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Samstag, 27. November 2021, 21:35

[Vampir-Piraten-Projekt] Die Verdammten der Meere












Spoiler Spoiler

Hier geht es um ein Vampir-Piraten-RP-Projekt. Bei Interesse kann man Spiffypurse kontaktieren:...im Game unter @Spiffypurse, hier im Forum via PM oder in Discord über Spiffypurse#9172.

In diesem Thread bitte nur IC-Texte!
"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Sonntag, 28. November 2021, 11:47

"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Sonntag, 28. November 2021, 19:08



... am Hafen.

Für gewöhnlich herrscht reges Treiben im Hafengebiet der Küstenstadt Anwil, doch weicht des Nachts das Bild vom bunten Treiben der Hafenarbeiter, Seeleuten und zwielichtigen Gestalten hin zu einer fast schon bedrohlich anmutenden Stille, die schonmal von Betrunkenen oder Obdachlosen unterbrochen wird.

Auch in den letzten Tagen liefen wieder so einige Schiffe ein, oder stachen in See, doch fiel zuletzt ein doch starker Nebel auf, der insbesondere das Hafengebiet umhüllte.
Das altmerische Schiff <Meereswind> lief just zu diesen Zeitpunkt ein und liegt nun schon zwei Tage dort vor Anker.
Ein Handelsschiff, möchte man meinen, ...wie so viele, die die Stadt an der Goldküste ansteuern.


Der dicke Wirt Titu trinkt selbst gern mal einen über den Durst.

Die in diesem Milieu sehr beliebte Hafenkneipe <Schlammkrabben & Sud> ist gerade des Nachts immer gut besucht und ein gern gesehener Anlaufpunkt für die, die in der Innenstadt weniger gerne gesehen werden.
Der fette Wirt Titu bedient jede Art von Gästen, so gezahlt wird.


Gar seltsame Gestalten tummeln sich ab und an in der Hafenkneipe <Schlammkrabben & Sud>...


...wie jenes Trio am Tisch in einer der hintersten dunklen Ecken der verruchten Hafentaverne.

So auch in jener Nacht, wo der Nebel noch dichter wirkte, als die Nacht zuvor..

"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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Donnerstag, 2. Dezember 2021, 10:08



... am Hafen von Anwil, auf der "Meereswind".

Er hat sie schon gespürt, als sie noch gar nicht im Raum war.
Gleiches gilt wohl für sie, zumindest geht er davon aus.
Als Sendrasa Dralas dann die verruchte Hafenkneipe <Schlammkrabben & Sud> zu Anwil betrat, war es, als treffe er eine alte Liebe wieder, die er einst in sein totes Herz schloss und dann aber aus den Gedanken zu verdrängen versuchte.
Als sie dann dort stand und mit einem mysteriösen Lächeln auf ihn zuhielt, fühlte es sich an, als hätte man einander schon lange gesucht.
Dass jener fremde Bosmer ebenfalls fast zu gleicher Zeit in dieser stinkenden Kaschemme aufgetaucht ist, könnte ein Zufalle sein.
Doch an Zufälle glaubt der Piraten-Käpt´n nicht...


Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau lädt seine Gäste ein, ihn auf sein Schiff zu begleiten.

Und jetzt sitzen sie hier, unter Deck seines Schiffes <Die Meereswind>, und beäugen einander.
Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau war schon zu Lebzeiten ein Seemann und kann sich gar nicht mehr daran erinnern, wie es ist, länger an Land zu sein.
Es ist schon interessant, dass sich Ihresgleichen scheinbar magisch anziehen.
Den Bosmer, der sich Nielvolas nennt, kennt er nur wenige Stunden und doch scheint der untote Pirat ihm zu ein wenig zu vertrauen.
Wobei er stets offen mehrfach verkündet, dass er Bosmer hasst.
Dem recht alten Vampir scheint dies wohl nicht groß zu stören, eher zu belustigen.
Baptiste ist noch nicht sicher, was Nielvolas, der, seinen eigenen Angaben zufolge, stetig unterwegs sei, umtreibt.
Es scheint, als hätte der Bosmer aber Interesse, eine Weile bei ihnen zu bleiben.


Der fette Mudhik zieht die Aufmerksamkeit von Sendrasa Dralas auf sich.

Und sie?
Sendrasa verschwand damals.
Es ist wohl eine ihrer Vorlieben, plötzlich wie aus dem Nichts aufzutauchen, um dann wieder zu verschwinden.
Natürlich umhüllt sie eine Aura des Mysteriösen, doch Baptiste und sie verbindet noch etwas anderes.
Sie war damals dabei, als er ´geboren´ wurde.
Nein, sie war es nicht, der ihn zu dem machte, was er nun ist.
Dennoch verbindet sie seither etwas, dass der umtriebige Pirat, den sie Etienne nennt, noch nicht zu erklären vermag.

So sitzen sie hier in dieser kleinen Runde, während ihnen der fette Rothwardone Mudhik gereiftes Altmerblut serviert und beschnuppern sich.
Mudhik, der in regelmäßigen Abständen furzt, ist ein Lebender und wohl ein gefügiger Untertan des Käpt´n Baptiste.
Gleichwohl ist er ein trotteliger Nichtsnutz und Versager, wie die meisten auf seinem Schiff, dem es danach sehnt, einer der Ihren zu werden.
Sendrasa bietet sich prompt an, dies zu übernehmen, doch scheint Baptiste andere Pläne mit dem stinkenden Fettsack zu haben...noch.


Baptiste will gen Abahs Landung. Es scheint, als wären sowohl Sendrasa als auch Nielvolas nicht abgeneigt, ihn dorthin zu begleiten.

Als der Käpt´n seinen Gästen erläutert, wohin er mit seinem Schiff segeln will, gibt es keinen Widerspruch und in diesem Moment wird klar, dass diese verschiedenen Charaktere wohl doch eine etwas längere Zeit miteinander verbringen werden.
Wobei Zeit für einen Vampir wohl kaum noch eine große Rolle spielt.

So erhebt Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau noch einmal den mit Altmerblut gefüllten Krug, während sein Schiff die Anker lichtet und Kurs gen Abahs Landung nimmt...

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Freitag, 17. Dezember 2021, 14:13



... nachts im Hafen von Abahs Landung, auf der "Meereswind".

Die Hafenarbeiter staunen nicht schlecht, als jüngst des Nachts eine Nebelwand auf die Küste von Abahs Landung zuhält.
Man zerbricht sich den Kopf, wann es das letzte Mal war, aber keiner konnte sich erinnern.
Doch sehr lange spricht man nicht darüber, haben die Hafenarbeiter doch stetig alle Hände voll zu tun.
So wird auch nicht jenem altmerischen Handelsschiff mit dem Namen <Meereswind> sonderlich viel Beachtung geschenkt, das mit dem Nebel in den Hafen von Abahs Landung einläuft.

Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau scheint in Gedanken, als er in seiner Kabine vor seinem Schreibtisch auf eine der Seekarten starrt, als der Bosmer Nielvolas eintritt.
Soeben ist man in Abahs Landung eingetroffen und die untote Crew beginnt ein Szenario vorzubereiten, das nach außen den Schein des einfachen Handelsschiffes wahren soll.
Lebeau ist sich wohl seiner Sache sicher, dass man im Hafen nicht auffällt, solange man sich der Umgebung anpasst und sich von den Lebenden so gut es geht fern hält.
Nielvolas ist brennend daran interessiert, zu erfahren, warum der Käpt´n gerade auf diese Halbinsel will und hält den Zeitpunkt für angemessen, ihn danach zu befragen.


Nielvolas will wissen, warum sie in Abahs Landung sind und befragt den Käpt´n in seiner Kabine.

Nicht weniger neugierig ist Sendrasa Dralas, der es wohl schwer fällt, lange an einem Ort zu verweilen.
Die Fahrt über das Meer verlief ruhig.
Möglicherweise ein wenig zu ruhig.
Dass sich die zwei Gäste von Lebeau in seiner Kabine einquartiert haben und man es sich somit dort zu dritt gemütlich machte, führte zu keinen nennenswerten Spannungen.
Jetzt aber hält es auch der Käpt´n für passend, seine zwei Gäste über den Sinn & Zweck des Aufenthaltes in Abahs Landung aufzuklären.

Sowohl Dralas als auch Nielvolas staunen nicht schlecht, als Lebeau sie um einen Gefallen bittet.
Er selbst wolle nicht von Bord gehen und hat wohl seine Gründe dafür.
Stattdessen möchte er, dass sie für ihn in der Stadt einen Vampir ausfindig machen, um ihn davon zu überzeugen, ihnen auf sein Schiff zu folgen.
Selbstverständlich regt sich im ersten Moment ein Anflug von Widerstand, doch kann Lebeau sie davon überzeugen, ihm diesen kleinen Gefallen zu tun.
Der dicke Mudhik soll sie als lebender Köder begleiten, was sich der Käpt´n dann aber doch im allerletzten Moment anders überlegt.
Man könnte das Gefühl haben, dass Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau´s Gedankengänge manchmal ein wenig wirr sind, gepaart mit teils spontanen Einfällen.
Aber was will man auch von einem Piraten anderes erwarten?


Sendrasa und Nielvolas durchstreifen die Gassen der Stadt auf der Suche nach dem mysteriösen Telvanni-Vampir...

Und so verlassen Sendrasa und Nielvolas das Schiff, um sich auf die Suche nach einem Telvanni-Vampir zu machen, der den Namen Telvar trägt.
Wieso der Käpt´n ihn unbedingt auf seinem Schiff haben möchte und er wohl genau aus diesem Grund Abahs Landung ansteuerte, bleibt vorerst offen.

In den Gassen von Abahs Landung ist es im Vergleich zum Tage natürlich ein wenig ruhiger, doch lebt diese Hafenstadt, von der man sagt, dass sie niemals schläft, nun von anderen Gestalten, die ansonsten über Tage weniger aktiv sein mögen: Gauner, Halunken, Glücksspieler, Dirnen und andere, die die Nacht dem Tage vorziehen.
Während unsere zwei ´blassen Abenteuerer´ sodann durch die dunklen Gassen von Abahs Landung streifen, vernehmen sie - mit verstärkten Sinnen seit ihrer ´Neugeburt´ ausgestattet - immer mal wieder Stimmen und Geflüster von denen, die zu jener Zeit umherirren und die Gassen mit Leben erfüllen.
So hören sie Gejammer, Anbiederei und Gespräche von niederen Lebenden aller Arten.
Wobei immer wieder zu hören ist, dass es in der <Taverne die Schlange & der Senche> offenbar Probleme mit Insekten gibt, die von etwas angezogen werden.
Vielleicht von diesem Gestank der dort wahrzunehmen ist?
Dieses ´Insektenproblem´ scheint wohl nicht dem Alltag zu entsprechen, sonst würde es in den dunklen Gängen von Abahs Landung wohl nicht sooft Erwähnung finden.


...und werden bald bereits beobachtet.

Sowohl Sendrasa als auch Nielvolas haben da so eine Ahnung und machen sich auf zur <Taverne die Schlange & der Senche>...

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Mittwoch, 22. Dezember 2021, 09:41



... nachts im Hafen von Abahs Landung, auf der "Meereswind".

Als sich der untote Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau unter Deck begibt, hat es sich der neue Gast scheinbar schon an einem der Tische gemütlich gemacht.
In Lebeaus fahlem Gesicht huscht ein zufriedenes Lächeln, als er jenen Gesuchten hier an Bord seines Schiffes sieht und wohl klar ist, dass er sich auf seine zwei neuen Weggefährten Sendrasa Drelas, als auch Nielvolas bei der Suche nach ihm hat verlassen können.

Der Vampir, der sich unter anderem mit Sedura Kena Telvanni Telvar Avalon vorstellt, scheint die Ruhe selbst.
Als der Käpt´n sich zu ihnen gesellt, plaudert Sendrasa bereits angeregt mit ihm und will wohl alles wissen.
Während der dicke Mudhik, der zu jener Stunde besonders zu schwitzen scheint, auf Abstand bleibt und das Szenario aus einiger Entfernung beäugt, vermisst Lebeau derweil Nielvolas, der sich wohl irgendwo auf dem Schiff herumzutreiben scheint.
Was mag den untoten Bosmer wohl gerade umtreiben, wenn er diesem ersten Treffen mit Telvar nicht beiwohnen mag, fragt sich der Käpt´n, während er sich natürlich direkt einen Kelch mit Altmerblut packt.
Ist er gar noch einmal auf Landgang, die engen Gassen von Abahs Landung nach einer Mahlzeit zu erkunden?
Ein Gefühl sagt Lebeau, dass er nicht weit weg ist und man könnte meinen, er würde der Gruppe bei ihrer Plauderei heimlich über die Schulter blicken.


Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau kommt hinzu, während Sendrasa Drelas und Telvar Avalon bereits angeregt miteinander plaudern.

Während man erste Worte wechselt und beginnt sich kennenzulernen, spürt man indes, dass Sendrasa ihre Neugier kaum zügeln kann.
In ihr beginnt es zu kochen, während Lebeau scheinbar Freude daran hat, sie genau damit ein wenig zu reizen.
Telvar bleibt derweil recht wortkarg und spricht in klaren Worten.
Man würde meinen, dass er sehr genau abwägt, wann er meint, etwas zu sagen zu haben.
Und wenn er dies tut, dann redet er ohne Umschweife.
Ein Umstand, mit dem sich das Plappermaul Lebeau wohl erst einmal anfreunden muss.


Der Käpt´n ist zufrieden, läuft wohl alles nach den Plänen, die er verfolgt.

Sendrasa hält es allerdings dann nicht mehr auf ihrem Stuhl und macht dem Käpt´n nur kurze Zeit später auf sehr eindringliche Weise klar, dass sie nun wissen will, was er für Pläne verfolgt und er es gefälligst unterlassen soll, sie nicht offen mit seinen Gästen zu teilen.
Beobachter könnten das Gefühl bekommen, dass es ein besonderes Spiel zwischen Sendrasa und Lebeau sein mag, doch scheint die Aktion der energiegeladenen Dunmer Erfolg zu haben.
Der Telvanni Telvar beäugt jene Aktion mit stoischer Gelassenheit und mit einem Anflug von Interesse, während Mudhik in seiner Ecke nur noch mehr schwitzt.
Ihn scheint als Lebender diese Anhäufung von älteren Vampiren noch mehr zu stressen und seine Felle bei seinen Wünschen davon schwimmen.


Sendrasa Drelas macht Lebeau auf eindringliche Weise klar, dass er mit offen Karten spielen soll.

Sehr zur Freude des Käpt´ns ist der untote Telvanni aber durchaus bereit, weiter an Bord seines Schiffes zu bleiben und mit ihnen in See zu stechen.
Lebeau verspricht sich wohl einiges von ihm, was durchaus für längere Partnerschaft sprechen könnte.
In den besonderen Kenntnissen des Telvanni sieht der Vampir-Pirat wohl sehr gewinnbringende Dinge.

Es könnte nicht besser laufen, denkt er sich, als er sodann das Kommando erteilt, das Schiff zum auslaufen vorzubereiten.
Abahs Landung ist nun Vergangenheit.
Ein neuer Kurs wird genommen.

Das Ziel, Auridon...

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Silann (22.12.2021), Anchetil (13.01.2022)

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Mittwoch, 29. Dezember 2021, 09:38



... auf dem offenen Abekäischem Meer, auf der "Meereswind".

Das Schiff von Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau befindet sich nun schon seit geraumer Zeit auf dem offenen Abekäischem Meer, gen Süden segelnd, seit man den Hafen von Abahs Landung verlassen hat.
Die untote Crew geht gewohnt ihrer Arbeit nach, während man wohl weiterhin vermeidet, die Piratenflagge zu hissen und unter der Flagge des Dominions segelt.
Der Käpt´n wird sicher einen guten Grund dafür haben.


Bevor sich der Käpt´n zu den anderen gesellt, hat er wohl in einer der Kabinen noch etwas zu kontrollieren.

Die Fahrt war bisher recht ruhig, doch hat sich der Wellengang in dieser Nacht seit einigen Stunden erhöht.
Man kann keineswegs von einen aufziehendem Sturm sprechen, doch windet sich das Schiff deutlich stärker in den Wellen und es hat angefangen zu regnen.
Als Jean-Baptiste einigermaßen durchnässt unter Deck kommt, sitzen derweil Nielvolas und der neue Gast Talvar Avalon am Tisch und scheinen sich gerade ein wenig zu beschnuppern.
Bevor der Käpt´n zu ihnen stößt, wirft er aber wohl zunächst einen prüfenden Blick in eine der abgesperrten Kabinen.
Scheinbar ist dort etwas, das nicht für alle untoten Augen gedacht ist.


Nielvolas und Telvar vermissen wohl die Gesellschaft von Sendrasa.

Als er dann vor den anderen zwei am Tisch steht und einmal wieder eine Flasche in der Hand hält, grinst er nur zufrieden, während unentwegt Wasser noch von seiner völlig durchnässten Kleidung auf die Bretter unter seinen Füßen tropft.
Mit fast schon gekonnter Leichtigkeit entkorkt der Pirat die Flasche mit den Zähnen und ist wohl erfreut, Nielvolas bei dem Telvanni zu sehen, den man in Abahs Landung aufgegabelt hat.
Interessant ist, dass dieses Mal wohl Sendrasa Drelas nicht anwesend ist.
Ein Umstand, den der Käpt´n damit erklärt, dass sie sich wohl noch ein wenig in seiner Kabine ausruhen müsse.
Die Erklärung lässt sowohl den Bosmer als auch den Dunmer scheinbar ein wenig schmunzeln und könnte durchaus zu verschiedenen Spekulationen anregen, warum, oder wovon, sie sich denn ausruhen müsse.

Während Telvar weiterhin eher ruhig auf seinem Platz verweilt und Worte so ausgewählt von sich gibt, als hätte er nur eine begrenze Anzahl von ihnen zur Verfügung, erweist sich der Bosmer Nielvolas wohl immer mehr als Ratgeber für den Piraten-Käpt´n.
Zumindest hält er sich nicht zurück, Jean-Baptiste einmal mehr Ratschläge dafür zu erteilen, wie er unter anderem seine Crew besser behandeln solle.
Möglicherweise hat der alte Vampir in der Tat ein echtes Interesse daran, dem aus seiner Sicht noch jungen Vampir-Piraten helfend unter die Arme zu greifen, oder er macht sich darüber Sorgen, dass die untote Piratencrew möglicherweise nicht das macht, was der Käpt´n möchte und so eine potentielle Gefahr darstellen könnte.
Umso länger Jean-Baptiste darüber nachdenkt, umso mehr scheint es ihn zu verwirren.


Jean-Baptiste Lebeau hat wohl stets etwas zu trinken in der Hand, wie schon zu Lebzeiten.

Ein wenig verwirrt, oder überrascht, ist er dann auch, als er seinen zwei Gästen statt der mit Blut gefüllten Flaschen ein echtes Mahl anbietet, diese dies aber ablehnen.
Der Käpt´n ist sich wohl noch nicht so recht sicher, wie er diese Ablehnung einzuordnen weiß, während er selbst - wohl aus alter Gewohnheit - die inzwischen nur noch halb gefüllte Flasche wieder ansetzt, um weitere kräftige Schlucke zu sich zu nehmen.

Während sich die drei Vampire unter Deck noch ein wenig austauschen und sich Sendrasa scheinbar ausruht, kämpft sich in dieser unruhigen Nacht das Schiff weiter durch die hohen Wellen und hält wie bisher Kurs gen Auridon...

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Freitag, 31. Dezember 2021, 11:46



... auf dem offenen Abekäischem Meer, auf der "Meereswind".

Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau hat sich derweil in seine Kabine zurückgezogen und scheint in Gedanken, während er vor einer Seekarte sitzend, in der Rechten einen halb mit Blut gefüllten Krug hält, als sich in diesem Augenblick die Türe öffnet und Sendrasa Drelas eintritt.
Der Pirat hebt die linke Braue, wohl als Zeichen des Erstaunens, denn die untote Dunmer ist in einem durchaus reizvollen Kleid gehüllt, als hätte sie etwas vor.
Sie nähert sich dem Käpt´n, tut dies mit langsamen Schritten und mit einem fast schon diabolischen Lächeln im fahlen Gesicht.


Will sie ihn fressen oder verführen?

Ungeniert schnappt sie sich den Krug von Jean-Baptiste, stellt ihn auf dem Tisch ab und lässt sich ebenfalls dort direkt vor dem Piraten nieder.
In recht lasziver Pose fixiert sie ihn vom Tisch aus, als wolle sie ihn hier und jetzt verführen, will aber wissen, was er wohl jüngst über sie in ihrer Abwesenheit gegenüber Nielvolas und Telvar zu erzählen hatte.
Er hat doch wohl nicht damit geprahlt, dass sie sich hier im Bette des Käpt´ns ein paar nette Stunden gemacht hatten?
Jean-Baptiste beschwichtigt die impulsive Dunmer und weist auf das dumme Geschwätz alter Vampire hin.
Um nicht noch weiter auf dieses durchaus sensible Thematik einzugehen, weiß der Käpt´n recht geschickt das Thema zu wechseln und macht Sendrasa schmackhaft, statt des Blutes aus den Flaschen doch ein echtes Mahl zu sich zu nehmen.
Die Neugierde der untoten Dunmer ist prompt geweckt, denn auch sie hat natürlich längst gemerkt, dass neben dem dicken Mudhik noch weiteres Leben an Bord weilt, seit man Abahs Landung verlassen hat.


Sendrasa folgt Jean-Baptiste in jene verschlossene Kabine unter Deck.

Der Käpt´n führt sie in jene abgeschlossene Kabine unter Deck, wo er jüngst noch einen Kontrollgang unternahm.
Sehr zum Entzücken von Sendrasa hat man in den dortigen Käfigen einige Lebende eingepfercht, die man wohl in den Gassen von Abahs Landung gefangen hat.
Nach einer recht schnellen aber eingehenden Prüfung der ´Ware´, fallen insbesondere zwei Frauen auf, mit denen sich die zwei Vampire sodann eingehender befassen.
Sowohl eine durchaus ansprechende Rothwardonin, als auch eine Bosmer, erregen die zwei, sodass sie auserkoren werden, die Käfige zu verlassen.
Sendrasa hat sichtlich Freude daran, zu sehen, für wen sich Jean-Baptiste wohl entscheiden würde, wenn er die Wahl hätte.
Ihrem Wunsch, sich direkt vor ihren Augen an einer der zwei Frauen zu nähren, kommt der Käpt´n allerdings nicht nach.


Die zwei Blutsauger inspizieren die ´Ware´ und begutachten insbesondere eine Rothwardonin und eine Bosmer.

Man könnte meinen, als breche ein Wettstreit zwischen den beiden Blutsaugern aus, wer denn nun wen für sich beanspruchen könnte.
Es ist zweifelsfrei kein Streit, eher ein Spiel, das beiden Spaß zu machen scheint.
Jean-Baptiste ist es dann, der sich für die Bosmer entscheidet und diesem Spiel damit prompt ein Ende setzt, obwohl es denkbar wäre, dass Sendrasa es gerne noch eine Weile länger gespielt hätte.
Trotz oder gerade weil der Käpt´n stets von sich gibt, Bosmer zu hassen, führt er sein ´Mahl´ nun mit sich.
Tajra, so ihr Name, folgt bereitwillig.
Was bleibt ihr auch schon für eine andere Wahl in dieser aus ihrer Sicht misslichen Lage?


Der Käpt´n führt Tajra in seine Kabine.

So lässt Jean-Baptiste Lebeau Sendrasa in jener Kabine mit den anderen zurück, führt Tajra in seine Kabine und wähnt sich ein wenig als der Sieger ihres kleinen Spiels um Macht, Leben und Tod...

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Dienstag, 4. Januar 2022, 18:19



... auf dem offenen Abekäischem Meer, auf der "Meereswind", Kurs Süd-Ost gen Auridon.

Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau führt die junge Bosmer Tajra in seine Kabine, die ihm bereitwillig zu folgen scheint.
Als sie zuvor über das Deck schritten, waren es so manche untote Augen der Piraten-Crew, die sie dabei fast schon gierig verfolgten und wäre es nicht der Käpt´n, der jene Beute für sich beansprucht, so hätte sie diesen Gang wohl nicht überlebt.


Ein letzter Gang? Tajra folgt dem Käpt´n scheinbar bereitwillig in seine Kabine.

Tajras Augen wandern stetig umher, als Lebeau sie fast schon höflich bittet, doch Platz nehmen.
Ihr Atem geht gleichmäßig, doch ist sie sich sicher darüber bewusst, in welcher Lage sie sich befindet.
Das war ihr wohl schon klar, als sie auf diesem Schiff unter Deck in einem der Käfige wieder zu Bewusstsein kam.
Die junge Bosmer war wohl zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, als die Vampir-Piraten sie in Abahs Landung in einer der dreckigen Gassen holen kamen.
Und nun hat sie wohl der Käpt´n erwählt, als sein Mahl zu enden.
Als abwechslungsreiches Dinner zur Befriedigung der Triebe eines Vampirs, der nicht anders kann.
Oder hat Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau anders mit ihr vor?


Lebeau lädt ein Platz zu nehmen.

Die blutroten Augen des untoten Piraten wandern über den Körper der Bosmer, während er sich scheinbar bemüht, durchaus höflich zu sein und ein Gespräch zu führen.
Ihm scheint daran gelegen, zu wissen, woher sie kommt und was sie umtreibt.
Natürlich ist ihm schon eine Weile aufgefallen, dass Tajra möglichst unauffällig versucht, die Umgebung zu inspizieren, als suche sie doch noch nach dieser einen Möglichkeit, sich aus dieser Lage zu befreien.
Möglicherweise ist es ihre Art, die den Blutsauger fasziniert und der Grund sie zu wählen, während er die ebenso hübsche Rothwardonin abgelehnt hat.
Oder es war lediglich das schlichte Ergebnis eines durchtriebenes Wettstreites mit der Dunmer Sendrasa Dralas, die wohl auf ihn eine derart dunkle Faszination ausübt, der er sich kaum zu entziehen vermag.


Es ist soweit für die alles entscheidende Frage...

Die Szenerie in des Käpt´ns Kabine scheint fast schon ein wenig wie die einer Katze, die noch eine ganze Zeit mit ihrer Beute spielt und sich daran erfreut, bevor sie sie mit Haut und Haaren verspeist.
Mit einer durchaus charmanten Art spricht Lebeau recht lange mit Tajra.
Man könnte fast meinen, sie kämen sich ein wenig näher, lernen sich kennen und schätzen, als es dann soweit ist und er ihr die so wichtige Frage stellt: die Frage nach dem Leben und dem Tod.


Eben noch galant und charamant am Tisch, doch nur Sekunden später als Raubtier hinter seiner Beute.

Erstaunlich schnell antwortet sie darauf und tut dies durchaus überzeugend.
Kaum ausgesprochen, steht der Vampir auch schon hinter ihr und nur Sekunden nach ihrer schicksalhaften Entscheidung dringen die raubtierhaften Fangzähne des Untoten in das Fleisch ihres Halses.
Die Augen von Lebeau leuchten golden ob der Erregung, als er ihr Blut und ihr Leben nimmt.


Tajra stirbt,...und wird neu erwachen.

Tajra stirbt in diesem Augenblick.
Doch wird es nicht lange dauern, bis sie zurückkehrt und neu geboren wird.
Denn Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau entscheidet sich, ihr sein Blut im Gegenzug zu geben.

Ein Bluttausch auf ewige Bande zwischen einem Käpt´n und einer neuen Tochter, einem neuen Mitglied der Crew der <Goldsturm>...

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Donnerstag, 13. Januar 2022, 11:58



... an der Küste von Auridon, nahe Himmelswacht.

Hafenarbeiter, Seeleute und auch Gäste der Hafentaverne <Zum Widerhaken>, die auf der Terrasse bei Speis und Trank verweilen, sind möglicherweise doch ein wenig verwundert über eine recht große Nebelbank, die vom Meer aus auf die Küste rund um Himmelswacht zuhält.
Es wirkt als würde ein Sturm aufziehen, doch verbleibt die Nebelbank vor den Ufern der belebten Hafenstadt und erreicht diese nicht.

<Die Goldsturm> nähert sich ihrem Ziel, der Küste von Auridon, im Schutze jenes Nebels und geht vor Anker.
Sendrasa Dralas, sonst häufig zweifelnd und wenig amüsiert über die Entscheidungen des Käpt´ns, scheint in diesem Fall allerdings durchaus angetan.
Sie hat wohl an Land einiges zu erledigen.
Jean-Baptiste Lebeau dagegen hält sich wie gewohnt ein wenig bedeckt, was der genaue Grund für den Besuch an der Küste der Hochelfen sein könnte.
Hier soll es ein Treffen geben, so sagte er mehrfach.
Einer der ihren wartet darauf, dass die <Goldsturm> ihn mitnimmt.


Mudhik bleibt an Bord.

Während die gerade wieder erwachte Tajra ihr neues Dasein zu begreifen versucht und ihren unstillbaren Hunger mit gefüllten Blutflaschen stillt, gibt der Käpt´n den Befehl, ein Beiboot zu Wasser zu lassen.
Der dicke Mudhik wird an Bord bleiben.
Es ist Lebeau wohl ein wenig zu riskant, ihn an Land gehen zu lassen.
Er ist nun schon sehr lange an Bord und man könnte sich die Frage stellen, ob er die <Goldsturm> jemals wieder verlassen wird.
Zumindest lebend...


In der Nähe von Himmelswacht geht man an Land.

Dass die junge Tajra dabei ist, als man an Land ansetzt, gefällt indes Dralas wohl nicht besonders.
Sie hätte wohl doch eher Mudhik mitgenommen, als eine jüngst gewandelte Vampirin, die ihren Hunger noch nicht sicher zu kontrollieren vermag.
Lebeau ist aber anderer Meinung und bleibt gewohnt lässig, zumindest nach außen.
Es bleibt wohl einer jener Dinge, die man dem Piraten nicht so recht ansehen kann.
Ist es lediglich eine Tarnung, um nach außen und seiner Crew Stärke zu demonstrieren, oder ist er wirklich so selbstsicher, wie er häufig tut?


Lebeau führt die Gruppe zu einer halb gefluteten Ruine.


Von dem Vampir, den man hier treffen will, fehlt noch jede Spur.

In einer halb gefluteten Ruine am Strand vor den Toren der Hafenstadt Himmelswacht findet man sodann Unterschlupf.
Dieser wenig einladende Ort scheint nicht zufällig gewählt worden zu sein.
Lebeau war wohl schon öfter hier.
Von jenem Vampir, den man hier treffen will, fehlt allerdings noch jede Spur.
So bleibt der kleinen Gruppe von Vampiren erst einmal nichts anderes übrig, als zu warten.


Sendrasa hätte die junge Tajra lieber nicht mitgenommen.


Telvar Avalon gibt deutlich zu verstehen, dass er diesen Unterschlupf nicht mag.

Während sich der Telvanni Telvar Avalon über das Versteck in dieser Ruine auslässt und diesen scheinbar möglichst rasch wieder verlassen würde, vertreibt sich Sendrasa die Zeit damit auf Jagd zu gehen.
Sie kommt bereits nach kurzer Zeit mit einem Khajiit und einem Bosmer wieder.
Beide sind noch relativ jung, wirken dennoch verbraucht, als haben sie ein Leben auf der Straße verbracht.
Möglicherweise zwei Tagelöhner, einfache Beute, aber genug, um den Hunger zu stillen.
Apathisch treten sie die Stufen mit Sendrasa herab zu den anderen.
"Das dürfte für ein paar Tage reichen.", erklärt sie der Runde und lässt die beiden Gefangenen und nun unfreiwilligen Blutsklaven Platz nehmen.
"Bedient euch."

Den Knall, der einer Explosion gleicht und von Himmelswacht kommt, überhören sie dabei wohl...

"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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11

Montag, 17. Januar 2022, 10:04



... Auridon, nahe Himmelswacht, in einer halb gefluteten Ruine am Strand.

Die Vampir-Piraten verweilen immer noch in jener Ruine am Strand, die zu Teilen im Wasser liegt und warten auf den Vampir, den Käpt´n Jean-Baptiste Lebeau hier zu treffen beabsichtigt.
Dralas, die zwischenzeitlich auf Jagd war und mit einem Khajiit, sowie einem Bosmer, zwei Lebende als Beute mitgebracht hat, ist das Warten ebenso leid, wie der Telvanni Telvar Avalon.
Der zeigt allerdings seine Unzufriedenheit weniger deutlich, als es die impulsive Dunmer tut.
Unverkennbar ist es dennoch.


Sendrasa war wieder an Land unterwegs und bringt diesmal einen Beutel mit unbekanntem Inhalt mit.

Sendrasa Dralas ist ein unruhiger Charakter und war in der Zwischenzeit ein weiteres Mal unterwegs.
In privaten Angelegenheiten, wie sie erzählt.
Sie bringt wieder etwas mit, doch diesmal ist es ein Sack, der mit irgendetwas gefüllt zu sein scheint.
So einer, wie man ihn gewöhnlich für Kartoffeln nutzt, doch Kartoffeln sind sicher nicht darin.

Während auch der Erste Maat, Cyrus Kajetan, in dem Versteck eintrifft, ist entschieden worden, dass die junge Tajra eine der zwei Lebenden für ihr erstes echtes Mahl erwählen kann.
Lebeau hat scheinbar Freude daran, wissen zu wollen, für wen der zwei sie sich entscheiden wird.
Für den Khajiit, der in seinem Auftreten erbärmlich wirkt oder für den Bosmer, einer ihres Volkes?
Telvar wirkt indes für diese Dinge eher uninteressiert.
Doch diesen Eindruck erweckt er stetig, sodass man durchaus das Gefühl haben könnte, dass es eben seine Art ist und man selbst beim Einschätzen seiner Person völlig auf dem Holzweg ist.


Der Erste Maat Cyrus Kajetan kommt dazu.

Doch dann ist er plötzlich wie aus dem Nichts da.
Sein Name ist Yandur Sillonthar, ein alter Altmer-Vampir, der wohl zur Überraschung aller, einen anderen eher versteckten Eingang nutzte, um diese Ruine zu betreten.
Der Käpt´n und er scheinen sich zu kennen.
Zumindest kann das man davon ausgehen, so wie sie sich begrüßen.
Sillonthar ist recht wortkarg, ähnlich wie Telvar und auch er will wohl möglichst rasch Auridon verlassen.
Natürlich fragt keiner nach den Gründen oder was der Altmer in dem Beutel hat, den er bei sich trägt und aus dem immer mal wieder Blut auf den Boden tropft.


Yandur Sillonthar taucht auf.

Da Tajra sich scheinbar nicht so recht entscheiden kann, wen sie von Sendrasa Beute für ihr erstes Mahl erwählen mag, so nimmt ihr der Altmer diese Wahl ab, indem er darum bittet, den Khajiit für einen Dienst für sich beanspruchen zu können.
Während man sich nun vorbereitet, umgehend wieder aufs Schiff zu kommen, das nach wie vor im Schutze einer Nebelbank vor der Küste zu Himmelswacht vor Anker liegt, setzt Yandur Sillonthar ein Schreiben auf, das er dem Khajiit mit einer geflüsterten Anweisung überlässt.

Es dauert dann nicht lange und man sitzt wieder im Beiboot, das Land der Hochelfen hinter sich zu lassen.
An Bord Yandur Sillonthar und der noch lebende Bosmer, der für Tajra angedacht ist...

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Isebrand Hermannson (17.01.2022)

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12

Samstag, 22. Januar 2022, 07:53



... auf dem offenen Abekäischem Meer, auf der "Goldsturm", Kurs Nord-West.

Die <Goldsturm> hat die Küste von Auridon verlassen und segelt gen Norden ins offene Abekäische Meer.
Yandur Sillonthar, der alte Vampir, den man in jener Ruine vor den Toren Himmelswachts aufgelesen hat, ist an Bord und hat sich irgendwo unter Deck auf dem Schiff verzogen.
Es scheint, als läge der Altmer keinen besonderen Wert auf die Gesellschaft der anderen.
Während das Schiff nun weiter gen Norden segelt, wird derweil die Crew zunehmend unruhiger und ungeduldiger.
Zu lange schon gab es kein Schiff zu kapern, keine Jagden oder Beute zu erlegen.


Yandur Sillonthar ist an Bord, geht aber dort seiner eigenen Wege.

Césár ist ein besonders hässlicher Pirat und schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf der <Goldsturm>.
Seine Miene wirkt in diesem Augenblick noch weniger ansprechend, als er das Gespräch mit der Quartiermeisterin Murrli sucht.
Murrli hört sich die Klagen des Vampirs geduldig an und erkennt darin die Unzufriedenheit der Crew.
Césár ist nur einer der Piraten an Bord, doch hat die untote Khajiit diese Beobachtung bereits machen können.
Der Käpt´n, so Césár, scheint wohl nur auf die Dunmer Sendrasa Dralas fixiert und ihr hörig zu sein, während man seit Abahs Landung keine Anstalten mehr machte, auf Jagd zu gehen.
Vorbeiziehende Schiffe, ansonsten leichte Beute, hat man weit umsegelt und während sich der Käpt´n mit der Dunmer vergnügt, wird die Crew mit dem abgefüllten Blut aus dem Lager abgefertigt.
Murrli kann die Laune des Piraten nicht sonderlich bessern, doch merkt sie sich seine Worte und wird die Situation weiter im Blick haben.


Der Erste Maat Cyrus Kajetan bringt die <Goldsturm> auf Kurs.

Der Telvanni Telvar Avalon sitzt unterdessen an seinem gewohnten Platz und tauscht sich mit dem Ersten Maat Cyrus Kajetan aus.
Als die Quartiermeisterin dazu kommt, entscheidet sie sich wohl, die Dinge, die Césár gerade ansprach, erst einmal für sich zu behalten.
Es dauert nicht lange, dann gesellt sich auch der Käpt´n zu ihnen und er scheint bester Laune zu sein.
Die Mission, jenen Altmer-Vampir bei Himmelswacht aufzulesen, hat aus seiner Sicht bestens geklappt und nun ist man bereit für weitere Abenteuer.


Césár ist unzufrieden. Quartiermeisterin Murrli nimmt es zur Kenntnis.

Auch Dralas kommt kurze Zeit später dazu.
Der Altmer, der sich irgendwo unter Deck verzogen hat und es vorzieht allein zu sein, ist wohl gar kein Thema mehr.
Es ist Zeit, einen neuen Kurs zu bestimmen.
Sendrasa, die weiterhin den Beutel bei sich trägt, den sie auf Auridon an sich nahm, trägt ihre Wünsche vor.
Und Lebeau möchte, oder kann, ihn ihr nicht abschlagen.


Sendrasa Dralas gibt den neuen Kurs vor.

So soll es gen Norden gehen.
Soweit in den Norden, wo Eis und Schnee die Länder bedecken.
Dralas hat etwas wichtiges zu erledigen und dem Käpt´n scheint es derzeit egal zu sein, welchen Kurs man nimmt.
Gleiches mag in dem Telvanni vorgehen, der wohl nur froh ist, von Abahs Landung weg zu sein.
So veranlasst der Erste Maat Kajetan alles, um auf Kurs zu kommen, während Murrli sich durchaus Sorgen um die Worte des Césár machen könnte.

Während die <Goldsturm> nun gen Nord-West segelt, darf man gespannt sein, wie lange sich die Crew noch hin halten lässt.
Der Käpt´n sollte den Bogen nicht überspannen...

"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

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