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41

Mittwoch, 8. Mai 2013, 15:49

Das gleiche trifft vielleicht auch auf den Hochelf zu, von dem man weiß, dass er (aus menschlicher Sicht) hochnäsig und arrogant ist. Einen solchen Charakter hochelfengetreu zu spielen, birgt aber nun die Gefahr, andere Spieler (egal, welches Volk sie spielen, sie sind in Wahrheit ja alle Menschen) mit arrogantem, hochnäsigem Herrschaftsgetue eines Hochelfen anzuwidern, sodass man keine oder weniger Spielpartner findet (Hochelfen: derzeit zwei).

Somit ist ein großer Nachteil der Elfenvölker, dass eine Übertragung von eigenen Emotionen auf solche Vertreter eben per definitionem eigentlich nicht funktionieren dürfte, de facto aber ständig geschieht. Man kann sich als Mensch eben nicht in einen Elfen hineinversetzen und dessen Gefühle empfinden, weil man selbst nur dazu fäig ist, menschliche Gefühle zu empfinden (wie z.B. Abneigung gegen Hochnäsigkeit).

Einem Bosmer völlig fremdartgie Emotionen zuzugestehen, sollte aber in einem RP notwendig und richtig sein, so schwierig das auch sein mag - auch wenn es vielleicht nicht der (von Menschen verfassten) Lore zu 100 Prozent entspricht.

Das ist ja jetzt nur eine These, aber ich will ja auch die Diskussion am Leben halten.

Liebe Unia,

ein ähnliches Problem, habe ich kürzlich bereits an anderer Stelle schon versucht zu erklären.

Es ist wahr, dass viele im RP die Brücke nicht schlagen können, zwischen den (lore)typischen Eigenschaften einer Rasse und ihren eigenen Werten und Moralvorstellungen, was oft dazu führt, dass es zu ungewollten Spannungen kommt zwischen ihnen und denjenigen, die diese Brücke sehr wohl schlagen können.
Schlimm finde ich dabei nur, wenn man dann davon ausgeht, das jemand der die negativen Merkmale spielt, auch in wirklichkiet so sei. Denn genau hier ist der springende Punkt: das Wort heißt "spielen" und nicht "sein".

Arroganz und Hochnäsigkeit sind in Elder Scrolls spezifische Eigenschaften der Elfenvölker, insbesondere stark ausgeprägt bei den Dunmer, was aber nicht bedeutet, dass diese Eigenarten nicht auch ein Nord oder Bretone besitzen kann. Von daher kann auch ein Mensch sich gut in solche Wesenszüge hineinversetzen. Ich gehe aber davon aus, dass Du sagen wolltest, jemnad der im wahren Leben nicht als solches gelten möchte, wird sich schwer tun, diese Eigenschaften im Spiel umzusetzen. Gerade RP-Anfänger haben diese Schwierigkeiten. Häufig sagten sie mir, sie würden befürchten, alle denken sie seien dann im RL auch so, wie im Spielen. Eine Folge ist dann der Umkehrschluss, weil ich Gutes in den Charakter projiziere, ist mein Gegnüber nämlich ein schlechter Mensch, da er einen Bösewicht spielt.

Man kann auch negative Eigenschaften durchaus glaubwürdig spielen ohne diese selber zu besitzen.
Oder ist Anthony Hopkins in seinem wahren Leben auch das, was er als Hannibal Lektor in "das Schweigen der Lämmer" überzeugend verkörpert (gespielt) hat? Mit sicherheit nicht.

RP ist für mich die Kunst, das darzustellen, was ich im wirklichen Leben eben nicht bin. Außerdem töte ich ja im PvP meine Feinde, gehört für mich zu meinem RP mit dazu, obwohl ich im RL Pazifistin bin. Sagen mir Attribute einer Rasse grundsätzlich nicht zu, und ich diese aus moralischen Bedenken nicht spielen könnte, lass ich die Finger von einer solchen Rasse und suche mir eine geeignetere.

Mit guten RPlern im Umfeld wirst Du keine Probleme haben, wenn du auch Hochnäsigkeit oder andere unschöne Charakterzüge ab und an spielst, im Gegnteil, sie fühlen sich sogar dadurch herausgefordert und Dein Charakter wirkt glaubwürdiger.

Und das so viele eher Nord spielen, liegt wohl eher am Spiel Skyrim, das die meisten als das Beste aus der Reihe betrachten. Es ist noch lange hin bis ESO, Bosmer und Altmer werden da sicherlich auch Zuwachs bekommen. ;)

Liebe Grüße
Daranave

Angier

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42

Mittwoch, 8. Mai 2013, 15:57

Naja, da sich TES doch aber so lobt und so sehr gelobt wird für seine ausgefuchste und breite Lore, sollte es doch möglich sein, einen Charakter auch vor Spielstart schon so zu konzipieren, dass er anschließend zum Spiel passt.
Wie ich dir an anderer Stelle bereits schrieb: Die Lore ist keine "Theorie von allem". Sie ist eine zweckmässig gebundene Faktensammlung bestimmter Themenbereiche, die in den Spielen behandelt werden.
Zitat Spielinhalt ist nicht gleich Lore. Nur, weil etwas im Spiel auf eine bestimmte Art dargestellt wird, gilt das nicht automatisch auch für die Lore!
Das ist soweit zwar korrekt um zu erklären, dass Spielmechanik und Lore nicht synonym sind, dennoch gilt zu beachten, dass beide sich gegenseitig in diesem Franchise massiv beeinflussen, da sie für die Titel parallel entstehen. Ausnahmen stellen da eigentlich nur die Arbeiten der Community rund um MK und Co dar.
Auch ESO wird eine eigene Faktensammlung rund um die für das Spiel relevanten Hintergünde als Teil der Lore eigens etablieren.

Zitat

Ich kann mir schon und selbstverständlich vorstellen, dass man (vermutlich vor allem, was den zeitlichen Rahmen des Spiels anbetrifft) den Charakter anpassen können muss (der Bosmer z.B. in der 2. Ära entspricht vielleicht ja doch nicht haargenau dem der 1., 3. oder 4. Ära). Aber im großen und ganzen ist Nirn ja scheinbar recht veränderungsresistent, sodass man einen Bosmer schon planen, im RP spielen und "begreifen" kann - und ihn im Spiel dann auch wiedererkennt.
Das ist so absolut korrekt. Dennoch solltest du beachten, dass die Hinweise hier allesamt darauf hinsteuern dir aufzuzeigen, dass du mit dem Konzept deiner Bosmer mehr als hart am Rande dessen vorbeischrappst, was als "Special Snowflake" einen absolut gewollt wirkenden Exoten bezeichnet, der einfach um der auffälligen Andersartigkeit wegen in der Form existiert. Das gilt als schlechter Stil.
Wenn ich mir unser Lexikon hier ansehe und nachschaue, wie da so die Verteilung der Charaktere über die Völker ist, stelle ich aber fest, dass außer Unia keine weitere Bosmer vertreten ist, wohingegen (Stand 7.5., 13:00 Uhr) mit fünfzehn Nord und neun Bretonen die menschlichen Rassen am stärksten vertreten sind. Dies mag einerseits damit zu tun haben, dass der jeweilige Spieler sich als Mensch eben mit einem Menschen am besten identifizieren kann, andererseits aber vielleicht auch daran, dass (um beim Beispiel zu bleiben) über Bosmer in der Lore noch vergleichsweise wenig bekannt ist und sich vieles im Rahmen von Vermutungen und vor allem Vorurteilen abspielt. Über Menschen hingegen weiß man Bescheid, weil man ja auch selbst einer ist.
Die Volksverteilung greift zunächst die Popularität der verschiedenen TES-Titel auf (Nord, Bretonen (als Kaiserlichenersatz) und Dunmer), in zweiter Instanz dann erst Interesse und in Dritter ser Wunsch nach Exotik.
Einem Bosmer hier im RP die Chance zu geben, sich zu entfalten, ist unter diesen Voraussetzungen natürlich auch schwieriger, und vielleicht schrecken Spieler deshalb auch davor zurück, einen Bosmer zu spielen, weil sie nicht gezwungen werden wollen, einen Charakter zu spielen, der mit ihrem anfänglichen Konzept nichts mehr zu tun hat, nur weil Vermutungen, Ahnungen und Vorurteile, die man in der Lore findet, etwas anderes aussagen.
Verwechsle diese doch sehr gemütliche Charakteraufstellung nicht mit der Flut an Konzepten, die zweifelsfrei zu Release entstehen wird. Deine persönliche Abneigung gegenüber Stereotypen zeigt aber vor allem auf, dass dir der Umstand nicht bewusst ist, dass im Rollenspiel - im Gegensatz zum Roman - nicht die Geschichte eines Charakters ihn besonders und herausragend machen, sondern seine (potentiellen) Handlungen im Zusammenspiel mit anderen. Ein allzu exotischer Hintergrund ist ein Indiz für ein Geltungsbedürfnis im RP, das viele der "alten Hasen" hier eher negativ konnotieren und daher lieber zu simpleren Hintergründen greifen, die sich dann organisch im Rollenspiel entwickeln sollsn.
Das gleiche trifft vielleicht auch auf den Hochelf zu, von dem man weiß, dass er (aus menschlicher Sicht) hochnäsig und arrogant ist. Einen solchen Charakter hochelfengetreu zu spielen, birgt aber nun die Gefahr, andere Spieler (egal, welches Volk sie spielen, sie sind in Wahrheit ja alle Menschen) mit arrogantem, hochnäsigem Herrschaftsgetue eines Hochelfen anzuwidern, sodass man keine oder weniger Spielpartner findet (Hochelfen: derzeit zwei).
Es ist die Herausforderung an gutem Rollenspiel, selbst unsympathische Konzepte unterhaltsam darzustellen. Spass an der Abscheu!
Somit ist ein großer Nachteil der Elfenvölker, dass eine Übertragung von eigenen Emotionen auf solche Vertreter eben per definitionem eigentlich nicht funktionieren dürfte, de facto aber ständig geschieht. Man kann sich als Mensch eben nicht in einen Elfen hineinversetzen und dessen Gefühle empfinden, weil man selbst nur dazu fäig ist, menschliche Gefühle zu empfinden (wie z.B. Abneigung gegen Hochnäsigkeit).

Das ist leider Unsinn. In der gesamten Lore finden wir keinen Hinweise darauf, dass die Psyche der merischen Völker nicht in menschlichen Begrifflichkeiten zu definieren ist. Auch finden wir - abseits von kulturel bedingten Eigenheiten - wenig distinktiv Elfisches, was wir als "exklusiv eigenen" Charakterzug herausstellen können. Religion und Kultur sind die Faktoren, die neben Politik und Lebenserwartung die Völker trennen. Einzig die Argonier sind aufgrund ihrer Herkunft potentielle Vertreter einer anderen Persönlichkeitsstruktur, wir haben jedoch abseits des Einflusses der Hist auch dort kaum Beweise. Selbst die scheinbar skurril verschobene Psyche der Khajiit lässt sich eher auf kulturelle Eigenheiten zurückführen - die Diskussion darüber dauert an.

Da bist du also eher auf dem Holzweg (bosmer pun intended!).
Einem Bosmer völlig fremdartgie Emotionen zuzugestehen, sollte aber in einem RP notwendig und richtig sein, so schwierig das auch sein mag - auch wenn es vielleicht nicht der (von Menschen verfassten) Lore zu 100 Prozent entspricht.

Warum? Abseits von kulturell bedingter Rezeption haben wir keinen Hinweis darauf, dass das Spektrum der Persönlichkeitsstrukturen bei Mer inhärent abweichend von dem ist, was wir an menschlichen Strukturen kennen. Der Verstand der Elfen funktioniert nicht anders als der von Menschen - okay, von Menschen mit dreistelliger Lebenserwartung, aber eben da ist der Zugang zu eventuell abweichenden Denkweisen gegeben.
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

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Donnerstag, 9. Mai 2013, 14:38

Vielen Dank, Angier.

Dass ich bei der Anlage meines Charakters "Fehler" gemacht habe, habe ich nun ehrlich verstanden. Und ich arbeite daran.

Dass du es allerdings als "Unsinn" bezeichnest, dass es keine Untschiede zwischen den merischen und den menschlichen Völkern außer den aufgezählten marginalen gibt, kann ich nicht nachvollziehen. Dann wenn du als Argument für deine Annahme anfügst, dass es "keine Beweise" gibt, versuchst du eine Beweisführung ohne Beweis - das ist ebenso haltlos.

Meine These kann also bestenfalls als "unbewiesen" oder "nicht konsensfähig" eingestuft werden, keinesfalls aber als "Unsinn".

Ein Mensch, der 300 Jahre alt würde (denn deiner Argumentation folgend sind Mer nichts psychologsich anderes als länger lebende Menschen), hätte in seinem Leben gewiss andere Dinge im Kopf, als in der ersten Hälfte seines Lebens für seine Fortpflanzung zu sorgen und im zweiten dann über seinen Tod nachzudenken. 300 Jahre Lebenserwartung "entschleunigt" das Leben und das Denken - für meine Begriffe MUSS das zu einem anderen Denken, zu anderen Empfindungen führen. Okay, dafür gibt es in TES "keine Hinweise", entwicklungspsychologisch ist es aber nicht haltbar, dass Mer und Mensch sich in der Gefühlswelt so sehr ähneln sollen.

Genau in diese Richtung aber ging ja meine These: Das Hineinversetzen in Mer hört bei Augenscheinlichkeiten auf, geht aber nicht in die Tiefe (und ist scheinbar auch nicht erwünscht und gewollt), weil es eben (für die allermeisten) unmöglich ist, sich eine völlig andere Welt vorzustellen geschweige sie denn auch mal auf spieluntypische Fragen hin zu untersuchen.

Beispiele:

- Der Mensch lebt sagen wir 100 Jahre (ums einfach zu machen). Er ist nach 20 Jahren erwachsen, lernt 10 Jahre Beruf und übt diesen 40 Jahre aus. Der Elf wird 300 Jahre, ist mit 20 Jahren erwachsen, lernt 10 Jahre seinen Beruf und übt diesen 240 Jahre aus. Wer wird wohl besser sein?

- Ein menschlicher König kommt an die Macht und will sein Territorium vergößern. Er führt Krieg, aber seine Nachfolger halten das Reich nicht zusammen. Nach 100 Jahren ist der alte Zustand wiederhergestellt (vgl. König Harald - aufgerundete Zahlen). Was macht der Elf? Er denkt: Mit doch egal. Lass die Menschen mal Krieg führen, in 100 Jahren bin ich immer noch Schmied/Schneider/Jäger, aber viel besser geworden.

Das, was wir an der Oberfläche als herablassende Haltung der Mer gegenüber den Menschen erkennen können, hat also seinen Ursprung u.a. in der längeren Lebenserwartung. Diese kann auch von den Göttern gewollt, aufgestempelt oder sonstwas sein: das spielt keine Rolle. Ein Elf, der 300 Jahre im Wald zurückgezogen lebt und von der Menschenwelt nichts mitbekommt, MUSS völlig anders denken und fühlen wie ein Mensch.

Gruß
Willow
Charakter
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Andralina Direnni
Alinor, Sommersend
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Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
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44

Donnerstag, 9. Mai 2013, 16:30

Zitat

- Der Mensch lebt sagen wir 100 Jahre (ums einfach zu machen). Er ist
nach 20 Jahren erwachsen, lernt 10 Jahre Beruf und übt diesen 40 Jahre
aus. Der Elf wird 300 Jahre, ist mit 20 Jahren erwachsen, lernt 10 Jahre
seinen Beruf und übt diesen 240 Jahre aus. Wer wird wohl besser sein?
Aber doch nicht in einer mittelalterlichen Welt! Menschen fangen an zu arbeiten, sobald sie dazu fähig sind. Da hilft der Achtjährige bei der Kartoffelernte und dem Kühemelken genauso mit wie der Achzigjährige, und zwar solange bis die Arbeit getan ist.

Und ich kenne Leute, die sind nach fünf Jahren in ihrem Job besserals andere nach vierzig Jahren. Es variiert je nach Begeisterung, Offenheit, Talent etc.




Aber ja, dass die Langlebigkeit und die daraus resultierende größere Erfahrung zu der wahrgenommen Arroganz (Jede "Ich bin besser als du."-Aussage würde wohl als Arroganz aufgefasst werden, egal wie begründet) führt, dass ist klar. Inwiefern diese Arroganz gefühlt wird kommt ganz auf die Feinfühligkeit des Elfen und den Stolz des Menschen an.

"Mehr als Talent, mehr als Energie oder Konzentration oder Hingabe oder irgendetwas anderes, zählt Freundlichkeit und je mehr wir Freundlichkeit und Fröhlichkeit - die in etwa der liebenswerte Onkel der Freundlichkeit ist - begegnen, desto besser ist die Welt. Und all die großen Worte; Tugend, Gerechtigkeit, Wahrheit verblassen neben der Größe der Freundlichkeit."
- Stephen Fry

Rowan

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45

Donnerstag, 9. Mai 2013, 17:19

Liebe Willow,

Ich würde dir da ebenfalls zustimmen, dass sich die Gedankenwelt anderer Rassen, nicht nur der Mer, klar von denen der Menschenrassen unterscheidet. Aus verschiedenen Gründen, sowohl die von dir genannten, wie auch die von Angier genannten Faktoren sind -meiner Meinung nach- beeinflussend.
Wo ich dir jedoch ganz klar widersprechen muss ist, dass es nicht gewünscht sein soll sich in solche Gedankenwelten einzuversetzen. Im Gegenteil! Gerade eine andere Denkweisen und Verhalten ist ja der Reiz an einer anderen Rasse. Deine Statistik ob der unterschliedlichen Anzahl an gewählten Völkern hier im Forum ist überhaupt nicht aussage kräftig. Wäre es so, dann müsste das ja auch bei anderen MMO's spürbar sein, was überhaupt nicht der Fall ist.
Ich muss auch dabei widersprechen, dass es schwieriger sein soll sich in eine Bosmer, Dunmer oder Argonier zu versetzen. Jedes Individuum unterscheidet sich grundsätzlich von einem anderen und es ist genauso schwierig sich in die Gedankenwelt eines neuen Chars hineinzuversetzen. Man stellt sich im RP ja nicht selbst dar! Es ist sogar wichtig, sich grundsätzlich nicht mit seinem eigenen Char zu sehr zu indentifizieren, da man Rollenspiel und OOC von einander trennen muss. Wenn dich jemand im RP beleidigt, ist das keine Beleidigung an dich als Person, sondern an deinen Char und der Grund dafür mag die Eigenheiten des anderen Chars sein, die wiederum nicht dem Wesen des Spielers dahinter wiederspiegelt.

Lg

Angier

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46

Donnerstag, 9. Mai 2013, 17:29

Ich wage zu behaupten, dass die Langlebigkeit KEIN Indiz für einen Unterschied zwischen menschlicher und merischer Psyche ist. Dadurch, dass Mer wie Menschen sich in ungefähr gleichen Zeiträumen zu Adulten entwickeln, also der Zeitabschnitt in der sich das gros der Psyche konstruiert ungefähr gleich ist, können wir davon ausgehen, das es eher an äusseren Einflüssen liegen muss, wenn wir Trends in der Psyche jeweils entdecken. Trends wie Arroganz oder Xenophobie, die von der umgebenden Kultur "anerzogen" werden, sich also bei entsprechenden, äusseren Einflüssen sich entweder nicht ausprägen oder sogar zurückbilden. Wir haben Beispiele von Mer, die unter anderen Völkern aufwuchsen und deren Stereotypen mehr entsprechen, als ihrem eigenen Volk.
Natürlich beeinflusst die Langlebigkeit an sich dann die Herangehensweise an bestimmte Thematiken, dies ist jedoch ein Charakterzug, der sich erst sehr spät ausprägt und für den Vergleich mit kurzlebigeren Völkern nur bedingt anbietet, da diese wiederrum dafür Herangehensweisem aufzeigen, die für ein langlebiges Wesen unerwartet zu nennen wäre.

Desweiteren wage ich zu behaupten, dass es mehr Beweise dafür gibt, dass Individuen mit verlängerten Lebensspannen (auf welche Weise auch immer) unter den gleichen Umständen auch stets sehr ähnliche Charakterzüge ausprägen. Was klar gegen eine inhärent unterschiedliche Psyche spräche. Der Psijic, der bretonische Hochmagier und der Thalmor ähneln sich dann doch überraschend in ihrer Perspektive, während ihre Motivation dann kulturell oder individuell zu nennen ist und kein Indiz für merische Andersartigkeit ist.

Halten wir also fest: Weder sind Mer Elben, noch sind sie in ihrer Psyche fremdartig in einem Maße, dass man sie aus menschlicher Perspektive nicht begreifen könnte. TES hat diesbezüglich andere Völker, die das Xeno-Stereotyp erfüllen (Daedra, Drachen, Hist...).
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Donnerstag, 9. Mai 2013, 19:22

Ich wollte es eigentlich nicht in diesen Thread packen, aber wenn wir eben doch schon mal hier dabei sind ...

Ich gehe jetzt mal so weit und wage zu behaupten: nicht die Rasse ist das größte Problem am Charakter Willow/Unia Herbstweide.
Meine Nackenhaare würden sich ebenso empfindsam aufstellen, wenn eine Nordfrau oder eine Bretonin oder eine Hochelfe oder eine Argonierin von ihrem eigenen Vater versklavt, mehrfach oder eigentlich eher regelmäßig vergewaltigt, dazu noch wie ein Maulesel an andere Nord vermietet wird und irgendwann die Stärke besitzt, sich eigenhändig aus dieser Situation zu befreien um dann dem nächstbesten Kerl (!) vor/in/um einer Taverne ihre Geschichte auf die Nase zu drücken: "Ich bin eine ehemalige Sklavin, mir erging es fürchterlich, aber jetzt hätte ich gern ein Bettchen und einen Kuchen und erzähle dabei ein lustiges Gedicht".

So. Das ist jetzt absichtlich überspitzt dargestellt, macht aber deswegen umso mehr deutlich, was ich eigentlich meine.
Das hier ist ein Rollenspiel. Ein Rollenspiel bedeutet nicht: der, der seinem Charakter das meiste antut, gewinnt.
Ich spreche nicht dagegen, das man die Geschichte seines Charakter so gestalten kann wie man möchte oder ihm so viele schreckliche Sachen anhängen kann wie man lustig ist, mir geht es vor allem um die daraus resultierende Darstellung und die Glaubwürdigkeit.
Willow ist - und an dieser Stelle will ich zugeben, das ich das Tavernenrollenspiel komplett, die anderen Sachen nur zum Teil gelesen habe - absolut nicht glaubwürdig in meinen Augen. Würde sie einem meiner Charaktere begegnen und ihnen diese Geschichte auftischen, direkt nach dem ersten "Hallo", dann würde die eine nur müde lächeln und die andere dringend empfehlen, den übermäßigen Skooma-Gebrauch sein zu lassen. Das ist nicht böse gemeint, wirklich, nur ehrlich.
Ferner geht es mir auch nicht darum, Tamriel in ein rosarotes Zuckerwattenland zu verwandeln, in dem sich alle lieb haben müssen und in dem es keine bösen Menschen gibt, die wirklich schlimme Dinge tun - wirklich nicht! Auch in Himmelsrand gibt es sicher gestörte Charaktere, grausame Menschen und schlimme Schicksale - nehmen wir doch als Beispiel einfach mal "Sapphire" aus Rifton. Immer schlecht gelaunt, immer pöbelt sie irgendwo herum und eigentlich kann sie niemanden so recht leiden. Irgendwann, als ich mit meinem Char Oberhaupt der Diebesgilde war, ergab sich die Gesprächsoption: "Warum bist du eigentlich immer so schlecht gelaunt?", und daraufhin erzählte sie mir erst ihre Geschichte. Nämlich, dass sie als junges Mädchen in furchtbarer Armut auf einem Hof gelebt und gearbeitet hat, bis dieser von Banditen überfallen wurde und die Banditen sie als Trophäe verschleppt und 14 Tage vergewaltigt, "rumgereicht" haben. Sie habe sich dann ihr Vertrauen erarbeitet und sie bei der Gelegenheit getötet, um zu fliehen. Das lässt sich sicherlich auf die Geschichte von Willow übertragen, zumindest halbwegs, aber Sapphire rennt nicht durch Rifton und erzählt jedem, der ihr über den Weg läuft, was ihr furchtbares geschehen ist. Stattdessen erzählt sie zwar widerwillig ihre Geschichte, gibt aber ihren richtigen Namen trotzdem nicht Preis. Sapphire glaube ich ihre schreckliche Vergangenheit. Willow nicht.
Hier kommt dann vielleicht auch der Aspekt mit der Rasse "Bosmer" dazu: Sie sind humorvoll, witzig, neugierig und geschickt, sagen wohl alle Quellen relativ einheitlich. Aber, und da muss ich Angier uneingeschränkt zustimmen was die Psyche von Mer und Menschen angeht, doch nicht wenn sie durch ein solches Martyrium gegangen sind? Oder zumindest, nicht nur? Da muss doch weit mehr kommen, ein gewisses Misstrauen, vielleicht ein Unwohlsein bei gewissen Berührungen, ein Ausweichen von sexuellen Reizen, irgendwas, was einem Charakter mehr Tiefe verleiht und diese wirklich heftige Charakterhintergrundgeschichte auch irgendwo rechtfertigt.

Zitat

Nun ja, er hatte ihre Mutter aus Cyrodiil hierher entführt, sie
versklavt, ihr ein Kind (oder vielleicht mehrere) in den Leib gepflanzt,
erst sie getötet, dann sich an Willow vergangen, dann Willow an andere
Sklavenbesitzer vermietet, sie seinen Söhnen zur Entjungferung
überlassen... Dennoch: Sie war das letzte, was von ihm übrig war.
Wenn irgendeinem Menschen oder irgendeinem Mer oder sonst irgendeinem Geschöpf mit einer halbwegs normalen Gefühlswelt so etwas erleben muss, dann braucht man eine sehr gute Erklärung, warum besagtes Geschöpft vollkommen vertrauensselig und unvoreingenommen auf andere zugeht, in eine Taverne stürmt, dramatisch zu Boden fällt anstatt sich vor Angst erstmal mehrere Tage in den Wäldern zu verstecken um dann vorsichtig erste Gehversuche Richtung Zivilisation zu machen. Wer sagt ihr denn, das nicht irgendein Nord das gleiche nochmal mit ihr macht, oder sie gleich zurück zum Vater schleppt, schon gar sie eine Walfelfe und damit ein Exot in Himmelsrand ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: du machst dir die Darstellung meiner Meinung nach zu einfach. Weniger ist manchmal mehr, und ich finde es schon schlimm genug a) vom eigenen Vater missbraucht zu werden b) oder als Sklavin gehalten zu werden oder c) als Sklavin gehalten zu werden und an andere Männer vermietet zu werden oder d) zu wissen, das der eigene Vater die eigene Mutter versklavt und zu Tode gefoltert hat als das ich alle Punkte auch noch miteinander kombinieren müsste um so eigentlich das ultimative, seelische Wrack zu entwerfen, das eigentlich gar keines ist - offenbar.

Alle meine Punkte sind nicht bösartig gemeint und vielleicht bin ich auch die einzige, die da etwas empfindlich ist, dann kann es dir so oder so egal sein. ^^

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48

Freitag, 10. Mai 2013, 00:37

Naja, danke erstmal für deine ehrliche Rückmeldung.

Dass diese jetzt - viel zu spät - kommt, ist bedauerlich. Ich habe von Anfang an JEDEM, dem ich hier begegnet bin, mitgeteilt, dass dies mein erster Versuch ist. Ich habe so sehr viel Energie in diesen Charakter gesteckt, dass das auch jeder hier mitbekommen haben müsste. Die vier "Danke", die du für deinen Artikel bekommen (bisher) hast, zeugen ja davon, dass viele genauso denken, wie du. Mir gesagt hat das aber zu Beginn niemand. Und so hat sich das dann halt entwickelt.

Ja, es kann sein, dass ich da übertrieben herangegangen bin und ein (aus eurer Sicht) unglaubwürdiger Charakter herausgekommen ist, ich muss jedoch auch feststellen, dass in diesem Forum zwar sehr gern kritisiert wird, eine konstruktive Kritik aber nicht oder fast nicht erfolgt. Mir jetzt den Charakter kaputt zu machen, indem man mal eben aus dem Handgelenk so einen Artikel um die Ohren haut, zeugt mindestens mal von genauso schlechtem Stil. Ich muss mich also mal enrsthaft fragen, ob die RPler hier überhaupt ein Interesse daran haben, dass jemend dazustößt.

Dass ich dafür kein "Danke" erwarten kann, ist mir klar. Da ich hier also mit anderen Worten ziemlich allein gelassen werde, wird das wohl dazu führen, dass Willow auf Nimmerwiedersehen verschwinden wird, wenn das so weitergeht.

Danke für die wertvolle Erfahrung in diesem RP-Forum. Da hab ich doch echt was gelernt.

Willow
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Kazé (10.05.2013)

Rowan

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49

Freitag, 10. Mai 2013, 02:12

Liebe Willow,

Niemand möchte dich von hier vergraulen oder dass du oder dein Char auf nimmerwiedersehen verschwindet. Die Kritik ist auch keineswegs da um deinen Charakter zu zerstören. Im Gegenteil. Die Leute hier versuchen dich auf einige Dinge aufmerksam zu machen mit denen sie selbst bereits Erfahrung gemacht haben und dir den Schups in die richtige Richtung geben. Das was du als "fehlende konstruktive Kritik" bezeichnet ist eigentlich was anderes. Denn unter Rplern ist es eigentlich nicht so, dass man sich in das Charakterkonzept eines anderen einmischt und der Person sagt wie man "richtig-rpt". Da es zum "richtigen" Rp X verschiedene Meinungen gibt und alle auf ihre gewisse Weise berechtigt sind.
Ich habe selbst bisher nur diesen Thread von dir beobachtet(die Charaktergeschichte von UNia also nicht vorher gelesen) und habe Caelrya's Beitrag "bedankt", weil ich ihr in vielen Punkten zustimme. Es geht nicht darum deinen Char zu zerstören. Sonst würden die Leute einfach sagen "es ist scheisse" oder noch schlimmer "mit dir spiele ich nicht". Letzere Haltung ist übrigens sehr verbreitet. Mit offenbar nicht überzeugenden Konzepten spielen viele Rpler von vorne hin nicht, da sie nicht die Nerven dazu haben, resp. schon zu viele schlechte Erfahrungen gemacht haben damit. Wenn Caelrya übrigens sagt, dass sie findet, dass die Reaktionen deines Chars für sie zuwenig konsequent im Bezug auf die Charaktergeschichte sind, dann ist das sehr konstruktiv.
Niemand möchte sich in die Art und Weise einmischen wie du Unia spielen möchtest. Es ist nur so, dass du dir ein sehr schwieriges Konzept ausgedacht hast, welches du auspielen möchtest. Du hast das Thema des "Hineinversetzens" selbst thematisiert. Je weiter entfernt ein Charkonzept von dem ist was der Spieler dahinter kennt, desto anspruchsvoller ist es ein solches Konzept auch gerecht auszuspielen. Unia's Geschichte macht sie zu einem spannenden, aber auch sehr schwierigen Charakter und die Kritik, so wie ich sie gelesen habe, richtet sich v.a. daran, dass du Mühe damit hast im RP das wiederzugeben. Das ist im Grund auch sehr verständlich. Du bist noch völlig neu im MMO-Rp, möchtest am liebsten dich gleich reinstürzen, mit Leuten sprechen und Abenteuer erleben (zumindest meine Einschätzung). Die Frage ist nur wie das mit dem Konzept eines seelischen Wracks einhergeht. Weil, da muss ich Caelrya recht geben, etwas anderes kann eine Person, egal ob Elf, Mensch oder Ork fast nicht sein. Unia wurde alles genommen, so wie ich die Geschichte lese: Ihr Körper wurde misshandelt, was meistens zu einem gestörten Verhältnis zur eigenen und auch fremden Körperlichkeit führt, ihre Seele wurde zerstört, bei solchen GEwaltverbrechen wird der Mensch nicht nur körperlich, sondern auch psychisch gebrochen. Sie konnte sich 22 Jahre lang nicht gegen ihren Vatter oder sonst wen wehren. Ihr Selbstbewusstsein müsste im Keller sein. Männer waren ihre Gefängniswächter und ihre Folterherren. Was mag sie für ein Gefühl haben, wenn sie einen Mann sieht? Das Vertrauen, dass er sie aus Himmelsrand rausbringt? Wieviele Personen hat Unia überhaupt bisher kennengelernt? Ist sie sich gewohnt an einen Ort voller fremder hin zu gehen, oder macht ihr das nicht Angst?
Das sind so einige Fragen, die ich mir persönlich stellen würde, wenn ich ein solches Konzept ausspielen wollen würde.

Teso ist noch nicht draussen und es gibt noch viel Zeit um an einem Charakterkonzept zu basteln. Das was dir hier viele sagen wollen ist auch, dass sich ein Charakter v.a. im Spiel entwickelt und nicht schon zu Beginn von Release fixfertig dastehen muss und seine Heldentaten schon vollbracht haben muss. Dennoch ist es wichtig sich bereits einige Gedanken zu seinem Char gemacht zu haben und eine Herkunft und HIntergrundgeschichte zu haben. Es geht um einen Mittelweg.
Natürlich verstehe ich, wenn dir Unia sehr am Herzen liegt. Das tut jeder Rpler in Bezug auf seinen Char. Dennoch darf man sich nicht zu sehr damit identifizieren. Niemand greift dich hier als Person an.

So wie ich das bisher herausgelesen habe, fühlst du dich nun etwas hilflos was du mit deinem Char nun machen sollst. Immerhin hast du schon eine Beziehung zu Unia aufgebaut. Wenn ich an deiner Stelle wäre, würde ich mir nun überlegen, was du mit Unia willst. (Vorrausgesetzt du möchtest die Kritik annehmen und an ihr etwas ändern, du kannst natürlich auch sagen, dass du das nicht möchtest und so weitermachen wie gehabt, eventuell wirst du dann im Spiel erfahren, dass sich Leute an deinem Konzept stören und eventuell wirst du auch Leute finden, die kein Problem damit haben, da die Unia, die du ja ausspielt dann präsänt sein wird und die Unia aus der Geschichte, eben in der Geschichte bleibt.)

So wie ich das aus dem Forumrp rausgelesen habe, gibst du Unia zwar eine Hintergrundgeschichte, aber du -ausser, dass du sie als Rahmen für die Reise in den Valenwald nimmst- beeinflusst diese Geschichte Unia's Verhalten nur gering. Du nimmst wenig Bezug darauf, dass sie seelisch und körperlich geschändet und zerstört wurde.
Wenn ich also an deiner Stelle wäre, würde ich mich fragen: Will ich an der Hintergrundgeschichte, wie sie schon geschrieben wurde, festhalten?
Wenn du die Kritik, die hier geäussert wurden, annimmst, würde das bedeuten, dass du am Verhalten Unia's vielleicht etwas schrauben solltest und dir beim ihren Handlungen und Gedankengängen mehr überlegen solltest, was würde "ich" tun, wenn mir das passiert wäre und welche Konsequenzen hat Unia's Vergangenheit auf eben diese Situation gerade jetzt?
Das muss ja nicht heissen, dass deswegen dein bisheriges Foren-Rp gelöscht werden soll, sondern einfach, dass du dich verstärkt in die Hintergrundgeschichte und die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, versuchst einzufühlen. Jeder Rpler- auch der erfahrenste!- braucht seine Zeit um sich in seinen Char hineinzufühlen. Nimm dir diese und entwickle Unia's Verhalten anhand der Geschichte, die du für sie verfasst hast.

Eine andere Möglichkeit wäre es, dass du sagen würdest, dass du die Hintergrundgeschichte etwas abänderst, sodass Unia's Hintergrund eher ihrem Verhalten, so wie du sie im Foren-rp ausspielst entspricht. So könntest du dich auch durch die Hintergrundgeschichte nicht so in Unias Verhalten einengen, wie es durch die jetztige Ist.
Das heisst ja auch nicht, dass du alles daran ändern musst.
Du könntest z.b. dabei bleiben, dass sie eine Sklavin in Himmelsrand war (auch wenn Sklaverei verboten ist). Immerhin ist das ja was wesentliches an Unias Geschichte. Wenn ich dir einen persönlichen Rat geben dürfe, würde ich das mit den Vergewaltigungen weglassen. Das ist einer der Hauptpunkte was Unia, meiner Meinung nach, weshalb es so schwierig ist Unia auszuspielen. Ich würde behaupten, dass man viel mehr Freiheiten beim Ausspielen einer anderen Rasse als beim Ausspielen eines Vergewaltigungsopfers hat. Das Leben als "normaler" Sklave ist schon schlimm genug. Erst recht, wenn in der GEschichte Unias Vater ihre Mutter noch ermordet haben soll, was ja auch ein wichtiger Punkt für Unias Flucht ist. Sie hat ein Rache motiv dadurch schon, auch ohne Vergewaltigung. Ausserdem nimmst du ihr so den Aspekt des Sozialphobikers, welches eine sehr wahrscheinliche Konsequenz deiner bisherigen Geschichte wäre. Sie redet doch viel und gern? =)
Als kleines Zückerechen kann Unia so in naher oder ferner Rp-Zukunft auch einfacher eine Beziehung eingehen, solltest du das wollen. Stell dir nur vor wie lange sie sonst eventuell bräuchte um jemand an sich ranzulassen, immerhin hat bisher ausschliesslich schreckliche Erfahrung mit irgendwelcher Nähe von Männern gemacht.

Zumindest mal einige Anregungen.
Gute Nacht.

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Vexaris (10.05.2013)

Vexaris

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50

Freitag, 10. Mai 2013, 07:20

Mir geht es da wie Rowan. Ich lese hier eigentlich nur Diskussionsthreads, keine Hintergrundgeschichten zu Charakteren und auch kein Foren-RP. Letzteres vor allem nicht, weil ich Foren-RP irgendwie nicht mag.
Ich habe erst durch Caelrya erfahren, was du überhaupt für ein Konzept hast. Und dieses Konzept würde ich persönlich - und ich mache seit etwa 8 Jahren RP (was aber auch nicht viel bedeuten muss) - höchstens einem NPC verpassen. Ein derartiges Konzept für einen Charakter ist unglaublich schwierig, da der Charakter seelisch derart zerrüttet sein müsste, dass es extrem schwierig wird, ihn korrekt darzustellen. Bereits mit meinen Sith in SWTOR tue ich mich an manchen Ecken schwer, weil man niemals vergessen darf, dass sie durch eine der Sith-Akademien gelaufen sind und immer gewusst haben, dass sie nur überleben, wenn sie alle anderen in ihrer Akolythengruppe umbringen und sich dadurch beweisen. Sicherlich auch kein guter Einfluss.

Um mich selbst zu zitieren:

Zitat

Auch würde ich immer empfehlen, bei einer sehr schlichten Idee anzufangen, welche nicht zu weit vom Durchschnitt der Rasse abweicht, die man im Spiel dann darstellen möchte.

Avatar made by Klott, Signatur made by Nysha
fragili quaerens illidere dentem, offendet solido. - Horaz, Satires


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Wolfen (13.05.2013)

51

Freitag, 10. Mai 2013, 10:10

Die folgenden Zitate sind nicht persönlich bezogen, sondern bitte allgemein zu verstehen für die Kritik, die ich erhalten habe:

Zitat

Die Frage ist nur wie das mit dem Konzept eines seelischen Wracks einhergeht. Weil, da muss ich Caelrya recht geben, etwas anderes kann eine Person, egal ob Elf, Mensch oder Ork fast nicht sein.

Und das muss für jeden sofort erkennbar sein? Fragen wir doch mal das nächste Burn-out-Opfer:
"Liebes Opfer, seit wann seit Ihr krank zur Arbeit gegangen?"
"Ich würde sagen seit einem Jahr."
"Hat einer Eurer Arbeitskollegen jemals gefragt, wie es Euch geht?"
"Nein, das ist ja ein Teil des Problems."
Es scheint also durchaus nicht soooo weit hergeholt, dass der liebe Mitspieler nicht hinter den Kopf gucken kann und es einige Zeit braucht, den seelischen Zustand des anderen zu erkennen. Aber gut, für Rollenspieler gilt sowas ja nicht. Für Rollenspieler gilt: "DAS Konzept ist MIR zu schwierig, über den ziehe ich mal her." Vielleicht geht dem einen oder anderen hier aber auch ab, wie Seelen funktionieren. Dann aber sollte man sich vielleicht nochmal mit echten Menschen beschäftigen, statt mit Orks, Elfen oder Argoniern.

Zitat

Wenn ich dir einen persönlichen Rat geben dürfe, würde ich das mit den Vergewaltigungen weglassen.

Blödsinn! Weibliche Sklaven werden vergewaltigt. Punkt.

Zitat

Als kleines Zückerechen kann Unia so in naher oder ferner Rp-Zukunft auch einfacher eine Beziehung eingehen, solltest du das wollen.

Genau das habe ich aus genau diesem Grund nicht vor!

Zitat

Ein derartiges Konzept für einen Charakter ist unglaublich schwierig, da der Charakter seelisch derart zerrüttet sein müsste, dass es extrem schwierig wird, ihn korrekt darzustellen.

Schwierig für wen? Für die Besserwisser?

So, und nun, da die Gemeinheiten gegenseitig ausgetauscht wurden, kommen wir zum Punkt und werden wieder sachlich: Ihr haltet das Charakterkonzept aus eurer Erfahrung als RPler für schwierig. Schön. Mir egal. Es scheint hier eine große Bedeutung zu haben, dass man einen Charakter von Beginn an versteht und er ausschließlich nachvollziehbare, "korrekte" Verhaltensweisen - gemessen am Konzept - an den Tag legt. Ich frage einfach mal zurück: Wie viele Menschen kann man im Alltag in ihren Verhalten verstehen oder sind "korrekt" - gemessen am Konzept? Um eine Person kennen zu lernen, braucht es Zeit. Diese Zeit will Unia nicht gegeben werden. Ob sie ein seelisches Wrack ist, oder nicht, wird sie Passanten genausowenig auf die Nase binden, wie es VERLANGT wird, nicht damit hausieren zu gehen, dass sie Sklavin ist. Die Logik dieser "Korrekturvorschläge" erschließt sich mir nicht, denn es gibt charaktereimmanente Möglichkeiten, alle Fragen zu lösen. Dazu muss ich nicht an den Anfangsbedingungen etwas ändern.

Unia bleibt, wie sie ist. Der Rest kann erspielt werden.

Gruß
Willow
Charakter
Aufenthaltsort
Andralina Direnni
Alinor, Sommersend
Bonnadea
Himmelswacht, Auridon
Kuna Winterstätte
Irgendwo in Steinfälle
Unia Herbstweide
verschwunden
Centurio Iulia Tarquinia
Sturmfeste, Schattenfenn
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Deshaan, Gramfeste
Yrin Kingsley
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Angier

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52

Freitag, 10. Mai 2013, 10:29

Du solltest vielleicht keine Diskussion über ein Thema beginnen, das du hernehmen möchtest um die "Rolle" deines Charakters in der Spielwelt zu ergründen, wenn du nicht bereit bist, das Feedback, welches gegeben wird auch zur Reflektion zu nutzen. Schnippische Antworten, wie du sie gerade gibst, werden dir nicht helfen, Zugang zum Thema Rollenspiel zu finden, zumal du nun schon von mehreren Stellen aus den Hinweis bekommen hast, das sich niemand erdreisten wird dir vorzugeben, wie du deinen Charakter zu spielen hast, damit er gefällt.

Wenn du aber Thesen in den Raum stellst, die dir anhand von beweisbaren Gegenthesen als zumindest eher diskutabel, wenn nicht sogar als nicht haltbar dargelegt werden um deinen Charakter zu begründen, musst du auch akzeptieren, dass der Charakter - basiert auf diesen Thesen - ebenso in seiner Ausarbeitung und verglichen mit seiner spielerischen Darstellung - als fragiles Konzept wahrgenommen wird.
Dir begegnet dabei ein häufiges Problem von Rollenspielern - die emotionale Distanz zu einer Situation zu wahren, in die du dich emotional involviert fühlst, um den Überblick zu behalten. Das ist etwas, was viele von uns nur schwer erlernt haben, was aber mit der Erfahrung kommt.

Und du wirst gerade auf ein weiteres Problem hingewiesen: Da im Rollenspiel ein gemeinschaftliches Erlebnis konstruiert wird, ist ein Charakter, dessen Vorgeschichte aktiv in die Situation einwirkt, gewissen Erwartungshaltungen ausgesetzt, die durch den Versuch entstehen, vorrausschauend zu agieren. Werden diese Erwartungshaltungen nicht erfüllt, klafft eine Diskrepanz zwischen Konzept und Handlung, die erst mal wieder konsequent geschlossen werden muss. Gegenwärtig klafft eine solche Diskrepanz in der Wahrnehmung Unias in ihrem Hintergrund und der Art, wie du sie spielst. Das entsprechend versucht wird, zu ergründen woran das liegt und deine angegebene Unerfahrenheit mit dem Rollenspiel an sich schnell als mögliche Ursache ausgemacht wird ist verständlich und Grund, wieso dir auseinander gesetzt wird, wo das Problem vermutet wird und wie diese Erwartungshaltungen derzeit aussehen. Und das auf eine recht geduldige Art und Weise, die in grösseren, "verbrannteren" Communities keineswegs gang und gebe ist, womit du meiner Ansicht nach sehr viel Glück hast, nicht einfach abgestempelt zu werden. Da ist weder Häme, noch subtile Hinterhältigkeit. Das geht auch ganz anders, glaub mal.

Du entsprichst in deinem Drang, mit Unia aus Klischees und Stereotypen auszubrechen und aufgrund deiner Art mit dem Feedback umzugehen aber gerade auch dem leidlichen Klischee des geltungsbedürftigen Drama-RP-Neulings. Das ist für viele hier eher abstossend und sicherlich nicht in deinem Sinne.

Von daher: stay open minded!

Btw: Wo hast du her, das weibliche Sklaven per sé vergewaltigt werden?
Narben-Schuppe - Gelehrter mit gespaltener Zunge

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Angier« (10. Mai 2013, 10:41)


53

Freitag, 10. Mai 2013, 10:42

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich aus dieser Situation wieder herauskommen soll.

Engagement wird nicht belohnt, sondern als Blödsinn abgetan.
Charaktertiefe wird nicht belohnt, sondern als "schwierig" abgehakt.

Da ich scheinbar nichts mehr sagen darf, ohne dass mir vorgeworfen wird, ich wäre schnippisch oder uneinsichtig, werde ich gar nix mehr sagen und mir überlegen, ob Willow in der nächsten Nacht einfach mal erfriert. Das wäre für alle hier viel einfacher.

Ziel erreicht.
Ende der Durchsage.
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Caelrya

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54

Freitag, 10. Mai 2013, 11:27

Ich werde jetzt hier nur noch kurz etwas schreiben, und zwar, dass es nicht mein Ziel war/ist, deinen Charakter kaputt zu machen und das alles, was ich gesagt habe, meine ehrliche Meinung war, die nichts mit Besserwisserei oder schlechtem Stil zu tun hat. ^^
Deine Reaktion, besonders der letzte Post, ist jetzt eher kindisch und für mich nicht ganz nachvollziehbar, schon gar hier alle mehrfach betont haben, dass niemand dir deinen Char oder die Geschichte wegnehmen kann und will. Ist das jetzt die Trotzreaktion eines Teenagers?
Du hast schon deutlich gemacht: Unia bleibt, wie sie ist, egal, was andere anraten oder reflektieren, auch wenn du ein, zwei Seiten vorher in diesem Thread noch geschrien hast: "Feedback, gerne! Wann und wo!".
Jetzt hast du mein Feedback bekommen, es war offenbar nicht das, was du hören wolltest.
Vielleicht sprichst du in Skyrim ja wirklich mal mit Sapphire - die ist auch kein seelisches Wrack, hat flotte Sprüche drauf, weiß sich ihrer Haut zu wehren und kann vielleicht als Inspiration dienen. Wenn du ohnehin nichts an einem Charakter oder einem Charkonzept ändern oder bearbeiten willst, dann erübrigt sich die Diskussion und auch sonstiges Feedback, das nicht lautet : Dein Charakter ist toll, nur weiter so!

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Vexaris (10.05.2013)

55

Freitag, 10. Mai 2013, 11:57

Ich würde an dieser Stelle gern darauf hinweisen, dass dieser Thread zur Diskussion der Bosmer gedacht war, nicht um Willows Charakter zu bearbeiten. Bitte führt das Gespräch per PN weiter, wie ursprünglich für Charakterkritiken angedacht.

Damit das keiner versehentlich übersieht, werde ich diesen Thread für den Rest des Tages erstmal schließen.

"Mehr als Talent, mehr als Energie oder Konzentration oder Hingabe oder irgendetwas anderes, zählt Freundlichkeit und je mehr wir Freundlichkeit und Fröhlichkeit - die in etwa der liebenswerte Onkel der Freundlichkeit ist - begegnen, desto besser ist die Welt. Und all die großen Worte; Tugend, Gerechtigkeit, Wahrheit verblassen neben der Größe der Freundlichkeit."
- Stephen Fry

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Bosmerland (10.05.2013)

Lenariel

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56

Dienstag, 1. April 2014, 01:01

Hallu,

ich hätte da eine Frage und weiß nicht genau, in welchen der ganzen Bosmer-Themen ich sie stellen soll. Die Zusammenfassung ist klasse, vor der Charaktererstellung wollte ich mir die gesammelten Informationen durchlesen. Bisher quält mich aber die Frage des Alters. Elfen werden bekanntlich sehr sehr sehr alt. Die klassischen Elfen sind gerade mit 50 Jahren erwachsen und mit 500 Jahren richtig alt. Gilt für die Elderscrolls-Reihe ein anderes Gesetz? Nimmt man zum Vergleich das Alter der Menschen her? Bereits las ich auch die Charakterinformationen einiger Mitglieder, um mich daran zu informieren, da ist mir ein Durchschnittsalter von etwa 25 Jahren aufgefallen, was mich etwas irritierte. Würde mich riesig über eine Antwort freuen, da ich etwas ratlos bin.

edit: Habe die Threads zu Bosmer und deren Alter durchgelsen. Jedoch irritiert mich weiterhin das extrem junge Alter der meisten Elfen, das wäre sinngemäß ein jüngeres Teenageralter?

(Ich wollte meinen Charakter bei etwa 17 Menschenjahren anlehnen)

Danke im Vorraus =)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Lenariel« (1. April 2014, 01:50)


57

Dienstag, 1. April 2014, 08:30

Also soweit ich das verstanden habe, sind Elfen zu der selben Zeit ausgewachsen wie Menschen, sie werden einfach nur älter. Ich fände es jedenfalls ein wenig eigenartig wenn eine Spezies erst einmal 50 werden müsste, um voll entwickelt zu sein, wäre jedenfalls im Hinblick auf die natürliche Effizienz irgendwie rückständig.

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Oswin

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58

Dienstag, 1. April 2014, 11:26

Aussage von Zenimax im Ask us Anything (Quelle):

Elves live two to three times as long as humans and the “beast-races” (Orcs, Khajiiti, Argonians). A 200-year-old Elf is old; a 300-year-old Elf is very, very old indeed. Anyone older than that has prolonged his or her lifespan through powerful magic.

Zu deutsch:

Elfen leben zwei bis drei mal so lange wie Menschen und Tier-Völker (Orcs, Khajiiti, Argonier). Ein 200 Jahre alter Elf ist alt. Ein 300 Jahre alter Elf ist wirklich sehr sehr alt. Jeder der älter ist verlängert sein Leben durch mächtige Magie.

Das hat aber noch nichts mit dem eigentlichen Durchschnittsalter zu tun das natürlich durch diverse Faktoren wie eine Axt im Schädel und dergleichen sehr gesenkt wird. Aber es ist zumindest das biologisch mögliche Alter.
Never half-ass two things. Whole-ass one thing.
- Ron Swanson