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Viola Valerius

ESO-Rollenspiel Journalistin

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Mittwoch, 6. Oktober 2021, 18:39

Wir stellen vor: Schwester Celdina


Die Herkunft von Schwester Celdina, Hohepriesterin des Ordens der Erwachenden Flamme, ist rätselhaft und zwielichtig wie diese Dagonistenanführerin selbst. Erfahrt in unserer neuesten Charaktervorstellung mehr über eine von Dagons erbittertsten sterblichen Gefolgsleuten!



Gouverneurin Keshu,

ich bedauere, Euch darüber in Kenntnis setzen zu müssen, dass wir, trotz der großen Anstrengungen der Elfenbeinbrigade, die Hohepriesterin dieses neuen Kultes um Mehrunes Dagon, des Ordens der Erwachenden Flamme, noch nicht ausfindig machen konnten. Die wenigen Kultisten, die wir befragen konnten, waren neue Rekruten mit geringem Verständnis für die eigentlichen Mechanismen der Organisation. Ich hörte Gerüchte über Individuen mit unheilvollen Titeln wie Verwüster, Disastrix oder Unheilsbringer, doch ich erfuhr nur sehr wenige Namen, denen ich wirklich nachgehen konnte. Schließlich stieß ich auf einen Namen, der nähere Untersuchung forderte: eine Frau namens Schwester Celdina.

Soweit ich das sagen kann, befindet sich Schwester Celdina aktuell nicht in Dunkelforst. Ein anderer Dagonist ist für unsere momentanen Schwierigkeiten verantwortlich. Doch sie scheint verschiedene Bekenntnisse verfasst zu haben, die viele Rekruten der Erwachenden Flamme gelesen haben, und einige besagen, sie beaufsichtige die Ausbildung ausgewählter Novizen in einer geheimen Zitadelle „irgendwo weit weg“. Was noch interessanter ist: Ich fand Hinweise darauf, dass Schwester Celdina vor zwanzig oder fünfundzwanzig Jahren Verbindungen zum Hof der Langhauskaiser unterhielt.

Da dies etwas vor meiner Zeit liegt, fragte ich Ratsherr Lovidicus, ob er sich an jemanden mit diesem Namen in Cyrodiil erinnert. Seine Antwort:

„Schwester Celdina? Ich erinnere mich an diese Frau. Irgendwann während der Herrschaft Kaiser Moricars, um 2Ä 556 oder 557 herum, kam sie zum Weißgoldturm und blieb dann drei, vier Jahre in Cyrodiil. Sie war eine bretonische Priesterin, hochgewachsen, mit durchdringenden, dunklen Augen und einem eher kühlen Auftreten. Ich würde sie als stark und statuesk beschreiben, mit einer Präsenz und Haltung, die Aufmerksamkeit verlangt. Nie werde ich vergessen, wie unheimlich mich Celdina anstarrte, bis ich mich fast genötigt sah, den Blick abzuwenden.

Mir war nie so ganz klar, was für eine Priesterin sie genau war, oder welche Funktion sie am Hof ausfüllte. In dieser Zeit unterhielt Kaiser Moricar eine wahre Sammlung an undurchsichtigen Figuren unter seinen Beratern – Hexen aus dem Reik, Mystiker, Scharlatane, jene, die sich etwas von ihrer Nähe zum Herrscher erhofften, und mehr. Bisweilen schien Schwester Celdina ihm nicht von der Seite zu weichen, doch nur selten beriet sie ihn in Anwesenheit des Rests des Hofes. Zeitweilig verschwand sie hingegen auch monatelang, die Götter wissen wohin.

Einmal heuerte ich Ermittler an, um herauszubekommen, was es bezüglich Schwester Celdina zu erfahren gibt und wie sie Kaiser Moricar wohl berät. Sie deckten auf, dass sie in einem Kloster in der Nähe von Sturmhafen aufwuchs, nachdem sie von Priestern des Magnus als junge Waise aufgenommen worden war. Durcorachs Reikmannenhorde plünderte das Kloster 2Ä 541 und verschleppte sie und andere in die Gefangenschaft. Als sie schließlich viele Monate nach der Zerstörung des Klosters wieder auftauchte, tat sie dies, um ihren Gelöbnissen abzuschwören und aus ihrem Orden auszutreten. Sie segelte von Dolchsturz nach Leyawiin und verschwand um 2Ä 544 von der Bildfläche. Wo Celdina das darauffolgende Jahrzehnt verbrachte, kann ich nicht sagen. Sie tauchte schlichtweg eines Tages im Weißgoldturm auf und trat vor Kaiser Moricar, der sie mit einem niederen Posten am Hof belohnte. Ein paar Jahre später verließ sie den Hof erneut, ebenso plötzlich, wie sie angekommen war. Ich habe sie nie wieder gesehen.

Angesichts dessen, was wir über die geheimen Bündnisse der Langhauskaiser und den Aufstieg des Kults der Erwachenden Flamme wissen, wäre ich wenig überrascht zu erfahren, dass Schwester Celdina als Priesterin Mehrunes Dagons an Moricars Hof tätig war. Dies wollte Moricar nicht an die große Glocke hängen – diesen Fehler überließ er seinem Sohn Leovic. Doch ich muss sagen, dass ich nie gesehen habe, dass Schwester Celdina Magnus' heiliges Symbol getragen hat, oder hörte, wie sie ein Gebet in seinem Namen sprach.“

Abgesehen von dem, woran sich Ratsherr Lovidicus erinnert, war das alles, was ich über Schwester Celdina aufdecken konnte. Ich wünschte, ich hätte bessere Nachrichten. Wo immer diese Schwester Celdina sein mag, im Augenblick ist sie außer Reichweite. Sollte sie in Leyawiin aufkreuzen, wird ihre Gefangennahme zu unserer höchsten Priorität. Bis dahin müssen wir immer noch mit einer geheimnisvollen Hohepriesterin und Sympathisanten der Erwachenden Flamme fertigwerden, die uns auf Schritt und Tritt im Blick haben.

Euer getreuer Diener

Hauptmann Rian Liore

Elfenbeinbrigade von Leyawiin



Mehr über Schwester Celdina und ihre Pläne für Tamriel erfahrt ihr im Prolog zu Deadlands, der jetzt kostenlos für alle Spieler von ESO verfügbar ist, und im kommenden DLC Deadlands. Seid ihr schon gespannt darauf, Mehrunes Dagons letztendliche Pläne für die Bevölkerung Tamriels zu enthüllen? Schwester Celdina ist zweifellos ein wichtiger Teil der Machenschaften des Fürsten der Zerstörung. Lasst es uns auf Twitter, Instagram und Facebook wissen.

Der Prolog zu „Deadlands“ ist jetzt auf allen Plattformen und für alle ESO-Spieler verfügbar. Die DLC-Spielerweiterung „Deadlands“ erscheint am 1. November für PC/Mac und Stadia sowie am 16. November für Xbox und PlayStation.

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