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Sonntag, 13. Januar 2013, 21:09

Bosmer - Die Hobbits von Tamriel?

Hey Leute!

Beim Stöbern in diversen Foren bin ich auf einen Thread gestossen, in welchem es um die Grössen der Rassen geht. Dabei wurden die Bosmer schlussendlich als die Hobbits von Tamriel betitelt, da sie angeblich in etwa so klein sein sollen wie Hobbits.
Als weitere Argumente wurden noch ihre gewitzte Art, ihre schurkische Neigung, ihre Neugier etc. genannt.


Wie seht ihr das? Seht ihr in den Bosmer ebenfalls nur Hobbits oder sind Waldelfen für euch durchaus noch etwas anderes.

Ich für mich würde sie wohl eher mit den Waldelfen aus D&D vergleichen, wenn man sie denn überhaupt mit etwas vergleichen soll oder warum auch immer muss. Ansonsten sind Bosmer für mich eben Bosmer.
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Peragan

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2

Sonntag, 13. Januar 2013, 23:25

Ich bin heute in anderem Zusammenhang auf die Verknüpfung "Bosmer und Hobbit" gestoßen, als ich ein paar Screenshots von Bosmern aus Oblivion gesehen habe. Ich hoffe, für TESO orientieren sie sich nicht an diesen Modellen, sondern eher an denen in Skyrim.

Ansonsten kann ich dem bisherigen Tenor nur zustimmen. Das wenige, was Hobbits und Bosmer gemeinsam haben, ist wohl, daß sie nicht auf Eroberung aus sind. In der Hinsicht sind die Bosmer wirklich eines der friedlichsten Völker.
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- Lawrence Schick, Lead Loremaster

3

Montag, 14. Januar 2013, 00:02

*schmunzelt* wenn man mal vom Kannibalismus absieht ... dann sind sie generell friedlich, ja 8)
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4

Freitag, 18. Januar 2013, 18:44

War der Kannibalismus nicht was familieninternes?

Peragan

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5

Freitag, 18. Januar 2013, 18:49

Ja, familien- oder clan-intern (so genau weiß ich das aus dem Kopf nicht) und nur auf die bezogen, die bereits tot sind. Es wird also niemand zu diesem Zwecke ermordet, oder so. Ungewöhnlich aber friedlich eben. ;)
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Vexaris

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Freitag, 18. Januar 2013, 18:56

Also keine Xochiyaoyotl (Blumenkriege) bei den Bosmern? Schade.. *g*

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7

Freitag, 18. Januar 2013, 19:40

War der Kannibalismus nicht was familieninternes?

Eher ZOS hat Kannibalismus privat und familienintern gemacht um es der breiten masse gefälliger zu machen. Eigentlich müssten Bosmer jeden im Kampf getöteten Feind innerhalb von drei Tagen essen, nicht immer ideale Bedingungen, um sich ein stilles Örtchen zu suchen.

"Mehr als Talent, mehr als Energie oder Konzentration oder Hingabe oder irgendetwas anderes, zählt Freundlichkeit und je mehr wir Freundlichkeit und Fröhlichkeit - die in etwa der liebenswerte Onkel der Freundlichkeit ist - begegnen, desto besser ist die Welt. Und all die großen Worte; Tugend, Gerechtigkeit, Wahrheit verblassen neben der Größe der Freundlichkeit."
- Stephen Fry

Alaric

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8

Samstag, 19. Januar 2013, 14:46

Ich glaube nicht, dass irgendein Spieleentwickler die Eier hätte, ein Äquivalent für die Blumenkriege in ein Spiel einzubauen. Das wäre dann doch viel zu düster. Stell dir das mal als Quest vor. *schauder*

Vexaris

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9

Samstag, 19. Januar 2013, 14:50

Genauso düster wie die Realität wäre es dann. ;)

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Alaric

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10

Samstag, 19. Januar 2013, 14:54

Sind die Bosmer eigentlich matriarchalisch organisiert? Bei diesen Kannibalismusriten wäre das naheliegend.

11

Samstag, 19. Januar 2013, 17:04

Sind die Bosmer eigentlich matriarchalisch organisiert? Bei diesen Kannibalismusriten wäre das naheliegend.


Ich hab keine Ahnung, warum du Matriarchie mit Kannibalismus assoziierst...

Die Bosmer haben den den Silvenar, ein Wesen, dass praktishc ein Durchschnit aller Bosmer ist

Zitat

"He's the representative of the People, legally, physically, and emotionally," explained Jurus, a little annoyed at his new partner's lack of common knowledge. "When they're healthy, so is he. When they're mostly female, so is he. When they cry for food or trade or an absence of foreign interference, he feels it too, and makes laws accordingly. In a way, he's a despot, but he's the people's despot."

Quelle: http://uesp.net/wiki/Lore:A_Dance_in_Fire,_Chapter_6

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12

Samstag, 19. Januar 2013, 17:14

Verwirrt mich auch gerade, wieso Matriarchismus mit Kannibalismus (oder andersrum) verbunden wird. Um mal bei den mesopotamischen Völkern zu bleiben.. die hatten bekanntlich Adel, einen König und eine klerikale Kaste (die meines Wissens auch rein männlich war).

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Mharkuv

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13

Donnerstag, 28. Februar 2013, 11:05

Ich kenn mich nun mit TES und den Bosmern nicht besonders aus, aber sie mit Hobbits zu vergleichen? Das ist in meinen Augen zu weit hergeholt.
Hobbits sind gesellig und "verabscheuen" ja quasi jede Art des Abenteuers oder der Aufregung, sie wollen lediglich gemütlich ihre Feiern und Mahlzeiten haben (Viele Mahlzeiten). (Die Tuks waren da ja ein bisschen abenteuerlicher, soweit ich das noch in Erinnerung habe).
Darüber hinaus rauchen sie gern Pfeife und leben unter der Erde - die Bosmer auch? ^^ Und eines der wichtigsten Merkmale - sie haben doll behaarte Füße, hehe. Da mir nur das Äußerliche der Skyrim-Bosmer vertraut ist wäre das mit der Größe ebenfalls nicht zutreffend.
"Ein Leser durchlebt tausend Leben, ehe er stirbt. Der Mann, der nie liest, lebt nur sein eigenes."
- George Raymond Richard Martin

14

Donnerstag, 28. Februar 2013, 19:06

Die Bosmer sind kleine Gnome :D
Man kann sie einfach nicht ernst nehmen ( nichts gegen euch Bosmer Spieler) :D
And remember, it all depends on the perspective!

15

Freitag, 1. März 2013, 12:28

Warum kann man Bosmer weniger ernst nehmen als andere Rassen?
Ich finde sie haben genau gar nichts mit Hobbits gemeinsam, Kultur, Optik, Verhalten, passt imho gar nicht zu Hobbits. Ich frage mich immer wie solche Vergleiche wohl zustande kommen? Generell finde ich es nicht so glücklich verschiedene Fantasy-Universen zu vergleichen. Klar, jede lore im Fantasy-Genre muss zwangsweise dem Vergleich mit Tolkiens Welt stand halten, allerdings fördern solche Zuordnungen oder Vergleiche die Eigenständigkeit einer lore nicht unbedingt (ist natürlich nur meine Meinung :)). Dann ist es so wie mit den Elfen in TES und den Elben: bei mir sind die Elben das Idealbild der Elfen, egal wo, darum könnte ich in TESO keine spielen einfach weil ich immer irgendwo einen Elb spielen würde (Charakter, Merkmale u get the meaning, right?) wie in HdRO und damit würde man der durchaus sehr vielschichtigen lore von TESO ein wenig Unrecht tun. Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raven« (1. März 2013, 12:42)


Angier

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16

Freitag, 1. März 2013, 13:50

Die Bosmer sind kleine Gnome :D
Man kann sie einfach nicht ernst nehmen ( nichts gegen euch Bosmer Spieler) :D


Nach demselben Prinzip kann man Bretonen als arrogante Schönlinge, Rothwardonen als "Gangsta" und Orks als Kompensationsventil interpretieren. Klischees sind, gerade in MMOs ein massives Problem, distinktive, eigene Spielwelten aufzuziehen. TES, als ein Franchise mit durchaus sehr eigenen Stereotypen ist da in der Rezeption vornehmlich stark benachteiligt.

Entsprechend ärgert es mich massiv, wenn "Fantasy-Literatur" im Kern immer auf Tolkien reduziert wird, wo es doch bereits vor ihm und parallel zu ihm weitere Konzepte und mindestens ebenso erfolgreiche Gedankenwelten gab, die für die Entwicklung des gängigen Genres sogar nachweislich prägender sind als "Elben". Es ist wohl oder übel der eher oberflächlichen Lesweise der Masse der "Fans" geschuldet, kombiniert mit dem Unwillen sich bei einer neuen Quelle auch auf ein neues Bezugssystem einzulassen, dass unsägliche und für die Kreativität der Urheber eher kränkende Vergleiche wie diese hervor gebracht werden.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

17

Freitag, 1. März 2013, 14:40

Es ist wohl oder übel der eher oberflächlichen Lesweise der Masse der "Fans" geschuldet, kombiniert mit dem Unwillen sich bei einer neuen Quelle auch auf ein neues Bezugssystem einzulassen, dass unsägliche und für die Kreativität der Urheber eher kränkende Vergleiche wie diese hervor gebracht werden.

Scheint wirklich so zu sein :/ wobei da könnten sich viele RPer auch mal an die Nase fassen. So viel Stereotypendenken (schon klar, natürlich nötig um den Char loregerecht darzustellen, aber stereotyp für die entsprechende lore wäre dann fein und nicht als Beispiel der generic Elf oder Ork wie er in jeder x-beliebigen Fantasy-Welt vorkommen könnte), welches völlig losgelöst von egal welcher lore zu existieren scheint...
Das führt leider im RP auch zu unschönen Auswüchsen (ich denke nur mit Graus an die echten Hobbits in HdRO, nur weil sie eben klein waren, waren sie größtenteils irgendwie entweder kindisch bis schwachsinnig oder süße kleine Knuddelwesen -.-). Was die Bosmer angeht hoffe ich sehr, dass sich solche Vergleiche nicht fest setzen :)

Peragan

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18

Freitag, 1. März 2013, 14:50

Die typischen "Teletubbie"-Hobbits in HdRO sind aber genau ein Beispiel eines fehlgeleiteten Stereotyps, da es nur noch sehr wenig mit Hobbits zu tun hat.

Ich selbst begrüße nahezu jedes gut umgesetzte und passende Stereotyp bei einem Charakter. Soviele gibt es davon meiner Wahrnehmung nach nämlich gar nicht. ;)
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- Lawrence Schick, Lead Loremaster

19

Freitag, 1. März 2013, 14:55

Ich selbst begrüße nahezu jedes gut umgesetzte und passende Stereotyp bei einem Charakter. Soviele gibt es davon meiner Wahrnehmung nach nämlich gar nicht.

Ja^^ die loregerechten Stereotypen meinte ich auch nicht, sondern eben diese, die dann zu Teletubbies-Hobbits führen :)

20

Freitag, 1. März 2013, 15:43

Ich fürchte zwar hier und da werden wir wohl auch in ESO diese merkwürdig oder auch in unseren Augen falsch ausgespielten Stereotypen erleben müssen, aber ich hoffe dahingehend mal blauäugig auf eine geringe Quote.

Ich für meinen Teil werde mich bemühen meine Bosmerin möglichst loregerecht auszuspielen um uns wenigstens mit einem "Teletubbie-Hobbit-Bosmer" zu verschonen. ;)
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