diskret nach Historikern oder alten Bosmern mit historischen Kenntnissen. Es bedurfte seine Zeit sich unters Volk zu mischen und mit ungewöhnlichen Fragen nicht zu sehr aufzufallen. Gehörte man erst einmal zum Bild, dann wurden auch Zungen lockerer und sie würden weniger Gefahr laufen ungewollte Aufmerksamkeit zu erregen. Es war wohl auch so, dass man mit bekam wem man einen ausgeben musste und wem man diskret mal eine Münze zuschob.

Akh’nir war dabei auch darauf bedacht Yasaba immer mal wieder auf ihre Streifzüge zu begleiten. Sie hatte ihm schlichte Kleidung zur Bedingung gemacht und er kam dem, zumindest größtenteils, nach. So auffällig wie sonst trat er nicht auf – und sie dankte Khenarthi dafür.
Yasaba war nicht der klassische Bücherwurm, aber reden konnte sie und sie hatte eine Zeit auf den Straßen verbracht. Auch wenn der Valenwald durchaus eine neue Erfahrung war, einige Dinge waren auf jedweden Gassen oder Ortschaften ähnlich. Dagegen war Akh’nir eher der Kater für die Schriften und mehr der klassische Gelehrte, als sie.

Auch wenn Yasaba auf ihren Streifzügen manchmal gerne allein gewesen wäre, so akzeptierte sie seinen Willen sie zu begleiten. Hatten sie mal einen eher gelehrteren Gesprächspartner gefunden, war wohl Akh’nirs Anwesenheit gewiss Gold wert.
Führte sie der Weg in die Schatten des Baumes, so versuchte sie ihn – mehr oder weniger erfolgreich – auf eine Spur in der sicheren Bibliothek zu setzen.
Dabei waren sie darauf bedacht, dass sie nicht Zuviel verraten mussten, sondern eher sie es waren die Antworten erhielten.
Im Zweifel gab sie vor einem Gerücht nachzugehen und für ein Buch zu recherchieren.
Es war jedenfalls ein zweitaufwändiges Vorhaben, aber wohl die letzte Möglichkeit eine Spur zu erlangen. Und Möglichkeiten musste man doch am Schopfe packen?

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Mittwoch, 13. Januar 2021, 17:46


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Dienstag, 16. Februar 2021, 12:01

Beinahe zwei Wochen ist es her, dass eine Gruppe von insgesamt fünf Magiern den Seeweg nach Senchal im südlichen Elsweyr angetreten hat, um in Kontakt mit der örtlichen Gildenhalle zu treten und eine größere Expedition vorzubereiten. Unerwartet früh ist eine ebenso große Gruppe zurückgekehrt, doch hat sich ihre Zusammensetzung verändert: Waren es ursprünglich vier Khajiit und ein Altmer gewesen, sollen es bei der Rückkehr zwei Mer, ein Bretone und nur zwei Khajiit gewesen sein. Einige sollern außerdem Blessuren davongetragen haben, als sei es zu einem Unfall gekommen.
















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Mittwoch, 3. März 2021, 13:40

Irgendetwas geht vor in der Gildenhalle zu Himmelswacht. Man munkelt, die ehemals vermisste Portalmeisterin Erralle sei von den anderen Magiern aus Senchal mitgebracht und in dem Zimmer einquartiert worden, das eigentlich Neriendil Camarin gehört hatte. Man sagt auch, sie würde dieses Zimmer praktisch nie verlassen, und es sei immer abgeschlossen ... von außen. Nur Genevelle Lia, die Geschäftsführerin, würde ab und zu darin verschwinden, einen besorgten Ausdruck im Gesicht. Allgemein sei man seltsames Verhalten von seiten Erralles zwar irgendwie gewöhnt, doch das gebe nun tatsächlich Anlass zur Sorge. Tractus Salutio behauptet, er hätte die Portalmeisterin noch nie in so desolatem Zustand gesehen wie zu dem Zeitpunkt ihrer Rückkehr. Ihre Robe solle förmlich in Fetzen von ihrem Leib gehangen haben.

Dann, eines Tirdasabends, soll Adepta Yasaba Erralle aus ihrem Zimmer geführt und in den Garten gebracht haben. Das Haar der Portalmeisterin soll unfrisiert gewesen sein, ihre zerschlissene Robe aber immerhin durch praxischere Gewandung ersetzt, und sie habe sich zwar schieben und drücken lassen, aber ansonsten so starr und steif verhalten wie eine der Statuen im Hof. Dann sollen die Magier um Magus Neriendil sich versammelt haben, um irgendein Ritual durchzuführen, das aufgrund eines Unwetters abgebrochen werden musste. Die Bates sollen wieder dabei gewesen sein, diesmal auch die Gattin.

Danach wurde Erralle zur Sicherheit wieder weggeschlossen. Sicherheit, pah! Wo gibt es denn einen sichereren Ort als die Magiergilde zu Himmelswacht?

Manche behaupten, das Unwetter sei ihnen irgendwie unheimlich vorgekommen. Es sei so plötzlich aufgetaucht, und der Regen hätte die ganze Nacht gegen die Fenster der Gildenhalle getrommelt, als hätte er ein persönliches Anliegen. Natürlich kennt man auf Auridon regelmäßige Regenschauer, aber das?

Spoiler Spoiler




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Mittwoch, 7. April 2021, 17:01

Geschichten aus dem Spukhaus


Schon vor einigen Wochen soll das kleine verfallene Haus am Rande Himmelswachts, dieser "Schandfleck in unserer schönen Stadt", wie Nachbarn es schimpfen, endlich verkauft worden sein, wer auch immer diese Bruchbude erstehen wollte. Der neue Besitzer ist ein Magier, bedauerlicherweise kein "echter und anständiger" wie ein Sapiarch, sondern lediglich ein Mitglied der hiesigen Magiergilde, und zwar der, der ständig am Widerhaken zu finden sein soll.
Allerdings, kein Sapiarch würde sich dazu herablassen, diesen Schandfleck zu kaufen, also was würde man in der Nachbarschaft schon erwarten. Er hat sich zumindest von den Geschichten über Geister und Spuk nicht abschrecken lassen.

Es wurde wochenlang renoviert, inzwischen hat es sogar ein richtiges Dach und es wurde bereits darin einzogen - ein halber Zoo soll darin leben, allerdings erhascht man nur selten Blicke durch die Mauer.

Doch in letzter Zeit haben die Nachbarn wieder Sorgenmachendes zu tratschen. Zaubern soll er, dieser Magier! Gut, ja er ist Magier, aber er würde irgendwelche seltsamen Experimente dort machen! Vor einigen Tage habe man seltsame Lichter aus dem Garten gesehen, und Formeln in fremder Sprache!

Ein Glück, dass nichts explodiert ist.


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