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Dienstag, 10. April 2018, 11:48

Die Reise der Seichtwasser-Händler

Logbuch des Küstenschleichers


Zehnter Tag im Monat Regenhand 2Ä Zeit der drei Banner

Auridon Hafen von Himmelswacht

Ich liege nun schon einige Tage in den Hafen von Himmelswacht vor Anker, die Geschäfte laufen erfreulich gut.

Die Altmer und anderen Bewohner von Himmelswacht erwiesen sich als sehr kauffreudig die letzten Tage. Leider konnte ich von den Mondzucker, den ich mir in der Schnittermarkt besorgte hatte nicht so viel verkaufen wie ich bis jetzt gehofft habe. Ich werde wohl die Preise etwas verringern müssen, er war kaum die Mühe wert, welche der ganze Papierkram und den Ärger bei den Zoll brachte.


Die anderen Waren haben sich gut verkauft, wenn auch der Wein Absatz etwas zu wünschen übrig lässt und ich von diesen gerne mehr verkauft hätte. Aber das liegt wohl eher daran, dass die Altmer viel lieber die Heimischen Weine genießen, als importierte Waren verköstigen.

Bei Nahrungsmitteln sah es da schon ganz anders aus und ich konnte fast meine Gesamte Ladung in Geld umsetzten.


Insgesamt kann ich mich nicht über den Umsatz klagen. Meine Waren habe ich aufgestockt können, folgende Sachen wurde von mir Erstanden:

1 Kiste mit 10 Flaschen Aldmer Frucht-Likör von Auridon
2 Flaschen Roter-Wein von Sommersend
3 Silberhalsketten mit einen kleinen Smaragd in einen Amulett
1 Kleine Kiste mit Pökelfleisch / Eigen Ration Wird nette Abwechslung zu den Fisch
1 kleines Fass Süßwasser /Eigen Ration
1 Fass mit Trinkwein, gestreckt mit Wasser./ Das zeug wird mir keiner in den Städten abkaufen, aber es war einfach billig, deswegen habe ich mitgenommen. Mit viel Glück kann ich es an einen Soldatenzug, Söldnertrupp oder einem andern Schiff verkaufen
Die Alte Altmer hat sich als deutlich geschickter in den diplomatischen Sachen erwiesen als ich selbst. Ich hoffe wir teilen noch länger die Gleiche Route, wäre gut der sich damit auskennt und sowas kann, würde Ärger und Zeit sparen.


Leider hat sich niemand gefunden, der bereit ist eine Waffe zu halten und uns begleiten möchte. Das ist nicht erfreulich und etwas beunruhigend, hoffentlich finden wir in den nächsten Hafen jemand.

Werde mir die letzten Tage in Himmelswacht frei nehmen, die Waren würden sich nicht mehr verkaufen und meine Warenmenge reicht nicht mehr aus, noch einmal einen Stand aufzubauen. Ein paar Tage ruhe tun sicher gut, bevor wir wieder die Segeln weiter Richtung Norden setzten.

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Adlersang (10.04.2018), Celt (10.04.2018), Narmaeril (10.04.2018), As3her (10.04.2018), Atheron (10.04.2018), Verva (10.04.2018)

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Freitag, 13. April 2018, 13:16

Tag der Abreise

Cyria blickte auf ihre wenigen Habseligkeiten die auf dem Bett vor ihr ausgebreitet lagen. Ein ledergebundenes Buch, dass ihr als Logbuch dienen sollte, Feder und Tintenfässchen, Proviant in einem Leinentuch eingewickelt, ein Wasserschlauch, eine zusammengerollte Karte Tamriels und ihr wohl wertvollster Besitz: Ein Kamm aus fein gearbeiteten altmerischen Rosenholz mit schlichter Blattwerk- und Rankenverzierung. Sie musterte das hölzerne Kleinod, welches der wohl einzige Gegenstand sein würde, der eine Brücke zu ihrem vergangenen Leben auf den Sommersend Inseln schlug. Ihre Zelte hier waren abgerissen, wie man so schön sagte. Ihr kleines Schiff lag im Hafen bereit. Beladen mit Kisten voller magischer Gegenstände und Utensilien. Und würde nicht nur ihr, sondern einer weiteren Person dienlich sein. „Ein Krämer, eine
Gauklerin und eine Kräuterkundige mit einer Vorliebe für Pelziges. Und ich.“ Cyria schnaubte. Hätte man ihr vor ein paar Jahrzehnten noch gesagt, in was für einer Gesellschaft sie sich jetzt befinden würde, sie hätte es für einen schlechten Scherz gehalten. Aber man bekam wohl nicht nur mit dem Alter mehr Falten und graue Haare, sondern auch etwas Weisheit. „Alle drei mit einem losen Mundwerk. Vielleicht geht Butlerings Art auch als charmant auf dem Festland durch.“ Sie ließ einen Gegenstand nach dem anderen in ihrem Bündel verschwinden und war mit den Gedanken bei ihren zukünftigen Reisegefährten. Sie hatte sich noch nicht entschieden ob sie lachen oder weinen sollte über so manche ihrer Aussagen. „Niemand war auf dem Mund gefallen… Aber eloquent ist etwas anderes. Solange sie auf der Überquerung der Meeresenge sich als nützlich erweisen, können sie meinetwegen so viel reden wie sie wollen.“ Die Altmer erhob sich und griff nach dem Wanderstab der am Bettpfosten lehnte. Knorrig aber handlich. Für längere Landgänge geeignet und vielleicht auch um zur Not ein paar Schienbeinstöße zu verteilen, wenn Ihr das restliche Pack auf die Nerven ging. Mit der Vorstellung der vorlauten Bande auf diesem Weg Herr zu werden, schulterte sie mit einem Lächeln auf den Lippen ihr Bündel und verließ die Taverne. Ihr Schiff wartete. Ihre Gefährten warteten. Die Reise wartete. Ihre Reise.

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Toxem (13.04.2018), Adlersang (13.04.2018), Verva (19.04.2018)

3

Freitag, 13. April 2018, 21:33

Rauch im Winde

Spoiler Spoiler



Butlering steht Barfuß am Bug seines Bootes, welches den Namen Küstenschleicher trägt, mit dem rechten Fuß auf der Kante abgestützt und darauf ruhend sein rechter angewinkelter Arm. Die salzige warme Seeluft umschmeichelt seine Wangen, sein Nacken und jedes andere Körperteil, welches die Weste und die kurze Hose unbedeckt lassen. Der Wind gleicht der sanften Berührung einer liebenden Person, die einem nach langer Abwesenheit wieder Zuhause begrüßt.

Seine Zehen umklammern mit leichter Kraft die Kante des Buges, dadurch erhofft er sich etwas mehr Halt auf dem leicht schwankendem Segelboot. Mit dem Blick gen Himmel schließt er seine Augen und nimmt einen tiefen Atemzug.
Er verweilt so einige Herzschläge mit geschlossenen Augen.
Die Lungen mit frischer Seeluft gefühlt.

Es gibt im Augenblick nur ihn, die Berührung des sanften Gegenwindes. Das Meer rauscht, während es immer wieder an die nahe Küste brandet. Er kann die entfernten leisen Klänge der ungezähmten Wildnis vernehmen, welche hinter dem Strand wartet.
Raue Oberfläche des Holzes unter seinen Füßen, welches von der See über die Zeit geprägt wurde. Das Zerren des Windes an den Segeln, ein unverfälschter Ton, welcher ihn mittlerweile bekannt und vertraut ist wie der eigene Herzschlag.

Er verweilt einige Herzschläge in dieser Ruhe…

Langsam lässt er die verbrauchte Luft aus seinen Lungen durch die Nase entweichen. Sein Blick wandert umher.
Er schweift zu dem Boot von Cyria, welches in der Nähe segelt.
Es gleitet ebenso leise wie sein eigenes durch das Wasser. Die Altmer werkelt und arbeitet gerade an dem Boot oder ihren Waren oder an sonst was herum, Butlering kann es nicht erspähen. Aber sie wusste den Kurs und er brauchte sie nicht bei ihrem Tun zu stören.

Sein Blick wandert über sein eigenes Boot, nach hinten Richtung Deck. Ihn fallen einige Planken auf, die sich oberflächlich und farblich vom Rest unterscheiden.
Es handelt sich um Reparaturen und Ausbesserungen an seinem Boot. Sowas kam mit der Zeit und war unumgänglich. Die Küstenschleicher war nichtsdestotrotz ein zuverlässiges und robustes Boot, welches auch so manchen rauen Umgang durchgestanden hatte.
Sei es von übereifrigen Hafenarbeiter gewesen oder von ihm selber. Fehler passieren eben ….

Sie hatten einen neuen zeitweiligen Begleiter in der Gruppe, ein junges Ding und ein Mensch mit dem Namen Shu.
Sein Blick wieder nach vorn gerichtet hebt er seine Linke und fährt sich mit der rauen Hand über sein Gesicht, ein leises Seufzen entrinnt seinen Lippen.
Etwas schrullig war sie, war irgendeine Art reisende Alchemistin oder Hexe.
Handelte mit Elixieren und kam aus irgendeiner Art rustikalen Dorfgemeinschaft oder dergleichen. Butlering war gespannt wie lange sie die alte Altmer und ihn begleiten würde.

Ein leichtes selbstzufriedenes und selbstgefälliges Lächeln huscht für einen Augenblick über seine Lippen.
Als auf einmal der Geruch von Rauch in seiner Nase steigt, waren sämtliche Gedanken plötzlich fort und er fokussiert.
Es ist kein starker Geruch oder penetranter, sondern nur der Hauch von Feuer.
Er stockt und spannt sich an, ihn schwant böses.
Was konnte es sein, vielleicht ein Köhler oder ein Schmied?

Sie nähern sich bald Waldheim.
Wurde die Stadt angegriffen?
Ist es dort nicht sicher, weil ein Stadtbrand ausgebrochen ist?

Was ist aber wenn jemand auf sie lauerte? Aber wer sollte auf sie Lauern? Sie waren keine lohnende Beute und hatten nichts von Wert geladen.
Nein es war kalter alter Rauch, nicht brennend und er sah nirgendwo eine Rauchsäule.

Dann kam Waldheim in Sicht.

Der Hafen ist vollkommen in Takt und weist auf den ersten Blick keine Beschädigung auf. Im Hafen liegt ein Schiff, welches unter der Flagge des Dominion segelt, vor Anker.
Auf dem Steg und in der Stadt selbst sieht man das Wuseln von Mer und Khajiit in der Uniform der Auridon Seesoldaten. Die Stadt sieht auch noch gut aus …
Bis auf ein zwei Häuser, Steinhütten der Altmer, welche wohl gebrannt hatten.

Das ist wohl dann auch der Ursprung des Rauchgeruches, damit hat diese Frage eine Antwort bekommen…

Aber was ist hier nur passiert ? ….

Ihm fällt ein junger Altmer in Rüstung ins Auge. Dieser steht auf dem Steg und winkt mit beiden weit von sich gen Himmel gestreckten Armen in ihre Richtung, dabei beschreiben seine Arme immer wieder große Bögen.
Butlering geht zum Heck, von wo aus er die Richtung des Schiffes bestimmt und nimmt Korrekturen vor, sodass er auf den Mer zusteuern würde.


Das ist wohl dann auch der Ursprung des Rauchgeruches, damit hat diese Frage eine Antwort bekommen…

Aber was ist hier nur passiert ? ….

Ihm fällt ein junger Altmer in Rüstung ins Auge. Dieser steht auf dem Steg und winkt mit beiden weit von sich gen Himmel gestreckten Armen in ihre Richtung, dabei beschreiben seine Arme immer wieder große Bögen.
Butlering geht zum Heck, von wo aus er die Richtung des Schiffes bestimmt und nimmt Korrekturen vor, sodass er auf den Mer zusteuern würde.

Es kommen nun noch ein paar Seesoldaten mehr dazu, sie haben wohl vor ihnen beim Anlegen zu helfen, er wird sich nicht widersetzen. Sowas war dumm.

Der winkende Mer ist wohl noch sehr jung. Er ist wohl ein Rekrut, der gerade erst aufgenommen wurde. Er wirkt trotz der Situation entspannt und keineswegs besorgt.
Was ist wohl hier nur passiert? ….



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Celt (14.04.2018), Verva (19.04.2018)

4

Freitag, 20. April 2018, 21:45

Reiseroute der Seichtwasser-Händler
20. Tag der Regenhand, Zeit der Drei Banner



Himmelswacht

Spoiler Spoiler


Verhandlungen mit dem Handelshaus Altanar


Abend im "Widerhaken"

Waldheim

Spoiler Spoiler


Verwundetenversorgung im Hafen

Anvil

Spoiler Spoiler


Markttag am Hafentor

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Toxem (20.04.2018), Salem (21.04.2018), Verva (23.04.2018)

5

Dienstag, 1. Mai 2018, 14:07

Logbuch der Küstenschleicher:

1 Tag der Zweiten Saat 2Ä Zeit der drei Banner.

Landgang in Anvil

Haben halt in Anvil gemacht, lange. Zwei oder drei Wochen, bin mir nicht sicher.
Es wurde Zeit, dass wir wieder gehen.

Ich bin fast all meiner Waren los geworden. Großteils des Likörs aus Himmelswacht,

einige Stoffe, die bestickten Stoffe zeigen sich als Ladenhüter, werde sie wohl irgendjemanden aus der Gruppe schenken oder es mal einen Kunden geben.
Immer noch besser als für das Zeug Zoll zu zahlen. Aber nun habe ich daraus etwas gelernt.

Von den Schmuck habe ich nur die Silberhalsketten verkauft, komische Kerl der nur Silberketten kaufen wollte,
aber nicht die Amulette.

Habe die Ketten durch Lederbänder ersetzt, liefen etwas besser und waren von größere Interessen.

Habe guten Umsatz und Gewinn gemacht.

Leider konnte ich nicht so viel Laden wie ich es normalerweise Gewohnt bin,
etwas mehr wäre mir Lieber

Geladen wurden:

-Eine Kiste roter Wein mit 10 Flaschen.

-fünf Flaschen Oliven-Öl, habe die auf ein paar andere Kisten verteilt, die nicht mehr voll waren.

-fünf Gläser mit eingelegten Oliven
-fünf Gläser mit Getrockeneten Tomaten beides pro Gals ungefähr ein Pfund und in der selben Kiste.

-zwei Säcke Tabak, fast 10 Kilogramm. Das Zeug ist günstiger als ich es erwartet hätte.

-Proviant in Form von Pöckelfleisch
-zwei Gläser mit eingelegten Obst
-Ein Fass Frisch Wasser

Unser nächster Halt wird dann wohl Abahs Landung sein, oder wie auch immer die Stadt heißt.

Es wird jedoch nur einen kurzer Halt.

Mögen uns die Winde hold sein.

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Celt (01.05.2018), Verva (02.05.2018)

6

Dienstag, 29. Mai 2018, 12:44

Logbuch der Küstenschleicher

But streckt und gähnt, reibt sich die Augen und blinzelt müde in das Lagerfeuer vor ihn.
Die Sonne ist schon lang hinter den Horizont verschwunden, neben den Feuer spenden nur noch Mond und Sterne ein fahles Licht.
Äste und Zweige im Feuer knacken leise, ihn gefällt der Strand hier recht gut.
Hohe Klippen hinter ihn und ein seichter Strand vor ihn, was das Anlegen mit den Boot angenehm gestaltet. Ein schöner Strand und Ort um Rast zu machen. Seine Hand wandert neben sich und er greift zu den kleinen in Ledergebundenen Handbuch. Der Einband ist glatt und das Buch noch größtenteils leer.
Er hatte sich es zusammen mit einer Feder und Tinte bereitgelegt, um sich heute wieder einmal einen Logbucheintrag zu widmen.
Er schlägt es auf, blättert etwas herum, bis er die letzte Seite gefunden hatte. Dann benetzt er die Federspitze mit der schwarzen Tinte und lässt sie über das das Papier kratzen, wobei die Feder etwas kraklige und unelegant geschriebene Worte im Buch hinterlässt:

„Logbuch Eintrag der Küstenschleicher
28. Tag der Zweiten Saat 2Ä Zeit der drei Banner.

Rast an der Küste der Bangkorai.

Wir sind von Schildwacht wieder aufgebrochen und machen nun ein paar Tage Rast an der Küste der Bangkorai, er liegt etwas abgeschieden und scheint ein klein wenig fern der Zivilisation. Ich persönliche finde es eine angenehme Abwechslung zu den Städten, außerdem sparen wir Gebühren für das Anlegen an den Hafen und Zölle. Es fehlt uns etwas der Luxus, aber es gibt schlimmeres.


Vor allem Shu und Vi tut nach ihren angeblich erlebten ein paar Tage der Abgeschiedenheit wohl gut.
In Schildwacht ist nichts nennenswertes passiert, abgesehen, dass wir in einen Sturm geraten sind und Shu und Vi sich wohl einen Sonnenstich oder sowas bekommen haben. Oder wurden vom Blitz getroffen oder ihnen haben ein paar junge Magier einen schlechten Scherz gespielt.
Es gibt da ein paar Möglichkeiten, was mit ihnen passiert ist. Vielleicht wurden sie von irgendetwas gestochen. Denn angeblich wurden sie in der Wüste von Deadra gejagt, welche vorher ein Fest gefeiert haben.
Sie waren so von dieser Idee besessen, dass sie anfingen in Schildwacht paranoid zu werden, waren der festen Überzeugung dass sie von Deadra und Kultisten verfolgt werden, die sie mit Illusionen täuschen wollte.
Aber warum sollten Deadra sowas machen, wenn es sie gab? Naja ich bin auch kein Deadra Experte.

Vi hat sogar einen schönen Blumenstrauß von einen ihrer Verehrer in Brandgesteckt, weil sie einen Ast für einen Finger gehalten hatte, hielt alles für einen Trick der Deadra.
Der Blumenstrauß bestehend aus Rosen, kam von einen Verehre einen jungen Adeligen, Vi hielt alles für eine Täuschung und eine Lüge, war der Meinung, es gäbe ihn nicht einmal wirklich.

Nun ja den Verehrer gab es offenbar, und anscheinend war er mehr Mann als Vi erwartet und erhofft hatte, wortwörtlich.
Sie hat erzählt dass er so fett war, dass er nicht alleine aufstehen konnte und man wohl zwei Männer gebraucht hätte, um ihn von seinen Kissen weg zu bekommen.
Ich konnte mir mein Lachen kaum verkneifen, als ich das gehört habe, ich frage mich ob sie wohl lieber Kultisten oder dergleichen vorgefunden hätte, als den fetten Kerl. Dann hätte sie wenigstens die Genugtuung des Rechthabens gehabt.

Sie ist förmlich von seinen Anwesen geflüchtet und hielt sich die restliche Zeit auf den Booten versteckt, ich habe nichts mehr von den Deadra oder sonst was bemerkt und sie wurde auch nicht mehr illusioniert.
Wovor sie wohl mehr Angst hatte, den Kultisten oder ihren Liebhaber?
Ich sollte sie das mal fragen.
Ansonsten war der Aufenthalt dort ruhig und auch der Umsatz hätte besser sein können. Geladen habe ich:

Drei Flaschen Dattel-Schnaps
Proviant
Ein Kilo Pfeffer

Ich habe nicht wirklich viel mitgenommen. Meine Einnahmen liesen zu wünschen übrig, ich habe mich noch nicht getraut nachzurechnen. Mein Gefühl sagt mir aber, dass das die Gewinnspanne ganz klein ist oder gar etwas ins Negative geht und ich mehr Geld verloren habe, als gewonnen. Aber sowas passiert.

Wir sind dann weiter gesegelt, der Wind wahr rau aber das ist nichts ungewöhnliches.

Seit gestern legen wir hier an diesen Strand, es ist ruhig und keiner hat uns bis jetzt gestört, habe ein paar Fischer gesehen, aber selbst die haben sich nicht an uns gestört oder wir an ihnen.

Werde wohl dann morgen nach Immerfort aufbrechen und meine Vorräte aufstocken, vielleicht erfahre ich etwas über irgendetwas lohnende weiter im Inlandes, wenn ich schon hier in der Gegend bin kann ich auch Waren kaufen oder zumindest versuchen sie zu verkaufen.
Wäre schön wenn ich etwaige Verlust aus Schildwacht hier ausgleichen könnte und mit etwas Gewinn nach Wegesruh aufbrechen kann.

Ich bin sehr gespannt wie es in Wegesruh wird, es soll eine recht große Stadt sein, ich hoffe ich kann viele Waren umsetzen und einiges an Gewinn machen. Wäre schade wenn ich diese Chance nicht nutze.

Nun ich bin gespannt was Wegesruh für uns alle bringt!