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Sonntag, 13. Januar 2013, 20:33

"Fragt uns was ihr wollt": Dolchsturz-Bündnis (Teil 1 + 2)

Wir machen genau da weiter, wo wir im vergangenen Jahr aufgehört haben, und fahren alle zwei Wochen mit einer weiteren Runde „Fragt uns, was ihr wollt“ fort. Heute geht es dabei um das Dolchsturz-Bündnis. Lest weiter, um mehr über die Kulturen des Bündnisses, deren Geschichte, ihre Motive und einige der Gebiete, die Mitglieder des Bündnisses bereisen können werden, zu erfahren.

Wie üblich wird unsere „Fragt uns, was ihr wollt“-Reihe durch eure großartigen Fragen vorangetrieben, weshalb wir immer auf der Suche nach weiteren Fragen sind. Falls ihr eine Frage zum Dolchsturz-Bündnis habt, die wir dieses Mal noch nicht behandelt haben, dann könnt ihr uns diese gerne an community@elderscrollsonline.com schicken!

Welche Bedeutung kommt dem Löwen zu, der die Embleme der Bretonen und allgemein das Dolchsturz-Bündnis repräsentiert? – Von Gallagher Clausner

Als die bretonische Löwengarde zu Großkönig Emerics bevorzugtem Ritterorden aufstieg, übernahm er den Löwen als sein persönliches Wappen, worauf es auch zum militärischen Emblem des Dolchsturz-Bündnisses wurde.

Wie lange sind die Rothwardonen zur Zeit des Spiels bereits in Tamriel? Werden sie noch immer als eine Art Neuankömmlinge angesehen? – Von Emmy Mariner

Die Ro’Wada, in deren Zug die Yokudaner nach Tamriel kamen, begann etwa im Jahr 1Ä 800 und damit rund 2.700 Jahre vor ESO – also betrachten wohl nur noch die Elfen die Rothwardonen weiterhin als Neuankömmlinge.

Nach dem, was man im bestehenden Hintergrundwissen und in den vorherigen „Elder Scrolls“-Spielen erfahren konnte, bleiben Orks traditionell eher unter sich und halten sich bis auf wenige Ausnahmen an ihre angestammten Lager. Worin bestand die Motivation für die Orks und das Königreich Orsinium, dem Dolchsturz-Bündnis beizutreten? Was verband diese drei Völker unerwarteter Verbündeter so stark miteinander? – Von Wade Johnson

Als Volk besitzen die Orks das, was wir als Minderwertigkeitskomplex bezeichnen würden. Sie wurden immer wieder aus allen möglichen Ecken Tamriels vertrieben, die anderen Völker blickten seit Anbeginn der Zeit auf sie herab und sie sehnen sich nach Respekt. Es war für die Orks von höchster Wichtigkeit, als erst vor recht kurzer Zeit Orsinium als vollwertige Provinz in das Zweite Kaiserreich aufgenommen wurde. Die Klans, die sich dem Dolchsturz-Bündnis angeschlossen haben, erinnern sich an diese Zeit der Anerkennung und möchten sie wiederaufleben lassen. Die Bretonen versprachen den Orks, sie könnten Orsinium unbehelligt wieder aufbauen und es würde im vom Bündnis neu ausgerufenen Kaiserreich wieder den Rang einer kaiserlichen Provinz erhalten.

Wie reagieren Bretonen und Rothwardonen auf die Allianz mit den Orks? Historisch gesehen sind sie Feinde und die Rothwardonen und Bretonen haben Orsinium mehrmals zerstört. Die Allianz wurde sicher aus der Not heraus geboren, aber die Bewohner sind doch sicherlich unzufrieden damit? – Von Aron Grafhorst

Es ist gewiss eine Allianz, die auf einer gewissen Zweckmäßigkeit aufbaut, ähnlich wie auch die Nord und Orks bei der Schlacht am Roten Berg den Dwemern zur Hilfe kamen. Einzelne Bretonen und Rothwardonen mögen unglücklich darüber sein, aber gerade die Bewohner der Grenzländereien sehen es lieber, wenn die Orks gegen ihre Feinde ausziehen, als wenn sie ihre eigenen Gemeinden und Höfe plündern. Die Rothwardonen und Orks haben sich schon immer als ehrenhafte Gegner respektiert – und auch wenn die Orks den Bretonen allgemein nicht vertrauen, so vertrauen sie doch König Emeric, der sich als verlässlich erwiesen hat. Und der Dienst Seite an Seite stärkt das Vertrauen zwischen den Völkern.

Ich frage mich, wie ihr die Alik’r-Wüste beleben werdet. In so vielen MMOs werden die Wüsten vernachlässigt und sind einfach nur ein Haufen Sand mit ein paar steinigen Hügeln, minimaler Vegetation und einigen Schlangen, Skorpionen und Geiern. Das führt meistens zu recht langweiligen Wüstengebieten. Wie wollt ihr diese hingegen interessant machen? – Von Lori Brock

Die Alik’r-Wüste besitzt ein lebhaftes Ökosystem, das von kleinen Lebewesen, wie etwa Echsen, bis hin zu den gefährlichsten Raubtieren, beispielsweise Dünenbrechern und riesigen Skorpionen, eine große Vielfalt aufweist. Und so gut wie alles in ihr ist entweder giftig oder fleischfressend. Ihr werdet euch schon nicht langweilen, denn wenn ihr nicht auf der Hut seid, werdet ihr tot sein.

Ich habe eine Frage zur Region Hammerfell. So wie ich es verstanden habe, wäre Schildwacht eine Stadt unter dem Einfluss der Ahnherren, ein Einflusszentrum des Bündnisses in Hammerfell. Als persönlicher Fan der Königstreuen frage ich mich, ob wir auch eine Stadt, die unter ihrem Einfluss steht, in The Elder Scrolls Online besuchen könnten, beispielsweise Hegathe. – Von Jack Waldmann

Wir werden zur Veröffentlichung nicht so weit südlich bis Hegathe kommen, aber ihr werdet auf jeden Fall auch von den Königstreuen dominierte Städte in den nördlichen Ausläufern der Alik’r-Wüste sehen, etwa Bergama und Lainlyn.

Werden die religiösen Unterschiede zwischen den drei Völkern hervorgehoben werden, insbesondere die zwischen den Orks und Rothwardonen? Wird es Daedra anbetende Kulte geben? – Von Emmy Mariner

Politische Allianzen und Feindschaften können religiöse Unterschiede mindern oder verstärken. Die Anführer des Bündnisses sind darauf bedacht, religiöse Konflikte zwischen Bretonen, Rothwardonen und Orks im Interesse der Zusammenarbeit zu unterdrücken. Und die orkischen Oberhäupter, wie etwa König Kurog, bestehen darauf, dass die Orks von Orsinium Mauloch anbeten, der absolut und wirklich kein daedrischer Prinz ist. Es sind diese anderen Orks, die den Daedra-Fürsten Malcath anbeten.

Die Stadt Camlorn scheint gelegentlich unter Werwolfproblemen zu leiden, wie man es den bisherigen Informationen und auch den Büchern mit dem Titel „Die Wolfskönigin“ entnehmen kann. Handelt es sich hierbei um eine größere Epidemie? – Von Confusion

Camlorns Vermächtnis der Lykanthropie wird in ESO auf jeden Fall eine Rolle spielen!

Wie lange ist es her, dass die Hochelfen aus Hammerfell und Hochfels vertrieben wurden? Gibt es noch andauernde Auswirkungen der Invasion, die man auch noch in ESO zu spüren bekommt? – Von Chris Acciardi

Die Hegemonie der Direnni, während der die Hochelfen über einen Großteil des jetzigen Gebiets des Dolchsturz-Bündnisses herrschten, ging gegen 1Ä 500 ihrem Ende entgegen, weshalb es nun gut 3.000 Jahre her ist, seit die Bretonen damit begannen, über Hochfels zu herrschen. Als die Rothwardonen einige Jahrhunderte später eintrafen, hatte sich der Klan Direnni bereits auf die Insel Balfiera in der Iliac-Bucht zurückgezogen, wo er noch heute beheimatet ist.
"Möge Euer Schwert scharf und Eure Zunge schärfer sein." Skyrim

"Sonne und Mond verändern die Welt, aber was verändert das Denken?" Morrowind

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Dienstag, 22. Januar 2013, 12:23

Heute haben wir für euch die neueste Ausgabe unseres im zweiwöchigen Rhythmus veröffentlichten „Fragt uns, was ihr wollt“, in der es nochmals um das Dolchsturz-Bündnis geht. Wir haben viele interessante Fragen zu dieser Allianz erhalten und wir denken, die nachfolgenden Antworten werden euch gefallen. Lest weiter, um mehr zur Geschichte des Dolchsturz-Bündnisses, zu einigen der Gruppen, auf die ihr stoßen werdet, und zu dem, worauf ihr euch als Spieler im Bündnis sonst noch so freuen könnt, zu erfahren. Haltet die Augen offen, wenn unser „Fragt uns, was ihr wollt“ in einigen Wochen fortgesetzt wird!

Ich bin ein riesiger Fan der „Elder Scrolls“-Spiele und ich spiele seit Morrowind Bretonen, weshalb ich auf jeden Fall dem Dolchsturz-Bündnis beitreten werde. Meine Frage bezieht sich auf die Fraktion der Abgeschworenen. Werden sie im Spiel erscheinen, entweder als Fraktion oder in Quests? Falls sie eine Fraktion stellen, sind sie dann Gegner oder Teil des Dolchsturz-Bündnisses, da sie ja überwiegend aus Bretonen bestehen? Ich dachte schon immer, dass ihre Geschichte sehr interessant war, weshalb ich wissen wollte, ob sie auch in ESO eine Rolle spielen werden, da sie schon seit der Ersten Ära bestehen, weshalb sie ja wohl auch im zeitlichen Rahmen des Spiels existieren.– Von Jason McKinney

Die Abgeschworenen sind eine Fraktion der Reikmannen, die in der Vierten Ära und damit zur Zeit von Skyrim existieren. Auch wenn sich die Reikmannen vor allem aus Bretonen zusammensetzen, so besitzen sie dennoch ihre eigene Kultur und Gesellschaft, die sich selbst nicht als Bretonen sehen – und die Bretonen stimmen dem zu. Die Reikmannen werden auf jeden Fall in ESO erscheinen, da sie sich mit den daedrischen Mächten verbündet haben, die die Kaiserstadt gebrandschatzt haben. Die Klans der Reikmannen bereiten sowohl den Bretonen des Dolchsturz-Bündnisses als auch den Nord des Ebenherz-Pakts Probleme.

Erhitzte politische Gemüter sind ein wichtiger Teil der Kultur von Hochfels. Die Bretonen sind als „gerissene Händler“ bekannt und Großkönig Emeric selbst ist ein Handelsfürst. Wie sehen die Verstrickungen zwischen Handelsinteressen und der Politik in Hochfels aus, sofern es solche gibt? Und ergibt sich daraus ein klarer Unterschied zu den anderen Allianzen im Bezug auf das Interesse des Dolchsturz-Bündnisses am Rubinthron? – Von Gallagher Clausner

Der „Freie Handel in Tamriel“ ist eindeutig eines der Ziele des Dolchsturz-Bündnisses, was für den Pakt und das Dominion im Grunde eher „Lasst die Händler aus Wegesruh und Schildwacht den gesamten Handel kontrollieren“ bedeutet.

Laut „Die Vampire der Iliac-Bucht“ gibt es in dieser Gegend neun Vampirfamilien. Werden sie im Spiel eine größere Bedrohung für das Bündnis darstellen? – Von Marcelo Abio

Sagen wir einfach, dass ganz Tamriel von Plänen Malog Bals bedroht wird. Nebenbei ist dieser daedrische Prinz auch als der Vater der Vampire bekannt. Die Untoten sind eine der größeren Bedrohungen in allen Teilen des Kontinents!

Wird es Bücher im Spiel geben? Und falls ja, wird deren Anzahl mit der in den bisherigen Spielen vergleichbar sein? – Von Emmy Mariner

Es wird mehr Bücher in ESO geben als in jedem bisherigen „Elder Scrolls“-Titel. Zu ihnen werden aber auch einige euch schon bekannte Titel gehören, falls deren Vorhandensein zur Zweiten Ära passt.

Warum wird die Allianz als Dolchsturz-Bündnis bezeichnet? Warum ist die bretonische Stadt Dolchsturz Teil des Namens? – Von Orange Jammonkey

Das hat geschichtliche Gründe. Das erste oder bretonische Dolchsturz-Bündnis war eine Vereinbarung des gegenseitigen Beistands, die nach dem Sieg über Durcorachs Horde Reikmannen – der sich vor Dolchsturz ereignete – von den bretonischen Königen unterzeichnet wurde. Diese Schlacht vor den Toren von Dolchsturz war der erste größere Sieg des damals noch jungen Emeric von Kamberland.

Im Verlauf der „Elder Scrolls“-Reihe gab es immer eine gewisse Feindschaft gegenüber den Orsimer, die von den Bretonen und Rothwardonen ausging. Werden wir in Quests, Dialogen und ähnlichem Anfeindungen gegenüber den Orsimer – ob NSCs oder Spieler – erleben, auch wenn diese nun Teil des Dolchsturz-Bündnisses sind? – Von Hwrath go-Khash

Eine politische Vereinbarung wie das Dolchsturz-Bündnis ändert nicht zwangsläufig auch die Einstellung der Bevölkerung, deren Anführer diese unterzeichnet haben. Es gibt Bürger, die des Konflikts zwischen den Völkern müde sind und die Allianz begrüßen. Andere hingegen zeigen gegenüber einstigen Antagonisten weiterhin Misstrauen oder vielleicht sogar offene Feindschaft.

Werden die Bretonen, oder Manmer, wie sie die Elfen bezeichnen, als Halbelfen angesehen? Ich weiß, dass ihre Ahnen Elfen waren, aber sie wirken eher wie Menschen als wie Elfen. – Von Szalmási Tamás

Auch wenn die Bretonen etwas Elfenblut in sich tragen, so sind sich sowohl Bretonen als auch Elfen einig, dass sie Menschen sind.

Wird es auch Quests rund um die Götter von Yokuda geben, wie es auch in den bisherigen Spielen Quests mit den Göttlichen gab? – Von Carlos Vidal

Die alten Götter von Yokuda werden definitiv auch von den Rothwardonen in Hammerfell verehrt, insbesondere von den Königstreuen, welche die alten Traditionen von Yokuda auch in ihrer neuen Heimat zu bewahren versuchen. Ihr werdet herausfinden, dass die Priester der rothwardonischen Götter, darunter z.B. Tu’whacca, Zeht und Ruptga, eine aktive Präsenz in Hammerfell besitzen.

Wie sieht in Hammerfell die Beziehung zwischen den Königstreuen und den Ahnherren zur Zeit von ESO aus? – Von Jamie Hinson

Es gibt in Hammerfell immer gewisse Spannungen zwischen den Königstreuen und den Ahnherren, aber wenn von außen Gefahren drohen, denen es sich zu widmen gilt, reißen sie sich zusammen und konzentrieren sich auf ihre gemeinsamen Feinde.

Auf der Facebook-Seite und auf den meisten „Bannern“ sieht man einen Nord mit Kriegsbemalung, eine Elfin und irgendeinen Schurken. Mich würde interessieren, was für eine Art von schurkischem Charakter dieser darstellen soll, denn er scheint das Bündnis zu repräsentieren, wenn die Elfin die Aldmeri und der Nord Ebenherz verkörpern. Ist er ein Bretone? Ist er ein wichtiger Charakter oder einfach nur ein Platzhalter? Und warum ein Schurke und kein Magier, wofür die Bretonen „berüchtigt“ sind?– Von Thaddeus Blasé

Der Schurke in dem angesprochenen Bild ist in der Tat ein Bretone, der das Dolchsturz-Bündnis repräsentiert. Ihr werdet schon sehr bald mehr über ihn erfahren!
"Möge Euer Schwert scharf und Eure Zunge schärfer sein." Skyrim

"Sonne und Mond verändern die Welt, aber was verändert das Denken?" Morrowind

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peragan« (23. Januar 2013, 02:17)