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Dolchsturz-Bündnis Haus der Wissenschaft

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Celebringil

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Gilde: Haus der Wissenschaft

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Sonntag, 14. Oktober 2018, 12:00

Haus der Wissenschaft









Das Haus der Wissenschaft ist sowohl Treffpunkt für alle wissenschaftlich Interessierten, als auch ein Projekt mit dem Ziel, einer breiteren Öffentlichkeit den Zugang zu Wissenschaft und Forschung zu erleichtern, den Dialog zwischen Gelehrten und Bürgern anzuregen, und aufstrebende Forscher in ihrer Arbeit zu unterstützen. Gegründet von Madame Barneau zu Beginn des Jahres 585, befindet sich das Haus im Gauthier-Anwesen, einem Herrenhaus im nordöstlichen Stadtteil von Wegesruh. Das Haus der Wissenschaft steht seit seiner Gründung unter der Leitung des Forschungsreisenden Namir al-Rashid.







An den Anschlagsbrettern von Wegesruh finden sich regelmäßig Aushänge zu Veranstaltungen und Neuigkeiten rund um das Haus der Wissenschaft. Bei Fragen oder Anliegen können sich Interessierte per Brief an Namir al-Rashid wenden, einen Eintrag im Gästebuch hinterlassen, oder aber spontan im Gauthier-Anwesen vorbeischauen.







Madame Barneau - Die bretonische Kunsthändlerin und Eigentümerin des Gauthier-Anwesens fördert mit finanziellen Mitteln das Haus der Wissenschaft sowie diverse Forschungsprojekte. Für gewöhnlich mischt sich Madame Barneau kaum bis gar nicht in die täglichen Angelegenheiten des Hauses ein und agiert allenfalls aus dem Hintergrund. Die Bretonin gilt als äußerst verschwiegen und zurückhaltend, über ihr Privatleben ist so gut wie nichts bekannt.

Namir al-Rashid - Der Rothwardone wurde vom Gelehrten Victor Guérin zum Schreiber ausgebildet und nahm mehrmals an Expeditionen in der Alik´r teil, um Dwemer-Ruinen zu erkunden. Neben dem Schwerpunkt Forschungsreisen und einem besonderen Interesse für Dwemer ist Namir al-Rashid als Amateurforscher im Bereich Alchemie und Verzaubern tätig. Zudem arbeitet er immer wieder zusammen mit anderen Forschern und Häusern an verschiedenen wissenschaftlichen Projekten.

Sevan Dral - Dunmerischer Schreiber und Kammerdiener von Namir al-Rashid. Als Bibliothekar im Haus der Wissenschaft tätig, sorgt Sevan Dral für ein gut sortiertes Archiv und kümmert sich um die persönlichen Belange seines Herrn. Der Dunmer gilt als etwas mürrisch und beklagt sich gerne über die Unordnung, die Namir al-Rashid in der hauseigenen Bibliothek angeblich regelmäßig hinterlässt.







Im Jahre 531 der Zweiten Ära kaufte der wohlhabende Kaufmann Monsieur Jean Gauthier in Wegesruh für sich und seine Familie ein Grundstück und gab den Auftrag für den Bau eines zweistöckigen Hauses mit Keller. Das Haus beherbergte im oberen Geschoss die Privatgemächer der Familie, im Erdgeschoss trieb Monsieur Gauthier Handel mit edlen Spirituosen. Der großräumige Keller des Hauses diente dem Kaufmann als Lager für seine Waren.

Gut 20 Jahre später, im Jahre 552, verstarb Jean Gauthier überraschend im Alter von 61 Jahren, und das Anwesen ging an den einzigen Sohn Henry über. Der erwies sich jedoch als erfolgloser Händler und notorischer Glücksspieler. Innerhalb von 3 Jahren verspielte Henry Gauthier das gesamte Vermögen der Familie und musste schließlich hochverschuldet das Anwesen zu einem Spottpreis verkaufen.

Das "Haus Gauthier" wechselte bereits im Jahre 567 ein weiteres Mal den Besitzer und wurde von Madame Isabelle Bonnet gekauft, einer Bibliothekarin und Kartographin, die das Haus dazu nutzte, im Laufe der Jahre eine nicht-öffentliche Bibliothek aufzubauen.

Als die Bibliothekarin im Jahre 581 starb, wurde ein großer Teil ihrer Sammlung von der Magiergilde Wegesruh übernommen, während das Gauthier-Anwesen an die Stadt überging, da Madame Bonnet weder Angehörige besaß, noch einen Erben benannt hatte. Die Stadt bot das Anwesen öffentlich zum Verkauf an, doch erfolglos. Erst im Jahre 585 wurde das inzwischen völlig verwahrloste Haus nach langen Verhandlungen von der Kunsthändlerin und Mäzenin Madame Barneau übernommen. Nach einer umfassenden Restaurierung wurde das Gauthier-Anwesen am 17. Tag der Morgenröte offiziell als "Haus der Wissenschaft" eröffnet.



Der Salon des Hauses, wo Gäste empfangen werden und Gesellschaftsabende stattfinden.



Das Laboratorium hat einen Bereich für Verzauberungen und Schmuckhandwerk ...



... sowie einen Bereich für Alchemie.



Studierzimmer und hauseigene Bibliothek.



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Celebringil

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Freitag, 19. Oktober 2018, 14:31

Um die Gesundheit des rothwardonischen Forschungsreisenden schien es seit seiner Rückkehr aus Aldfelden nicht gut bestellt zu sein. Blass wirkte er, unkonzentriert und angespannt, zuletzt sogar völlig erschöpft und schreckhaft, so die übereinstimmende Meinung einiger Beobachter. Schnell war die Rede von düsteren Ereignissen nördlich von Aldfelden, die dem Forscher bei seiner Erkundung zugestossen waren, sowie vom Fund eines magischen Artefakts, welche die Kräfte des Rothwardonen bei weitem überstiegen. Es überraschte daher kaum, daß Namir al-Rashid schließlich bei einem Medicus und kurz darauf im Magierladen von Maga Olivia Bates gesehen wurde, um dort einen speziellen Beruhigungstee zu kaufen. Als die Maga wenige Tage darauf das Haus der Wissenschaft aufsuchte, um es mit einer magisch versiegelten Tasche wieder zu verlassen, wurde aus den Gerüchten Gewissheit. Namir al-Rashid hatte sich offenkundig auf eine magische Macht eingelassen, der er als einfacher Adept nicht gewachsen war.

Daß es al-Rashid inzwischen wieder besser geht, ist kaum zu übersehen. Oder besser - zu überhören. Seit einigen Tagen wird im Haus der Wissenschaft eifrig gehämmert und gesägt, und Arbeiter bringen allerlei Baumaterialien wie Holz, lange Metallrohre, Zahnräder und ähnliches Material zum Gauthier-Anwesen. Wird einer der Arbeiter darauf angesprochen, hebt er nur ratlos die Schultern und erwidert, er würde selbst nicht so recht schlau werden aus dem, was der Rothwardone da plane. Es deutet einiges darauf hin, daß ein neues Projekt in Zusammenhang mit Dwemern entsteht. Doch vorerst bleibt Neugierigen nichts übrig, als sich mit wilden Vermutungen und Spekulationen zufrieden zu geben und darauf zu hoffen, daß Namir al-Rashid doch noch verrät, woran er derzeit arbeitet.

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mysticarla (19.10.2018), Lunatis (20.10.2018)

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Mittwoch, 24. Oktober 2018, 12:08



Am Anschlagsbrett unmittelbar vor dem Gauthier-Anwesen wurde vor kurzem ein neuer Pergamentbogen angebracht:


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Anska (24.10.2018), Lunatis (01.11.2018)

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Dienstag, 30. Oktober 2018, 10:30

Am Anschlagsbrett unmittelbar vor dem Gauthier-Anwesen wurde vor kurzem ein neuer Pergamentbogen angebracht:





Anmerkung


Der Abend findet statt am Mittwoch, 7. November um 20h. Bitte beachtet, daß die Zahl der Plätze auf 12 beschränkt ist. Wer sicher gehen will, kann sich vorab anmelden und sich so einen Platz reservieren. Bitte pro Gilde/Projekt maximal 3 Personen, damit es eine möglichst gemischte Gruppe wird.

Wer Lust hat, ein Buch vorzustellen: Das Themengebiet Forschung und Wissenschaft darf ruhig sehr großzügig ausgelegt werden. Neben Magie, Alchemie, oder Geometrie kann es zum Beispiel auch ein Buch über nordische Sagen und Volkslieder von besonderer Bedeutung sein, eine Abhandlung über den Ursprung argonischer Bräuche, ein Vergleich der verschiedenen Religionen mit besonderem Schwerpunkt Gemeinsamkeiten und Unterschiede, oder auch ein Lehrbuch zum Thema altmerische Kalligraphie.

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Mittwoch, 31. Oktober 2018, 11:42

Magus Sadris Antwortschreiben ist wie üblich auf Papier verfasst, mit dem Siegel seiner Familie verschlossen und in der schwungvollen Schrift mit exzentrischen Ober- und Unterlängen geschrieben, welche der Magus für seine privaten Korrespodenzen nutzt. Das Schreiben wird von einem Lehrling der Magiergilde zum Haus der Wissenschaften gebracht und sein Inhalt lautet wie folgt:

Zitat

Sera Namir,
es freut mich zu lesen, dass die Gerüchte darüber, dass Ihr in Aldfelden von einem Werwolfpack zerfleischt wurdet, offenbar übertrieben sind und hoffe, dass Ihr auch nicht gebissen wurdet wie andere Quellen munkeln. Nehmt es mir nicht übel, aber Ihr würdet einen erbärmlichen Werwolf abgeben.

Die Einladung zu Eurem Gelehrtenabend nehme ich natürlich gerne an und werde in Begleitung von Yranil, einem Aspiranten unserer Gildenhalle erscheinen, der sich derzeit auf seine Prüfung zum Adepten vorbereitet. Da sich Yranil sehr für Botanik interessiert, bin ich mir sicher, dass er mit einem spannenden Band aus diesem Themenbereich auwarten kann. Was ich selbst vorstellen werde? Nun, wir werden sehen.

Von Yranil abgesehen, werde ich möglicherweise noch einen weiteren Gast mitbringen, der Euch vielleicht mehr interessieren dürfte als unser emsigster Aspirant. Die Kampfmagierin Yer‘asha al-Shairig ist derzeit in unserer Gildenhalle zu Gast - und wie Ihr dieser kurzen Vorstellung vielleicht schon entnehmen könnt, teilt sie sowohl Eure Herkunft wie auch die magische Begabung und eine Vorliebe für den Schwertkampf. Leider hatte ich bisher keine Gelegenheit nachzufragen, ob Maga Yer'asha auch gewillt wäre uns zu begleiten - immerhin hat sie gerade erst eine lange Reise hinter sich.


Bis zum Gesellschaftsabend wünsche ich Euch noch eine segensreiche Woche
und verbleibe hochachtungsvoll,

Hlaalu Ilaris Sadri,
Magus der Magiergilde,
Mitglied der Gilde der Schreibe
r

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Freitag, 2. November 2018, 11:50

Am Anschlagsbrett unmittelbar vor dem Gauthier-Anwesen wurde vor kurzem ein neuer Pergamentbogen angebracht:

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Jassillia (05.11.2018)

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Donnerstag, 8. November 2018, 11:46




Am 3. Gesellschaftsabend im Haus der Wissenschaft waren Mitglieder des Ordens der Gekreuzten Klingen, der Burg Dämmerwacht, und -neben einer gildenlosen Magierin- Mitglieder von den Magiergilden Himmelswacht und Dolchsturz zu Gast. Während des Abends wurden diverse Fachbücher vorgestellt, und es kam zu angeregten Diskussionen. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, daß es schon bald eine Fortsetzung geben solle, um weitere Bücher vorzustellen und die eine oder andere Diskussion fortzusetzen.


"Das Konzept mag noch in der Tradition älterer Institutionen liegen, ist aber an sich nichts neues.
Details verschieben sich natürlich je nach Geschmack des Verfassers etwas."
Marius Guerin



"Ihr habt ausgesagt, daß Euch dieses Buch vor vielen Jahren in die Hände gefallen ist.
Diese Schulen, von denen so explizit gesprochen wird ... für mich wirft es nun doch Fragen auf."
Jassillia Muraille



"Ich habe -um beim Thema Aedra und Daedra zu bleiben- einen etwas obskureren Text
mitgebracht, der nur in wenigen Bibliotheken und Arkanaen bisher eine Heimat gefunden hat
und -Sera- der ebenfalls keinen Verfasser kennt. Mysteriös also."
Ilaris Sadri




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Samstag, 17. November 2018, 14:22

Am Anschlagsbrett unmittelbar vor dem Gauthier-Anwesen wurde vor kurzem ein neuer Pergamentbogen angebracht:





Anmerkung

Der nächste Gesellschaftsabend ist eine Fortsetzung des letzten Abends und findet am Mittwoch, 21.11. um 20h statt. Da leider nicht alle Spieler vom letzten Mal teilnehmen können, sind noch Plätze frei. Wer kurzfristig dazukommen mag, kann sich gerne melden.

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Sonntag, 25. November 2018, 13:15

Auch der letzte Gesellschaftsabend verlief sehr zur Zufriedenheit des rothwardonischen Schreibers. Von nordischen Sagen und Legenden über Ayleiden bis hin zu Indriks, geheimnisvollen magischen Wesen, reichten die Themen des Abends, der in einer philosophischen Diskussion über Aedra und Daedra endete. Doch kaum war der Gesellschaftsabend vorüber, war Namir al-Rashid auch schon mit neuen Vorbereitungen beschäftigt.

Vom Hafenmeister hatte Namir erfahren, daß ein Handelsschiff aus Schildwacht nach Wegesruh unterwegs sei. An Bord 2 Gruppen von Händlern, die in der Hauptstadt des Bündnisses neue Handelsbeziehungen aufbauen wollten. Womöglich hatten die Aushänge in Schildwacht doch noch Interesse geweckt. Sollte sich tatsächlich ein Händler aus Schildwacht als neuer Lieferant finden, galt es, so rasch wie möglich einen Handelsvertrag abzuschließen, da im Orden der Gekreuzten Klingen bereits die Ankunft des Schreibers erwartet wurde.

Was als einfache Nachforschungen zu einem Kindergedicht begonnen hatte, war inzwischen zu einer gefährlichen Jagd geworden. Eine Jagd auf eine Kreatur, die den schlimmsten Alpträumen entsprungen schien. Der Schreiber hatte keinerlei Zweifel an den Fähigkeiten der Ordensmeisterin Jassillia Muraille und ihren Ordensmitgliedern. Und doch begann Namir sich immer öfter beunruhigt zu fragen: Was, wenn der Jäger zum Gejagten wurde?

Der Forscher schüttelte den Kopf, als könne er so die unangenehmen Gedanken aus seinem Kopf vertreiben, und versuchte, sich gänzlich auf die positiven Seiten seines Aufenthalts im Orden zu konzentrieren. Der Orden hatte zweifelsohne eine Bibliothek, die so manch interessante Lektüre bereithielt. Mit der Erlaubnis der Ordensmeisterin würde sich Namir einige Tage Zeit nehmen und zwischen Büchern, Schriftrollen und Folianten auf eine weitaus weniger gefährliche Jagd gehen.

Bedauerlicherweise war der Aufenthalt im Orden zeitlich begrenzt, denn zwei weitere Reisen standen an. Zum einen wollte Namir erneut Burg Dämmerwacht aufsuchen, um das Bündnis zwischen den Vampirjägern und dem Haus der Wissenschaft zu stärken. Zum anderen galt es, die Universität von Gwylim aufzusuchen, wo der Rothwardone hoffte, auf den argonischen Gelehrten Schreibt-alles-mit zu treffen und ihn für ein zukünftiges Projekt zu gewinnen.




Anmerkung

Namir ist im Dezember und Januar erst einmal auf Reisen, und das Haus der Wissenschaft legt eine kleine Pause ein. Ab Mitte Dezember hält Namir sich im Ebenherzpakt auf, falls wer im EP Lust auf Rollenspiel mit meinem Forschungsreisenden hat (zufällige oder gezielte Kontakte). Voraussichtlich im Februar gibt es dann den nächsten Gesellschaftsabend, der wieder ein Themenabend sein wird.

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Gilde: Abutemal , Moldark

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Montag, 17. Dezember 2018, 11:15

Ein Rothwardone, in einfacher, aber volkstypischer lederner Kleidung gehüllt, betritt das Gelände des Hauses der Wissenschaft und überreicht im Eingangsbereich eine Nachricht für den Hausherrn Namir al-Rashid.

Spoiler Spoiler

"Nichts hat einen Wert, wenn man nicht dafür gekämpft hat."(zitiert von Enric Milnes aus ´Die Alik´r - Zweite Ära´)

"Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut." (Blaise Pascal, 1623 - 1662)

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Celebringil (17.12.2018)

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Freitag, 21. Dezember 2018, 12:23

Wer glaubte, eine Winterpause im Haus der Wissenschaft bedeute Ruhe und innere Einkehr, der sah sich dieser Tage gründlich getäuscht. Fast schien es gar, als setze Monsieur al-Rashid alles daran, das Forscherhaus zum Ende des Jahres noch einmal gehörig ins Gespräch zu bringen. An Gerüchten und Neuigkeiten rund um das Haus der Wissenschaft mangelte es derzeit jedenfalls nicht.

Eine Gruppe rothwardonischer Händler suchte vor wenigen Tagen den Forscher auf, um einen Handel für Waren aus der Alik´r abzuschließen, vornehmlich Speisen und Getränke, aber auch rothwardonische Lederwaren und Waffen. So zumindest die offizielle Version. Doch kaum hatten die Händler das Gauthier-Anwesen verlassen, sprach es sich in Wegesruh auch schon wie ein Lauffeuer herum: Von einem "gewöhnlichen" Handel konnte kaum die Rede sein. Es begann schon damit, daß sich die Verhandlungen überraschend lang hinzogen und es angeblich noch kleinere Nachverhandlungen geben solle. Das alles nur für ein paar Kisten Lebensmittel?

Rasch war in Wegesruh von einem neuen Bündnis die Rede, einem Bündnis zwischen dem Haus der Wissenschaft und Abutemal, einem einflussreichen Clan aus der Alik´r. Rashid bin Temal al Alik´r, der Anführer des Clans, war den Worten einiger rothwardonischer Seeleute nach ein äußerst geschickter, aber auch gerissener Mann, der stets einen entscheidenden Vorteil für sich herauszuholen wusste. Manch ein Bürger von Wegesruh war der Ansicht, Namir al-Rashid könne bei diesem Bündnis vom Abutemal-Clan nur übervorteilt werden.

Eine Einschätzung, die bei weitem nicht von allen geteilt wurde. Denn auch wenn sie bei den Verhandlungen nicht persönlich anwesend war, hielt sich hartnäckig das Gerücht, das Bündnis gehe insgeheim auf Anregung von Madame Barneau zurück. War das Bündnis ein erster Hinweis darauf, daß das Haus der Wissenschaft in der Alik´r einen neuen Forschungsschwerpunkt plante und erfahrene Leute brauchte, die sich in der Alik´r auskannten und zugleich vertrauenswürdig waren? Verfolgte Madame Barneau womöglich ihre ganz eigenen, geheimen Ziele? Oder war am Ende alles doch nur ein gewöhnliches Bündnis zwischen zwei Handelspartnern? An die letzte Möglichkeit wollte kaum jemand so recht glauben.

Auch in einem anderen Zusammenhang tauchte der Name Madame Barneau auf. Schon seit einiger Zeit gab es ungewöhnlich regen Briefkontakt zwischen Namir al-Rashid und dem Orden der Gekreuzten Klingen. Es hieß zunächst, der rothwardonische Schreiber wolle besonders gute Beziehungen zu den Gekreuzten Klingen aufbauen, um so womöglich Zugang zur Bibliothek des Ordens zu erhalten. Leichtgläubige Narren mochten sich mit dieser Erklärung zufrieden geben. Doch warum dann in letzter Zeit die intensiven Nachforschungen im Auftrag des Ordens, die al-Rashid in den Bibliotheken der Magiergilde Wegesruh und Dolchsturz betrieb? Wer den Forscher darauf ansprach, erhielt nur ausweichende Antworten und gemurmelte Entschuldigungen. Höchst ungewöhnlich für jemanden, der sonst nur zu bereitwillig über seine Forschunsgarbeiten sprach. Und warum zeigte sich al-Rashid zutiefst beunruhigt über den Tod eines rothwardonischen Händlers? Noch dazu, wo dieser Yuusuf ein zwielichtiger Halunke sein sollte, mit dem kein ehrbarer Mensch oder Mer bereitwillig Handel getrieben hätte.

Madame Barneau schien offensichtlich mehr zu wissen, denn in der Magiergilde hieß es hinter vorgehaltener Hand, die Bretonin habe seit geraumer Zeit ein besonders wachsames Auge auf ihren Schützling. Und immer wieder wurde in diesem Zusammenhang der Orden der Gekreuzten Klingen erwähnt. Doch wie sehr neugierige Beobachter auch nachforschten, sowohl der Orden als auch das Haus der Wissenschaft setzten bisher alles daran, ihr gemeinsames Geheimnis besonders sorgsam zu wahren. Was keineswegs die Gemüter beruhigt hätte oder die Gerüchteküche verstummen ließ. Ganz im Gegenteil ...

Doch nicht nur neue Bündnisse und düstere Geheimnisse waren im Zusammenhang mit dem Haus der Wissenschaft Gesprächsthema. Namir al-Rashid hatte zuletzt einmal mehr die Krieger und Kriegerinnen der Burg Dämmerwacht aufgesucht. Offiziell ging es darum, die Beziehungen zu Dämmerwacht zu stärken und sich Ratschläge rund um die Bekämpfung von Werwölfen zu suchen. Wohl als Vorbereitung für eine weitere Expedition nach Aldfelden und die umliegenden Sümpfe.

Sehr zur Überraschung mancher Beobachter ging es jedoch auch um Verstärkung für das Forscher-Haus. Der Bibliothekar Ghin Korcisis, welcher lange Zeit treu seinen Dienst in der Burg Dämmerwacht versehen hatte, schien einen Wechsel zum Haus der Wissenschaft in Betracht zu ziehen. Ein Wechsel, der Namir al-Rashid nur gelegen sein konnte. Auch wenn bisher nichts genaueres bekannt wurde, so gab es doch Hinweise, daß der bosmerische Bibliothekar auch weiterhin Kontakt zur Burg Dämmerwacht halten wolle und das gute Verhältnis zwischen dem Haus der Wissenschaft und den Jägern der Dämmerwacht durch den Wechsel nicht getrübt werden würde.

Ruhig ging es derzeit im Gauthier-Anwesen trotz der Winterpause wahrlich nicht zu ...

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Freitag, 18. Januar 2019, 13:35

Daß Namir al-Rashid seit geraumer Zeit Nachforschungen für den Orden der Gekreuzten Klingen anstellte und dabei großen Wert darauf legte, nichts von seiner Arbeit preis zu geben, hatte schon seit längerem für Spekulationen und allerlei Gerüchte gesorgt. Die Ereignisse und Nachrichten der letzten Tage sorgten nun für noch mehr Unruhe unter den Bürgern von Wegesruh.

Es begann mit einem Gerücht, das einschlug wie ein Katapultgeschoss, und das zunächst keiner so recht glauben wollte. Ordensmeisterin Jassillia Muraille vom Orden der Gekreuzten Klingen war angeblich des Mordes an einem wehrlosen Bürger in Aldfelden beschuldigt worden. Noch gab es keine offizielle Anklage, doch zumindest eine Vorladung, in der die Ordensmeisterin sich zu der ungeheuerlichen Anschuldigung äußern sollte.

Letzten Sundas dann gab es einen Vorfall, der zunächst so rein gar nichts mit den Geschehnissen zu tun haben schien. Nahe des Marktplatzes von Wegesruh scheute ein an einen Wagen angespanntes Pferd und raste wie von Sinnen durch die Strassen, wobei es fast einen Rothwardonen überrannt hatte. Der Rothwardone war niemand anderes als der Schreiber des Hauses der Wissenschaft. Ein Unfall mit glücklichem Ausgang ... oder? Manch einer, der das Geschehen unmittelbar erlebt hatte, war von Anfang an skeptisch.

Einen Tag darauf wurde Madame Barneau in der Magiergilde Wegesruh gesehen, wo sie hinter verschlossenen Türen ein langes Gespräch mit Magister Benry Claverie führte. Was immer die beiden besprochen hatten, der Magister wirkte danach äußerst besorgt. Doch Geheimnisse bleiben nur selten lange geheim, und so sprach sich rasch herum, daß aufgrund der Nachforschungen für den Orden eine Verschwörung gegen das Haus der Wissenschaft im Gange sei und versucht werden könne, das Forscherhaus durch falsche Anschuldigungen schließen zu lassen. Der rothwardonische Schreiber musste Ordensmeisterin Muraille Informationen gegeben haben, die für bestimmte einflussreiche Personen höchst gefährlich werden konnten. Sogar von Verrat in den eigenen Reihen war die Rede, von einem ranghohen Soldaten, der sich einer Gruppe Kultisten verschrieben hatte.

Einige Beobachter spekulierten, die Mäzenin von al-Rashid höchstselbst habe dafür gesorgt, daß sich das Gerücht verbreitete. Manch ein Wegesruher war durchaus ein wenig stolz auf "seine" wissenschaftlichen Einrichtungen wie die Magiergilde, den Magierladen, oder eben das Haus der Wissenschaft. Wer immer in der nächsten Zeit versuchen würde, dem Forscherhaus durch üble Nachrede Schaden zuzufügen, hätte es nun ungleich schwerer, war die Absicht dahinter doch bereits entlarvt.

Als Seeleute berichteten, der Orden sei mit einer Gruppe von Kriegern in Aldfelden eingetroffen, während eine Gruppe Soldaten von Süden auf Aldfelden zumarschiere, befürchteten die Bürger in Wegesruh das Schlimmste. Spätestens, als dann auch noch ein Kampfmagier namens Aventus Tienni damit beauftragt wurde, für Namir al-Rashid und den Bibliothekar Ghin Korcisis als Leibwache zu dienen, wurde selbst den letzten Zweiflern deutlich, daß all die Gerüchte um eine angebliche Bedrohung mehr als nur bloßes Geschwätz waren. Es zeichnete sich immer mehr ab: der Orden der Gekreuzten Klingen musste sich einen mächtigen Feind geschaffen haben, dem er nicht gewachsen war, und drohte, das Haus der Wissenschaft mit in den Abgrund zu reissen.

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