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Samstag, 20. April 2013, 22:32

Gragosh`s Weg

*Am Abend des zwanzigsten Tages des vierten Mondes erfüllt ein leises prasseln die Blätter und Geäste der Grenzregion um Hochfels in Richtung Himmelsrand. Es ist der Regen, der in den tiefern Lagen heute nicht in Schnee überzugehen scheint. Der alte Ork befindet sich etwas unterhalb der Baumgrenze auf Seiten von Hochfels, oberhalb eines steil abfallenden Hanges in den Bergen. Unendeckt wandert er schon die ganzen Tage von Sonnenaufgang zu Sonnenuntergang immer auf der Suche nach einer bestimmten Baumart umher. Aus seiner linken Beintasche zieht er eine handvoll Harzkugeln die sauber aufgereiht an einem Lederband hängen. Gragosh sucht ein besonderes Harz in der Region, welches an Reinheit und Härte den anderen Harzen weit im Vorteil ist. Sorgfältig reiht er eine weitere feste Kugel auf die selbstgemachte Kette. Dieses Schmuckstück soll einmal jemanden besonderes zieren. Irgendwann so hofft Gragosh gro-Donneraxt, wird er ein Werberitual führen können mit einer Maaka gleichen Blutes und Würde wie er sie besitzt. Der alte Clanorc träumt von einem eigenen Stamm in den Bergen und darüber hinaus. Angekommen an einem kleinen Felsvorspung, lässt sich der alte Ork nieder und blickt nach Westen. Lange ist es her, als er ausgezogen ist aus Orsinium, das Land seiner Väter. Mit zugekniffenen Augen versucht Gragosh die Gedanken zu ordnen und ertastet mit seinen Zehen das weiche Moos unter seinen nackten Füßen. Mit tiefen Atmen erfasst er den Geruch von nassem Nadelwald und feuchtem Boden. Ein paar Augenblicke später bemerkt er, dass es zu dunkeln beginnt und Wind aufzieht.*

*Wind uns Regen sind nicht die besten Vorraussetzungen um gesund zu bleiben. Mit einer Hand rollt Grogash den langen Filzmantel aus und legt Ihn sich über Schulter und Kopf. Einzig das Gesicht ist noch dem Wetter preisgegeben. Als sich der Krieger erhebt und vorsichtig seinen Weg in den Wald sucht, fällt Ihm eine Fußspur am Boden auf. Wie er niederkniet erkennt der Veteran, dass diese Spur seinem Volk ähnlich ist. Mit einer Hand nimmt der Ork etwas Erde auf und hält sie sich unter die Nüstern. Einatmend bestätigt sich der Verdacht. Die Gewissheit nicht alleine zu sein verunsichert Ihn kurzweilig und lässt seine Sinne schärfer auf jegwelche Bewegungen in der Dunkelheit reagieren. Langsam tastet sich der Krieger an den Bäumen in Richtung Osten. Vor Ihm erkennt er nunmehr nur noch umrisshaft die aufsteigenden Berge. Dahinter liegt Himmelsrand, ein kühler Landstrich mit viel Beute. Angekommen an einem ausgehöhlten Felsvorsprung beginnt der Ork nach einem handfesten Stein zu suchen. Matt und kalkig offenbart sich ein etwa faustgroßer Keil, den er zielgerichtet aufhebt. Nach ein paar Metern beginnt er mit dem Stein ein Loch zu graben, das etwa eine Elle tief ist. Das selbe Loch entsteht etwa eine Armlänge weiter und wird mit einem Tunnel unterhalb der Oberfläche verbunden. Es sollte nicht lange dauern, das darin ein kleines Feuer brennt. Dieses Erdfeuer ist in seinem Volk bekannt und bietet neben den warmen Vorzügen auch eine enorme Hitzeentfaltung aufgrunde der Zugluft. Gragosh achtet darauf, dass der Feuerschein gering bleibt und die Hitzestrahlung am Felsvorspung auf seinen Rücken reflektiert wird . Nach einigen Augenblicken holt Ihn die Müdigkeit ein und er versinkt in Schlaf. Morgen schon ist ein neuer Tag, ein Tag der nach Antworten verlangt........*

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Donnerstag, 9. Mai 2013, 10:51

*Als Gragosh am Morgen in einer eingetieften Felsspalte auwacht und seinen Blick nach draussen richtet, fällt Ihm sogleich auf, das der Regen vom Vortag nicht aufgehört hatte. Einzig das Feuer am Eingang brennt noch etwas und der lange Filzumhang hat an Trockenheit gewonnen. Mit müden Knochen und ausgezerrten Gliedern kriecht der alte Ork langsam in Richtung Feuer. Mit der rechten Hand hält er seinen doppelschneidigen Talisman eng am Körper und facht pustend die noch vorhandene Glut an. Sogleich steigt Ihm beissender Qualm ins Auge und lässt es tränen. Nach etwa einer Stunde des Aufwachens ist Gragosh bereits mit seinem Frühstück beschäftigt. Vor dem Felsvorhang sammelt er im Umkreis einige blaue Beeren und quetscht sie langsam in der Hand zu einer einer leichten Masse. In seiner linken hält er einige Moose, die er langsam zum Mund führt und daraus schlürft. Seine Zunge kämmt sich langsam und wassersuchend durch das Wurzelnass um den letzten Tropfen zu bekommen.

Doch plötzlich wird der Ork durch Rufe im Wald aufgeschreckt. Seine alten Augen realisieren sofort die Umgebung und seine Ohren versuchen eine örtliche Bestimmung herrauszufinden. Mit einem Satz hastet der Ork in Richtung Feuer und wirft 3 Hände voller Erde auf die Glut, sodass keine Rauchentwicklung möglich ist. Schnell reisst er seinen Filzumhang vom Stab und wirft Ihn sich über. Als sein Weg nach oben führt um besser sehen zu können, hätte er fast seinen angespitzten Holzstab vergessen den er am Wegesrand liegen hat lassen. Gragosh schwingt sich auf den Felsen über Ihn und blickt in die Wälder aus denen die Rufe hallen. Schätzungsweise 300 Meter muss es weg sein. Der Ork versucht die Rufe zu deuten und hört wohl irgendwas von "Ork". Kurzentschlossen hastet er barfuß durch den Wald auf den Weg zu. Aus sicherer Entfernung erkennt Gragosh einen Kurier aus Hammerfell und bringt sich langsam und unendeckt in Position. Als der Kurier noch etwa 15 Meter entfernt ist spannen sich all seine Adern am Hals. Dieser törichte Kurier sucht nach Ihm, was er selbst kaum glauben mag. Auf etwa gleicher Höhe tritt der Ork hinter dem Baum hervor und richtet seinen angespitzten Stab auf den Kurier, dessen Gesichtsfarbe sogleich entschwandt...*




* Mit zögernder Stimme zeigt der Kurier Gragosh den Brief. Der Ork gibt dem Boten mit einer Kopfbewegung zu verstehen, dass er den Brief auf den Boden legen soll. Der Bote tut was der Ork von Ihm verlangt und tritt ein paar Schritte zurück. Der alte Krieger hebt den Brief vorsichtig auf und geht rückwärts in Richtung der Tannen am Wegesrand. Als der Bote sich langsam entfernt, ist auch vom Ork nichts mehr zu sehen. Mit weiten Schritten und ein paar Täuschungsmanöver verschwindet er im Unterholz. Später am Abend sucht Gragosh wieder einen Unterstand auf, den er ein paar Tage zuvor aus Zweigen und Ästen gebaut hat. Gut gedeckt durch Gewächs und kaum erkennbar findet der Ork etwas Ruhe vom Tag. Mit 2 Fingern zieht er den Brief aus seiner Manteltasche und beginnt zu lesen.

Als er den Brief gelesen hat versucht er die instabile Situation intuitiv zu erfassen. Er denkt an die verhassten Elfen, die sich vor Arroganz kaum winden können. Gragosh erinnert sich an das letzte Zusammentreffen mit Vertretern des Aldmeribundes. Es gab Tote auf beiden Seiten. Eine Lapalie war der Auslöser und sollte seit diesem Moment Gragosh`s Meinung festigen. Unvergessen die Schmach und der Hohn, der über sein Volk herreinbrach. Er erinnert sich aber auch ans Kaissereich, unter dessen Herrschaft lange Zeit Frieden herrschte bis dieser Wahnsinnige den Thron bestieg und mit dem Bößen paktierte. Alleine das ist ein Grund sich um sein Volk Sorgen zu machen. Die Souverinität Orsiniums ist in Gefahr. Auf der anderen Seite stehen die Nord, dessen Verhalten zwar denen der Orks ähnlich ist, aber sie in erbitterter Feindschaft leben mit den Orks. Ein Sieg des Paktes bedeutet auch die Jagd auf Orks. Dann erinnert sich Gragosh an die Verbrechen die seinem Volk von Seiten der Bretonen und Rothwardonen wiederfahren ist. Warum sollte er ausgerechnet diesen Rassen trauen? Dennoch hat Gragosh viel von diesem König Emeric gehört. Er soll ein redlicher König sein und sichert seit vielen Jahren die Eigenständigkeit Orsiniums. Einzig sein Aufruf an das Volk gefiel dem alten Ork nicht. Es klang vielmehr wie ein Aufruf zum Mord statt einer gerechten Sache. Hin und hergerissen legt der Krieger den Brief auf Seite und widmet sich einiger Flechtereien aus Tannannadelhölzern*

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Donnerstag, 9. Mai 2013, 23:12

*Ausgeruht öffnet der Orc am Morgen die Augen. Ein Specht über Ihm hämmert in dem Baum über Ihn ein Loch, dessen Späne auf den Schlafplatz des Kriegers fallen. Langsam und stetig fallen Holzflocken vor Gragosh`s Augen nieder. Etwas abstützend bringt er sich in Sitzlage und hebt nacheinander seine Arme etwas an. Lästige kleine zeckenartige Blutsauger haben sich in seinen Achselhöhlen festgebissen. Mit abgefressenen Fingern versucht der Ork sie am Kopf zu packen und aus der Wunde zu ziehen. Doch vergebene Mühe lässt Ihn nur noch zu einem Stück Holz greifen, um sie nacheinander herrauszuschaben. Mit den Worten "Wen iha mia frezzt, so frezz ehg Euch" verschwinden die kleinen Biester in seinem Maul. Den Unterstand verlassend, reibt sich Gragosh mit Erde ein, um seinen Geruch zu übertünchen. Diese Praxis die den Wölfen der Wälder ebenso bekannt ist, sollte Ihm Vorteile bei der Jagd schaffen*



*Den Ganzen Tag pirscht Gragosh schon durch den Wald auf der Suche nach Wild. Doch nicht das Finden ist das Problem, vielmehr das rankommen und im richtigen Moment zu werfen stellt die Hürde dar. Jeder 4 Angriff ein Erfolg. Weitab endeckt Gragosh einen kleinen Bau und nähert sich diesem langsam. Aufgrund seiner schuhlosen Gangart ist er sehr leise und macht kaum Geräusche in der Wildnis. Als er etwa 20 schritte vom Bau entfernt steht, bemerkt er am Boden schon die ersten Bollerchen. Diese runden schwarzen Kügelchen stellen Hasenkot dar und riechen genau so. Seiner sicher macht Gragosh einen Satz auf den Bau zu und versperrt mit mit einen etwa ellenlangen Stein den Ausgang. Da Gragosh weiss, das Hasen immer zwei Ausgänge haben macht er sich auf die Suche. Es dauert auch nicht lange da findet er das Fluchtloch. Etwas Feuer und Rindenholz verursachen eine enorme Rauchentwicklung die der Ork versucht ins innere des Baus zu leiten. Wohlwissend das Hasen nie gen Feuer laufen, wendet er sich dem großen Stein zu und rückt ihn Fingerbreit auf Seite. Und schon sieht er zwei Augen die Ihn ansehen. Etwas größer als eine Faust sollte der Stein sein der den Schädel des Hasens trifft, als dieser versucht aus dem Bau zu flüchten nachdem Gragosh den Fels aufseite rollte.

Mit der Beute über der Schulter macht sich der Ork am Abend auf den Weg in seinem lockeren Unterstand. Der Himmel ist schon wieder zugezogen und es beginnt zu tröpfeln. Doch irgendwas liegt in der Luft und lässt Gragosh die Nüstern nach oben ziehen. Er riecht Feuer! Irgendwas ist hier oder vielleicht irgendwer? Die Windrichtung dreht gen Osten und der Geruch wird stärker. Ihm wird schnell klar, dass jemand in umittelbarer Nähe Feuer schürt. Langsam pirscht er sich durch den Wald und wartet auf die Dämmerung, die einen schwarzen Mantel über das Land legt. Plötzlich stockt der Ork und kommt zum stehen. Durch seine zusammengekniffenen Augen sieht er ein kleines Feuer am Felsvorsprung nahe dem Waldrand. Behutsam und langsam nähert sich der Krieger dem Lichtschein und erkennt beim näherkommen einen Bretonen in leichter Robe am Feuer sitzen. Gragosh ist noch etwa 50 Schritt vom Feuer entfernt und gibt Acht, nicht vom Feuerschein gezeichnet zu werden. Hinter einem Baum ankommend, beobachtet er den Fremden misstrauisch und versucht Ihn einzuschätzen. Gragosh hält Ihn für einen Wanderer der Obdach vor der Nacht zu suchen scheint. Der Ork beobachtet den Fremden genau und sieht Ihm beim essen zu. Gragosh`s Augen suchen den näheren Umkreis nach weiteren Bewegungen ab. Plötzlich ist 100 m linkerhand hinter Ihm ein schweres Trampeln zu hören. Dem Geräusch nach handelt es sich um einen schweren Vierfüßer der den Waldboden beim Rennen aufpflügt und an Nähe gewinnt. Äste brechen, Laub und Nadeln rauschen wild und ein tiefes Röcheln versetzt die Luft in Spannung. Da es dunkel ist, kann man nichts im Wald ausmachen. Irgendwas großes bewegt sich dort. Gragosh nimmt seinen Stab und dreht sich in die Richtung des Geräusches. Sich ruhig gebend wartet er auf dass was nun geschieht.......*

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Freitag, 10. Mai 2013, 14:24

*.........Das wilde und energische Trampeln wird immer lauter. Gragosh`s Augen huschen zwischen dem Nichts und dem Bretonen schnell hin und her. Das Herz beginnt immer schneller zu schlagen und seine Anspannung hat einen Höhepunkt erreicht. In umittelbarer Entfernung links vor Ihm reisst eine Buschgruppe mit berstenden reissen auseinander und Ungetüm von Borstenvieh steht am Waldrand und starrt den Bretonen vor Ihm an.......*



*......drohend, schnaufend scharrt das etwa 800 Pfund schwere Biest in der Erde und macht sich zum Angriff fertig. Seite blutverklebten Hauer sind teilweise geöffnet und geben ein boßhaftes Bild ab. Dann geschieht es, das Ungetüm nimmt an Geschwindigkeit auf und schiesst auf den Bretonen zu. Gragosh erfasst die Lage und weiss, dass er spätestens jetzt seine Verborgenheit aufgeben muss. Mit lautem Schrei um seine eigene Angst zu verdrängen, wirft sich der Ork mit seinem Stab völlig ungeschützt zwischen den Bretonen und dem nahen Tier. Doch zu vielmehr kommt er auch nicht. Das letzte was Gragosh sieht ist der riesige schwarze Schädel. Ihm wird klar, dass sein Versuch das Vieh zu verjagen schief ging. Die Zeit steht und vergeht ab diesem Zeitpunkt wie in Zeitlupe. Ein kräftiger Ruck mit kurzem brachialen Schmerz erfasst Gragosh`s Körper und entfesselt soviel Energie, dass es dem Ork förmlich die Beine vom Boden reisst. Mit schmerzverzehrtem Gesicht spürt der alte Veteran nurnoch einen stärken Luftzug. In seinen Augen kreist die Welt um Ihn herum, einzig ab und an erfasst er den Feuerschein und tosendes Schnaufen des Übeltäters. Dann herrscht etwa 2 Sekunden Ruhe und Stille die wie eine Ewigkeit andauern bevor ein wahnsinniger Schlag gegen den Rücken zu spüren ist. Jetzt wird dem Ork klar, dass er einige Meter durch die Luft gewirbelt wurde. Nun hat es ein Ende und er versucht Luft zu holen. Doch es geht nicht. Als sich ein Rauschen im Ohr mit Müdigkeit, Atemnot und Taubheit verbindet, schliesst Gragosh die Augen. Verletzt bleibt er liegen...*

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Samstag, 11. Mai 2013, 12:52

*Etwa gegen Mitternacht schafft es Gragosh die Augen leicht zu öffnen. Noch ist sein Blick milchig und er erkennt nur ummrisshaft seine Umgebung. was Ihm sofort auffällt, ist der Schmerz der seinen Körper mit lastender Schwere belegt. Zuerst bewegt der Ork seine linke Hand und versucht die Finger abwechselnd zu einer Faust zu rollen, dann die Rechte seines Leibes. Der Blick wird zunehmend schärfer und seine Lungen ermöglichen Ihm den ersten tiefen Atemzug. Als er seine Augen weiter öffnet erkennt er in Umrissen den Bretonen neben sich sitzen. Gragosh konzentriert sich auf das Gesicht und sieht den Fremdling an...*



*Das Bild wird immer schärfer und er erkennt dass dieser Bretone selbst verletzt ist. Seine Blicke wandern langsam umher und erfassen das Ungetüm dass regungslos an der Felswand liegt. Langsam versucht sich der Ork aufzurichten. Als er halb sitzend, halb liegend etwas besser zur Luft kommt bemerkt er sein offenes Bein. Das Tier hatte Ihn richtig auf die Hauer genommen und sein rechtes Schienbein regelrecht vorne enthäutet. Der Knochen ist etwa Fingerlang sichtbar in einer riesen Schwellung eingebettet. Gragosh dreht den Kopf zum Bretonen und frägt Ihn....*

Gragosh: "Wie bei Malacath hat dere dazz Vieh vom Halz bekomm`n? Wea bizt du überhaupt, un wazz machst du hia im Wald nach Sonnenuntagang?"

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Sonntag, 12. Mai 2013, 12:34

*Als Ihm der Bretone Rowan Maureau den Schlauch hin hält zögert Gragosh etwas, greift aber dann doch zu und trinkt etwas von dem Wasserschlauch. Seine Augen wandern wieder zu dem Eber an der Wand, danach zu seinem Bein..*

"Sehn so auz, alz ob ea es schlecht verdaut hat. Blutät un liegt still. Gragosh`s Stamm sen weit weg von hia. Sen unz keinä Hilfä"

*Der Ork blickt sich um und endeckt am Waldrand hochwachsende Pflanzen*



"Were müzz`n dä Wunden reinigän. Wea weizz wazz ea vorhea gefrezz`n hat. Gragosh brauhgt Wassa, Feua, Brenness`l un etwazz Rinde. Sen Rowan verwundät, ora kann dere lauf`n? "

*Voller Schmerz blickt der Krieger den Bretonen an....*

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Montag, 13. Mai 2013, 11:28

*Gragosh beobachtet Rowan dabei, wie er sich sichtbar mühsam anstrengt, Ihm die Utensilien herbeizuschaffen. Zum ersten mal erkennt der Ork in seinem zufälligen Weggefährten etwas, was in Ihm selbst etwas bewegt. Mit gebrochenem Bein, sich auf Schmerz und Stab verlassend, tut dieser Bretone alles um Gragosh mit seiner etwas weniger starken Wunde Unterstützung zukommen zu lassen. Als Rowan zurückkehrt, hat Gragosh sich schon zur Feuerstelle geschleppt und ein paar faustgroße Steine in die Glut gelegt. als Ihm der Bretone die Dinge überreicht, nickt der Ork dankend und macht sich ans Werk*

"Dazz reicht wazz du gebracht hast Rowan, throm dia. Gragosh kennt sich gut mit Pflanz`n auz. Dä Brenness`l zum Beispiel kann dere einfach pflück`n. Du muzzt nua darauf acht`n sie von unten nach oben zu pflück`n. Dann brauchst du nubmal Handschuh"

*Der Ork nimmt die Rinde auf und formt sie an allen 4 Enden so dass etwas rundes daraus entsteht. Mit einigen Stöckchen die er in der Mitte zur Hälfte teilt, fixiert er das gebogene Rindenholz. Mit alten Augen beobachtet Gragosh sein Werk und überprüft das selbstgebaute auf Stabilität*



"Je fischa dä Rinde, desto beigsama"


*Nun ist er im Inbegriff den Wasserschlauch zu öffnen, was Ihm offensichtlich einige Schwierigkeiten bereitet. Mit leichter Neigung kippt er das Wasser in die gebaute Holzschale, sodass sie nun halb voll ist. Er verschliesst den Wasserschlauch und lächelt leicht Rowan an. Mit zwei etwas dickeren Stöckchen holt der Ork die zwei faustgroßen Steine aus dem Feuer und wirft sie in das Behältnis mit dem Wasser. Zischend und fauchend fängt es sogleich zum kochen an und beruhigt sich allmähig*

"Es muzz absolut sauba sen. Wund`n sen seha empfindlihg"

*Als das Wasser nur noch lauwarm ist, fängt Gragosh an seine Wunde am Bein auszuspülen. Langsam löst sich das verklebte Blut und rinnt nach und nach den Fuß hinunter. Nun ist die Wunde sauber und gereinigt. Der Ork findet keine Ruhe und schnappt sich die Brennesseln. Langsam aber zielstrebig steckt er ein Blatt nach dem nächsten in den Mund und kaut es. Nach einiger Zeit des kauens und mahlens spuckt sich der Ork das Geschmiere auf die Hand und drückt die zerkauten Speichelblätter in seine Wunde. Wieder und wieder tut er das bis die Wunde vollständig gefüllt ist. Dann reisst er sich etwas Filz von seinem Filzmantel ab und verbindet das ganze ordentlich. Mit ernsten Blicken sieht er zu Rowan........*

"Were müzz`n dein Bein schienen un ruhig stelln. Danahg ruhn were biz zum Sonnenaufgang. Gragosh bringt dia nächste Sonne in die Mar ora wie Iha sagt Stadt. Dazz muzz behandelt werd`n"

*Der alte Ork blickt den Bretonen an und wartet auf eine Reaktion..........*

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Dienstag, 14. Mai 2013, 11:56

*Gragosh bemerkt die Verunsicherung des Bretonen, lässt sich aber nichts anmerken. Misstrauen gibt es auf beiden Seiten der Feuerstelle. Als Rowan Ihm das Schwert reicht um dessen Bein zu schienen, legt der Ork es vor sich. Den Gürtelriemen zieht er einmal gewaltsam auseinander um Ihn auf Festigkeit zu prüfen. Gragosh rutscht zum Bretonen rüber und nähert sich mit den Händen seinen Beinen. Bevor er sie jedoch berührt, wirft er nochmals einen Blick in das Gesicht des Verletzten. Danach sinken seine Augen auf das gebrochene Bein. Er überprüft die Geradlinigkeit des Beines und versucht zu ertasten was es für ein Bruch ist. Als sich der Ork sicher ist, nimmt er langsam das Schwert und achtet bei der Bewegung tunlichst darauf keine bedrohliche Geste zu machen. Sorgsam legt er das Schwert in dessen Scheide am Bein an und nimmt Maß. Wirklich zufrieden ist Gragosh mit dem Ergebnis nicht, aber es bleibt keine Alternative. Mit dem Lederriemen und einem größeren Ast bekommt der Ork einigermaßen Stabilität in das Bein. Fest und gerade sitzt das Geschirr und tut nicht mehr als seinen Notzweck. Gragosh blickt zu Rowan....*

"Du wirz nicht lauf`n könn`n. Warte hia af mer"

*Die alte Grünhaut verschwindet humpelnd im Wald und zieht nach und nach zwei längere Baumäste zum Feuer. Nach cirka einer Stunde, es ist gegen 1:00 Uhr nachts, schafft Gragosh noch etliche Tannenzweige und Wurzelgeflechte herran. Erschöpft lässt er sich nahe dem Feuer schweigend nieder und rückt die 2 Stämme in Richtung Lichtschein. Nach weiterem stummen hantieren hat der Ork es geschafft eine Art Schleif-Trage zu bauen die nur aus Ästen, Tannenzweigen und Wurzelstricke hält*


*Er lehnt die Trage gegen einen Baum und setzt sich langsam darauf und wippt. Mit einem Nicken begutachtet er seine Arbeit. Die restlichen Tannenzweige die an Frische noch nichts verloren haben, wirft Gragosh ins Feuer. Mit spranzelnden und funkelndem Tanz geht das harzhaltige Geäst sofort in Flammen auf und entwickelt eine enorme Hitze. Langsam kommt er zur Ruhe und muss gähnen*



"Solange dä Flamen so hoch lodarn, werden were nicht noch änmal überrascht. Ruh dia auz, nächste Sonne geht es in dä Mar. Dort werd`n ez bestimmt än Schamanen geb`n"

*Müde und erschöpft schläft der Ork im Sitzen ein*

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Mittwoch, 15. Mai 2013, 11:02

*Tief in sich grunzend durchlebt der alte Clanork die vorrangegangene Nacht bis er durch einen Ruf des Kuckucks über Ihn geweckt wird. Dadurch dass er im sitzen eingeschlafen ist, hängt Ihm der Rotz in einem langen Faden aus der Nase. Als Gragosh das bemerkt, wischt er den Faden weg und hebt den Kopf. Die ersten Sonnenstrahlen wärmen langsam sein Gesicht und lassen den toten Keiler in einem warmen Schein gehüllt wie eine Malerei aufgehen. Der Ork öffnet seine Handflächen und blickt hinein. Geschunden sind seine Finger, schmerzend seine Hände. Die Arbeit mit Geäst fordert seinen Tribut. Mit einem Schluck aus dem Wasserschlauch erwacht Gragosh langsam und blickt zum Bretonen der ebenfalls wach geworden ist. ""Neben dem Keiler ist der Eingang zu einer Höhle, dort sind noch meine Vorräte für einige Tage, wie auch mein Bogen. Vielleicht brauchen wir beides noch...Und Danke, dass ihr mich hier nicht einfach liegen lasst." spricht er den Ork an. Dieser erhebt sich langsam und geht in Richtung Höhle. Als er den Eingang betritt, sieht er den feingearbeiteten Bogen und die Ausrüstung. Wie er den Bogen anhebt streifen seine geschundenen Handflächen über die gesamte Länge des glatten Holzes. Mit den Augen saugt Gragosh jedes noch so kleine Detail daran auf und findet offensichtlich Gefallen an der Waffe. Der Ork besinnt sich auf sein eigentliches Vorhaben, nimmt die Ausrüstung unter den Arm und geht nach draussen*


"Were müzz`n loz, haben än weit`n Weg"

*Gragosh legt die Ausrüstung zu Füßen von Rowan und zurrt sie mit einigen Wurzeln fest. Den Bogen hält der Ork sorgsam wie einen Welpen in den Händen und legt Ihn sanft und vorsichtig an die Seite von Rowan. Wider erwarten zieht ein leichter Wind auf, der den Weg aus dem Norden fand. Gragosh nimmt seinen Filzmantel ab und deckt damit stumm und wortlos den Verletzten ab. Als der kalte Wind den nahezu nackten barfüßigen Orc ereilt, bildet sich auf seinem Rücken grobe Gänsehaut. Mit einem großen und starken Ruck stemmt Gragosh die Trage etwa im 30 Grad-Winkel nach oben und legt sich die beiden Stämme auf die Schulter. Humpelnd zieht er zielstrebig die Trage mit dem Verletzten Stück für Stück durch die gangbare Waldtrasse. Der letzte Blick des Orks gilt seinem angespitzten Stab den er zurücklassen wird. Mit entschlossenen Blick beginnt die Reise gen Südosten.....*



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Donnerstag, 16. Mai 2013, 10:28

*Der alte Orc kämpft sich Meter für Meter mit dem Verletzten durch den Wald. Seine Schultern weisen schon mehrere Druck und Kratzspuren auf die er jedoch gekonnt ignoriert. Immer weiter geht es in den Wald hinein, dunkler werdend die Atmosphäre darin. Mit zunehmenden Tagesverlauf wird es kühler und beschwerlicher. Gragosh bekommt die Worte mit, die Rowan Ihm von hinten zuwirft.... "Sagt.."Gragosh", ja?.. Also Gragosh, weshalb helft ihr mir? Und ihr lebt hier wirklich ganz alleine?, Weshalb das? Ihr wisst doch hoffentlich, dass Orsinum den Status als unbedeutende Provinz verloren hat, seit euer Volk sich durch ein Abkommen mit König Emeric dem Dolchsturzbündnis angeschlossen hat? Die Zeit der Vertreibungen ist vorbei..."Der Ork überlegt ein paar Sekunden und antwortet mit ruhiger kraftloser Stimme....*

"Wezhalb ehg helfe? Gragosh kann niemand`n in diez`n Wäldern änfahg lieg`n lass`n"


*Als er den Satz gesprochen hat hält Gragosh an einem Baumstumpf und legt die Trage vorsichtig ab. Mit einem Wisch über die Stirn macht er kurz Pause und setzt sich auf das Totholz vor Ihm. Als er etwas um Luft gerungen hat fährt er mit seinen Worten fort...*


"Mein Clan sen weit weg von hia. Ehg bin vor viel`n Wintern in diese Gegend gekomm`n. War af dea Suche nahg än Erz. Dann haben were af dem Weg weit im Tal Aldmeri getroff`n. Haben unz geschlag`n un bespuckt. Gragosh war nicht allein. Hatte Clanork mit dabei gehabt. Ihn hab`n sie afgehängt am Baum. Haben Ihnen nichts getan. Als sie Gragosh hängen wollt`n habe ehg einen erschlag`n un sen in den Wald gerannt. Nun sen ehg seit vielen Wintern hia"

*Mit etwas hängendem Kopf blickt der Ork zu Boden und blickt im Anschluss wieder zu Rowan*


"Seit jehea werd`n wir gejagd und vertrieb`n. Auch von deinem Volk. In den Berg`n geben es nicht viel Nahrung. Um zu überleben müssen wir plündern, was wiederum zu Vertreibung führt. Gragosh hat vor einiga Zeit an einem Baum gelesen was der König Emeric verkündet. Er will in den Krieg ziehn gegen die anderen Völker, zusammen mit Orks. Sag mir Rowan, sen Emeric ein guter König? Warum vetraut Ihm mein Volk?"



*Der alte Krieger blickt Rowan ausgehungert an und stützt sich mit der Hand am Baumstumpf*

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Freitag, 17. Mai 2013, 10:29

*Gragosh hört Rowan geduldig über dessen Ausführungen zu und ist bemüht es mit seinen alten Erinnerungen zu verknüpfen. Mit aufrichtigem Interesse verfolgt der Ork jedes Wort über Emeric. Mit seinen Fingern versucht er die Ereignisse für sich in seinem Kopf zu sortieren. Bei dem Wort Reikmannen zieht Gragosh kurz die Brauen nach hinten, obgleich er mit diesem Wort nur spärlich etwas in Verbindung bringen kann. Zulange schon weilt er unter diesem Weltendach aus Tannen und Grün. Als Rowan im Begriff ist sich aufzurichten steht auch der Ork auf und geht ein paar Meter den Weg entlang. Diese Neuigkeiten sind Neu für Gragosh und lösen nicht unerheblich Verwirrungen in seinem Kopf aus. Dennoch ist er sehr interessiert und lauscht weiter was Rowan zu erzählen hat. Doch Rowan möchte aufbrechen und selbst den Veruch wagen ein paar Schritte zu gehen. Gragosh nickt und schultert die leere Trage. Beide gehen langsam aber beständig den Weg in Richtung Westen.*

*Der Bretone erzählt dem Ork noch mehr von den vergangenen Jahren. Stückweise berichtet er immer wieder von Belagerung, Krieg und seinem König, der jetzt König von allen ist, was Gragosh so garnicht verstehen kann. Auch die kriegerischen Auseinandersetzungen mit Ranser erregen seine Aufmerksamkeit. Rowan sprach von einem Angebot seitens Emeric an die Orks. Mit zunehmenden Interesse verfolgt Gragosh diese Worte und stellt einige kurze Fragen im Bezug auf Orsinium, die aber unreichend beantwortet blieben. Rowan ist bemüht dem Ork möglichst genau Auskunft zu geben, was aber nicht immer gelingt. Als der Krieger erfährt, dass sein Volk dem Bündnis zur Hilfe kam, verengen sich seine Augen zu ungläubigen Blicken. Aber nicht nur das, sondern auch Stolz ist zu erkennbar nach einigen Sekunden der Erzählung. In Gragosh`s Kopf kreisen nur Fragen die wirr durcheinander fliegen und Ihn innerlich aufwühlen*

"Hat Gragosh dazz richtihg verstandän? Emeric hat König Kurog än Bündnis angebot`n? Un König Kurog hat angenomm`n un dä beid`n pfleg`n Palaver miteinander?"

*Als Rowan am Baumstumpf stehen bleibt um Luft zu holen, blickt Ihn der Ork fragend und etwas verunsichert an. Als Rowan weiterspricht und von Frieden und Bündnis redet, entspannt sich der alte Schundork. Es ist Ihm jedoch anzusehn, dass er mit dem gesprochenen Wort überfordert ist. Zuviel Änderungen in den letzten langen Jahren. Fast scheint es so zu sein, als ob sich die ganze Welt gewandelt hat. Selbst die die Dunmer haben die Ketten ihrer Echsensklaven gelöst, sich mit ihnen und den Nord verbündet... genauso wie die Aldmer und Bosmer zusmmen mit den Kahjit. Dazu kommen noch die Probleme in der Kaiserstadt und der herraufziehende Krieg. Beunruhigend ist für Ihn, dass die drei Allianzen, die allesamt eine größere Streitmacht darstellen, sich wohl gegeneinander anstatt miteinander nach Cyrodil aufmachen. Schritt für Schritt gehen sie weiter der Nachmittag ist erreicht. Viel Zeit werden sie nicht mehr haben um ein Lager für die Nacht zu suchen. Als letztendlich Rowan erschöpft und schnaufend am Wegesrand halt macht und darum bittet etwas gezogen zu werden willigt Gragosh ein. Als er gebeten wird, sein verwundetes Bein Rowan zu zeigen, zögert er kurz aber setzt sich neben Ihn und streckt es dann wortlos zu Rowan. " Inzwischen sollten meine Kräfte sich etwas aufgefrischt haben."*

"Wazz für Kräfte Rowan?"



*Als der Bretone die Hände an Gragosh`s Bein legt und das flüstern beginnt, beobachtet der Ork mit grimmiger Miene das Schauspiel und starrt auf sein Bein. Voller Neugier wechselt er seinen Blick von Bein zu Lippen, von Lippen zu Bein und wird sichtlich nervös. Gragosh spürt irgendetwas wärmendes an seinem Bein, nicht bedrohlich sondern wohltuend. Als Rowan die Hände hochnimmt ist der Schmerz an sich verflogen. Nur etwas Spannung liegt noch auf der Haut. Dann jedoch springt der Ork auf und geht ein paar Schritte rückwärts....*

"Du bist ein Zauberer !?"

*Gragosh`s Blicke wandern sofort zum Bogen*


"Warum hast du änen Bogen wenn du Zauberer bist?"

*Der alte Ork steht völlig verunsichert und ratlos fünf Meter vor dem sitzenden Bretonen und blickt ungläubig auf sein Bein*

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Sonntag, 19. Mai 2013, 19:07

*Plötzlich raschelt es vor den beiden im Unterholz. Grunzend blickt Gragosh in die Richtung des Geräusches und bejaht die Frage von Rowan mit einem Nicken ob er etwas gehört habe. Der Ork zieht beide Nüstern hoch in den Wind und legt den Kopf etwas in den Nacken um besser riechen zu können. Doch der Wind steht im Rücken, so dass er die Witterung nicht richtig fassen kann. Etwas schnaufend hebt Gragosh einen handgroßen Stein vom Boden auf und hebt den Arm über den Kopf um sofort werfen zu können. Langsam und geräuschlos tastet er sich langsam und vorsichtig in die Richtung des Geräusches und verändert dabei immer wieder die Seite Weges um die Deckung der Bäume zu nutzen. Mit der Handfläche seiner Linken gibt er Rowan das Zeichen Ruhe walten zu lassen. Als er etwa 14 Schritte vom Ursprung des Geräusches entfernt ist, endeckt er einen großen Baumstamm liegend am Wegerand. Den Kiefer öffnend presst der Ork beide Zanhreihen aufeinander und lässt ein lautes Zischen von sich, um das Tier oder was auch immer sich dahinter befand aufzuscheuchen.....*

"Pzzzzzsccchhhddtt !!!"


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Montag, 20. Mai 2013, 12:13

*Als in diesem Moment ein Ruf hinter dem Baum ertönt und eine Orcin sich hälftig zeigt, wirkt Gragosh erleichtert und lässt sofort den Arm mit dem Stein in der Hand sinken. Gragosh`s Zutrauen zum eigenen Volk macht die Begegnung für Ihn nicht unangenehm, vielmehr zu einer Überraschung nicht alleine hier in den Wäldern zu sein. Mit hängenden Armen und intensiven Blicken mustert er die Orcin und deren Kleidung. Langsam wie in Zeitlupe bewegt sich Gragosh seitlich zur Orcin in Richtung Rowan und wirft auch Ihm einen Blick zu. Als der Ork wieder zu Orcin blickt schmunzelt er leicht und antwortet....*

"Ea wurde angegriff`n von änem Eber. Dea Bretone Rowan sen verletzt un Gragosh bringt ihn in dä Mar(Stadt). Wea bist du un zu welchem Clan gehörst du?"


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Dienstag, 21. Mai 2013, 09:27

*Ich bin Shyrr und ein solcher Clan existiert nicht. In dieser Geschwindigkeit seit Ihr noch sehr lange unterwegs bis zum nächsten Ort. Die Orkin gibt ein Zeichen mit Ihrer Hand und Ihr Begleiter ein weißer Wolf betritt den Weg, blickt zwischen den Fremden und der Orkin hin und her. Mit ruhigem Blick beobachtet die fremde Orkin die Reaktion der beiden *

*Gragosh bleibt ruhig und ausgeglichen als der Wolf den Weg betritt. Lediglich ein leichtes Grunzen ist zu vernehmen. Als Rowan das wilde Reden beginnt, blickt der Ork zwischen dem Wolf, der Orkin und Rowan hin und her. Mit überlegender Miene und rollenden Fingern überlegt Gragosh den nächsten Schritt seiner Aktion. Plötzlich erregt etwas anderes seine Aufmerksamkeit. Er dreht sich langsam um und geht ein paar Schritte in den Wald hinein. Dort am Boden scheinen wilde Heidelbeeren zu wachsen die im abendlichen Tau glänzen und seine volle Aufmerksamkeit haben. Gebückt und schliesslich in die Hocke gehend, macht Gragosh sich daran die Beeren zu pflücken und mit der Handfläche in seinen Mund zu schieben. Schmatzend blickt er zu den drei hinter Ihm und wendet sich wieder den Beeren zu*



*Nach ein paar Minuten kommt er zurück zum Weg. Um sein Maul herum klebt der blaurote Beerensaft im Bart, seine Finger sind ebenso eingesaut. Als er dann seine Hände mit Erde reinigt blickt er zu den Dreien...*

"Dä Sonne geht unter. Wer brauchen än Lagerplatz uur dä Nacht"

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Mittwoch, 22. Mai 2013, 08:56

*Gragosh steht nahe eines Baumes barfuß im Moos und schweigt nur. Mit seinen Blicken mustert er die beiden nacheinander und grunzt etwas. "Wenn wir dich tragen, Bretone, schaffen wir es in der Dämmerung. Ihr seht Beide aus, als hättet ihr nichts gegen eine Schüssel Eintopf einzuwenden. Dabei lässt es sich gut Geschichten erzählen."Als der Ork etwas von Nahrung hört die Shyrr anbietet, erhöht sich dessen Aufmerksamkeit zunehmend. Mit seinen Augen fixiert Gragosh den Bretonen und hört was dieser sagt. "Hrm...ich denke wir sind einverstanden. Zeigt uns wo dieser "Ort" sich befindet." Der alte Clanork hat nun eine Zustimmung von Rowan und ein Angebot von Shyrr. Mit dem Blick in den Himmel deutet sich die Dämmerung an. Das Licht des Waldes wird zunehmend schwächer, der Boden und die Bäume färben sich allmähig in ein leuchtendes Gelbgrün*


*Gragosh nickt beiden zu und bekundet somit auch seine Zustimmung. Innerlich kann der Ork seine erlebten Stunden bisher kaum verarbeiten. Mitten im Wald, ein Zauberer angefallen von einem Eber, er selbst verletzt, eine Orkin die Ihm heissen Eintopf bietet, diese elende Schinderei in die nächste Stadt und...und...und..*


*Mit langsamen Schritten läuft Gragosh an der Orkin vorbei in Richtung Rowan, der Ihn auch schon anblickt. Gragosh bückt sich und nimmt die Trage auf, auf der Rowan liegt. Mit aller Kraft zieht er die Trage in Richtung Shyrr....*

"Na dann...."

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Donnerstag, 23. Mai 2013, 09:48

*Als er auf der Höhe von Shyrr ankommt, setzt der Ork die Trage nochmals kurz ab um einen Dorn aus dem Fuß zu ziehen. Shyrr fixiert Gragosh mit dem Blick und nimmt das fordere Ende der Trage auf. Gragosh geht daraufhin an das hintere Ende um es letztlich aufzuschultern. Nun geht es los. Deutlich unbeschwerter und leichter als ohne die Orkin wird Rowan den Waldweg langgetragen. Nach etwa 200 Metern biegt Shyrr rechts in den Wald ab. Der Ork blickt nach vorne und nimmt in seinem Augenwinkel den Bogen war, der längs auf der Trage bei Rowan liegt. Mit alten Augen mustert er den Bogen während des Gehens auf schwierigem Terrain. Ein paar Bodenwurzeln und Gestrüpp später zeichnet sich in Gragosh`s Gesicht die Härte und Schindung der vorrangegangenen Stunden. Aber was wäre ein Ork, der nicht leidensfähig wäre. Mit ruhigem Atem zieht er durch bis sich vor Ihm durch die Baumwipfeln eine riesen Felswand auftürmt. Grau und steil wächst sie den Himmel entgegen. Doch plötzlich stockt es und der Ork kommt zum stehen. Als er um sich blickt, endeckt er eine kleine Feuerstelle und eine Lehmhütte die mit Brettern am Eingang verschlagen ist. Sie sind angekommen. Nun ist es auch schon etwas dunkler und wieder einmal ziehen graue Wolken am Himmel entlang. Als beide die Trage absetzen, taumelt Gragosh etwas von Erschöpfung und lässt sich einfach an der Feuerstelle fallen. Sitzend beginnt er einen Schluck zu trinken und beobachtet die Beiden ohne ein Wort von sich zu geben.....*


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Freitag, 24. Mai 2013, 10:33

*Der Ork sitzt Gedankenversunken und müde am Feuer. Das geht eine Weile lang so, bis der Schatten sich zunehmend über die Lichtung legt und die Nacht langsam die Hände nach den Dreien ausstreckt. Gragosh steht auf und holt etwas Holz, um sie anschliessend ins Feuer zu legen und es anzufachen. Als Ihm der Duft von warmen Essen in die Nüstern steigt, beginnt er etwas zu hecheln und hebt den Kopf um zu sehen ob es schon so weit ist. Knurrend meldet sich sein Magen zu Wort. Nun kommt Shyrr aus dem Verschlag und reicht Rowan und Ihm ein trockenes Stück Schinken. Wie als ob er es nicht erwarten kann, versenkt Gragosh seine Hauer in das Stück Fleisch. Kauend und schmatzend lauscht der Ork den Erzählungen von Rowan. Als die Frage kommt, ob Gragosh Ihn am nächsten Morgen hilft, nickt er zustimmend. Rowan fährt also fort mit der Geschichte und erzählt lebhaft und lebendig wie der Ork es nie von sich geben könnte das Abenteuer um den Keiler. Bei der Stelle als Gragosh den Eber halbnackt anstürmt, spuckt Gragosh ein Stück Schinken aus und muss etwas lachen. Als nun die Frage an den Ork gerichtet wird, weshalb er so einsam in den Wäldern lebt, kaut er erst herunter und antwortet...*

"Wie schon mal palavert, sen Gragosh un sen Clanork von Aldmeri aufgehalt`n word`n. Dazz war weita südlich, viel weita in Cyrodill, Meinen Begleita haben sie gehängt, Gragosh konnte einen erschlagen. Dann haben sie mich gejagd. Gragosh sen dann einfach im Wald geblieben. Dazz war vor vielen Wintern. Dä Mar sen schlecht! Dort sen viele Völker un es stinkt dort. Gragosh sen dort nicht willkommen. Schaun mer alle an wie........*verstummt*"

*Rowan tut alles daran, das Bild von Orsimern in seiner Heimat besser darzustellen und die Errungenschaft unter den Völkern der letzten Jahre hervorzuheben. Aber Gragosh beschäftigt sich weiter mit seinem Schinken. Nach einiger Zeit des Schweigens blickt der Ork den Bretonen an und Ihm purzeln einige Wörter aus dem Mund...*

"Früha Rowan, früha als ich noch jünger war zog ich weg vom Clan, um für mein Volk zu mosch`n. Gragosh hat als Krieger auch für dein Volk gekämpft. Nach den Kämpfen war es deines Gleichen die uns wieder in die Berge trieben. Dere Worte vom Zusammenhalt und Treue hat Gragosh schon einmal gehört..."



*Nach diesen Sätzen schwieg der Ork für eine halbe Stunde und stocherte nur mit einem längeren Stück Holz in den Flammen. Erst als Shyrr den Eintopf bringt, legt Gragosh den Stecken weg und nimmt die Schüssel entgegen. Mit einem "Bedankh" umfasst er mit beiden Händen die heisse Schüssel und zieht den Duft des warmen Essens in seine Nase. Er schliesst die Augen und geniesst es förmlich, etwas so schönes in den Händen zu halten. Mit einem wilden Schütten füllt der alte Krieger seinen Hals mit dem heissen Mahl. Links und rechts der Mundwinkel sammeln sich schon einige Essensreste vom übereiltem Trinken und Schlucken. Die Schüssel ist auch schon leer so legt sich der Ork zurück und lauscht der Geschichte von Shyrr. Als Gragosh die Abneigung Shyrr`s zu den Traditionen bemerkt, beisst er sich auf seine eigenen Zähne und verbirgt damit seinen Unmut über das Gehörte. Ihm wird klar, dass die Orkin sehr weit weg von seinem alten Leben ist.........*

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Samstag, 25. Mai 2013, 11:54

*Zurückgelehnt entspannt Gragosh langsam von diesem langen Tag. Mit geschlossenen Augen verfolgt er die Gespräche der beiden. Dann wieder Rowan, der völlig überzeugend und Gebetsmühlenartig den Zusammenhalt beschwört und seine Botschaften in alle Richtungen aussendet. Auch in die von Gragosh. Der Ork öffnet die Augen, schweigt und sieht den Bretonen nachdenklich an. Unaufhörlich spricht Rowan davon, dass der Krieg kommen wird und auch vor diesem Land nicht Halt machen wird. Der alte Ork versinkt in Gedanken und versucht dem gesprochenen Wort Bilder zuzuordnen. Er sieht in seinen Gedanken die Nord, die in seinen Wäldern die Grenze übertreten und plündernd durch das Land ziehen. Ebenso die Mer, sie sich eh von allen anderen Völkern als das Auserkohrende ansehen um über die Völker zu herrschen. Welch ein Platz hätte wohl sein Volk, dass ohnehin schon seit Gezeiten das verfolgteste von allen ist. Nicht noch einmal will Gragosh den Krieg erleben, den Schmerz und die innere Wut einen Getreuen zu verlieren. Doch er überlegt wie eine Alternative aussehen könnte. Er kommt für sich zu dem Schluss, dass es nur geht wenn man selbst in den Kampf eingreift. Wenn es sich bewahrheitet was Rowan erzählt, so würde König Emeric mit Unterstützung der Orks auch für seine Freiheit kämpfen. Gragosh begräbt die Gedanken, wohlwissend dass er zulange im Wald gelebt hatte und nicht mehr der Jüngste ist. Sein Leben und seine Lebensweise haben auch vom Ork seinen Tribut gefordert. Er müsste erst wieder alles lernen. Das Tragen einer Rüstung, den Umgang mit den Waffen und das Schmiedehandwerk sind zunehmend in Vergessenheit geraten. Es wird lange dauern....zulange! Seine Gedanken festigen sich wieder und Gragosh hört dem Bretonen weiter zu, der unaufhörlich von den Dreien Völkern und der Freiheit von Orsinium spricht. Gragosh kann sich sehr gut an die Zeit erinnern, als er selbst noch seinen Fuß in diese Stadt in den Bergen das letzte Mal setzte. Seine Erinnerungen reichen von Barberei in den Straßen bis Sauf und Fressgelage in den Tavernen. Ihn überkommt ein leichtes Grinsen bei dem Gedanken Fleisch, Bier und Brot mit seinen Kampfbrüdern am Feuer sitzend zu verzehren. Nicht zu vegessen der Blick für Reisende, die das erste Mal einen Blick auf die nebelumwogende thronende Festungstadt in den Bergen werfen...*



*Gragosh erinnert sich auch an seinen alten Schmiedevater, der Ihn stets geschlagen hatte wenn er etwas verschmiedet hatte. Doch mit den Jahren wurde er besser und besser. Schmerz so weiss Gragosh, war Ihm schon sein Kindheit ein guter Lehrmeister. Jetzt scheint es so, dass auch dieses Bündnis von dem Rowan ständig redet diese Kunst zu schätzen weiss. Ein Bündnis, dass auf orkische Schmiede wert legt regt einigen Stolz in seinem Gemüt. Plötzlich redet der Bretone von Jehenna oder Jehanna eine Stadt die etwa 2 Tagesreisen im Nordwesten liegt. Es scheint als ob Rowan dahin will. Doch dann drängt sich eine Frage in Gragosh`s Kopf. Dieser Bretone hat gekonnt nicht auf die Frage des Orks vor ein, zwei Tagen geantwortet. Hatte Gragosh nicht danach gefragt, was ein Bretone hier im Gebirgswald wo weit weg von jeder Ortschaft macht? Gragosh richtet sich auf und blickt zu Rowan. Doch Rowan ist noch mit seinen Ausfürhungen beschäfttigt. Als ein Ast durch magische Kraft in Rowans Hand fliegt, reisst Gragosh kurz und entsetzt das Maul auf und fletscht seine Hauer. Wie besessen von einer Kraft kratzt der Bretone eine Triskele in den Boden und erklärt das Königswappen von König Emeric. Gragosh wird klar, dass es sogar schon ein Wappen für die drei Völker gibt, die sich nach Rowans Worten sogar gegenseitig schützen und verschmelzen. Dem Ork wird das zuviel und so richtig kann er es auch nicht glauben was er da hört. Es ist so anders als dass, was er noch in Erinnerung hatte. Er konzentriert sich kurz und blickt Rowan direkt an.....*

"Sag Rowan, du hazt dem alten Gragosh noch nicht gesagt wazz du so fern von deinem Volk hia in dä Wälder machst. Wie än Wilderer siehst du mer nub auz ?"

*Gragosh zeigt auf den Bogen und blickt dann zu Shyrr und wieder zu Rowan. Doch schnell wird Gragosh wieder abgelenkt, als Ihm die Orkin die Schüssel wegnimmt, um sich selbst etwas einzufüllen. Mit alten Blicken beobachtet Gragosh die Orkin dabei. Als sie nun anbietet Rowan nach Jehenna zu begleiten grunzt er kurz auf. Ihm wäre lieb wenn er wieder sein Leben leben könnte, dass er noch vor ein paar Tagen hatte. Aber er kann Shyrr nicht mit diesem Zauberer alleine lassen. Ausserdem lauern Diebe am Wegesrand und er fühlt, dass er zu Ende bringen musste was er angefangen hat. Der Ork entschliesst sich die Zwei zu begleiten. Als Shyrr dem alten Ork zwei zusammengerollte Pelze an die Hand gibt und mit Ihrem Wolf in den Wald geht, blickt Gragosh noch einmal zu Rowan der recht friedlich auf Ihn wirkt. Mit beiden Händen legt sich Gragosh den zusammengerollten Pelz unter den Nacken, streckt die Beine von sich und versucht zu schlafen...*

"Rowan....nimm dä Hütte, Gragosh bleib`n hia drauss`n am Feua"

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Sonntag, 26. Mai 2013, 11:43

*Gragosh ist bemüht die Antwort auf die Frage noch aufzunehmen. Rowan ist sichtlich angespannt und erzählt von seinen Gründen die Wälder zu betreten. Er hätte Informationen in Jehanna gekauft über einen Kult des Malacath den es geben sollte. Doch die Bewohner der Ortschaft wussten nur spärlich darüber Bescheid. Sie verwiesen den Bretonen in die Wälder, indem seit Jahren ein orkischer Einsiedler leben sollte. So zog er los und versuchte sein Glück, ohne zu wissen was Ihn dort erwartet. Dem alten Ork wird bewusst, dass es das Schicksal sein musste, die beiden oder auch die drei in den Wäldern zur selben Zeit am selben Ort zusammenzuführen. Rowan spricht vom "Reich des Vergessens" und ein Buch über den "Kodex des Malacath" dass es hier irgendwo geben sollte. Doch als Rowan von einem regelrechten Kult spricht, runzelt Gragosh die Stirn und blickt nach unten. In des alten Orks Kopf arbeiten die Gedankenströme und formen sich langsam aber beständig zu Worte....*

"Ganz früher als die Zeiten noch nicht greifbar waren un dä Elf`n herrschten, gab es alte altmerische Ahnengeista die man Trinimacs nannte. Einer dea letzt`n Trinimacs war Malauch, ein Kriegsfürst der zusammen mit den Menschen in den Kampf zog, um die abtrünnigen der Veoth aufzuhalten. Dabei wurde ea von änem anderen Geist gefress`s dea nahg Legenden Boethia hiess. Ea wurde besudelt un korrumpiert, wurde als Malacath neu geboren. Laut dea Legende verwandelten sihg sen Anhänger in dazz wazz iha Menschen heute Orks nennt. Den Geschicht`n zufolgä kämpfte ea seitdem für die Verstoßenen un Verachteten, um Ihnen änen Platz in dea Welt zu geb`n....



Rowan wazz du den Kodex nennst, sen für unz än ungeschriebenes Gesetz. Es sen wenige Dinge die unz glauben lassen. Aber dä wichtigsten von allen sen "Tradition" un "die alten Wege dea Ahnen". Auhg wie were mit anderen umgehn, sen in den Traditionen die dihg eigentlich nichts angehn geregelt. Dazu gehören Dinge wie "Stiehl nicht, töte nicht, greife niemanden grundlos an". Dinge wie Gold und Silber sen uur Orks nicht wichtig. Wenn du än Vergehen übst an deinen Brüdern ora Clanvertrauten kannst du es nua mit Blut wieda ghud mach`n. Dazz sen die alten Wege. Gragosh denkt aba auhg, dazz dea Blutzoll als solches nub imma anzuwenden sen. Streitihgkeit`n werden dort geregelt wo sie entstehn: Zwisch`n zwei Orks! Gragosh steht zum alten Weg mit neuen Wert`n die in diese Zeit pass`n. Nicht das Aufgeb`n von Traditionen, aber dazz Einfüg`n in dazz was Iha Gesellschafft un Kultur nennt. Ein Ork Rowan kämpft uur dazz wazz Ihm wihghtihg sen. Auch bis in den Tod! Entschlossenheit un Kampfkraft hat bisher unserem Volk dazz Überleb`n gesichert un wird es weiterhin tun. Wildheit un Stammestreue Rowan sen viel stärka als diplomatisches Palaver"

*Der Ork dreht sich rum und schläft ein....*

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Dienstag, 28. Mai 2013, 16:02

*Als Shyrr am Morgen von der Quelle zurückkommt schläft noch alles, zumindest sieht es danach aus. Der Wolf der Orkin ist etwas ungestümer und prescht zur Feuerstelle. Doch als er merkt, nicht alleine zu sein stoppt er. Hierbei wird Gragosch geweckt und öffnet langsam beide Augen. In diesem Moment regt sich auch schon Rowan in der Hütte und tritt nach aussen. Mit müder Stimme und ruhiger Gelassenheit macht er alle auf die Situation seines Beines aufmerksam und bittet darum zeitnah aufzubrechen. Der alte Ork streckt sich und reckt seine Glieder von sich, sodass langsam Leben und Wärme darin entstehen. Mit etwas Mühe stützt sich Gragosh in Sitzlage und blickt sich um.....*



"Du hast Recht, were sollten aufbrech`n. Wenn were zügihg vorwärts kommen, sollten were schon am nächsten Tag Jehenna erreich`n"

*Gragosh steht auf und wirft einen Blick in Richtung der Trage. Dann geht er etwa 100 Meter den Trampelpfad hinab und uriniert auf den Waldboden. Mit den beiden blanken Füßen darin langsam aber stetig tretend, beginnt er einen Singsang anzustimmen und wiederholt das Ganze nocheinmal. Wie er damit fertig ist, geht er langsam und strebsam in Richtung der beiden anderen und grunzt leise*

"Gragosh ist bereit"

*Mit alten Augen blickt er Shyrr und Rowan an....*

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